Schleppen auf Forellen

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hecht54
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Schleppen auf Forellen

Beitrag von hecht54 »

hallo Fischerfreunde

Beim Hechtfischen mit dem Hund benütze ich ca. 25 m lange Zügel und lege bei einem Biss die Schnur des entsprechenden Zügels in Schlaufen auf den Bootsboden. Forellen habe ich bis jetzt nur mit der Tiefseeschleike oder mit der Rute gefangen. Das soll sich diese Saison ändern. Gemäss Berichten werden für den Forellenfang ca. 50 bis 60 m lange Zügel verwendet. Hier sehe ich ein Problem auf mich zukommen. Wenn ich die Schnur wie beim Hechtfischen in Schlaufen lege höre ich mich schon fluchen beim erneuten Auslassen des Köders nach dem Fang. Die Schnur verfängt sich überall im Boot bildet Knoten und anstatt zu fischen entwirre ich eine halbe Stunde lang die Schnur. Ist halt ein Unterschied ob 25 m dicke Hechtschnur oder 60 m etwas feinere Forellenschnur auf dem Bootsboden liegt. Wie löst Ihr das Problem? Für Tips wäre ich Euch dankbar.

Gruss und Petri Heil René
Rooney

Re: Schleppen auf Forellen

Beitrag von Rooney »

Ich glaube da kommst Du nicht um eine Zügelrolle herum. Sonst ist der Schursalat vorprogrammiert.

Petri bei der suche nach Silber.
Hechtfischer

Re: Schleppen auf Forellen

Beitrag von Hechtfischer »

Hallo es dürfte kein Problem sein kenne viele Die verlängern die Hechtschnüre um 5 Meter mit fluorcarbon. Meiner Meinung nach brauchst du nicht so Lange Zügel, meine längste misst 45m
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JJwizard
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Re: Schleppen auf Forellen

Beitrag von JJwizard »

Bin zwar kein eigentlicher Schleppfischer (Ausnahe 26.12. zur Eröffnung). Doch weil mir das nur Rumsitzen und beobachten der Hünde/Schnüre aus der warmen Kajüte zu langweilig war, habe ich die letzen 3 Jahre aus dieser Not eine Tugend gemacht und versucht mit einer Rute im Heck stehend, aktiv mit Twitchbaits zum Erfolg zu kommen. Nach 3 Jahren ist das aktuelle Resultat 7 zu 4 zu Gunsten der einzelnen Rute gegen die 8 Hundschnüre!
Die Hundschnüre meines Onkels sind 45 m lang und ich lasse von meiner Spinnrolle (Geflechtschnur in der Farbe PINK und 60 cm Fluorocarbonvorfach übrigens) mind. 60 m aus und twitche die Köder manuell, so habe ich wenigstens den Kick des Live-Seeforellenbisses beim Schleppen.

Tight-lines
JJ
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Salmopearl

Re: Schleppen auf Forellen

Beitrag von Salmopearl »

Zügellänge beim Hund: Achte auf unterschiedlich lange Zügel. Ich hatte immer in der Mitte den kürzesten mit ca. 25m oftmals hast du einen "anfasser" in der Mitte und danach den Biss rechts oder links davon. Mit Wüdas ist das etwas umständlicher mit den Längen.

JJ: Welchen Köder verwendest du beim Twitchen? Sowas wie den Soggy von Mickey oder grösser?
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JJwizard
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Re: Schleppen auf Forellen

Beitrag von JJwizard »

Salmopearl hat geschrieben:JJ: Welchen Köder verwendest du beim Twitchen? Sowas wie den Soggy von Mickey oder grösser?
Nein, nicht mein Geschmack, da die Tauchschaufel des Soggy's oder auch des LC Bevy-Shad 75 zu gross und breit ist für diese Art der Fischerei!

Nimm was immer du möchtest, Hauptsache Stromlinien förmig mit nicht zu grober Tauchschaufel. Passen würden z.B. der MB Oneten, OSP Asura, OSP Rudra, HR Wise Minnow, Jackson Artist, LC Pointer etc.!

Tight-lines
JJ
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Bodenseeaal

Re: Schleppen auf Forellen

Beitrag von Bodenseeaal »

Die Zügelrolle bringt doch nix es geht ja nur um den Zügel mit dem Fisch. Die anderen Zügel kann man ja umhängen. Wenn du einen Drillstock verwendest dann könntest du die Schnur aufspulen. Eine Patentlösung hab ich nicht, wir haben abgestufte Zügel , die längsten sind 55m außen. Bis jetzt gab es zum Glück kein Kuddelmuddel. Wenn dein Boot groß genug ist dann kannst du mehrere "Haufen" ablegen und nicht alle übereinander. Ich lege keine Schlaufen sondern lasse die Schnur fallen immer etwa ca. 1 m schätz ich. Wie dünn willst du denn die Schnüre nehmen? Du kannst ja einen Wirbel vorschalten und nochmal 10 m Vorfach nehmen etwas dünner. Wir haben glaub 40 m 0,40 und dann einen Wirbel und nochmal 15m 0,35 als längsten Zügel und dann 5m abgestuft nach innen.
obelix

Re: Schleppen auf Forellen

Beitrag von obelix »

drillstock oder kürzere zügel!
der neuenburger ist ja ein regelrechtes grossforellenparadies......wäre schade, wenn ne 80+ durch schnurbruch, knoten, durcheinander etc. verloren ginge.
meine zügellänge ist idr 12-25m und wenn's ein bischen tiefer gehen muss, dann auch mal 40m.
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chaot1
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Re: Schleppen auf Forellen

Beitrag von chaot1 »

Ich benutze seit letztem Jahr einen Drillstock um den ganzen Schnursalat zu vermeiden, und bin bis jetzt eigentlich sehr zufrieden damit. Ich finde das ganze viel handlicher als mit der Zügelrolle. lg
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hecht54
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Re: Schleppen auf Forellen

Beitrag von hecht54 »

Besten Dank für die vielen fundierten Antworten auf meine Frage. Wie mir scheint ist für mich ein Drillstock die eleganteste Lösung um einen Schnursalat auf dem Boot zu vermeiden. Kommt noch dazu, dass der Drill mit einer grossen Forelle weniger an den Händen brennt, wenn ich plötzlich Schnur geben muss. Vom Aufwand her sollte ein Drillstock bis zu unserer Eröffnung in einer Woche zu realisieren sein.

Ich wünsche allen für die kommende oder schon begonnene Saison "gut Fisch".

René
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Loup
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Re: Schleppen auf Forellen

Beitrag von Loup »

Wenn brennende Hände dein Problem sind, würde ich auch einen Drillstock nehmen oder Handschuhe. Mein Problem ist eher die ganz grosse Forelle an die Leine zu kriegen.
Ich bin ein Verfechter des Schnureinzugs von Hand. Es fasziniert mich immer wieder einen Fisch von Hand zu drillen. Meine Finger machen in dem Moment das, für was wir sonst teure Ruten und und teure Rollen mit "Superkampfchrampfruckfeibremse" verwenden. Den Vorteil des Drillstocks sehe ich erst am Schluss beim feumern.
Verwende für die Zügel eine 50er Monoschnur, die ist so steif, dass es selten einen Schnursalat im Boot gibt. Vorfach ist dann nicht länger als 5 Meter. Zügellängen von 60 bis 80 Meter fische ich nur noch sehr selten.
Gruss vom Murtensee
Loup
hechtdiabolo

Re: Schleppen auf Forellen

Beitrag von hechtdiabolo »

hallo hecht 54,du kannst auch eine teleskoprute nehmen um die leeren zügel auf der anderen seite rauszulassen.hatte das vergnügen am zugersee mit hund zu fahren.der skipper lies alle zügel auf den boden liegen.konnten alle zügel problemlos wieder rauslassen.er zeigte mir aber auch wie es mit der teleskoprute funktioniert.jedem das seine.
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