@kutscherfliege
wieso sollten die grossen forellen umgesetzt werden wenn es ihnen in den seitenbächen gefällt?
wenn, dann sicher nur wenn die gefahr besteht, dass sie die seitenbäche von brut leerfressen...dann ist es aber ein problem im hauptbach dass die nahrungsgrundlagen fehlen, sonst wären sie wohl dorthin zurückgewandert..
oder der hauptfluss ist allgemein kein revier mehr für die grossforellen, dann bräuchte es sicher mehr bemühungen diese wieder herzustellen, so dass sie auch grossen fischen lebensraum bieten
?
gruss
swiss a
Meinung zu Schonstrecken......
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Helmut
Das seh ich wieder anders als DuSchweizer Angler hat geschrieben:@kutscherfliege
wieso sollten die grossen forellen umgesetzt werden wenn es ihnen in den seitenbächen gefällt?
gruss
swiss a
Größere Bachforellen sind bekannterweise auch Kannibalen. Und sie werden auch in kleineren Bächen geeignete Unterstände finden und brauchen zur Nahrungsbeschaffung nicht unbedingt wieder in die größeren Bächen zurückkehren. Eine sinnvolle Elektrobefischung wäre durchaus zu befürworten, da es der Brut nicht schadet sondern nutzt. Bei uns wird es in allen Aufzuchtbächen so gehandhabt und wir haben nur gute Erfahrungen damit gesammelt
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Royal Coachman
Kannibalen
Hallo Schweizer Angler !
Diese großen Bachforellen sind, wie Helmut richtig anmerkt, Kannibalen und man kennt ihre Unterstände, auch werden immer wieder Teile der Bestände abgefischt und in den Hauptbach umgesetzt, was z.B. bei einer Länge von 8 km und bei einer Abfischstrecke von 800 m pro Jahr einen Rhytmus von 10 Jahren ergibt. Diese Methode hat sich seit 30 Jahren bestens bewährt und dadurch sind auch höhere Entnahmezahlen niemals bestandsmindernd spürbar geworden.
freundlichst
Royal Coachman
PS: übrigens laichen die Bachforellen auch im Hauptbach wieder, seit wir die versinterten Laichbetten aufgebrochen haben!
Diese großen Bachforellen sind, wie Helmut richtig anmerkt, Kannibalen und man kennt ihre Unterstände, auch werden immer wieder Teile der Bestände abgefischt und in den Hauptbach umgesetzt, was z.B. bei einer Länge von 8 km und bei einer Abfischstrecke von 800 m pro Jahr einen Rhytmus von 10 Jahren ergibt. Diese Methode hat sich seit 30 Jahren bestens bewährt und dadurch sind auch höhere Entnahmezahlen niemals bestandsmindernd spürbar geworden.
freundlichst
Royal Coachman
PS: übrigens laichen die Bachforellen auch im Hauptbach wieder, seit wir die versinterten Laichbetten aufgebrochen haben!
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Helmut
@ Royal Coachman
Ist der 10 Jahres Zyklus nicht ein wenig weit bemessen, 5 - 6 Jahre schienen mir eigentlich sinnvoller.
Ich trau mir wetten das bei fast jedem Abfischen große Exemplare hervorkommen.
Außerdem kann man aus solchen Bächen als Dreingabe zugewanderte Aale sehr leicht abfischen, diese können den Jungfisachbestand auch sehr leicht schädigen wenn sie in größerer Anzahl vorkommen.
Ist der 10 Jahres Zyklus nicht ein wenig weit bemessen, 5 - 6 Jahre schienen mir eigentlich sinnvoller.
Ich trau mir wetten das bei fast jedem Abfischen große Exemplare hervorkommen.
Außerdem kann man aus solchen Bächen als Dreingabe zugewanderte Aale sehr leicht abfischen, diese können den Jungfisachbestand auch sehr leicht schädigen wenn sie in größerer Anzahl vorkommen.
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Royal Coachman
Keine Aale
Hallo Helmut !
Aale kommen da nicht vor, das sind hochgelegene Gebirgsbäche und wir gehen zusätzlich die bekannten Stellen auf der Suche nach wirklich großen Räubern ab.
Das Bächlein ist vom Kormoran verschont geblieben und es wird auch nichts gesetzt.
Ca 1 Woche nach dem Abfischen sind die guten Plätze schon wieder besetzt.
freundlichst
Royal Coachman
Aale kommen da nicht vor, das sind hochgelegene Gebirgsbäche und wir gehen zusätzlich die bekannten Stellen auf der Suche nach wirklich großen Räubern ab.
Das Bächlein ist vom Kormoran verschont geblieben und es wird auch nichts gesetzt.
Ca 1 Woche nach dem Abfischen sind die guten Plätze schon wieder besetzt.
freundlichst
Royal Coachman