Saiblinge im Zürichsee - ein Experiment
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vock
Saiblinge im Zürichsee - ein Experiment
So dies wird mein erste Beitrag und darum mal gleich vorweg etwas zu meiner Person.
Ich bin leidenschaftlicher Angler seit ich kriechen kann und meinen ersten Goldfisch mit einer Plastikschaufel gefangen habe. Das war vor 20 Jahren.
Seither war ich lange Zeit im Fischerverein Thalwil aktiv.
Da ich einige Zeit 140% gearbeitet habe fand ich praktisch keine Zeit fürs Angeln. Ab nächster Woche habe ich jedoch bis Studiumsbeginn im September fast alle Zeit der Welt.
Diese Zeit möchte ich nutzen um endlich mein schon lange geplantes Pionierprojekt "Saiblinge im Zürichsee" zu beginnen. Ich hoffe Nicolas wird mich tatkräftig unterstützen.
Ich weiss von verschiedenen Berufs-, Hobbyfischern und Tauchern dass es sie gibt. Doch trotz eifrigem recherchieren konnte ich keine Angler finden die den Salvelinus GEZIELT befischen. Ich hörte nur von Zufallsfängen z.b. beim Trüschen- oder Tiefseeangeln.
Vor einigen Jahren erzählten mir Taucher von Saiblingen bei der Kante der Halbinsel Au und ich entdeckte auch zahlreiche Echolotsignale in Tiefen von 50-80m.
Die Taucher erzählten mir diesen Winter dass sie "dicke Seeforellen mit roten Bäuchen" in 40m Tiefe an der Kante liegen gesehen haben.
Nun will ich mich diesen "rotbäuchigen Seeforellen" widmen. Auf diversen anderen Seen (vierwaldst. zuger. etc.) existiert ja eine rege "Rötelifischerei" mit Techniken im bis in 80m Tiefe zu Schleppen. Kann mir jemand Tipps dazu geben? Löffel und garnierung empfehlen?
Hat jemand schon selbst einen Seesaibling im Zürichsee gefangen? Wie verhält er sich im Sommer? Wo wird er gefangen?
Bitte gebt mir hier soviel Informationen wie möglich über den begehrten und wunderschönen Fisch.
Freundliche Grüsse
Manuel vock
Ich bin leidenschaftlicher Angler seit ich kriechen kann und meinen ersten Goldfisch mit einer Plastikschaufel gefangen habe. Das war vor 20 Jahren.
Seither war ich lange Zeit im Fischerverein Thalwil aktiv.
Da ich einige Zeit 140% gearbeitet habe fand ich praktisch keine Zeit fürs Angeln. Ab nächster Woche habe ich jedoch bis Studiumsbeginn im September fast alle Zeit der Welt.
Diese Zeit möchte ich nutzen um endlich mein schon lange geplantes Pionierprojekt "Saiblinge im Zürichsee" zu beginnen. Ich hoffe Nicolas wird mich tatkräftig unterstützen.
Ich weiss von verschiedenen Berufs-, Hobbyfischern und Tauchern dass es sie gibt. Doch trotz eifrigem recherchieren konnte ich keine Angler finden die den Salvelinus GEZIELT befischen. Ich hörte nur von Zufallsfängen z.b. beim Trüschen- oder Tiefseeangeln.
Vor einigen Jahren erzählten mir Taucher von Saiblingen bei der Kante der Halbinsel Au und ich entdeckte auch zahlreiche Echolotsignale in Tiefen von 50-80m.
Die Taucher erzählten mir diesen Winter dass sie "dicke Seeforellen mit roten Bäuchen" in 40m Tiefe an der Kante liegen gesehen haben.
Nun will ich mich diesen "rotbäuchigen Seeforellen" widmen. Auf diversen anderen Seen (vierwaldst. zuger. etc.) existiert ja eine rege "Rötelifischerei" mit Techniken im bis in 80m Tiefe zu Schleppen. Kann mir jemand Tipps dazu geben? Löffel und garnierung empfehlen?
Hat jemand schon selbst einen Seesaibling im Zürichsee gefangen? Wie verhält er sich im Sommer? Wo wird er gefangen?
Bitte gebt mir hier soviel Informationen wie möglich über den begehrten und wunderschönen Fisch.
Freundliche Grüsse
Manuel vock
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vock
Re: Saiblinge im Zürichsee - ein Experiment
achja dies viewtopic.php?f=4&t=12439 passt hier super dazu.
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vock
Re: Saiblinge im Zürichsee - ein Experiment
dieser beitrag lässt nichts gutes und vor allem noch mehr Fragen offen
http://felchenfischer.fischerforum.ch/p ... 8e6c030e7f
http://felchenfischer.fischerforum.ch/p ... 8e6c030e7f
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vock
Re: Saiblinge im Zürichsee - ein Experiment
http://www.zenerino.ch/ffv/fischbeschreib/saibling.htm
sagt dazu: "Eine Naturverlaichung wird in der Umgebung der Halbinsel Au noch vermutet", "Zur Laichzeit sind auch bereits laichreife Seesaiblinge, zusammen mit dem Albelilaichfischfang, auf den gleichen Laichplätzen gefangen worden."
sagt dazu: "Eine Naturverlaichung wird in der Umgebung der Halbinsel Au noch vermutet", "Zur Laichzeit sind auch bereits laichreife Seesaiblinge, zusammen mit dem Albelilaichfischfang, auf den gleichen Laichplätzen gefangen worden."
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albeli
Re: Saiblinge im Zürichsee - ein Experiment
hallo vock
willkommen im forum
nicht schlecht, immerhin ist dein projekt so zu sagen eine masterarbeit in sachen angeln
habe selber schon lange nichts mehr über fänge von zürichseesaiblingen gehört.
interessiere mich schon länger für aufnahmen der taucher von diesen "rotbäuchigen seeforellen" . vom hörensagen sind sie ja bekannt, doch bilder sah ich davon bis heute keine und gefangen werden sie ja auch nicht (mehr). dass es da vor der halbinsel au saiblinge hat glaube ich schon auch, doch wie man sie so nahe an der kante wo sie angeblich stehen fangen könnte weiss ich auch nicht. ab und zu wird in diesem bereich immer mal wieder ein saibling beim felchenfischen gefangen, doch eben nicht gezielt, nur als beifang.
freu mich jedenfalls zu hören was deine versuche ergeben werden!
willkommen im forum
nicht schlecht, immerhin ist dein projekt so zu sagen eine masterarbeit in sachen angeln
habe selber schon lange nichts mehr über fänge von zürichseesaiblingen gehört.
interessiere mich schon länger für aufnahmen der taucher von diesen "rotbäuchigen seeforellen" . vom hörensagen sind sie ja bekannt, doch bilder sah ich davon bis heute keine und gefangen werden sie ja auch nicht (mehr). dass es da vor der halbinsel au saiblinge hat glaube ich schon auch, doch wie man sie so nahe an der kante wo sie angeblich stehen fangen könnte weiss ich auch nicht. ab und zu wird in diesem bereich immer mal wieder ein saibling beim felchenfischen gefangen, doch eben nicht gezielt, nur als beifang.
freu mich jedenfalls zu hören was deine versuche ergeben werden!
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vock
Re: Saiblinge im Zürichsee - ein Experiment
hier habe ich weitere Informationen gefunden die mir oder euch vieleicht weiterhelfen können. Die Angaben gelten jedoch nur für den Sommer.
http://www.175jahre.uzh.ch/ausstellunge ... chsee.html
-Das Licht kommt auf einer Tiefe von 10m nur noch mit 3% durch
-ab 25m ist es quasi Nacht
-in 15m tiefe gleich wenig Sauerstoff wie am Grund
-ab 20m beginnt das klare Tiefenwasser mit Fischen, Krebsen etc.
Auch hier steht was dazu: http://www.kohmann.ch/tauchen/tauchplae ... sel_au.htm
"Dieses Tauchgebiet ist für seine steilen, tiefen und zerklüfteten Felswände bekannt. Die zum Teil überhängenden Wände, die parallel zum Ufer verlaufen und relativ steil bis auf über 60 m abfallen, sind voll mit Ritzen, Spalten, kleinen Höhlen und Felskaminen. Zu beachten ist die Privat- und Berufsschifffahrt. Es kann an diversen Stellen ausgestiegen werden. Ein Fussweg führt zur Schiffstation Au zurück.
Ab Schiffssteg wird in Richtung Zürich getaucht. Die Wand beginnt auf 10m. Auf 12m kommt man am "Amboss" vorbei. Auf 14m folgt die erste kleine Höhle. Anschliessend auf 19m Tiefe folgt der "Unterstand". Nach etwa 10 Min. erreicht man die nächste Höhle auf 11m. Die Felswand ist nun überall und sehr gute Kompassnavigation ist unbedingt erforderlich in dieser Region. Aus Sicherheitsgründen nie zu zweit in die Höhlen, sondern mit einem Seil den Kontakt zueinander halten. Leider haben schon einige Taucher dieses Gebiet unterschätzt und sind nie mehr zurück gekommen. "
ebenso hier: http://www.swiss-divers.ch/index.php?op ... d=99999999
Vom Strand her wird in Richtung Seemitte abgetaucht. Bereits auf rund 10m trifft man auf die erste Wand, welche an dieser Stelle bis knapp unter 20m reicht. Wir drehen nach rechts ab und tauchen in Richtung Pfäffikon SZ. Die obere wie untere Kante der Wand senken sich kontinuierlich ab und erreichen ihr Tiefenmaximum auf rund 50m. Die Wand bietet verschiedene Ritzen und Spalten, vorstehende Felsbröcken und kleine Vertiefungen. Ein wahres Paradies für Trüschen, welchen man regelmässig in grösserer Zahl antrifft.
Ich denke ich werde es mal mit Tiefseeschleike oder Dropshot versuchen. Bin über jegliche Tipss und Informationen dankbar!
http://www.175jahre.uzh.ch/ausstellunge ... chsee.html
-Das Licht kommt auf einer Tiefe von 10m nur noch mit 3% durch
-ab 25m ist es quasi Nacht
-in 15m tiefe gleich wenig Sauerstoff wie am Grund
-ab 20m beginnt das klare Tiefenwasser mit Fischen, Krebsen etc.
Auch hier steht was dazu: http://www.kohmann.ch/tauchen/tauchplae ... sel_au.htm
"Dieses Tauchgebiet ist für seine steilen, tiefen und zerklüfteten Felswände bekannt. Die zum Teil überhängenden Wände, die parallel zum Ufer verlaufen und relativ steil bis auf über 60 m abfallen, sind voll mit Ritzen, Spalten, kleinen Höhlen und Felskaminen. Zu beachten ist die Privat- und Berufsschifffahrt. Es kann an diversen Stellen ausgestiegen werden. Ein Fussweg führt zur Schiffstation Au zurück.
Ab Schiffssteg wird in Richtung Zürich getaucht. Die Wand beginnt auf 10m. Auf 12m kommt man am "Amboss" vorbei. Auf 14m folgt die erste kleine Höhle. Anschliessend auf 19m Tiefe folgt der "Unterstand". Nach etwa 10 Min. erreicht man die nächste Höhle auf 11m. Die Felswand ist nun überall und sehr gute Kompassnavigation ist unbedingt erforderlich in dieser Region. Aus Sicherheitsgründen nie zu zweit in die Höhlen, sondern mit einem Seil den Kontakt zueinander halten. Leider haben schon einige Taucher dieses Gebiet unterschätzt und sind nie mehr zurück gekommen. "
ebenso hier: http://www.swiss-divers.ch/index.php?op ... d=99999999
Vom Strand her wird in Richtung Seemitte abgetaucht. Bereits auf rund 10m trifft man auf die erste Wand, welche an dieser Stelle bis knapp unter 20m reicht. Wir drehen nach rechts ab und tauchen in Richtung Pfäffikon SZ. Die obere wie untere Kante der Wand senken sich kontinuierlich ab und erreichen ihr Tiefenmaximum auf rund 50m. Die Wand bietet verschiedene Ritzen und Spalten, vorstehende Felsbröcken und kleine Vertiefungen. Ein wahres Paradies für Trüschen, welchen man regelmässig in grösserer Zahl antrifft.
Ich denke ich werde es mal mit Tiefseeschleike oder Dropshot versuchen. Bin über jegliche Tipss und Informationen dankbar!
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Zugerrötel
Re: Saiblinge im Zürichsee - ein Experiment
sali manuel
die brekäre lage am zürichsee ist mir auch bekannt, sicherlich brauchst du ausdauer und glück. ich kann dir zur technik einige tipps von der zugerseefischerei geben. zurzeit ists zwar im gegensatz zu den letzten drei jahren nicht gerade spitze was die saiblinge betrifft, aber alle hoffen, dass es noch besser wird.
zur technik: april, mai, juni werden saiblinge bei uns mit nymphen gefangen, z.t. bis in tiefen von 50m - bedingt, dass du eine dünne geflochtene (0.04 fireline) mit viel gewicht (20 - 30g) nimmst. mit dem ankern ist es auf dieser tiefe auch nicht ganz einfach. wichtig ist auch eine passende rute (eine vollparabolische felchenrute könnte ev. zu weich sein). die saiblinge attackieren im gegensatz zu den felchen die nymphen, solltest also keine schiwerigkeit haben, bisse zu erkennen. zur nymphenwahl kann ich nur sagen: ausprobieren
die guten saiblingsfänge gibts bei uns von juli bis anfangs september mit der tiefseeschleike. wichtig: wir schleppen sehr langsam (2.5 - 3 km/h) mit leichten blechlöffeli, sogenannten "tannli", die bei diser schleppgeschwindigkeit wunderbar spielen. ein echolot hilft, die richtige tiefe zu bestimmen. meist fangen wir unsere saiblinge in tiefen zwischen 30 un 40 metern. insbesondere früh morgens fängt man sie auch auf tiefen zwischen 15 und 25 metern, gegen mittag (oft eine gute zeit für saiblingsfänge) dann tiefer (35 - 40m). für die tiefseezügel verwende ich 0.25er flurocarbon coated (bei uns werden die saiblinge kaum grösser als 35cm), zudem knüpfe ich die schnur direkt an die löffeli. ein karabiner beeinträchtigt meiner ansicht nach das spiel des kleinen löffels. oft beissen auch seeforellen, dann ist die 0.25er schon etwas heikel, aber ich will ja primär saiblinge. wenn du mal einen saibling gefangen hast, empfielt es sich, die stelle immer wieder abzufahren, so bilden sich mit der zeit die hotspots. saiblinge jagen meist im verband.
ich habe schon gehört, dass am bodensee beispielsweise mit der unterwasserschleike (unterwasserhunde) auf saiblinge gefischt wird. da sind die exemplare aber auch wesentlich grösser und stärkeres material angesagt.
auf jedenfall viel spass und durchaltewillen!
gruess zugerrötel
die brekäre lage am zürichsee ist mir auch bekannt, sicherlich brauchst du ausdauer und glück. ich kann dir zur technik einige tipps von der zugerseefischerei geben. zurzeit ists zwar im gegensatz zu den letzten drei jahren nicht gerade spitze was die saiblinge betrifft, aber alle hoffen, dass es noch besser wird.
zur technik: april, mai, juni werden saiblinge bei uns mit nymphen gefangen, z.t. bis in tiefen von 50m - bedingt, dass du eine dünne geflochtene (0.04 fireline) mit viel gewicht (20 - 30g) nimmst. mit dem ankern ist es auf dieser tiefe auch nicht ganz einfach. wichtig ist auch eine passende rute (eine vollparabolische felchenrute könnte ev. zu weich sein). die saiblinge attackieren im gegensatz zu den felchen die nymphen, solltest also keine schiwerigkeit haben, bisse zu erkennen. zur nymphenwahl kann ich nur sagen: ausprobieren
die guten saiblingsfänge gibts bei uns von juli bis anfangs september mit der tiefseeschleike. wichtig: wir schleppen sehr langsam (2.5 - 3 km/h) mit leichten blechlöffeli, sogenannten "tannli", die bei diser schleppgeschwindigkeit wunderbar spielen. ein echolot hilft, die richtige tiefe zu bestimmen. meist fangen wir unsere saiblinge in tiefen zwischen 30 un 40 metern. insbesondere früh morgens fängt man sie auch auf tiefen zwischen 15 und 25 metern, gegen mittag (oft eine gute zeit für saiblingsfänge) dann tiefer (35 - 40m). für die tiefseezügel verwende ich 0.25er flurocarbon coated (bei uns werden die saiblinge kaum grösser als 35cm), zudem knüpfe ich die schnur direkt an die löffeli. ein karabiner beeinträchtigt meiner ansicht nach das spiel des kleinen löffels. oft beissen auch seeforellen, dann ist die 0.25er schon etwas heikel, aber ich will ja primär saiblinge. wenn du mal einen saibling gefangen hast, empfielt es sich, die stelle immer wieder abzufahren, so bilden sich mit der zeit die hotspots. saiblinge jagen meist im verband.
ich habe schon gehört, dass am bodensee beispielsweise mit der unterwasserschleike (unterwasserhunde) auf saiblinge gefischt wird. da sind die exemplare aber auch wesentlich grösser und stärkeres material angesagt.
auf jedenfall viel spass und durchaltewillen!
gruess zugerrötel
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vock
Re: Saiblinge im Zürichsee - ein Experiment
Vielen Dank für den Ausführlichen Bericht Zugerrötel
Ich denke das schwierigste Problem für die Hegenenfischerei in der Halinsel Au ist das Ankern in der Tiefe von 50m und vor allem nahe an der Kante, wobei ich meine dass es dabei nichts ausmacht z.b. 15m VOR der Kante zu parkieren und die Hegene runterzulassen. Stimmt das?
eine andere jedoch warscheindlich sehr hänger-, abreiss- und kostenintensive variante dürfte das Angeln mit dem "gelben zweiteiligen Hegenenzapfen" vom Ufer aus sein. Diese Fischerei mag ich auch gar nicht da ich lieber direkten Kontakt zur Nympfe halte.
Fressen Saiblinge tote Fischchen die auf dem Boden liegen? 1m darüber angeboten werden?
Mit dieser Methode könnte man sich noch die eine oder andere Trüsche als Beifang sichern.
Wo halten sich die Saiblinge auf?
-in bodennähe?
-im Freiwasser/an der Kante?
Ich tippe ja auf letzteres von dem her würde einem ersten Ansitz mit Hegene einige Meter weiter ausserhalb der Steilwand nichts im Weg stehen sofern Nicolas Ankerkabel genug lang ist. Alternativ halt driften wobei das ziemlich unkontrollierbar und hektisch wird an dieser Stelle.
Herr Bauchmann melden sie sich mal zu Wort.
Ich denke das schwierigste Problem für die Hegenenfischerei in der Halinsel Au ist das Ankern in der Tiefe von 50m und vor allem nahe an der Kante, wobei ich meine dass es dabei nichts ausmacht z.b. 15m VOR der Kante zu parkieren und die Hegene runterzulassen. Stimmt das?
eine andere jedoch warscheindlich sehr hänger-, abreiss- und kostenintensive variante dürfte das Angeln mit dem "gelben zweiteiligen Hegenenzapfen" vom Ufer aus sein. Diese Fischerei mag ich auch gar nicht da ich lieber direkten Kontakt zur Nympfe halte.
Fressen Saiblinge tote Fischchen die auf dem Boden liegen? 1m darüber angeboten werden?
Mit dieser Methode könnte man sich noch die eine oder andere Trüsche als Beifang sichern.
Wo halten sich die Saiblinge auf?
-in bodennähe?
-im Freiwasser/an der Kante?
Ich tippe ja auf letzteres von dem her würde einem ersten Ansitz mit Hegene einige Meter weiter ausserhalb der Steilwand nichts im Weg stehen sofern Nicolas Ankerkabel genug lang ist. Alternativ halt driften wobei das ziemlich unkontrollierbar und hektisch wird an dieser Stelle.
Herr Bauchmann melden sie sich mal zu Wort.
- U96
- Beiträge: 233
- Registriert: Di 12. Mai 2009, 23:47
- Meine Gewässer: Zürichsee
- Been thanked: 3 times

Re: Saiblinge im Zürichsee - ein Experiment
Immerhin wurden 2010 von den Berufsfischern 372 Stück gefangen.
Siehe http://www.aln.zh.ch/internet/baudirekt ... ionen.html
Gruss U96
Siehe http://www.aln.zh.ch/internet/baudirekt ... ionen.html
Gruss U96
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Felchinator
Re: Saiblinge im Zürichsee - ein Experiment
hallo zusammen ich fische nur im zürich-obersee und darum frage ich mal in die runde ob man vieleicht auch vor dem Buchberg Saiblinge fangen könnte
weil da ist es ja so das es steil bergab in die tiefe geht bis zu 64m und da könnte ich mir vieleicht erhoffen mal einen Saibling anzutreffen oder nicht??? ich war mal mit einem Berufsfischer draussen und wir haben dort in der "schwebe" einen Saibling gefangen nicht gerade gross so ca.20-25cm und ja darum habe ich mir hoffnungen gemacht. dort halten sich meistens auch die seeforellen im sommer auf. Probiert hab ich es noch nicht darum frage ich jetz einfach mal!!
Liebe Grüssse Felchinator
Liebe Grüssse Felchinator
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Nicolas
Re: Saiblinge im Zürichsee - ein Experiment
Hallo zusammen, Hallo Manuel
Gerne helfe ich dir bei deinem Experiment!
Tiefseeausrüstung inkl. sämtlicher benötigter Löffel fürs Saiblingschleppen ist vorhanden.
Stellen, in denen ich im Moment Saiblinge vermute, sind:
- vor der Halbinsel Au auf ca. 45m Tiefe
und
- zwischen Lindt Schokoladenfabrik und dem Bacheinlauf Küssnacht auf ca. 40-50m, da ich dort immer wieder Fischechos auf dem Echolot habe.
Ich denke, wir müssen einfach ausprobieren, was am besten funktioniert.
Das Ankern vor der Halbinsel Au ist auf Grund der Bodenbeschaffenheit relativ hängerträchtig. Aus diesem Grund sollten wir versuchen die Fische bei der Driftangelei zu erwischen.
LG
Nicolas
Gerne helfe ich dir bei deinem Experiment!
Tiefseeausrüstung inkl. sämtlicher benötigter Löffel fürs Saiblingschleppen ist vorhanden.
Stellen, in denen ich im Moment Saiblinge vermute, sind:
- vor der Halbinsel Au auf ca. 45m Tiefe
und
- zwischen Lindt Schokoladenfabrik und dem Bacheinlauf Küssnacht auf ca. 40-50m, da ich dort immer wieder Fischechos auf dem Echolot habe.
Ich denke, wir müssen einfach ausprobieren, was am besten funktioniert.
Das Ankern vor der Halbinsel Au ist auf Grund der Bodenbeschaffenheit relativ hängerträchtig. Aus diesem Grund sollten wir versuchen die Fische bei der Driftangelei zu erwischen.
LG
Nicolas
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vock
Re: Saiblinge im Zürichsee - ein Experiment
Also wenn ihr vor dem Buchberg schon ein kleines Exemplar in der Schwebe hattet, dann kann es durchaus sein dass du da einen erwischen kannst. Aber ob die Saiblinge regelmässig da sind oder ob sich der kleine nur verirrt hat weiss ich nicht. Also bleibt dir nichts anderes übrig als mit Echolot und viel Gedult das herauszufinden. Vieleicht fängst du was vieleicht auch nicht.
375Kg Saiblinge und ich denke nicht dass die Berufsfischer geziehlt auf sie fischen. 375Kg Beifang in einem Jahr. hmmmmmmm?!
Ich haue mal nen Berufsfischer an wegen dem.
Also los Nici probieren geht über studieren.
375Kg Saiblinge und ich denke nicht dass die Berufsfischer geziehlt auf sie fischen. 375Kg Beifang in einem Jahr. hmmmmmmm?!
Ich haue mal nen Berufsfischer an wegen dem.
Also los Nici probieren geht über studieren.
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vock
Re: Saiblinge im Zürichsee - ein Experiment
Die Statistik vom Bund im Überblick
Saiblingsfänge im zürcherischen Teil in Kg
Angelfischer
2007.......1
2008.......6
2009.......2
20010......3
Berufsfischer
2007......143
2008......48
2009......51
2010......118
Es hat auf jedenfall was da. Wenn man bedenkt dass sich die Trüschenfänge von Angel- und Berufsfischern bei irgendwas um 300kg jährlich bewegen und die Berufsfischer ebenfalls nicht geziehlt auf die Bodenbewohner fischen(?) dann kann man sagen dass die Chance auf einen geziehlt befischt und gefangenen Saibling ca halb so gross ist wie die Chance auf eine gezeihlt befischte und gefangene Trüsche. Ziemlich aus der Luft gegriffen aber es macht doch Mut.
NIEMAND fischt geziehlt auf Saibling darum nur wenige Fänge. Aber sehr VIELE fischen auf Quappen darum fast gleich viele Fänge wie die Brufsfischer. Wenn jetzt sehr Viele auf Saiblinge Fischen dann könnte man doch theoretisch auch annährend gleich viel rausziehen wie die Berufsfischer mit ihren Beifängen. So ich hör jetzt auf Philosophieren..
Saiblingsfänge im zürcherischen Teil in Kg
Angelfischer
2007.......1
2008.......6
2009.......2
20010......3
Berufsfischer
2007......143
2008......48
2009......51
2010......118
Es hat auf jedenfall was da. Wenn man bedenkt dass sich die Trüschenfänge von Angel- und Berufsfischern bei irgendwas um 300kg jährlich bewegen und die Berufsfischer ebenfalls nicht geziehlt auf die Bodenbewohner fischen(?) dann kann man sagen dass die Chance auf einen geziehlt befischt und gefangenen Saibling ca halb so gross ist wie die Chance auf eine gezeihlt befischte und gefangene Trüsche. Ziemlich aus der Luft gegriffen aber es macht doch Mut.
NIEMAND fischt geziehlt auf Saibling darum nur wenige Fänge. Aber sehr VIELE fischen auf Quappen darum fast gleich viele Fänge wie die Brufsfischer. Wenn jetzt sehr Viele auf Saiblinge Fischen dann könnte man doch theoretisch auch annährend gleich viel rausziehen wie die Berufsfischer mit ihren Beifängen. So ich hör jetzt auf Philosophieren..
Zuletzt geändert von vock am Do 30. Jun 2011, 10:01, insgesamt 1-mal geändert.
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berufsfischer
Re: Saiblinge im Zürichsee - ein Experiment
372 stk mit 118 kgvock hat geschrieben: 375Kg Saiblinge und ich denke nicht dass die Berufsfischer geziehlt auf sie fischen. 375Kg Beifang in einem Jahr. hmmmmmmm?!![]()
finde ich nicht viel
die echos die nicolas auf der höhe küsnacht in 40 und mehr meter tiefe sieht, stammen von albelis und nicht von saiblingen. unterhalb von der fähre würde ich es nicht versuchen.
am besten fragst du user albeli. er hat dazu sicher einiges zu berichten.
petri, viel glück und ausdauer
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Nicolas