Teuerste Fischerei??

Die Geräteecke für den Fliegenfischer.
fe

Geld

Beitrag von fe »

Ja, und wenn der Fisch zubeisst, dann war etwas anderes entscheidend, nicht der Preis des Geräts :oops:

Sicher, gutes Gerät wird immer gut sein - beim Fischen und beim Fangen. Und schlechtes wird seine Fehler oder Mängel irgendwann offenbaren. Nur, ein schlechter Fischer fischt mit gutem Gerät nicht besser. Ein guter Fischer fängt hingegen auch mit schlechterem Gerät seine Fische.

Und jetzt könnten wir darüber diskutieren, um was es denn beim Fischen geht??? Sicher nicht nur ums Fangen. Deshalb spielt das Material auch so eine Rolle beim Fischen. Gutes, teures Gerät macht eben auch Spass im Fischerzimmer, beim In-Die-Hand-nehmen auf dem Boot und auf dem Fangfoto. Ich kenne viele Fischer, die zuhause tolle Wobbler, Fliegenrollen und dergl. ausstellen.

fe
jerkfreak

Beitrag von jerkfreak »

T-Rig hat geschrieben:Vorallem wenn man mit japan tackle fischt.
oder mit fetten jerks!!! :wink:
Andal

Beitrag von Andal »

Verglichen mit dem wettkampfmäßigen Stippen ist Fliegen- und Spinnfischen doch der billige Jakob!

Eine halbwegs konkurenzfähige Kopfrute: ab 500,- - 600,- € aufwärts; meistens aber gleich vierstellig im mittleren Bereich und mit einer einzigen Rute kommt keiner aus.

Eine vernünftige Kiepe/Station: So um die 1.000,- €.

Vom Zubehör und den unumgänglichen Futter- und Ködermengen ganz zu schweigen!
fe

Stippen

Beitrag von fe »

Ok, ok. Nur, eine wettkampfmässige Ausübung verteuert natürlich in jedem Fall.

Hat schon einmal jemand einen Minigolfer gesehen, der an Meisterschaften teilnimmt??? Die haben Kühlkoffer für ihre Bälle. Also für ihre Spielbälle, meine ich doch :roll:

Gruss fe

PS: Fliegenfischer brauchen beinahe in jeder Klasse eine Rute. Ausgaben in der Kategorie der Kopfruten/Stück 8)

fe
Andal

Re: Stippen

Beitrag von Andal »

fe hat geschrieben:Fliegenfischer brauchen beinahe in jeder Klasse eine Rute. Ausgaben in der Kategorie der Kopfruten/Stück 8)
Sagt wer?

Die Herren Hebeisen, Heger, Brinkhoff & Co.!?

Ich sage, es reichen drei Ruten für Verhältnisse, wie sie in der Schweiz und vergleichbaren Regionen vorherrschen. Eine leicht und kurze Bachrute, der Klassiker 9' # 5/6 und eine zum Streamern auf Raubfische und Großsalmoniden.

Natürlich nur, wenn man nicht zu denen gehört, die ohne "Patagonia" das unerklärliche Nacktheitsgefühl haben! :wink:

Ganz abgesehen davon, dass ich nicht so ganz den Sinn des Themas verstehe.

Ist der der edelste Fischer, der am meisten hinblättert? Gebührt nur ihm die Krone?
gonefishing

Beitrag von gonefishing »

Bei mir ist es wohl so, dass mit wachsenden Können und Erfahrung auch die Ansprüche und damit auch die Ausgaben steigen.
Habe auch gerade mit dem Fliegenfischen angefangen, aber meine gesamte Ausrüstung hat nur ca. 300Fr. gekostet. Finde es immer lächerlich wenn ein Anfänger mit einer sauteuren Ausrüstung daher kommt, egal ob beim Fischen oder beim Skifahren, das macht ihn auch nicht besser.
Anders sieht es beim Spinnfischen aus, dort gebe ich durchaus viel Geld für teures Equipement aus. Aber dort habe ich auch Erfahrung, weiss genau was ich will und ob das teurere Material auch wirklich für mich dem Preis entsprechende Vorzüge hat.
Wenn ich es hoffentlich mal mit dem Fliegenfischen besser im Griff habe, dann werden die Ausgaben wohl auch steigen, befürchte ich... :roll:
Chrigel

Beitrag von Chrigel »

mein senf:
bei mir ists so, generel zahle ich für jede fischerei etwa gleich viel, aber wenn ich jetzt z.b. spinnfischen für einen zeitraum lieber betreibe, zahle ich automatisch mehr, wenn ich aber dann wieder im herbst(ok geht für 3 jahre nicht mehr) die äeschenfischerei lieber betreibe kommen da auch wieder ein paar batzen hinzu, also denke ich zahlt jeder fischer dort am meisten, wo er auch den schwerpunkt setzt..........

............. auf alle fälle viel geld :love:
Reverend

Beitrag von Reverend »

Beim Fliegenfischen ist halt die Anfangsinvestition höher als bei anderen Angelmethoden.
Für meine handmade-Fliegenrute (und das war noch günstig) habe ich 520,-- € hingeblättert.
Ebenso muss man einiges an Geld aufwenden, bis man ausreichend Bindematerial und -werkzeug beieinander hat.

Dafür kann man beim Spinnfischen und Jerken zwar mit geringeren Eingangsinvestitionen rechnen, allerdings kosten die Köder dann recht ordentlich - wie schon T-Rig schrieb.
Und: reißt einem eine Fliege ab - was soll's?
Verliert man dagegen einen Sickly-Jerk oder einen Rapala oder Lucky Craft Wobbler, könnte man sich vor Wut in den Hintern beißen.

Wettkampfstippen wäre meine Sache nicht. Für den Preis einer Kopfrute bekäme ich eine wunderschöne Fliegenrute. Und die Fische, die ich damit fange, gefallen mir auch wesentlich besser.
phsch

Beitrag von phsch »

gonefishing hat geschrieben:Bei mir ist es wohl so, dass mit wachsenden Können und Erfahrung auch die Ansprüche und damit auch die Ausgaben steigen.
das bringt es ziemlich genau auf den punkt: mit wachsendem können und mehr erfahrung erkennt man eben ziemlich schnell den tackle-unterschied zwischen billig und hochwertig. oder will mir jemand weiss machen, dass eine fliegenrute von chf 300 die gleiche performance hat wie ein höherpreisiges modell? dann wär ich bis jetzt sau doof gewesen, so viel geld ausgegeben zu haben... :roll:
T-Rig

Beitrag von T-Rig »

phsch hat geschrieben:oder will mir jemand weiss machen, dass eine fliegenrute von chf 300 die gleiche performance hat wie ein höherpreisiges modell?
Für unter 300.- kriegst du auf ebay schon eine g loomis. :wink:

http://cgi.ebay.com/G-LOOMIS-GL2-FLY-RO ... dZViewItem
fly

loomis

Beitrag von fly »

hallo, habe die loomis gerade angesehen, ist nicht schlecht, aber eben, eine loomis GLX finde ich keine, die man einigermasen bezahlen kann
phsch

Beitrag von phsch »

T-Rig hat geschrieben:
phsch hat geschrieben:oder will mir jemand weiss machen, dass eine fliegenrute von chf 300 die gleiche performance hat wie ein höherpreisiges modell?
Für unter 300.- kriegst du auf ebay schon eine g loomis. :wink:

http://cgi.ebay.com/G-LOOMIS-GL2-FLY-RO ... dZViewItem
:lol: yep, hast recht, t-rig, ich vergass ebay&co, wo man gute occasionruten für einen angemessenen preis bekommt. aber schaust du dir mal die neupreise an, stimmt meine aussage wieder.
Andal

Beitrag von Andal »

Fliegenfischen muss einfach teuer sein, sonst bringt das nix!

Jedenfalls dann, wenn man "renomierte Gewässer" (Möhne in der Pacht des Herrn B., die diversen Traun-s... etc.) befischt. Da muss man auch bei Watverbot und nur knöcheltiefem Wasser eine Patagonia-Wathose tragen, oder eine Simms, obgleich auch ein paar ordinäre Gummistiefel aus dem nächsten Baumarkt vollkommen ausreichend wären. Das gilt dann auch für den Angelstock, mit dem eh vorwiegend nur Goldkopfnymphenstippen betrieben wird und natürlich auch für die Rolle. Wenn es auch noch so wurst ist, was man in der # 5 für eine Haspel fischt, es muss ätzend teuer sein! Natürlich auch der Bindestock! Geht ja gar nicht, dass die Goldis auf einem Nonameteil gebunden werden. Da muss ein Renzetti her; auch wenn das kein Mensch jemals sieht.

Ich habe solche Leute die letzten 10 Jahre auf Rudi Hegers Hausstrecken herumwirtschaften sehen. Sie standen ausnahmslos dort, wo man sie auch ja sieht und sie für die Zaungäste herumfuchteln konnten. Die wirklich schönen Fische indess blieben ungestört, denn die standen eben nicht auf den Show-Strecken!

Man sollte eben ganz deutlich zwischen dem Angler, der mit der Fliege fischt und dem Flyfisherman unterscheiden. Werten darf das dann jeder für sich :!:
phsch

Beitrag von phsch »

Andal hat geschrieben: Da muss man auch bei Watverbot und nur knöcheltiefem Wasser eine Patagonia-Wathose tragen, oder eine Simms, obgleich auch ein paar ordinäre Gummistiefel aus dem nächsten Baumarkt vollkommen ausreichend wären.
... Nö, Gummistiefel sind suboptimal: Flutgefahr und Gefahr von Schweissfüssen :lol:
bernerfliegenfischer

Beitrag von bernerfliegenfischer »

@ andal

du triffst den nagel auf den kopf, beziehungsweise auf den stiefel :lol:
Antworten

Zurück zu „Ruten, Rollen und Zubehör zum Fliegenfischen“