Alles für das Tier

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Kolkrabe

Alles für das Tier

Beitrag von Kolkrabe »

Hallo an alle

Bereits 2002 wurde in der Weltwoche ein ausführlicher Bericht mit dem Namen "alles für das Tier" veröffentlicht, der sich mit der sogenannten Tierrechtsszene befasst. Der Beitrag von Michael Miersch zeigt deutlisch auf, warum vor allem wir Sportfischer und Jäger plötzlich mit den unmöglichsten Forderungen konfrontiert werden.
Die Tierrechtsszene ist mit grosser Wahrscheinlichkeit eine Begleiterscheinung der sogenannten New Age Bewegung. Diese ist sehr stark spirituell beziehungsweise esoterisch geprägt und kam in den siebziger Jahren auf. Auslöser der New Age Bewegung war vor allem der Vietnamkrieg. Anhänger der New Age Bewegung pilgerten oft in grosser Zahl damals zu den sogenannten Gurus nach Indien. Indische Gurus wie zum Beispiel der sogenannte Maharishi Mahesh Yogi predigten,der Verzehr von Fleisch würde den Weltfrieden gefährden und die menschliche Seele verunreinigen. Solche Behauptungen werden und wurden vor allem im Zusammenhang der Ayourveda-Medizin und der transzentdentalen Meditation verbreitet.

So pilgerte unter anderem Ex-Beatles Paul Mc Cartney zu diesem Maharishi Mahesh Yogi, der seit diesem Zeitpunkt vegetarisch lebt und als Tierrechtler bekannt ist.

Aber lest selber den Bericht. Er bringt einiges ans Tageslicht.

Im Zusammenhang mit dem Anschlag auf das Jagdhaus von D. Vasella von Novartis wurde der Bericht in der Weltwoche ein zweites Mal veröffentlicht.

Hier der entsprechende Link:

http://www.weltwoche.ch/ausgaben/2002-2 ... das-t.html

Petri-Heil

Kolkrabe
troutstalker

Re: Alles für das Tier

Beitrag von troutstalker »

Eigentlich hat er ja gar nicht so Unrecht (hab jetzt noch nicht den Artikel gelesen sondern beziehe mich auf die Kernaussagen, die du aufgeführt hast).
Schon klar, über die militanten Tierschützer fangen wir erst gar nicht zu reden. Aber der Tierschutz an sich ist auch nicht "Teufelswerk".
Zum Thema Fleischkonsum und Co., kann ich dir den Film "We Feed The World" empfehlen http://video.google.com/videoplay?docid ... 2129841717 Darin geht es allgemein um Lebensmittel und deren Produktion, Transport, Subventionen und all die Zusammenhänge und Konsequenzen davon. Sogar für mich als Fischer und Fleischesser gehts fast schon an die Grenze des Erträglichen. Vielleicht siehst du da den Zusammenhang von Essen (unter anderem auch Fleisch) und Weltfrieden.Also,reinschauen und immer schön beide Seiten berücksichtigen.

Und so nebenbei: mir scheint es, als ob die Weltwoche für vielerlei "Probleme" die Sechziger als Ursache sieht. Für mich ist sie genauso "objektiv" wie die lieben Irren von der PETA.

Guss
Rolandus

Re: Alles für das Tier

Beitrag von Rolandus »

Danke für den Link.
Über die extreme Tierschutzbewegung schweigen wir am Besten. Sie erhält dadurch weniger Aufmerksamkeit.
Man soll und kann sie beobachten wie Sekten, damit man eingreifen und informieren könnte, wenn sie zu schlimm und möchtig werden.
Aber solange es sich um ein Grüppchen von Extremisten handelt, bietet man ihnen besser keine Öffentlichkeit (was hier positiverweise in einem nicht öffentlichen Thread geschieht).

Uns als Fischer und damit bei den meisten auch als Naturliebende Menschen, muss der Umgang mit der Natur und damit auch der Umgang mit den Ressourcen zur Nahrungsbeschaffung kümmern. Ich kennen den erwähnten Film auch und es kommt einem wirklich alles "obsi" dabei, wenn man schaut, was die Nahrungsmittelindustrie anstellt.
Da kann man als Konsument nur versuchen konsequent eben diese nicht zu unterstützten, auch wenn 100% Engagement heute kaum mehr möglich ist.
Aber es gibt genügend Alternativen für den Einkauf und für die Ernährungsweisen. Und warum gleich schweiz/weiss denken?
Es darf doch durchaus Fleisch und Fisch auf den Teller, einfach nicht im Übermass und nicht pervertiert nur noch immer die gleichen besten Stücke....

Gestern hab ich am Bielersee Fisch-Friture (Felchen) gegessen, bei der Cabane in Erlach, die laut Ihren Angaben Fisch vom Laden nebenan bezieht.
Felchen und Hechtsidn aus der Schweiz, Egli und Zander vom Ausland......
Da frag ich mich, warum man denn nicht konsequent nur Felchen und Hecht, dazu noch feine Rotaugen-Friture anbieten kann (wurde an der Expo aus so propagiert).
Ich weiss, alle wollen Egli. Die Kunden müssten halt auch mal umdenken. Ich find's doof, wenn der Fisch aus Russland oder Estland an die hiesigen Seen gekarrt werden müssen !

Wir alle müssen umdenken und im laden oder in den Restaunrant zickig tun, nicht mehr essen, was nicht ganz sauber deklariert ist und was nicht von hier stammt und von hier stammen könnte. Kein Pferdefleisch von Kanada, keine Lämmer von Neuseeland, kein Fisch von Asien oder dem Pazifik usw. und halt verzichten, wenn's nichts von hier hat, das auf möglichst natürliche Weise grossgezogen und hergestellt wurde.
Ich weiss, das wird teurer, aber es geht um das Grundbedürfnis, um die Gesundheit, um die Umwelt und da darf es teuer sein. Verzichte dafür gerne auf einigen Luxus, den man sonst hier so hat.
Kaufe lieber teures Bio-Fleisch und Schweizer Fisch als viel Geld für teure Japan-Wobbler auszugeben ;-)

Rolandus
Arts

Re: Alles für das Tier

Beitrag von Arts »

Hallo Zusammen,

Abgesehen der Persönlichkeit die du verlinkt hast, und deren Einfluss auf Prominente "Botschafter", Tierschützer, Extremisten und auf die Aktivisten des Anschlages...

Unterbewusst wird genau dieser "Biozentrismus" uns seit unserer Kindheit eingetrichtert..

Interessant finde ich die Aussage der "New-Age" Bewegung..... Die ist gar nicht so "New Age"
Es geht noch weiter... Es hat sogar schon früher begonnen..

Mit beeinflusst hat dies z.B

Die "Erfindung" im Jahre 1928 von Walt Disney, mit Mickey Mouse....

Da begann die kommerzielle Vermenschlichung des Tieres...

Heute haben wir Real-Kinofilme (keine Cartoons, aber "Trickfilme" die aussehen wie Real ;) ) wo Katzen gegen Hunde kriegen, und alle bewegen die Lippen Synchron zu unserer Sprache.

Die bösen Hühnerfarmer, die Hühnerpasteten aus den Hühner machen, und das Oberhuhn die "Fliegende" Flucht plant :?

Oder selbst der süsse "Nemo" wird von den bösen Menschen in ein Aquarium eingesperrt...

Der Mensch wird als Bösewicht dargestellt der nur das Schlechte für die Tiere will.

Und dies hinterlässt in den Köpfen unserer Kinder sicher nicht das Bild des Jägers und Fischers :?

Klar jetzt kann man natürlich sagen meine ansicht ist Antrhopozentristisch ;).

Die Biozentristen missionieren anscheinend sehr gut...


Und hier liegt das Problem der Debatte in der Ethik.... das ist wie wenn wir von Religion sprechen ;)

Das ander Thema das Rolandus anspricht, bin ich mit ihm einig.... Selbst unter uns Fischer gibt es doch viele die sagen Wäää ein Wels (was ist ein Pangasius?), oder wie kannst du bloss einen "Schisidechu" essen.... Uhh da stinkt danach ja der Kescher wegen dem vielen Schleim...

Umdenken und offen sein... Mal ehrlich hat ein Hecht weniger gräten als ein Rotauge ;)
Mein letzter "Schissidechu" als Tranchen fritiert war super lecker....

Selbst die Ratte in "Ratatouille" hat mehr geschmack als mancher von uns :mrgreen: ... In dem Sinn "Alles für das Tier"

Tom
Zuletzt geändert von Arts am Do 6. Okt 2011, 21:15, insgesamt 4-mal geändert.
Kolkrabe

Re: Alles für das Tier

Beitrag von Kolkrabe »

Hallo an alle
Rolandus hat geschrieben: Über die extreme Tierschutzbewegung schweigen wir am Besten. Sie erhält dadurch weniger Aufmerksamkeit.
Man soll und kann sie beobachten wie Sekten, damit man eingreifen und informieren könnte, wenn sie zu schlimm und möchtig werden.
Aber solange es sich um ein Grüppchen von Extremisten handelt, bietet man ihnen besser keine Öffentlichkeit (was hier positiverweise in einem nicht öffentlichen Thread geschieht).
Die Sache sehe ich etwas anders. Wir müssen die Bevölkerung über den Tierrechtsaktivismus aufklären. Nur so können wir beeinflussen, dass bestimmte Extrem-Gruppierungen Gelder, welche eigentlich für aktive Tierschutzarbeit gespendet werden, für irgendwelche nutzlose Propagandazwecke oder irrwitzige Prozesse (Hechtprozess Zürichsee 2009) verschleudert werden. Als erstes erwarte ich vom Bundesamt für Veterinärswesen, dass sich die Mitarbeiter genügend über die Tierrechtsszene informieren. Bei der Revision der Tierschutzverordnung waren eindeutig Leute am Werk, die der Tierrechtsszene zugeordnet werden können. Hinzu kommt, dass viele Tierrechtsaktivisten Anhänger der totalitären Sekte Universelles Leben sind. So wurde unter anderem die Fischerei- und Jagdverbotsinitiative von Anhängern des Universellen Lebens lanciert.
Die Sekte wurde von Gabriele Wittek gegründet. Gabriele Witteks Ansichten wurde stark von einem Anhänger des Maharishi Mahesh Yogi beeinflusst. Die vernöstliche Prägung der Sekte lässt sich dadurch erklären.
Bei der Sekte Universelles Leben gibt es keine Mitgliedschaft. Die Anhänger haben deshalb rechtlich mit der Sekte nichts zu tun.

Deutliche Hinweise über eine zumindest nähere Verbindung zum Universellen Leben gibt es unter anderem beim VgT-Schweiz, bei Jagdkritik.ch bei Tierschutznews.ch, bei fleischverbot.info. bei derlusttöter.de, der Zeitschrift "Freiheit für Tiere" bei abschaffung-der-jagd.de, bei jesusveg.de,der deutschen Peta, beim Verlag "das Brennglas" etc. um nur einige zu nennen!

Aus politischen Gründen outen sich die Anhänger der Sekte nicht in der Oeffentlichkeit. Sie versuchen ihre Ideologien unter dem Deckmantel "Tierschutz" zu verbreiten. Aber auch von der Sekte unabhängige Extrem-Denkende agieren unter dem Deckmantel Tierschutz.

Ginge es den Leuten wirklich um Tierschutz, so würden sich diese mit den wirklichen Missständen befassen, die es vor allem im Ausland gibt. Doch hier kann man sich nicht profilieren.

Petri-Heil


Kolkrabe
Arts

Re: Alles für das Tier

Beitrag von Arts »

Hallo,

Wir und auch die Exremisten, müssten uns aber auch mal mit der grundsätzlichen Thematik auseinandersetzten... Imstande sein diese Philosophisch zu diskutieren...

Ansonsten bewegen wir uns alle im Extremismus...

Philosophisch gesehen:

Wertigkeit und Gerechtigkeit..

Ein Tier wird mir nie einen ungarischen Gulasch zubereiten , ein Baby aber auch nicht... was hat nun mehr "Wert" :?:

Wer nun sagt, das Baby, sagt dies rein anthropozentrisch :wink:

Hat ein Tier "Rechte"? Der begriff "Recht" als Begriff und Definition, ist rein durch den Menschen erfolgt, ein Tier wird nicht zwischen "Recht" und "Unrecht" unterscheiden können.

Ein Löwe tötet die Welpen im Harem um seine Gene weiter zu geben, und ist sich keines "Unrechtes" bewusst...

Ein Hecht frisst seines gleichen und niemand "Richtet" über ihn...

Die Definition "Recht" ist eine rein menschliche, kann somit nicht für das Tier zutreffen... :roll: , denn für ein Tier existrieren diese Ideale, diese "Definition" nicht.

Gibt es somit "Tierrechte"?,

Ja! Aber nur diese die wir Menschen ihnen zugestehen.... Die Frage bleibt, sind Tiere sich deren Rechte bewusst und fordern sie ein :?: :!:

Nur um die Komplexität der Thematik aufzuzeigen...

Tom
astacus

Re: Alles für das Tier

Beitrag von astacus »

gääähn... erst andere fischereiforen über das in der schweiz angeblich riesengrosse problem der tierrechtler zutexten, dann das selbe in jagdforen und nun auch noch hier im FF. kolki, dir muss sehr langweilig sein!

ich bin dezidiert der meinung, dass wir in der schweiz kein generelles problem mit extremen tierschützern und -rechtlern haben. deren ideen waren noch zu keinen zeitpunkt mehrheitsfähig, was beispielsweise alle ihre abgelehnten initiativen zeigen (namentlich die zahlreichen jagdeinschränkungsinitiativen in den kantonen und die jagdverbotsinitiative auf bundesebene, für die sie nicht mal die nötigen unterschriften zusammen brachten). selten mal sieht man ein plakat der sekte UL hängen - na und? sollen die doch nur tun, interessiert hats bisher noch keinen. die fälle von sachbeschädigung - beispielsweise umgesägte hochsitze - kann man fast an einer hand abzählen und oft waren dies wohl mehr lausbubenstreiche als politische aktionen. und dann so fälle wie der hechtprozess oder die prozesse des herrn kessler: meistens endeten sie mit einem freispruch der vermeintlichen tierquäler. der rechtstaat obsiegt, was will man mehr.

ich fühle mich auf jeden fall kein bisschen durch die extremen tierschützer bedroht und halte dies eher für panikmache von extremisten unsererseits.
gonefishing

Re: Alles für das Tier

Beitrag von gonefishing »

Kolkrabe hat geschrieben:Der Beitrag von Michael Miersch zeigt deutlisch auf, warum vor allem wir Sportfischer und Jäger plötzlich mit den unmöglichsten Forderungen konfrontiert werden.
Ich sehe mich eigentlich mit keinen unmöglichen Forderungen konfrontiert.
In einer Zeit in der man doch langsam den Wert der Natur erkennt, Naturschutz und Schonung der natürlichen Ressourcen immer grösser geschrieben werden, ist ein möglichst schonender Umgang mit Tieren nur logisch.

Die Auflagen die wir mit der revidierten TSchV bekamen haben wir in meinen Augen zu 100% uns selbst zuzuschreiben, das hat nichts mit Yogi und Esoterik zu tun.
Betrachtet man die Selbstdarstellung der Fischer (v.a. Karpfen- und Welsfischerei) in der Presse der letzten Jahre und liest sich die TSchV aufmerksam durch, dann merkt man sehr schnell was hier was ausgelöst hat.

Leider scheinen die wenigsten Fischer lernfähig zu sein, alles was 'ihre' Gewässer beeinträchtigt wird verteufelt, aber das eigene Tun kaum hinterfragt.
Kolkrabe

Re: Alles für das Tier

Beitrag von Kolkrabe »

Hallo Astacus
astacus hat geschrieben:gääähn... erst andere fischereiforen über das in der schweiz angeblich riesengrosse problem der tierrechtler zutexten, dann das selbe in jagdforen und nun auch noch hier im FF. kolki, dir muss sehr langweilig sein!
Seit dem 08.02.08 hast Du 1479 Einträge geschrieben und noch dazu 37 in einem anderen Forum. Das macht pro Tag mehr als einer! Vielleicht würde Dir etwas frische Luft ganz gut tun anstatt am Computer zu sitzen. Geh mal ein wenig angeln.

astacus hat geschrieben:ich fühle mich auf jeden fall kein bisschen durch die extremen tierschützer bedroht und halte dies eher für panikmache von extremisten unsererseits.
Na Toll, diejenigen, die mit der zur Zeit herrschenden Regelungswut nicht einverstanden sind, sind nach Deiner Ansicht Extremisten! Oder wer sind für Dich die Extremisten?

Merkwürdig ist, dass die Sportfischer erst in Konflikt mit gewissen Tierschützern kamen, als die Tierrechtsbewegung aufkam.

Fakt ist, dass mit der neuen Tierschutzverordnung der Bogen eindeutig überspannt wurde. Ausserdem ist auf der Homepage vom Schweizerischen Fischereiverband zu lesen, dass die Anliegen seitens der Fischer weitestgehend ignoriert wurden.

Petri-Heil

Kolkrabe
ammei

Re: Alles für das Tier

Beitrag von ammei »

Fakt ist, dass mit der neuen Tierschutzverordnung der Bogen eindeutig überspannt wurde.
sagt wer?
Ausserdem ist auf der Homepage vom Schweizerischen Fischereiverband zu lesen, dass die Anliegen seitens der Fischer weitestgehend ignoriert wurden
die anliegen welcher fischer denn?
Zuletzt geändert von ammei am Fr 7. Okt 2011, 15:15, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Alles für das Tier

Beitrag von helix »

Kolkrabe hat geschrieben:Hallo Astacus...Seit dem 08.02.08 hast Du 1479 Einträge geschrieben und noch dazu 37 in einem anderen Forum. Das macht pro Tag mehr als einer! Vielleicht würde Dir etwas frische Luft ganz gut tun anstatt am Computer zu sitzen.
... jetzt hat er aber schon sehr lange nichts mehr geschrieben (Welcome back, asti :mrgreen: ) und war glaube ich lange genug an der frischen Luft :wink: Mit seinem Statement trifft er zudem meiner Meinung nach exakt ins Schwarze, ich kann mich diesem Beitrag gänzlich anschliessen.

Die von Kolkrabe angesprochenen Gruppierungen sind mir sowas von egal und in ihrem Denken realitätsfremd und extrem, dass diese in einer Demokratie nie und nimmer etwas zu sagen haben. Wer diese Leute derart ernst nimmt und so massiv (offenbar auf mehreren Foren) Antipropaganda macht, sollte mal sein eigenes Handeln und den Nutzen von solchen Aktionen etwas hinterfragen...
Bild
Gruess helix
Mvuvi

Re: Alles für das Tier

Beitrag von Mvuvi »

@ Astacus, Ammei, Helix, Mattu

Ich kann mich Euren Voten nur anschliessen. Zur ganzen von Kolkrabe entfachten "Diskussion" fällt
mir noch ein Zitat von Friedrich Dürrenmatt ein:

"Ideologie ist Ordnung auf Kosten des Weiterdenkens."


Eine irrationale/dumme Ideologie kann niemals durch das Formulieren einer ebensolchen "Gegenideologie"
in Frage gestellt werden!

Beste Grüsse
Mvuvi
Rolandus

Re: Alles für das Tier

Beitrag von Rolandus »

Kolkrabe hat geschrieben:Vielleicht würde Dir etwas frische Luft ganz gut tun anstatt am Computer zu sitzen. Geh mal ein wenig angeln.
Kolkrabe (Wiki): "Der am häufigsten zu hörende Ruf ist ein lautes und scharfes „kraa“, das bei Bedrohung geäußert wird...
Wurdest Du irgendwie bedroht, oder ist Dir sonstwas über den Weg gelaufen, dass Du hier so krächzen musst?
Ich glaube die andern, die sich hier äusserten, sind mit Dir einig, dass die extremen Tierschützer nicht unbedingt zu unseren engsten Freunden zählen.....
Aber sie (und ich auch) nehmen das nicht all zu ernst und gehen ohne Trübsal zu blasen unserem Hobby nach.

Geh doch mal selbst an die frische Luft. Du wirst da sicher keinem der extremen Tierschützer begegnen. Das sind wohl diejenigen, die lieber im Büro sitzen und von da aus mit Schmähschriften ein paar andere wahnsinnig machen. Lasst Dich davon nicht beirren.
Rolandus
Arts

Re: Alles für das Tier

Beitrag von Arts »

Hallo Zusammen

Irgendwie hat sich dieses Thema merkwürdig entwickelt...
Ich hab das jetzt nicht so als Antipropaganda gegen Tierschutz betrachtet....

Und auch nicht als Propaganda Tiere zu quälen....

Ich selbst habe auch mühe mit extremen Tierschutzorganisationen, genau so wie ich mühe habe mit Terrorismus oder allgemein extremistischen Organisationen in allen bereich, selbst im Sport....

Aber wie Helix sagt, glaube ich auch das sich solche extremistischen Richtungen in einer Demokratie nie durchsetzen werden...

Im Prinzip muss man ja auch eingestehen das eine PETA (Peopel for the ethical treatment of Animals) nicht für etwas einsteht was wir nicht auch tun, respektvoller Umgang mit Tieren.

Extrem ist die Art und Weise wie es durchgesetzt wird, und die extreme ethische Haltung der Mitglieder...

Das Logo auf der deutschen Seite heisst PETA, stoppt Tierquälerei...

Und da stimmen sogar wir fischer sicher zu und würde nie unnötig unsere Fische quälen.....

Und desshalb finde ich auch einen Kiemenschnitt nicht für übertrieben, und sinn- und respektvoll, unser Tierschutzgesetzt nicht zu einschränkend für uns Fischer...

Es gibt sicherlich sicherlich Themen da gehen die persönlichen Haltunge und Ansicht unter uns auseinander (Kiemenschnitt, C&R, lebender Köfi, Hälterung....)

Aber es gibt doch einen Sinnvollen rechtlichen Rahmen, an welchen sich auch extreme Tierschützer halten müssen so das sie nicht unter einem Schutzmantel ihre Ideologien mit allen mitteln frei umsetzen können.

Ich bin bereit zu diskutieren, was leider mit extremistischen Organsiationen kaum möglich ist....... Würde mich aber nie auf eine extreme Opposition versteiffen....

Zugute halten muss man solchen Tierschutzorganisationen das sie konsequent sind ;)

Gruss
Thom
Schweizer Angler

Re: Alles für das Tier

Beitrag von Schweizer Angler »

kolki ist in meinen augen ein lobbyst - er wettert wie asti richtig festgestellt hat in diversen fischerforen (fast) gegen alles was nur ansatzweise mit tierschutz in der fischerei in verbindung gebracht werden kann. ich finde wir leben 2011, und nicht mehr 1120, leben heisst veränderung, nicht immer angenehm, aber man kann durchaus auch positives für sich daraus gewinnen - vorallem wenn man(n) will....

gruss

sa
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