Forellenstart 16.03.2015

Hier ist der Platz, um Eure Fänge zu präsentieren.
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Esoxhunter
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Re: Forellenstart 16.03.2015

Beitrag von Esoxhunter »

Wünsche Allen morgen einen guten Forellenstart und Petri Heil

Esoxhunter
Gruss Markus
Sackrassler

Re: Forellenstart 16.03.2014

Beitrag von Sackrassler »

Hallo zusammen,

Ich gehe morgen an meine allererste Forelleneröffnung mit dem Schwiegervater an die Aare und die Gürbe. Ohne Wissen der Spots und ohne grosse Vorbereitung hoffen wir auf unsere Instinkte und versuchen mit Spinnfischen (Wobbler, Spinner) und mein Schwiegervater mit Zapfenmontage, ein paar Getupfte zu erwischen. Falls jemand einen guten Einsteigertipp hat, höre ich gerne. Ich könnte mich mit einer Schlepptour auf dem Zihlkanal oder einem Eglitag auf dem Bielersee revanchieren.

Straffe Leinen und Petri Heil!
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tom66
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Re: Forellenstart 16.03.2014

Beitrag von tom66 »

Sackrassler@

Die Gürbe wird morgen eher schwierig zu befischen sein, da sehr wenig und sehr klares Wasser fliesst. Wenn da bereits einer vor Dir fischte, sind bei diesen Verhältnissen die Fische gewarnt und haben sich in ihre Verstecke und Löcher verzogen.

Gruss

Tom66
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talis71
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Re: Forellenstart 16.03.2014

Beitrag von talis71 »

hoi Tom
da spricht wieder einmal der gürberoutinier.! :lol:
ich gebe dir absolut recht und bin mit dir in der selben Meinung. :up:
deshalb ist es wichtig, dass man ab 6 Uhr startet und die erste stunde nutzt!
gruss sändu
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Flümi
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Re: Forellenstart 16.03.2014

Beitrag von Flümi »

Und wenn man in einem bekannten Loch fischen will wie das 100m unter dem Bahnhof Moutier, wo ein Bach in die Birs fliesst, dann sollte man zwischen Mitternacht und 3 Uhr dort sein und den Platz reservieren. Wenn man das nicht tut und erst kurz vor 6 Uhr dort ist, muss man sich hinter 5 Leuten anstellen :lol:
Gruss, Stefan
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Sensibilisierung für Umgang in (Fischer-) Foren
Sackrassler

Re: Forellenstart 16.03.2014

Beitrag von Sackrassler »

Danke für die Tipps. Scheint ja echt der Horror zu sein, an der Eröffnung ein tolles Plätzchen zu finden. Ich lass mich mal überraschen :-)
astacus

Re: Forellenstart 16.03.2014

Beitrag von astacus »

Weil ich ein solches Gedränge hasse, bin ich mittlerweile Pächter und fische an meinen eigenen Gewässern 8)
astacus

Re: Forellenstart 16.03.2015

Beitrag von astacus »

Zwar war die Beissfreudigkeit an meinen Gewässern im Vergleich zu vergangenen Eröffnungen noch nicht ganz so hoch, aber die eine oder andere Forelle blieb trotzdem hängen.

Bild
Eine 39er Pfannenforelle (bzw. Räucherofenforelle) durfte mitkommen.


Bild
Fische wie diese Forelle, die die Pfannengrösse deutlich überschritten, durften weiterschwimmen.
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Esoxhunter
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Re: Forellenstart 16.03.2014

Beitrag von Esoxhunter »

Hallo zusammen
16h am Wasser gewesen und keinen Zupfer gehabt....
Egal waren trozdem schön

Petri
Esoxhunter
Gruss Markus
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tom66
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Re: Forellenstart 16.03.2014

Beitrag von tom66 »

Ging mir gleich, keinen Zupfer an der Aare in Bern und in Münsingen :( Das Fischerjahr ist noch jung.

Gruss

Tom66
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Loup
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Re: Forellenstart 16.03.2014

Beitrag von Loup »

@ astacus
Was ist deine Meinung.
Könnte es nicht auch kontraproduktiv sein in einem wohl nicht sehr grossen Gewässer zu viele Grossforellen zu haben. Die fressen nicht selten die kleinen Fische auf, also fehlt der Nachwuchs.
Gruss vom Murtensee
Loup
Köfi24

Re: Forellenstart 16.03.2014

Beitrag von Köfi24 »

Aare Uttigen bis Kiesen und Münsingen bis Rubigen
je eine seite abgefischt
16te und 17te von 06:00 Uhr bis ca Mittag jeweils 6 - 8 h Fischen.
Fazit: am 16ten am ersten Spot ca 07:30 innerst kürze 3 Fisch und 3 aussteiger, dann kein Biss kein Nachläufer gar nix mehr.
Wasser sehr nieder und glass klar.

Seit meiner Fischerkarriere hat es am 16te noch nie Fisch gegeben.

Schön wars trotzdem!
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larzh
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Re: Forellenstart 16.03.2015

Beitrag von larzh »

hallo zusammen

ich fische dieses jahr zum ersten mal auch am fluss und habe mir das patent für das limmat revier 357 gelöst. das revier ist interessant aber schwierig zum befischen. war bis jetzt 3 mal am wasser und konnte 2 forellen landen.

meine erste bachforelle der saison mit 37cm.
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limmat revier 357
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wunderschöne 45er trout von letztem sonntag
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dickes petri an alle

gruss

lars
Fisherboy

Re: Forellenstart 16.03.2015

Beitrag von Fisherboy »

Meine Eröffnungsforelle 2015

Am 16. März war ich wie viele andere Fischer an der Schüss.
Die ganze Zeit habe ich mit dem Wobbler und Löffeli gefischt. Das Wasser war recht klar. Die Fischereiaufseher haben ca. 20 Fischer kontrolliert, von denen nur zwei eine massige Forelle gefangen haben. Am Nachmittag habe ich dann aber tatsächlich eine ca. 30er Forelle nach etwa 10 Sekunden Drill verloren. Nachläufer hatte ich auch zur Genüge.
Schliesslich beschloss ich dann aber um ca. 16:00 den Zug nach Lyss zu nehmen, um dort noch ein paar Würfe an der Alten Aare zu machen.
Mit dem Velo gings dann direkt an die Alte Aare.
Gegen 17:00 Uhr bekam dann schliesslich einen Biss .Es war eine wunderschön gezeichnete Bachforelle. So konnte auch ich schliesslich meine Eröffnungsforelle 2015 fangen ! Köder war der Stucki Brauen Gr. 1.

Bild

Alte Aare

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Alte Aare-Bachforelle


Grüsse und Petri Heil

FisherBoy
astacus

Re: Forellenstart 16.03.2014

Beitrag von astacus »

Loup hat geschrieben:Könnte es nicht auch kontraproduktiv sein in einem wohl nicht sehr grossen Gewässer zu viele Grossforellen zu haben. Die fressen nicht selten die kleinen Fische auf, also fehlt der Nachwuchs.
Nun, welchen Effekt die selektive Entnahme bestimmter Fische hat, beschäftigt mich schon lange. Es fällt mir schwer, ein abschliessendes Urteil auf deine Frage zu geben. Aufgrund vieler wissenschaftlicher Daten und ebenso aufgrund persönlicher Erfahrungen ist für mich aber zumindest klar, dass die Fischerei ein massgebender Faktor für den Bestandesaufbau sein kann. Auch bei den von mir vornehmlich befischten kleinen Gewässern trifft dies sicher zu, die Fischerei ist hier ein relevanter Faktor.

In Gewässern, in denen die natürliche Reproduktion funktioniert und wo der Prädationsdruck aller Fischer (2-beinige ebenso wie gefiederte, geschuppte oder haarige) nicht zu hoch ist, wird sich ein natürlich strukturierter Altersaufbau einpendeln. Sprich, sehr viele Jungfische und mit jeder höheren Altersstufe etwas weniger Exemplare. Grosse alte Exemplare kommen dort auch vor und vermögen den Jungfischbestand vielleicht zu dezimieren, aber wohl kaum zu schädigen. In einem solchen Gewässer sehe ich keinerlei Bedarf, irgendwelche Alters- oder Grössenklassen gezielt zu dezimieren. Hier scheint mir viel eher oberstes Gebot für uns Fischer zu sein, die Entnahme insgesamt zu begrenzen. Eine selektive Entnahme nur einer einzigen Altersklasse könnte eher kontraproduktiv sein. Bis zu einem gewissen Grad ist eine Entnahme aber auch unproblematisch, da gesunde Fischbestände eigentlich hoch produktiv sind. In einem solchen Gewässer kann natürlich auch mal ein grosser Fisch entnommen werden, das gibt Platz für Junge.

Gewässer, in denen beispielsweise zwar eine natürliche Reproduktion möglich ist, aber Jungfischhabitate Mangelware sind, könnte die Entnahme alter Fische positiv sein. Damit mindert man den Prädationsdruck auf die Jungfische, dem sie sich mangels Strukturen ja nicht entziehen können. Hier gilt es aber wie überall trotzdem zu beachten, dass mittelalte Fische für die Reproduktion die wichtigste Gruppe sind. Sie haben sich evolutionär bewiesen und sind im besten Alter, haben also sehr viel und qualitativ guten Laich.
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