Auf dem See waren wir die einzigen Menschenseelen. Hier oben pfiff der Wind schon ziemlich heftig und die Schneeflocken, welche eher wie Sagex-Kügelchen aussahen, peitschten ganz schön heftig gegen das Gesicht.
Nach wenigen Minuten hatte ich bereits die ersten beiden Kanadier aufs Eis gelegt. Wohlenseeindianer hatte leider etwas weniger Glück, konnte aber immerhin einen knapp mässigen Ast aus der tiefe empordrillen
Während der üblichen Mittagsbaisse wanderten wir bis ganz ans Ende des Sees unter die imposante Felswand, um dort die Schwärme zu suchen - leider ohne zählbaren Erfolg.
Dafür konnten wir eindrückliche Naturschauspiele beobachten: Grosse Windhosen mit Schneestaub wirbelten über den gesamten See, und die zahlreichen Lawinenniedergänge verursachten jeweils ein eindrückliches Donnergrollen. So mag ichs
Wieder zurück am alten Platz, gings bei mir Schlag auf Schlag. Schliesslich konnte ich kurz vor dem Eindunkeln Vollpackung notieren. Wohlenseeindianer konnte heute seinem guten Ruf leider nicht ganz gerecht werden, blieb aber dank einem hart erkämpften Saibling immerhin nicht Schneider
Edit Wohlenseeindianer: Hier noch einige Impressionen von unserem Autor MS Tripper. Wie immer geht es bei ihm nur ums Paffen und Sauffen


Der Schlittelweg war leider so zahm wie schon lange nicht mehr, aber es muss ja nicht immer im Stile von Gusti Weder & Co. sein...

