Multirollen
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Shad
Multirollen
Da ich praktisch nur mit Kunstködern angle überlege ich mir schwer eine Multirolle zuzulegen. Ich habe aber nicht wirklich viel Ahnung von Multis. Eure Erfahrungen mit Multirollen würden mich sehr interessiern 
- Martin
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Die neue Seiten URL lautet http://www.spinnfischen.info . Die Seite ist allgemein ein muss zum durchlesen für alle Spinnfischer. Ebenfalls ist til als Moderator vom deutschen Blinker Forum den meisten bekannt.
Gruss Martin
Es ist mir egal wie dein Vater heisst, solange ich hier angle geht niemand übers Wasser
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Helmut
- Martin
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So gehts mir meistens bei der Bachforelleneröffnung, gebe meistens nicht so schnell auf. Hatte diese Jahr durch ca. 30cm Schnee zu stapfen, jedoch ohne Erfolg, ich glaube die Bachis waren einfach noch zu träge.
Gruss Martin
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Reverend
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Schwarzfischer
Nun, das schlimmste sind die VORURTEILE der Multi gegenüber....
Da heisst es ganz schnell mal, das man damit nicht weit werfen könnte, schnell Schnursalat entsteht und die Sache eh nur was für´s Meer und bestenfalls Schleppen ist.
Das stimmt so nicht!
Mit ´ner Multi wirft ein geübter Fischer mindestens genauso weit (eher sogar noch weiter) als mit ´ner Stationär. Das liegt daran, das die Stationär immer Reibungswiderstand der Schnur hat. Ausserdem ist auch in den Ringen immer Widerstand da, weil die Schnur in Klängen von der Rolle kommt.
Bei der Multi wird die Schnur, wenn die Trägkeit der Spule erst mal überwunden ist, widerstandlos abgegeben und die Schnur kommt auch gestreckt und gerade von der Rolle. Daher kein oder kaum Widerstand in den Ringen.
Ok, Schnursalat entsteht! Aber nur bei unkonzentriertem Fischen oder bei minderwertigen Fliehkraftbremsen. Wer Wurf für Wurf bei der Sache ist, wird damit keine Probs haben. Und wer konzentriert Fischt, wird mehr Fische fangen!
Übrigens ist der deutschsprachige Raum, England und Frankreich die einzige Gegend weltweit, wo überwiegend Stationärrollen gefischt werden.
In den USA, Skandinavien und Japan gelten Stationärrollen als "Anfängerausrüstung" und jeder der damit Fischt, wird als "Newbie" milde belächelt!
Ein weiterer Vorteil der Multi ist die Robustheit. Vor allem mit geflochtenen Schnüren beim Twichen und Jerken.
Da muß der Rotor und das Schnurlaufröllchen der Stationären die ungepufferte Wucht der Schläge auffangen und das machen diese Teile auch bei hochwertigen Rollen nicht allzulange mit. Ein gewisses Ködergewicht natürlich vorausgesetzt. Beim 10g Softjerk ist das logischerweise Wurscht!
Bei der Multi wird diese Wucht direkt auf die stabile Achse geleitet, die natürlich nicht so schnell (wenn überhaupt) Schaden nimmt.
Es macht auch mehr Spaß einen Fisch mit der Multi zu drillen als mit der Stationären. Der Kontakt ist einfach direkter!
Einziges Manko (bei mir):
Ich tu mich sehr schwer damit, Nachts mit der Multi zu werfen.
Das liegt aber daran, das ich praktisch ohne Fliehkraftbremse werfe und so drauf angewiesen bin den Köder im Flug im Auge zu behalten um den Aufschlag nicht zu verpassen und so Schnursalat zu verhindern.
Aber mit aktivierter Bremse und ein bisserl Übung geht auch das.
Das Argument, das mit der Multi erst Köder mit höherem Gewicht gut zu werfen sein sollen, stimmt auch so nicht! Denn das hängt nur von der Wurftechnik und der Qualität der Rolle ab.
Wo wir auch gleich bei einem wichtigen Thema sind: Der Qualität!
Bei Multis ist eine gute Qualität NOCH wichtiger als bei Stationären.
Billige Baitcaster, die oft für 49.-€ angeboten werden, taugen vielleicht zum Vertikalfischen (und da schon nicht Recht!) aber nicht zum Werfen.
Auch stärkere Schläge können die nur schlecht ab.
Um einen Preis zu nennen, würd ich sagen, das vernünftige Multis um die 200.-€ beginnen.
Als Tip gibts die Shimano Calcutta & Calais (saugut, aber teuer..) und die Tica Sculptor.
Als Fazit:
Eine Multi hat eigentlich nur Vorteile! Nur das bei uns viele Fischer schlicht und ergreifend Berührungsängste haben - aber das ist ja nicht die Schuld der Rolle...
Es macht saumäßigen Spaß mit der Multi, also unbedingt mal probieren!
Da heisst es ganz schnell mal, das man damit nicht weit werfen könnte, schnell Schnursalat entsteht und die Sache eh nur was für´s Meer und bestenfalls Schleppen ist.
Das stimmt so nicht!
Mit ´ner Multi wirft ein geübter Fischer mindestens genauso weit (eher sogar noch weiter) als mit ´ner Stationär. Das liegt daran, das die Stationär immer Reibungswiderstand der Schnur hat. Ausserdem ist auch in den Ringen immer Widerstand da, weil die Schnur in Klängen von der Rolle kommt.
Bei der Multi wird die Schnur, wenn die Trägkeit der Spule erst mal überwunden ist, widerstandlos abgegeben und die Schnur kommt auch gestreckt und gerade von der Rolle. Daher kein oder kaum Widerstand in den Ringen.
Ok, Schnursalat entsteht! Aber nur bei unkonzentriertem Fischen oder bei minderwertigen Fliehkraftbremsen. Wer Wurf für Wurf bei der Sache ist, wird damit keine Probs haben. Und wer konzentriert Fischt, wird mehr Fische fangen!
Übrigens ist der deutschsprachige Raum, England und Frankreich die einzige Gegend weltweit, wo überwiegend Stationärrollen gefischt werden.
In den USA, Skandinavien und Japan gelten Stationärrollen als "Anfängerausrüstung" und jeder der damit Fischt, wird als "Newbie" milde belächelt!
Ein weiterer Vorteil der Multi ist die Robustheit. Vor allem mit geflochtenen Schnüren beim Twichen und Jerken.
Da muß der Rotor und das Schnurlaufröllchen der Stationären die ungepufferte Wucht der Schläge auffangen und das machen diese Teile auch bei hochwertigen Rollen nicht allzulange mit. Ein gewisses Ködergewicht natürlich vorausgesetzt. Beim 10g Softjerk ist das logischerweise Wurscht!
Bei der Multi wird diese Wucht direkt auf die stabile Achse geleitet, die natürlich nicht so schnell (wenn überhaupt) Schaden nimmt.
Es macht auch mehr Spaß einen Fisch mit der Multi zu drillen als mit der Stationären. Der Kontakt ist einfach direkter!
Einziges Manko (bei mir):
Ich tu mich sehr schwer damit, Nachts mit der Multi zu werfen.
Das liegt aber daran, das ich praktisch ohne Fliehkraftbremse werfe und so drauf angewiesen bin den Köder im Flug im Auge zu behalten um den Aufschlag nicht zu verpassen und so Schnursalat zu verhindern.
Aber mit aktivierter Bremse und ein bisserl Übung geht auch das.
Das Argument, das mit der Multi erst Köder mit höherem Gewicht gut zu werfen sein sollen, stimmt auch so nicht! Denn das hängt nur von der Wurftechnik und der Qualität der Rolle ab.
Wo wir auch gleich bei einem wichtigen Thema sind: Der Qualität!
Bei Multis ist eine gute Qualität NOCH wichtiger als bei Stationären.
Billige Baitcaster, die oft für 49.-€ angeboten werden, taugen vielleicht zum Vertikalfischen (und da schon nicht Recht!) aber nicht zum Werfen.
Auch stärkere Schläge können die nur schlecht ab.
Um einen Preis zu nennen, würd ich sagen, das vernünftige Multis um die 200.-€ beginnen.
Als Tip gibts die Shimano Calcutta & Calais (saugut, aber teuer..) und die Tica Sculptor.
Als Fazit:
Eine Multi hat eigentlich nur Vorteile! Nur das bei uns viele Fischer schlicht und ergreifend Berührungsängste haben - aber das ist ja nicht die Schuld der Rolle...
Es macht saumäßigen Spaß mit der Multi, also unbedingt mal probieren!
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Paradox
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Schwarzfischer
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Paradox
Nein, aber ich Weiß von einigen profis dass die auch Die C3 fischen obwohl sie die Kohle für Hochwertigere Rollen haben.
Uli Beyer zum Beispiel.
Das einzigste wo man sehr viel Geld Investieren muss sind Multis mit denen man auch kleine und leichte Köder werfen kann.
Das leigt aber nur daran dass man sie Importieren muss, da die bei uns
einfach nicht üblich sind.
Uli Beyer zum Beispiel.
Das einzigste wo man sehr viel Geld Investieren muss sind Multis mit denen man auch kleine und leichte Köder werfen kann.
Das leigt aber nur daran dass man sie Importieren muss, da die bei uns
einfach nicht üblich sind.
- Rolf
- Fischerforum Administrator
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- Registriert: Mi 30. Aug 2006, 12:34
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soweit mal vielen dank Freunde
aber wie sieht es nun mit der "Richtigen" Rute dazu aus, es geht das Gerücht um, dass es zur Multirolle auch eine spezielle Rute braucht, weil die Schnur ja nun oben am Blankgeführt wird
wenn ich nun auf meiner Berkley SSGS anstatt eine Stationärrolle eine Multi montiere geht denn dass
aber wie sieht es nun mit der "Richtigen" Rute dazu aus, es geht das Gerücht um, dass es zur Multirolle auch eine spezielle Rute braucht, weil die Schnur ja nun oben am Blankgeführt wird
wenn ich nun auf meiner Berkley SSGS anstatt eine Stationärrolle eine Multi montiere geht denn dass
Gruss Rolf
Rettet die Würmer, fischt mit der Nymphe!
Rettet die Würmer, fischt mit der Nymphe!
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Schwarzfischer
Nun, dann sollte man mal schaun, WARUM ein Ulli Beyer die C3 fischt. Und vor allem WANN und BEI WAS.
Zufälligerweise weis ich nämlich das er ein Fan der Calais ist....
Übrigens:
ALLE Rollen werden Importiert. Eine Rolle "Made in Europe" wär nicht zu bezahlen.
Ausserdem hab ich nie bestritten, das die C3 ´ne gute Rolle ist. Zumindest für den Preis den die hat.
Aber dank Garcia ist halt ABU auch nicht mehr ABU.... Schönen Gruß vom Plastik...
Ich hab ´ne (schon ältere) Ambassadeur 6500. Die läuft noch wie am ersten Tag. Ist halt auch noch in Schweden gebaut worden, das gute Stück... Aber ob das auch die aktuellen Modelle mitmachen würden? Wage ich zu bezweifeln...
Zufälligerweise weis ich nämlich das er ein Fan der Calais ist....
Übrigens:
ALLE Rollen werden Importiert. Eine Rolle "Made in Europe" wär nicht zu bezahlen.
Ausserdem hab ich nie bestritten, das die C3 ´ne gute Rolle ist. Zumindest für den Preis den die hat.
Aber dank Garcia ist halt ABU auch nicht mehr ABU.... Schönen Gruß vom Plastik...
Ich hab ´ne (schon ältere) Ambassadeur 6500. Die läuft noch wie am ersten Tag. Ist halt auch noch in Schweden gebaut worden, das gute Stück... Aber ob das auch die aktuellen Modelle mitmachen würden? Wage ich zu bezweifeln...
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Schwarzfischer
Klar geht das.... sieht aber Schei*e aus und ist unbequem...wenn ich nun auf meiner Berkley SSGS anstatt eine Stationärrolle eine Multi montiere geht denn dass
Ruten für Multis haben einen sog. Triggergriff, der fast aussieht wie ein Pistolengriff. So liegt die Rute einfach besser in der Hand.
Aber zum einfach mal Testen kannst schon Deine Berkley nutzen.
