Bachfischen mit Wurm am Zapfen = fair?

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gmischol
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Re: Bachfischen mit Wurm am Zapfen = fair?

Beitrag von gmischol »

Zuma

ich kann deinen Berechnungen folgen (etwas Hirnmasse ist vorhanden :D ) und doch habe ich Mühe, sie zu glauben. Kannst Du wissenschaftliche Studien angeben, auf welchen Du diese Zahlen basierst?


Gruss

Gaudenz

(PS: bin kein Wurmfischer)
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zuma
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Re: Bachfischen mit Wurm am Zapfen = fair?

Beitrag von zuma »

Gruss Kurt

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gmischol
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Re: Bachfischen mit Wurm am Zapfen = fair?

Beitrag von gmischol »

Link funktioniert leider nicht

Gruss

Gaudenz
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zuma
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Re: Bachfischen mit Wurm am Zapfen = fair?

Beitrag von zuma »

Sorry Gaudenz - habs auch gerade festgestellt und kann es nicht korrigieren.
Bitte kopiere die ganze Zeile in Deinen Browser.
Gruss Kurt

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gmischol
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Re: Bachfischen mit Wurm am Zapfen = fair?

Beitrag von gmischol »

Habe ich schon versucht, aber da kommt auch nur eine Fehlermeldung

Gaudenz
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zuma
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Re: Bachfischen mit Wurm am Zapfen = fair?

Beitrag von zuma »

Scheint komplizierter zu sein. Hier die Google-Suche:
http://www.google.ch/#hl=de&sugexp=gsis ... 32&bih=501

Hoffe, dass man nun weiter kommt.
Gruss Kurt

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T-Rig

Re: Bachfischen mit Wurm am Zapfen = fair?

Beitrag von T-Rig »

Mortality of rainbow trout Oncorhynchus mykiss caught and released by anglers using number 8 worm-baited hooks was investigated during 1990–1991 at the Hagerman (Idaho) State Fish Hatchery and within a 2-km segment of Badger Creek, Idaho. Cutting the line on deep-hooked rainbow trout reduced postrelease mortality by 36% in the hatchery and 58% in the wild during observations of 60 and 29–34 d, respectively. Seventy-four percent of hatchery rainbow trout and 60% of wild rainbow trout that had been hooked deeply and released by cutting the line shed hooks during the same periods. There were no significant differences (P > 0.05) in condition factors among surviving control, light-hooked, and deep-hooked hatchery rainbow trout. Seventeen percent of 281 wild rainbow trout on Badger Creek were hooked in the gills or esophagus. Overall, hooking mortality was estimated to be 16% for wild rainbow trout. No significant differences in the incidence of deep hooking were observed between small (<200 mm total length) and large (?200 mm) wild rainbow trout (P > 0.05). The frequency of deep hooking was associated with the type of stream habitat where hooking occurred (P < 0.02) and was higher for catches on a “slack line” than a “tight line” (P < 0.001). These data suggest that stream locations where bait anglers actually catch fish and the general habitat characteristics of a stream could influence bait-related hooking mortality. Other factors that could influence the compatibility of bait fishing and special-regulation fisheries for salmonids include natural mortality rates, the degree of participation in such fisheries by bait anglers, and the proportion of bait anglers that cut the leader on deep-hooked fish prior to release. Depending on management goals, bait fishing may be compatible with special-regulation fisheries for salmonids in more situations than is commonly believed.
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thymallus
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Re: Bachfischen mit Wurm am Zapfen = fair?

Beitrag von thymallus »

danke, t-rig. da wirds schon konkreter und meine naturwissenschaftler-neugierde wird teilweise befriedigt (es gäbe ja noch unzählige andere studien). die zahlen in diesem konkreten fall zeigen, dass die totale verangelungsmortalität bei den wilden fischen 16 prozent betrug. das ist immer noch hoch, jedoch deutlich niedriger als zuma anführte. sodann wird auch ersichtlich, dass es bei der naturköderfischerei draufankommt ob mit einer losen leine (slack line) oder einer gespannten köderführung gefischt wird. bei letzterem reduziert sich die mortalität offenbar signifikant (wen wunderts?). ich kann gut damit leben bzw. sehe deutliche vorteile für die fische, wenn man in bächen nur noch kukö erlaubt, doch würde ich straff fischende und schnell anschlagende naturköderangler nicht pauschal verurteilen. denn man darf sich nicht täuschen, auch mit kukös gibt es noch eine verangelungsmortalität. besonders wenn ich sehe, wie gewisse kukö-puristen dann noch jedes fischlein aus dem wasser heben und fotografieren, bevor es releast wird...
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zuma
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Re: Bachfischen mit Wurm am Zapfen = fair?

Beitrag von zuma »

@thymallus:
Leider habe ich die entsprechende Studie gerade nicht zur Hand, jedoch glaube ich mich zu erinnern, dass ein signifikanter Unterschied bestund zwischen Widerhaken (wo die Mortalität über 30 % war) und ohne Widerhaken (Mortalität nur noch halb so hoch). Zum Glück werden schon seit längerem bei der Bachfischerei keine Widerhaken mehr erlaubt in der Schweiz. Zum Vergleich: Bei der Widerhakenlosen Fliegenfischerei betrug die Mortalität noch 2 %.
Was man dabei berücksichtigen muss, ist der Umstand das von durchschnittlichen Anglern ausgegangen wurde. Es ist für mich sonnenklar, dass ein erfahrener Tipfischer im Bach (Füelere) die mortalitätsrate aufgrund seiner Erfahrung wesentlich tiefer hat. Das Lehrgeld für seine Erfahrung zahlten jedoch auch die Forellen.
Gruss Kurt

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helix
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Re: Bachfischen mit Wurm am Zapfen = fair?

Beitrag von helix »

Die ganauen Zahlen dieser Studie(n) sind eigentlich gar nicht so wichtig. Es ist klar, und das wird durch eben solche wissenschaftlichen Studien untermauert, dass der durchschnittliche Wurm- und Madenfischer den Bafobeständen wesentlich mehr schadet. Des schleckt keine Ziege weg und muss jeder, der noch heute so fischt, ganz klar sehen. Da es für die Kontrollorgane schwieirig wäre, einen erfahrenen, rücksichtsvollen Naturköderfischer von einem pennenden, kurzfristig egoistisch denkenden Fischer zu unterscheiden, müsste man, wie mehrmals vorgeschlagen, zum "wirklichen" Schutz der Bafobestände eben ein rigoroses Naturköderverbot an Forellenbächen einführen.

Für eine nachhaltige Entwicklung unserer Bestände bedarf es sicherlich mehrere Faktoren, da reichte nur diese Massnahme sicher nicht. Es wäre jedoch ein Leichtes, und da könnte jeder Fischer selbst etwas beitragen, seine Angelmethode zu Gunsten dieser wunderbaren Fischart(en) anzupassen. :idea:
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Gruess helix
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thymallus
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Re: Bachfischen mit Wurm am Zapfen = fair?

Beitrag von thymallus »

helix hat geschrieben:Für eine nachhaltige Entwicklung unserer Bestände bedarf es sicherlich mehrere Faktoren, da reichte nur diese Massnahme sicher nicht. Es wäre jedoch ein Leichtes, und da könnte jeder Fischer selbst etwas beitragen, seine Angelmethode zu Gunsten dieser wunderbaren Fischart(en) anzupassen. :idea:
:v: dem bleibt eigentlich nichts hinzuzufügen...
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ElReyJey
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Re: Bachfischen mit Wurm am Zapfen = fair?

Beitrag von ElReyJey »

Ich geb jetzt einfach auch mal noch meinen Senf dazu: Ich habe erst kürzlich mit dem Bach- und Fliegenfischen begonnen. Nun war ich letztens mal etwas frustriert, dass mit der Fliege und dem Spinner nichts lief und hab auf Bienenmade gewechselt, welche ich ohne Zapfen mit etwas Blei ausgeworfen habe und dann langsam eingezogen (so dass ich immer Kontakt zum Köder hatte). Doch schon beim zweiten Biss hatte die Forelle den Köder verschluckt und ich musste die Schnur abschneiden (shame on me.. :( ). Ich hab dann gleich wieder zum Spinner gewchselt, da ich die Fischerei uf diese Art nicht sonderlich fair fand.

Nun hab ich letzten Dienstag das erste mal wirklich Bisse gehabt mit der Fliege und das Ergebnis war für mich sehr zufriedenstellend: Von 5 untermassigen Forellen hatte keine einzige die Fliege verschluckt oder tief sitzend. So konnte ich alle problemlos lösen und zurück setzten. Natürlich ist das keine Garantie, dass alle 5 auch überlebt haben. Doch glaube ich schon, dass die Chancen dazu sehr gut standen.
Marmei

Re: Bachfischen mit Wurm am Zapfen = fair?

Beitrag von Marmei »

Für mich ist die Zeit in der Natur, am oder auf dem Wasser das schönste beim Fischen. Das mein Hobby zum Tod meiner geliebten Fische führt, ist Realität und ein Teil unseres Lebens, den auch wir Sterben und Leiden. Fressen und Gefressen werden, kein Leben ohne Kampf und Leiden, ohne Verlust und Gewinn.
Heute gehe ich und wir alle nicht mehr fischen, damit wir unseren Hunger stillen können, wie es unsere Vorfahern gemacht haben. Ich fische aus Leidenschaft, der Fang und der Verzehr sind erwünscht und mit der Tötung des Fisches verbunden. Die Art und Weise wie ein Fisch gefangen wird und dann behändigt wird ist jedoch sehr unterschiedlich! Ich mache mir immer wieder Gedanken dazu, seit ich vor 5 Jahren auf Küstköder umgestiegen bin und mehrheitlich teure japanische Köder durchs wasser ziehe. Die Haken jener Köder sind Messerscharf und dringen sofort ein, wie ich auch schon an meinen Fingern schmerzhaft feststellen musste. Mit abgeschliffenem Widerhaken, lassen sie sich zum Glück wieder relativ gut entfernen. "Verdammt tut das weh!", so muss es auch den Fisch schmerzen, auch wenn nicht ganz klar ist wie er sich dabei fühlt. Könnte ich auslesen wo ich von einer Wespe gestochen werden würde, so wäre ich sicher nicht für den Mundbereich...Das ganze führt zu nichts, ich will nicht gestochen, gequält oder gefangen werden. Der Alltag ist jedoch hart, das Leben fordert Leid und Tod!

Was ich sagen will, Fischen ist Leidvoll aus Sicht des Fisches, geanuso verursacht das Leben des Menschen Dreck, Krieg, Zerstörung etc. Wir Menschen sind Schlecht! oder etwa nicht?

Der Hecht jagt den Egli, der Egli jagt seinen eigenen Nachwuchs oder verletzt ihn stark, sodass er stirbt. Oder auch überlebt, um dann später in der Turbine zu sterben, damit die, jene ein grünes Gewissen haben, ihren "erneuerbaren" elektrischen Strom erzeugen können.

Das einzige was ich beeinflussen kann, ist,es (das Fischen) sein lassen, oder die Art und Weise möglichst schonend zu gestalten ( dazu Hirn gebrauchen!)
Fliegenfischen scheint mir aus meiner eigenen Erfahrung, einerseits das edelste und schönste Fischen, andererseits auch das schonenste Fischen zu sein, deshalb würde ich mir mehr "Fly Only" Gewässer, vorallem in der Forellenregion wünschen! In den Bergbächen und Bergseen des Glarnerlands, lässt es sich herrlich Fliegenfischen!!!

Ich bin als Tippangler aufgewachsen, mir ist bewusst, dass viele Jungforellen wegen meines Fischens leiden mussten und/oder gestorben sind, auch heute stirbt der eine oder andere Egli, nachdem er an meinen japanischen hard oder softbait gebissen hat und zurückgesetzt werden musste. Ein gutes Gefühl hab ich eigentlich nur dann, wenn ich ein Fisch mit der Fliege gefangen habe und noch unter Wasser schonend abhaken konnte.

Trotzdem bin ich nicht gegen die Naturköderfischer, den auch meine eigene Art zu Fischen, verletzt Fische und wenn ich einen Fisch entnehme und töte, ist es eigentlich egal , ob er mit einem Kukö oder Naturköder gefangen wurde! Wenn ich mich aber an ein Fliessgewässer bei uns im Glarnerland stelle, ist mir bewusst, dass auch an den Topstellen eher mit Untermassigen zu rechnen ist und , dann ist eben die Art und Weise sehr entscheidend. Dann macht es Sinn auf den Naturköder, den Dreiangel und der Gleichen zu verzichten ( Ich spreche für mich! ), dann ist Fliegenfischen erste Wahl!

Petri Heil! ( jetzt dürft Ihr mich zerfleischen)

Gruss Marmei

Aber Fischen bleibt Fischen, "Freud und Leid liegen nah beieinander"
Trucha

Re: Bachfischen mit Wurm am Zapfen = fair?

Beitrag von Trucha »

Zzzzzz... @Zuma&Helix dir sit zwöi Föhntuble wie usem Bilerbuech!!!

EDIT Martin: Lieber Trucha, wir verzichten auf deine weitere Teilnahme im Forum. Lerne zuerst mal Anstand. :banned:
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