Salmoniformes hat geschrieben:ich habe da was vertauscht. ich meinte louisiana zwergflusskrebse. aber auch die sind eben resistent, leider.
ja, alle krebse aus amerika sind resistent gegen die krebspest, können sie aber übertragen.
ohne dich hier zu einer rechtswidrigen tat anstiften zu wolle, aber hast du schon mal an die australischen krebse gedacht? die gattung
Cherax ist als aquarienkrebs in anderen ländern recht weit verbreitet...
die australischen krebse sind selbst nicht immun gegen die krebspest und reagieren gleich wie einheimische krebse, d.h. sie sterben. eine zusätzliche gefahr würde von diesen also nicht ausgehen. zudem ist es eher unwahrscheinlich, dass diese krebs ein unseren gewässern überleben würden, wenn sie denn türmen würden. es gab schon einmal einen nachweis von
Cherax in einem freien gewässer, glaube im aargau, welche aber wieder verschwunden sind. das problem sind neben der krebspest wohl auch die wassertemperaturen.
allerdings sind tiere teilweise sehr anpassungsfähig und halten sich auch in bedingungen, welche wir für sie als ungenügend einstufen würden. bei den louisiana sumpfkrebsen hiess es zuerst auch, diese würden in mitteleuropa wegen der kälte nicht überleben. doch die realität hat uns eines besseren belehrt... die natur hält sich eben nicht an lehrbücher
als australische art würde mir spontan etwa
Cherax destructor in den sinn kommen... aber ich empfehle dir trotzdem wärmstens, einheimische krebse zu halten
Salmoniformes hat geschrieben:ich habe gestern noch schnell ins reglement gesehen und fand zufälligerweise den anhang über grenzgewässer. grenzgewässer zu neuenburg sind "schutzgebiete" für krebse. wahrscheinlich ist es in neuenburg verboten
nehm ich auch an. im neuenburgersee gibt es auf jeden fall keine einheimischen krebse mehr, der ist wie der bielersee auch randvoll mit den kamberkrebsen.