Bald ist auch der letzte natürliche Wasserlauf verbaut..

Beschreibungen von Flüssen und Flussabschnitten.
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gmischol
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Bald ist auch der letzte natürliche Wasserlauf verbaut..

Beitrag von gmischol »

Traurig aber wahr, wohl wieder zwei Gewässer, die bald über grössere Strecken mehr oder weniger trocken sind...

http://tagesanzeiger.ch/dyn/news/schweiz/847279.html
Jeder Mann braucht etwas Verrücktheit oder er wagt es nie, das Seil zu durchtrennen und frei zu sein. Alexis Sorbas
habakuk

Beitrag von habakuk »

...es gibt immer noch menschen die nicht begreifen, dass wasserkraft KEINE ökologische energie ist... :cry:
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inflames
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Beitrag von inflames »

...da stellt sich die Frage, wäre ein gros der Bevölkerung bereit, auf vieles zu verzichten, damit nicht neue Kraftwerke gebaut werden müssen?

...klar ist es nicht toll das wieder Lebensräume für viele Arten trockengelegt werden...jedoch habe ich lieber ein Wasserkraftwerk wie ein Atomkraftwerk in meiner Nähe...oder nicht?
bienne0

Beitrag von bienne0 »

Hoi Haba,

Wasserkraft kann sehr wohl oekologisch sein wenn man dzu den Fluss nicht staut, sondern einfach den natürlichen Wasserdruck und die Fliessgeschwindigkeit nutzt. Könnte dir bei uns im tiefsten bayerischen Wald ein paar dieser Kleinkrftwerke zeigen welche auf dem Prinzip des Mühlrades arbeiten.

Sicher nicht die fette und grosse Ausbeute, aber ein Zusammenschluss vieler kleiner ergibt auch eine ganz schöne Leistung......ohne den Fluss stauen zu müssen. Natürlich bleibt die Stromerzeugung gleich und man kann keine Spitzenzeiten damit füttern, also nicht gross verdienen, wird wohl Zeit das einige umdenken und weniger Strom verbrauchen.

Gruss und Petri Dean
fariofreak

Beitrag von fariofreak »

da würde man besser ein paar windräder mehr aufstellen :x
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inflames
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Beitrag von inflames »

@fariofreak: leider sind auch windkraftwerke nicht gerade "ökologisch", bedenkt man, dass bei deren Bau, sehr grosse Teile der noch intakten Umwelt stark beansprucht wird. z.B. in den Alpen würde eine grosse Windgkraftanlage, oder deren Bau, den Lebensraum vieler sowieso schon geplagten Bergbewohner zerstören...
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Martin
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Beitrag von Martin »

Windräder sind noch viel hässlicher als Stauwehre, aber stören die Natur am wenigsten, jedoch auch teuer im Bau.
Gruss Martin

Es ist mir egal wie dein Vater heisst, solange ich hier angle geht niemand übers Wasser
oliman76

Beitrag von oliman76 »

hallo...schon traurig...

Die Mutten- und Wittwenwasserreuss sind zwar relativ unbedeutsame Gewaässer und kaum zu befischen und schon heutzutage teilweise trockengelegt, aber trotzdem eine Unverschämtheit!!!!



Gruss aus dem Urnerland Oliman
Nicolas2

Beitrag von Nicolas2 »

Nicht zu vergessen, weil noch schlimmer, die geplante Fassung des Erstfelder Alpbachs. Den letzten Urnerbergbach mit wirklich uriger Gewalt, diese Wildheit...aber eben bald Geschichte.

Die Stromlobby hat so eine Macht in der Schweiz (siehe Gewässerschutzinitiative)...Man sollte keine neuen Anlagen bewilligen bevor das Sparpotential wirklich ausgereizt wurde.
bienne0

Beitrag von bienne0 »

Welches Sparpotential ausreizen?

Wir bräuchten es gar nicht ausreizen wenn wir die dadurch gewonnene Energie für die Schweiz verbrauchen würden, aber.......die Umsatz- und Gewinnsucht lässt uns ja den Strom zu Spitzenpreisen auch noch teuer exportieren. Und wenn wir es wirklich selbst nötig haben wieder sehr teuer importieren, macht ja nichts das ''teuer'', zahlen tut es eh der Verbraucher.

Gruss Dean
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momo
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Beitrag von momo »

Immer wieder lese ich das gleiche: Irgendwo soll wieder mehr Energie für uns (Menschen) umgewandelt werden, meistens in elektrische Energie, weil die sich gut transportieren lässt. Vergessen geht dabei aber immer, dass erst der Bedarf nach mehr nutzbarer Energie solche "Umwandlungsstationen" nötig macht. Wir haben es in gewisser Weise selber in der Hand, dass nicht noch mehr Wasserkraftwerke entstehen müssen. Das Zauberwort heisst: Energiesparen. Leute, das sollte nun wirklich jedem klar sein, dass wir mit den Ressourcen sparsam umzugehen haben. Leider steht im vorangegangenen Satz das Wörtchen "sollte", denn den meisten Mitbürgern ist es sch....egal, ob bei ihnen das Licht dauernd brennt, ob die Stereoanlage, der Fernseher, der PC (diese Liste ist beliebig erweiterbar) stets sinnlos Energie braucht. Diese Mitbürger sind auch unter uns Fischern zu finden, da bilden wir keine Ausnahme.



Des Problems Lösung kennen wir alle. Handeln wir also, wir haben nur eine Umwelt. In dieser müssen wir leben.



Moreno
may the fish be with you
Sascha

Beitrag von Sascha »

habakuk hat geschrieben:...es gibt immer noch menschen die nicht begreifen, dass wasserkraft KEINE ökologische energie ist... :cry:


Das wird die breite Bevölkerung leider nie verstehen. :(

Es entstehen offensichtlich keine Abfälle.

Was sich unter Wasser abspielt wird leider von den wenigsten Menschen überdacht und wahrgenommen.



Traurig trauig :(
bienne0

Beitrag von bienne0 »

@ Momo,

Des Problems Lösung kennen wir alle. Handeln wir also, wir haben nur eine Umwelt. In dieser müssen wir leben.



So ist es und so sollte es sein, aber......leider.

gruss Dean
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gmischol
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Beitrag von gmischol »

Eigentlich aber...



hätten wir ein Gewässerschutzgesetz, das Restwassermengen regelt und eigentlich auch die Durchgängigkeit von Stauwehren für Fische vorschreibt. Aber ich habe schon so viele Fischtreppen gesehen, die einfach dicht waren oder sonst auf irgendeine Weise unpassierbar waren (glücklicherweise gibt es auch ein paar neue Fischtreppen, die Hoffnung aufkommen lassen). Von Restwassermengen will ich gar nicht erst anfangen.

Was mich als Bürger in Rage bringt, ist die Tatsache, dass sich die "Grossen" immer über Gesetze hinweg setzen können, dafür nicht bestraft werden, wenn sie gegen Gesetze ganz eindeutig verstossen und dann vom Bund/Kanton noch grosszügige Uebergangsfristen erhalten.



Also deshalb, mobilisiert alle in eurer Verwandtsschaft/Freundeskreis, dass sie bei der Abstimmung über die Initiative Lebendiges Wasser JA stimmen!!!
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