Verzasca
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Börni
Verzasca
Hallo zusammen
Ein Freund und ich möchten diesen Frühling während unseren Ferien eine Woche ins Verzascatal (siehe mein momentanes Avatar) fischen gehen. Leider haben wir nich genug geld um uns eine feste Unterkunft leisten zu können und so solls halt eben mit Velo (Fahrrad), Zelt und Rucksack dorthin gehen.
War jemand von euch schon dort angeln, welche Stellen empfehlt ihr so, welche Campingplätze hat es und wie teuer sind die?
Danke für eure Antworten bereits im Voraus!
Ein Freund und ich möchten diesen Frühling während unseren Ferien eine Woche ins Verzascatal (siehe mein momentanes Avatar) fischen gehen. Leider haben wir nich genug geld um uns eine feste Unterkunft leisten zu können und so solls halt eben mit Velo (Fahrrad), Zelt und Rucksack dorthin gehen.
War jemand von euch schon dort angeln, welche Stellen empfehlt ihr so, welche Campingplätze hat es und wie teuer sind die?
Danke für eure Antworten bereits im Voraus!
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Fidu
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Börni
Ich habe mir mal so überlegt wie ich im Verzascatal fischen möchte, da es ja bereits nächste Woche losgeht und möchte gerne einmal einen Streamer mit der Spinnrute präsentieren. Würdet ihr den in einem Bach wie der Verzasca stromauf oder stromab präsentieren?
Wer nicht weiss wie die Vercasca aussieht, kann es einmal googeln, es hat Bilder zuhauf. oder sonst noch einen kleinen Bericht: PETRI HEIL
Wer nicht weiss wie die Vercasca aussieht, kann es einmal googeln, es hat Bilder zuhauf. oder sonst noch einen kleinen Bericht: PETRI HEIL
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Börni
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Börni
Na dann will Ich euch mal nicht enttäuschen….
Es war der Ostermontag als Simon und ich mit Velos, vollen (Velo-)Gepäcktaschen und prallem Rucksack um sieben Uhr abends aufbrachen, um mit dem Gleis7-Ticket gratis ins Tessin, genauer Gordola, zu reisen, wo uns dann auch schon Simis Grossmutter erwartete und uns mit ihrem schönsten Westschweizer-Franszösisch begrüsste (es war schon halb zwölf) und uns noch unbedingt etwas auftischen wollte um noch weitere 2 Stunden mit uns auf Französisch zu quatschen, wobei ich leider feststellen musste, dass es ein gewaltiger Unterschied ist, in der Schule oder mit einer Francophone zu sprechen. Aber wie heisst es so schön: man gibt sich und hat Mühe!
Am nächsten Morgen gings auch gleich um halb neun auf die Gemeinde um unsere Patente abzuholen und anschliessend noch ins Dorflädeli zum aufstocken unserer Vorräte. So gegen elf Uhr brachen wir dann auf, den steilen Eingang des Vale Verzasca zu meistern. (400Höhenmeter auf etwa 2-3km)
Aufbruch frühmorgens um 11Uhr
Als die Stumauer in Sichtweite kam wussten wir, dass unser Leiden bald ein Ende haben würde, da es von dort an nur noch sanft ansteigt. erwähnenswert wäre vielleicht noch, dass man dort den höchsten Bungee-Jump der Welt erleben kann und das ein solcher Sprung von eben dieser Mauer in einem James Bond vorkommt. (In "Die Welt ist nicht genug" oder "Goldeneye")

Die Staumauer des Verzascatals

Der Ausblick aus dem Tal (von der Staumauer aus)

Und der Stausee auf der anderen Seite
Da wir am See jedoch nicht sonderlich interessiert waren ging es nach einer kurzen Glace-Pause um den Schweiss etwas abtrocknen zu lassen auch wieder weiter um den noch 6km entfernten Bach zu erreichen.
Und da war er:

Diese Aussichten liessen unsere Herzen rasen und wir beschlossen, bei der nächsten Gelegenheit unsere Velos abzustellen und am Bach etwas zu essen und dann noch etwas den Haken ins Wasser zu halten.
So packte ich nach unserem Mittagessen meine Fliegenrute aus und probierte es miteiner Pheasanttail-Nymphe, womit ich nach etwa einer Viertelstunde bereits Erfolg hatte, den Fisch aber leider im Kehrwasser verlor. Deshalb gleich noch einmal auswerfen und hoffen, der Fisch käme ein zweites mal. Leider hoffte ich vergebens und so zogen wir dann auch bald weiter, denn allzu lange wollten wir aber nicht verweilen weil es doch noch einige Kilometer weiter kommen wollten.

Man(n) muss halt doch!
(Das Wasser war etwa 6°C Warm *brrrrr*)
So gegen 17Uhr erreichten wir dann das Dorf Lavertezzo, welches besonders für seine schöne römische Brücke bekannt ist.

Brücke bei Lavertezzo

Dieser Pool unterhalb der Brücke ist ca. 7m tief; dennoch sieht man jeden einzelnen Stein am Grund
Gegen Abend suchten wir uns dann einen Ort, um unser Zelt aufzustellen und fanden einen netten Bauern, der uns auf seinem Grund schlafen liess.
So stellten wir völlig erschöpft von diesem so wunderschönen und eindrucksreichen Tag unser Zelt auf und ich kochte uns ein Risotto, dazu gab es "Ruchbrot" und Mortadella (Oh wie liebe ich dieses Zeug!
).
Am nächsten Morgen standen wir wieder früh auf, packten unsere Sachen zusammen und hatten Frühstück ("Ruchbrot" mit Mortadella!
). Es war bereits mit den ersten Sonnenstrahlen so warm, dass man ohne schlechten Gewissens in Badehosen rumlaufen konnte.
Den Rest des Tages verbrachten wir dann wieder mit fischen, wobei wir feststellen, dass das wunderschöne Wasser der Verzasca nicht nur schön war, sondern es eben gerade wegen diesem klaren Wasser so schwierig waar, sich den Fischen zu nähern, da diese einen auf dem Weissen Stein sofort sahen und die Flucht ergriffen. So mussten wir immer von Stein zu Stein schleichen und uns hinter diesem Verstecken.
Der Rest der woche verlief dann etwa ähnlich....

.



...bis sich dann unser Noggi meldete, ob er auch kommen könne und so kam er dann auch am Freitag gegen Mittag um unserem Hobby zu frönen.

Der auf dem Wasser geht
(Noggi)

Ich beim Üben mit der Fliegenrute

Künstlerpech halt! (Hat das Auswirkungen auf die Tragkraft der Leine?)

Way down
Am Abend ging es dann nach Tenero auf den Campingplatz und wir verlebten bei Pizza, Eistee und Noggis Paul-Panzer-Gags einen wunderbaren Abend.
Am nächsten Tag gings dann wieder etwas fischen und Noggi musste uns am Abend bereits wieder verlassen. Am Sonntag dann schlugen wir uns die Zeit in Locarno um die Ohren bis es dann am Abend nach 19.00 wieder gratis mit dem Gleis7 nach Hause ging.
Das war es nun von meiner wunderbaren Woche im Tessin, an die ich mich sehr gerne erinnere.
Verzasca, wir sehen uns wieder!
Es war der Ostermontag als Simon und ich mit Velos, vollen (Velo-)Gepäcktaschen und prallem Rucksack um sieben Uhr abends aufbrachen, um mit dem Gleis7-Ticket gratis ins Tessin, genauer Gordola, zu reisen, wo uns dann auch schon Simis Grossmutter erwartete und uns mit ihrem schönsten Westschweizer-Franszösisch begrüsste (es war schon halb zwölf) und uns noch unbedingt etwas auftischen wollte um noch weitere 2 Stunden mit uns auf Französisch zu quatschen, wobei ich leider feststellen musste, dass es ein gewaltiger Unterschied ist, in der Schule oder mit einer Francophone zu sprechen. Aber wie heisst es so schön: man gibt sich und hat Mühe!
Am nächsten Morgen gings auch gleich um halb neun auf die Gemeinde um unsere Patente abzuholen und anschliessend noch ins Dorflädeli zum aufstocken unserer Vorräte. So gegen elf Uhr brachen wir dann auf, den steilen Eingang des Vale Verzasca zu meistern. (400Höhenmeter auf etwa 2-3km)
Aufbruch frühmorgens um 11Uhr
Als die Stumauer in Sichtweite kam wussten wir, dass unser Leiden bald ein Ende haben würde, da es von dort an nur noch sanft ansteigt. erwähnenswert wäre vielleicht noch, dass man dort den höchsten Bungee-Jump der Welt erleben kann und das ein solcher Sprung von eben dieser Mauer in einem James Bond vorkommt. (In "Die Welt ist nicht genug" oder "Goldeneye")

Die Staumauer des Verzascatals

Der Ausblick aus dem Tal (von der Staumauer aus)

Und der Stausee auf der anderen Seite
Da wir am See jedoch nicht sonderlich interessiert waren ging es nach einer kurzen Glace-Pause um den Schweiss etwas abtrocknen zu lassen auch wieder weiter um den noch 6km entfernten Bach zu erreichen.
Und da war er:

Diese Aussichten liessen unsere Herzen rasen und wir beschlossen, bei der nächsten Gelegenheit unsere Velos abzustellen und am Bach etwas zu essen und dann noch etwas den Haken ins Wasser zu halten.
So packte ich nach unserem Mittagessen meine Fliegenrute aus und probierte es miteiner Pheasanttail-Nymphe, womit ich nach etwa einer Viertelstunde bereits Erfolg hatte, den Fisch aber leider im Kehrwasser verlor. Deshalb gleich noch einmal auswerfen und hoffen, der Fisch käme ein zweites mal. Leider hoffte ich vergebens und so zogen wir dann auch bald weiter, denn allzu lange wollten wir aber nicht verweilen weil es doch noch einige Kilometer weiter kommen wollten.

Man(n) muss halt doch!
So gegen 17Uhr erreichten wir dann das Dorf Lavertezzo, welches besonders für seine schöne römische Brücke bekannt ist.

Brücke bei Lavertezzo

Dieser Pool unterhalb der Brücke ist ca. 7m tief; dennoch sieht man jeden einzelnen Stein am Grund
Gegen Abend suchten wir uns dann einen Ort, um unser Zelt aufzustellen und fanden einen netten Bauern, der uns auf seinem Grund schlafen liess.
So stellten wir völlig erschöpft von diesem so wunderschönen und eindrucksreichen Tag unser Zelt auf und ich kochte uns ein Risotto, dazu gab es "Ruchbrot" und Mortadella (Oh wie liebe ich dieses Zeug!
Am nächsten Morgen standen wir wieder früh auf, packten unsere Sachen zusammen und hatten Frühstück ("Ruchbrot" mit Mortadella!
Den Rest des Tages verbrachten wir dann wieder mit fischen, wobei wir feststellen, dass das wunderschöne Wasser der Verzasca nicht nur schön war, sondern es eben gerade wegen diesem klaren Wasser so schwierig waar, sich den Fischen zu nähern, da diese einen auf dem Weissen Stein sofort sahen und die Flucht ergriffen. So mussten wir immer von Stein zu Stein schleichen und uns hinter diesem Verstecken.
Der Rest der woche verlief dann etwa ähnlich....

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...bis sich dann unser Noggi meldete, ob er auch kommen könne und so kam er dann auch am Freitag gegen Mittag um unserem Hobby zu frönen.

Der auf dem Wasser geht

Ich beim Üben mit der Fliegenrute

Künstlerpech halt! (Hat das Auswirkungen auf die Tragkraft der Leine?)

Way down
Am Abend ging es dann nach Tenero auf den Campingplatz und wir verlebten bei Pizza, Eistee und Noggis Paul-Panzer-Gags einen wunderbaren Abend.
Am nächsten Tag gings dann wieder etwas fischen und Noggi musste uns am Abend bereits wieder verlassen. Am Sonntag dann schlugen wir uns die Zeit in Locarno um die Ohren bis es dann am Abend nach 19.00 wieder gratis mit dem Gleis7 nach Hause ging.
Das war es nun von meiner wunderbaren Woche im Tessin, an die ich mich sehr gerne erinnere.
Verzasca, wir sehen uns wieder!
Zuletzt geändert von Börni am So 6. Mai 2007, 18:53, insgesamt 9-mal geändert.
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GsusFreaK
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Börni
T-rig hat geschrieben:Schöner bericht! Habt ihr es im stausee auch versucht oder kommt man da nicht ran?
Nein, da wir uns einerseits mehr für den Bach interessierten und andererseits die Hänge sehr gefährlich sind. Vielleicht gehts im Spätsommer wenn der Pegel höher steht.
GsusFreaK hat geschrieben:War bestimmt ne schöne Zeit, auch wenn die grossen Fänge ausblieben!
gebissen haben sie, aber das sind irgendwie ganz schlaue Dinger dort, die schafen es immer wieder sich in der Strömung oder im Kehrwasser zu befreien! Kleine habe ich einige gefangen, habe bei denen aber auf das Fotografieren verzichtet um ihnen nicht allzusehr zu schaden.
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mkuenzi
