@Helix, logisch nimmt der Kormoran uns Fischern den Fang weg. Aber wie ich auch schrieb gönne ich ihm die Fische genauso wie allen anderen Jägern!
Mir geht es nur um die Masse der Vögel und den daraus Resultierenden massiven Einfluss auf die Unterwasserwelt.
Das der Mensch in Vergangenheit dazu beigetragen hat diese Schäden zu fördern und nach wie vor dabei ist Gewässer zu "Regulieren", zu verbauen und in Kanäle zu zwängen ist nicht gerade förderlich. Für den Kormoran und Gänsesäger schon, aber nicht für die Fauna und Flora im und am Gewässer!
Die Argumente das Menschen in Afrika verhunger oder die Abholzung der Tropenwälder ist nur eine ablenkung von den Problemen die wir selber haben.
Sicher geht es uns sehr gut verglichen mit anderen Ländern, muss man aber deswegen die Augen verschliessen vor den Sachen die vor unserer Haustüre geschehen?
Man kann sowohl finanziell als auch persönlich helfen um das Leid anderer Menschen zu lindern!
Es wird aber nichts am Kormoran ändern
Uns muss endlich klar werden das wir von der Natur leben, sie brauchen und erhalten müssen!
Nur muss uns auch jedem klar sein das es in der 8 Millionen Einwohner zählenden räumlich kleinen Schweiz nie ein Alaska oder Kanada geben wird!
Der Mensch ist da und wird es bleiben, so er sich nicht selber auslöscht.
Und so müssen wir mit offenen Augen für die Vorgänge in der Natur, mit Verstand und Rücksicht versuchen der Natur ihren Raum zu lassen, wieder zu geben wo möglich und den Spagat zwischen unserem Wohlstand und einem schönen Leben mit und in der Natur zu schaffen.
Dazu gehört aber auch ein Bestandsmanagement. Sowohl an Land, als auch in der Luft und im Wasser.
Es ist eine Traumvorstellung das wir wie im Paradies neben Wolf und Bär einträglich unser auskommen finden.
Jeder braucht seinen Raum, sowohl der Mensch als auch die Wildtiere, das war noch nie anders und wird nie anders werden.