Ein kleines lauschiges Plätzchen zum Baden im Sommer.
Nicht nur, denn wen man genauer hinsieht, respektive mit den Augen eines
Anglers, entdeckt man auch ein kleines Anglerparadies.
Das Strandbad besteht aus zwei kleinen Liegewiesen die in der Mitte durch
den Anlegesteg der Kursschiffahrt getrennt werden.

Auf der rechten Seite befindet sich eine kleine Badebucht die durch den Steg
auf der linken und einem Schilfgürtel auf der rechten Seite eingesäumt ist.
Hier hat man eine grosse Flachwasserzone die sich fast bis ans Ende des Steges
zieht. Diese Flachwasserzone besteht aus sandigem Grund, durchzogen mit
Krautbänken.

Und genau diese Krautbänke haben es sprichwörtlich in sich. Hechte.
Im Frühjahr nach der Laichzeit kann man, wenn man sich ruhig verhält, vom
Steg aus den Hechten bei der Jagd zusehen.
Es ist schon eine spannende Sache, wen ein Schwarm kleiner Rotaugen die
Bucht ansteuert und blitzschnell Schatten aus den Krautbänken schiessen um
mit vollem Maul gleich wieder im Kraut zu verschwinden.
Etwa 15 – 20 Meter vor der Bucht befindet sich eine Art Fahrrinne die ca. 6 Meter
tief ist. Dort sollen sich, Habe ich gehört, Zander Rumtreiben.

Auf der rechten Seite fällt das Ufer steil, sehr steil nach unten in einen Schilfgürtel
ab. Im Schilfgürtel hat es eine etwa 2 Meter breite Schneise wo durch man sehr
gut mit der Zapfenrute Angeln kann, wobei sich das Auswerfen als schwierig
erwiesen hat.
Jedoch vom Steg aus kann man diese Seite ohne Probleme beangeln. Hier kann
man schöne grosse Rotaugen fangen, mit Wurm oder Maden.
Allgemein lässt sich vom Steg aus auch sehr gut das Spinnangeln betreiben.
Siehe Bericht „Nacht Egli“
Meiden sollte man diese Stelle während den Sommermonaten bei schönem Wetter.
Denn wer möchte schon einem Badenden Gast ein Angelhackenpiercing stechen.
In diesem Sinne, Petri Heil
