Nur noch 1 Monat,...1 Woche,...1 Tag,...1 Stunde und endlich, los gehts.
Leider wurde es mit dem gemeinsamen Fischen, vor unseren Bindeabend, durch vielerlei Gründe nichts, doch drei Mann aus der Runde, haben doch den Weg ans Wasser gefunden, wobei Monty nur die Zuschauerrolle als Gast unseres schönen Freistaates blieb. ...warum musste er auch nach Köln auswandern?
Da ich etwas spät dran war, wurde das Handy nun zum wichtigsten Utensil, um herrauszufinden, wo Kai-Uwe und Monty den Äschen nachstellten. In Scharfenstein wurde meine Fahrt dann aprupt gestoppt, als ein Herr mittleren Alters, mit auffälligen gelben Gummistiefeln kurz vor mir auf die Straße sprang, um mir den Weg zu weisen. Beim genaueren Hinschauen erkannte ich Monty und ich war glücklich, die Beiden gefunden zu haben.
Schnell umgezogen und rein in die Zschopau!
Kai-Uwe hatte bis dahin schon ein paar Äschen am Haken gehabt, doch mein Erscheinen schien den Fischen das Maul vernagelt zu haben. Nach einer Stunde befand man, den Ort der Begierde noch einmal zu wechseln, doch leider war der neue Platz schon von zwei, uns fremden Anglern belegt. Also beschlossen wir, die Himmelsmühle anzusteuern und dort noch paar Stellen anzuwerfen.
Eine Äsche, so um die 25 cm fand dort den Weg an meine Fliege, ansonsten eine wunderbare Stelle in einer herrlichen Landschaft. Als die Sonne dann weg war beschlossen wir, vor der Gaststätte noch paar Würfe zu üben, wofür dann unser Monty zuständig war, welcher mit einer Engelsgeduld uns Tollpatschen versuchte, den Switch-Cast und wie die Dinger heissen, beizubringen. Sven war mittlerweile auch schon zu uns gestoßen, da sein Arbeitgeber ein Einsehen hatte und das Arbeitsmaterial versteckte und somit nichts zu tun hatte. Vier Zigarettenlängen später, versuchte ich ihm klar zu machen, dass es mit uns keinen Zweck hätte undes besser wäre, den Glühwein zu vernichten. Dies war ein sinnloses Unterfangen!!!!
Weitere 5 Zigaretten später wurden Monty endlich seine Gummistiefel zum Verhängniss, denn er bekam kalte Füße,...endlich!!!
Dem Weg ins Kneipeninnere stand nichts mehr im Weg!!!!!!!!!!
Die Bindeutensilien waren schnell aufgebaut, der Glühwein serviert und nun begann der gemütliche Teil des Abends!
Als der Zeiger der Uhr dann schon nach 19°°Uhr anzeigte und wir immer noch zu viert rumsaßen, wurde es uns langsam Angst, dass wir an diesem Abend die Einzigsten waren, die die Gastlichkeit diese schönen Kneipe, nutzen dürften, denn von den Anderen, war weit und breit noch nichts zu sehen. Doch wie auf Kommando trafen auch Lutz, Jürgen, Rene und Reiner, sowie Mario nebst Sohnemann ein.
Nach einer kräftigen Stärkung wurde nun ein wenig gefachsimpelt und den Bindekünsten von Mario zugeschaut.
Immer wieder musste die Lokalität fluchtartig verlassen werden, da man sich vor der Tür zum konspirativen Erfahrungsaustausch traf und dabei ein Zigarettchen oder Zigärrchen rauchte.
Leider viel zu schnell verging der schöne Abend und in der Hoffnung, dass wir das irgenwie wiederholen können, möchte ich meinen kleinen Bericht hier beenden.
Gruß Rico!!
