Mein Einstieg erfolgte aber einen Tag später, da es zum Männertag seit 9 Jahren traditionsgemäß mit paar Kollegen auf Motorradtour geht und ich diesen nicht absagen wollte.
Am Freitag dann endlich ab an den Fluss und unendlich viel Zeit im Gebäck!!!!
An der ersten Stelle, welche ich ansteuerte, war der Wasserstand zwar etwas hoch, doch schien es mir machbar, 3, 4 Meter ins Wasser zu waten.
Nach ca. ner 3/4 Stunde und einigen Fliegenwechsel immer noch keinen Fischkontakt, also wieder rein ins Auto und paar Kilometer Flußaufwärts.
Schon nach dem zweiten Wurf stieg eine kleinere Bachforelle ein, somit war der Tag schon gerettet! Nach einer halben Stunde hatte ich schon ca. 10 Forellen an der Fliege gehabt und es machte megamäßigen Spass.
Dann aufeinmal bog sich die Rute schon etwas mehr und an der 14ner Vorfachspitze dauerte der Drill schon paar Minuten, denn immer wieder nahm eine schöne Regenbogen ein paar Meter Schnur.
Sie strahlte in den herrlichsten Farben hatte knappe 40 cm und durfte nach alten Brauch, wieder in ihr Element zurück kehren.
Gegen 15°° Uhr dann, ich beangelte mit einer Nympfe eine tiefere Stelle, krachte es wiederum und diesmal erblickte eine 42 cm große Regenbogenforelle meinen Kescher. Einfach traumhaft!!
Da ich an diesem Tag noch mit einem Freund den Hechten einen Besuch abstatten wollte, packte ich vollkommen zufrieden, meine sieben Sachen und wechselte an eine Talsperre. Nach ein paar Würfen und meiner inneren Zufriedenheit, wendete ich meine Aufmerksamkeit einer Flasche Bier und dem Beobachten meines Kollegen zu. Und ehrlich gesagt, mir tat auch der Arm schon etwas schwer erscheinen!
Am Sonnabend dann wieder an den Fluss, denn ich hatte noch 3 Stunden "frei" bekommen! Die verheirateten hier im Forum wissen, was ich meine!!
Neben 10 kleineren Forellen fand gegen Ende der Session erneut eine 40 ger Forelle die Fliege zum anbeißen und die ersten Stunden dieses Jahr machen Lust auf mehr!!