Wann Mono, wann Geflochtene und wieso?

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daemu

Wann Mono, wann Geflochtene und wieso?

Beitrag von daemu »

Hallo zusammen



Ich lese oft, dass ihr verschiedene köder mit verschiedener schnur fischt. Ich kenne bereits die vor- und nachteile der mono's und geflochtenen und will diese auch gar nicht hören. :lol: Mich interessiert nur wieso ihr verschiedene köderarten mit verschiedener schnur fischt. Zum beispiel habe ich gelesen, dass dänu nur mit monofiler schnur mit crankbaits fischt. Natürlich könnt ihr trotzdem mit den vorteilen der verschiedenen schnüre argumentieren. :idea:
Zuletzt geändert von daemu am So 13. Jan 2008, 13:31, insgesamt 1-mal geändert.
jerkfreak

Beitrag von jerkfreak »

ich fische fast nur mit geflochtener ausser bei kleinen köderchen (jigs kleine spinner usw) da fische ich mit mono!
daemu

Beitrag von daemu »

jerkfreak hat geschrieben:ich fische fast nur mit geflochtener ausser bei kleinen köderchen (jigs kleine spinner usw) da fische ich mit mono!


würde gerne noch wissen wieso?
jerkfreak

Beitrag von jerkfreak »

weil dünne mono besser vom der rolle flutscht!
Lahnfischer

Beitrag von Lahnfischer »

Fische eigentlich fast ausschließich nur noch mit geflochtener Schnur, auch bei kleinen Ködern.



Gründe:

- besseres Ködergefühl und besserer Anschlag durch fehlende Dehnung,

- aufgrund der höheren Tragkraft kann ich mit dünneren Schnüren fischen,

- Geflochtene hat im Gegensatz zur Mono keinen Memorieeffekt, also keine Kringel in der Schnur
daemu

Beitrag von daemu »

muss vielleicht die frage etwas anders stellen:



Wieso fischt ihr eine köderart trotzdem mit mono, wenn ihr doch eigentlich sonst alles mit geflochtener fischt? Meine frage bezieht sich weniger auf, mit was für schnüren ihr fischt. Aber trotzdem vielen dank für die antwort.
T-Rig

Beitrag von T-Rig »

Ich fische crankbaits und spinnerbaits mit mono, da beim biss die dehnung der schnur einen vorteil hat. Mit geflochtener schnur reisst man bei einem harten biss meistens dem fisch den köder aus dem maul.

Oberflächenköder fische ich mit geflochtener. Mit gummi ist geflochtene klar im vorteil aber bei klarem wasser sollte man FC vorfach anknoten.
Reverend

Beitrag von Reverend »

Aus den vorgenannten Gründen zum Spinnfischen (zu dem ich auch das Jerken zähle) und zum SChleppen auf Hecht, Zander & Co. nur Geflecht.

Man hat einfach direkten Kontakt zum Köder und bringt auch auf weite Distanzen den Anhieb gut durch.



Zum Forellenspinnfischen am Bach nehme ich meist eine 0,18er bis 0,20er Stroft GTM - man muss ja nicht weit werfen und die Mono ist weniger sichtig.

Am See rücke ich - der größeren Wurfweiten wegen - den Fettflossenträgern allerdings auch lieber mit einer Fireline Chrystal auf die Schuppen.



Zum Ansitzangeln (außer auf Waller) verwende ich nur Monoschnüre.

Insbesondere beim Zapfenfischen würden Geflechtschnüre in der Oberflächendrift einfach zu leicht häßliche Schnurbögen werfen.



Für schweres Grundangeln und Brandungsangeln kommt wiederum Geflecht zum Einsatz. Erneut ist die Wurfweite hierbei das Hauptargument.



Zum Spinnfischen bei Minusgraden verwende ich wiederum ausschließlich Monoschnur - man will ja keine steifgefrorene Schnur haben.
pescador

wann geflochtene - wann mono

Beitrag von pescador »

Hallo zusammen



was meint ihr zu der Aussage, dass geflochtene Schnüre Vibrationen (auch solche vom Wobbler u.a) aufnehmen und im Wasser wie eine Wand für den Fische wirken und somit die Fische in die Flucht schlagen können. Habe gehört, dass dies vor allem beim Wallerfischen dazugeführt hat, dass diese Fischer wieder/nur mono einsetzen da mit geflochtenen weniger gefangen wurde.

Das Fazit aus dem Gespräch war, dass mein Gesprächspartner nur noch Fluorschnur zum Spinnfischen mit Kunstködern einsetzt, niemals geflochtene.

hier im Forum setzt die Mehrheit auf geflochtene, was ist an der Aussage dran?



Gruss



Pescador
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walterone
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Beitrag von walterone »

konnte mich mit den geflochtenen nicht anfreunden. ausser beim felchen fischen in tiefen über 20m.
ein petri vom neuenburgersee
T-Rig

Re: wann geflochtene - wann mono

Beitrag von T-Rig »

pescador hat geschrieben:was ist an der Aussage dran?


Nichts. Die meisten die jetzt mit geflochtener fischen haben früher sicher mit mono gefischt, ich auf jeden fall. Weniger fang ich nicht.

Im klaren wasser fische ich immer mit FC vorfach.

FC als hauptschnur finde ich gar nicht gut (ausser auf der multi).

FC hat einfach zuviel drall für spinnrollen.
fariofreak

Beitrag von fariofreak »

Fürs Hecht fischen mit Wobblern nehme ich Geflochtene, weil man Wobbler mit Geflochtener agressiver twitchen kann. Vorfach Hardmono.

Fürs Zapfen/Buldofischen im Bach nehme ich für die Hauptschnur auch geflochtene, da sie schwimmt und ich bei einem Biss schneller anschlagen kann. Fürs Vorfach nehme ich dann aber Mono.

Fürs fischen mit Oberflächenködern nehme ich auch geflochtene, eben auch weil die schnur schwimmt und ich schneller anschlagen kann. Hier wieder ein Monovorfach.

Fürs Forellenspinnen und fürs Gummieren nehme ich Monoschnur, vor allem wegen dem Abrieb und wegen der Sichtigkeit. Dieses Jahr teste ich fürs Forellenfischen mal eine Hauptschnur ganz aus Fluorocarbon.(Abriebsfestigkeit und Sichtigkeit)

Und fürs Grundfischen nehme ich erst recht Monoschnur, auch wegen dem Abrieb.

Fürs Eglispinnen brauch ich auch immer Mono.
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