Fischereiverbot an der Birs !

Fragen und Antworten zum Thema: Der Fisch in seiner natürlichen Umgebung Verhalten, Habitat, Nahrung und Besatzmassnahmen/Bewirtschaftung.
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gmischol
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schon wieder eine Hiobsbotschaft

Beitrag von gmischol »

das kann einem das Fischen fast verleiden. Zuerst das Verbot für die Aeschen und nun das. Fast wie ein Fass ohne Boden. Die andere Frage, die sich mir stellt, ist aber auch die Verhältnissmässigkeit. Ist das wirklich so eine Bedrohung?



Ich hoffe, es bleibt bei diesen Gewässern.



Gruss



Gaudenz
Jeder Mann braucht etwas Verrücktheit oder er wagt es nie, das Seil zu durchtrennen und frei zu sein. Alexis Sorbas
goggy

Beitrag von goggy »

frage ist nur bei welchen werten man ein alarm schlägt.



hab mal in einem umwelt labor gearbeitet, da hab ich ständig mit den PCB und PAK proben aus der erde, beton, teer oder wasser gearbeitet.



es ist fast unmöglich heute irgendwo kein pcb oder paks zu finden, frage ist nur in welchen mengen. zu 995 sind sie so gering das sie fast nicht nachweisbar sind.



fische sind sehr leichte tiere, da braucht es ganz ganz minime werte damit man einen alarm auslöst aber für uns menschen braucht es einiges mehr als bei den fischen obwohl das einiges mehr ist auch in microgramm bereich.
fariofreak

Re: Fischereiverbote

Beitrag von fariofreak »

bachfario hat geschrieben:
ES IST ALSO DAMIT ZU RECHNEN, DASS NOCH ANDERE KANTONE EIN FISCHEREIVERBOT ERLASSEN :!:

Und plötzlich gibt nur noch C&C
Zum Glück gibts in "meiner" Strecke nicht irgendwo ne Mülldeponie oder ein Labor oder so was :?
MS Tripper

Re: Fischereiverbote

Beitrag von MS Tripper »

fariofreak hat geschrieben:
bachfario hat geschrieben:
ES IST ALSO DAMIT ZU RECHNEN, DASS NOCH ANDERE KANTONE EIN FISCHEREIVERBOT ERLASSEN :!:

Und plötzlich gibt nur noch C&C
Zum Glück gibts in "meiner" Strecke nicht irgendwo ne Mülldeponie oder ein Labor oder so was :?


Nur nochmals zur Info: Vor "dem Labor" brauchst du dich nicht zu fürchten, die führen bloss die Messungen durch :wink:
fariofreak

Beitrag von fariofreak »

ich meinte damit nur so Industrielabore, die Gift und andere Schadstoffe in den Bach leiten :wink:
goggy

Beitrag von goggy »

fariofreak hat geschrieben:ich meinte damit nur so Industrielabore, die Gift und andere Schadstoffe in den Bach leiten :wink:


seit ca10 jahren ist das parktisch unmöglich das ein labor oder chemisches unternehmen so was macht. die richtlinien sind sehr sehr hoch gesetzt worden seit dem schweizerhalle unfall.



heut zu tage führt man protokolle, alles was an chemikalien rein kommt muss deklariert werden. vom eingang in die firma bis zum verlassen der firma sprich verbrennungsoffen oders sonstiges. und wenn was nicht stimmt muss man antraben. die protokolle werden bis zu 20 jahren gehalten, pflicht ist 12jahre.



klar kann so es zu zwischenfällen kommen, aber da spielen sehr sehr viel faktoren mit. Die chemieindustrie ist heut zutage der sicherste arbeitsplatz denn es überhaupt geben kann. niergeds wird so auf die sicherheit und umwelt gross geschrieben wie in der chemischenindustrie.
fariofreak

Beitrag von fariofreak »

ach so :oops:

Ich habe eben keine Ahnung in diese Richtung :oops:
occfischer

PCB

Beitrag von occfischer »

Hallo Freunde

Ich bin auch ein betroffener Freiburgerfischer der zwar in BL wohnt. Und ich kann euch ein bisschen auskunft geben. PCB ist nicht so giftig wie alle sagen ausser man verbrennt es dann entsteht Doxin hochgiftig, das als erstes.

Zweitens gibt es in der Schweiz keinen Richtwert für PCB, der Richtwet der aber in der Schweiz verwendet wird ist der der EU. In der EU gibst auch ein paar gewässer die betroffen sind, aber für die Gilt nur das Handelsverbot aus massnahme: Wie so hin der Schweiz nicht ( bis auf den Kanton Bern Saane von der Staumauer des Schiffenensee (FR) bis ...)

Und drittens hat das Bundesamt für Umwelt die Kanton beauftragt die gewässer zu untersuchen also gut NAcht. oder so.
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Martin
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Beitrag von Martin »

Es gibt in der Schweiz einen Richtwert für PCB im Fisch, dieser beläuft sich auf 1000 Mikrogramm/Kilogramm (µg/kg).



Gemäss einer EU-Richtlinie von 2006 liegt der Grenzwert für Fischfleisch bei 8 Picogramm pro Gramm.
Gruss Martin

Es ist mir egal wie dein Vater heisst, solange ich hier angle geht niemand übers Wasser
Birshai

Beitrag von Birshai »

ich glaub das gehört hierhin



viewtopic.php?t=4561
goggy

Beitrag von goggy »

hab da was gefunden mit fragen und antworten über PCB und fische
Zuletzt geändert von goggy am So 10. Feb 2008, 00:31, insgesamt 1-mal geändert.
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Martin
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Beitrag von Martin »

Hier ein aktuelleres Dokument wegen PCB in Lebensmitteln.



Der PCB Grenzwert richtet sich nach den EU Bestimmungen und wurde so übernommen.
Gruss Martin

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Butzli

Beitrag von Butzli »

Birshai hat geschrieben:Also ich weiss nicht wo das hin gehört daher machen ich ihn hier rein.



anscheinend hatt man in der Birs PCB verseuchte fische gefunden der kanton jura hat schon ein fischerei Verbot erlassen,ob die anderen birs kantone folgen ist noch offen.



http://www.baz.ch/news/index.cfm?keyID= ... 0918FA4AB2



http://www.swissinfo.org/ger/schweiz/de ... ositionT=4





http://www.news.ch/Zuviel+PCB+Kanton+Ju ... tm?ref=rss



http://de.bluewin.ch/news/index.php/sch ... 206:brd055



http://www.nachrichten.ch/detail/300356.htm
Schaggi

Beitrag von Schaggi »

La ich kenne diese berichte bestens ...

Und die machen einem Fischer schon etwas Angst :(
bachfario

Beitrag von bachfario »

Medieninformation

Volkswirtschafts- und Gesundheitsdirektion

Kanton Basel-Landschaft

Liestal

Volkswirtschafts- und Gesundheitsdirektion, Informationsdienst, 061 925 59 11, Fax 061 925 69 44, e-mail: fredi.spinnler@bl.ch

Erste Ergebnisse der Fischuntersuchungen auf PCB im

Kanton Basel-Landschaft: EU-Grenzwert nicht überschritten

Erste, dem Kanton Basel-Landschaft vorliegende Untersuchungsergebnisse aus den

Gewässern Birs, Birsig und Ergolz zeigen auf, dass in den untersuchten Fischen polychlorierte

Dibenzodioxine, Dibenzofurane (PCDD/PCDF) und dioxinähnliche polychlorierte

Biphenyle (diox PCB) sowie auch weitere polychlorierte Biphenyle (PCB) nachgewiesen

werden können. Es wurden jedoch keine Überschreitungen des geltenden

EU-Grenzwertes von 8 Picogramm pro Gramm Frischgewicht (Muskelgewebe) festgestellt.

Bei einer Bachforelle lag der ermittelte Wert im Bereich des Grenzwerts.

Auf Grund der bisher vorliegenden Resultate drängen sich im Kanton Basel-Landschaft

keine Sofortmassnahmen bezüglich der Fischerei auf. Weitere Untersuchungsergebnisse

dürften nächste Woche vorliegen.

Die Volskwirtschafts- und Gesundheitsdirektion wird danach detailliert über die Untersuchungsergebnisse

informieren.

Liestal, 3. März 2008 VOLKSWIRTSCHAFTS- UND

GESUNDHEITSDIREKTION

Informationsdienst

Weitere Auskünfte:

Dr. Ignaz Bloch, Kantonstierarzt Basel-Landschaft, Telefon 061 925 59 23
Antworten

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