Sollte man die Welse gross wachsen lassen?
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Forelle
Sollte man die Welse gross wachsen lassen?
Zuletzt geändert von Forelle am Fr 16. Nov 2007, 05:36, insgesamt 1-mal geändert.
- Rolf
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Hallo Barbenfischer, äh Forelle
zum Thema Nachtfischen im Kt. Bern haben wir hier einen Thread:
viewtopic.php?t=3430&highlight=nachtfischverbot
was deine Ansichten die Welse betreffend anbelangt, wäre das mal eine Grundlage für eine Diskussion
darum sollte die Frage heissen:
Sollte man die Welse gross wachsen lassen
PS: habe den Thread verschoben und eine Umfrage daraus gemacht
zum Thema Nachtfischen im Kt. Bern haben wir hier einen Thread:
viewtopic.php?t=3430&highlight=nachtfischverbot
was deine Ansichten die Welse betreffend anbelangt, wäre das mal eine Grundlage für eine Diskussion
darum sollte die Frage heissen:
Sollte man die Welse gross wachsen lassen
PS: habe den Thread verschoben und eine Umfrage daraus gemacht
Gruss Rolf
Rettet die Würmer, fischt mit der Nymphe!
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Reverend
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fishcatcha85
-
Reverend
Die Welse gehören zu den vermehrungsfreudigsten - wenn die Bedingungen stimmen: sommerwarmes Gewässer, ausreichend Laichmöglichkeiten - und zu den schnellwüchsigsten Fischen.
Die dafür nötige Energie muss ja nun irgendwo herkommen.
Schon im ersten Lebensjahr leben sie räuberisch und verzehren Kleinfische.
Allerdings nicht ausschließlich. Als echte Allesfresser verschmähen sie auch Schlammröhrenwürmer, Krebse, Frösche und Kröten, im Wasser lebende Schlangen, Blutegel, Enten - und Schwanenküken und einigermaßen frisches, ins Wasser gefallenes Aas, sowie Karpfenboilies, Frolic und Hartmais nicht.
Große Waller allerdings machen dann eher gezielt Jagd auf alle kleineren Fische und auf Wasservögel, selbst auf Bisamratten und Kleinsäuger.
Und ab einer gewissen Größe werden ihnen ihrerseits keine Fressfeinde mehr gefährlich.
Auf Grund ihrer guten Selbstreproduktion ist in Bayern seit etlichen Jahren für den Besatz mit Welsen eine Genehmigung durch die mittlere Verwaltungsbehörde (Landratsamt) erforderlich.
Fazit: aus rein hegerischen Erwägungen braucht man die Welse nicht mehr zu schonen, als sie bereits durch das gesetzliche Schonmaß von 70cm geschont sind.
Zu den einfach zu fangenden oder einem hohen Befischungsdruck unterliegenden Fischarten gehören sie außerdem nicht.
Allerdings ist auch die Wallerhysterie nicht ganz nachzuvollziehen (Schädlinge am übrigen Fischbestand; etv.).
Gerade als Allesfresser erfüllen sie eine wichtige gewässerhygienische Funktion.
Die dafür nötige Energie muss ja nun irgendwo herkommen.
Schon im ersten Lebensjahr leben sie räuberisch und verzehren Kleinfische.
Allerdings nicht ausschließlich. Als echte Allesfresser verschmähen sie auch Schlammröhrenwürmer, Krebse, Frösche und Kröten, im Wasser lebende Schlangen, Blutegel, Enten - und Schwanenküken und einigermaßen frisches, ins Wasser gefallenes Aas, sowie Karpfenboilies, Frolic und Hartmais nicht.
Große Waller allerdings machen dann eher gezielt Jagd auf alle kleineren Fische und auf Wasservögel, selbst auf Bisamratten und Kleinsäuger.
Und ab einer gewissen Größe werden ihnen ihrerseits keine Fressfeinde mehr gefährlich.
Auf Grund ihrer guten Selbstreproduktion ist in Bayern seit etlichen Jahren für den Besatz mit Welsen eine Genehmigung durch die mittlere Verwaltungsbehörde (Landratsamt) erforderlich.
Fazit: aus rein hegerischen Erwägungen braucht man die Welse nicht mehr zu schonen, als sie bereits durch das gesetzliche Schonmaß von 70cm geschont sind.
Zu den einfach zu fangenden oder einem hohen Befischungsdruck unterliegenden Fischarten gehören sie außerdem nicht.
Allerdings ist auch die Wallerhysterie nicht ganz nachzuvollziehen (Schädlinge am übrigen Fischbestand; etv.).
Gerade als Allesfresser erfüllen sie eine wichtige gewässerhygienische Funktion.
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Stratos
Ich denke das müsste man Gewässerspezifisch abwägen. Es gibt sicher Gewässer wo der Wels hineinpasst. Dort sollte er auch Schonmass und -zeiten bekommen!
Wiederum sind sicher Gewässer vorhanden, wo ein abfischen ratsam wäre.
Eine pauschales Schonen für alle Gewässer find ich praxisfremd. Bei allen Fischarten!
Wiederum sind sicher Gewässer vorhanden, wo ein abfischen ratsam wäre.
Eine pauschales Schonen für alle Gewässer find ich praxisfremd. Bei allen Fischarten!
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pius
schonmas von 50cm ist lächerlich!
das ereicht ein jungwels bei optimalen bedingungen im ersten jahr.
bei nicht optimalen bedingungen, kan das natürlich viel länger dauern.
ein schonmas von 100cm wäre pasender.
rolf wen waller fressmaschienen sind, weshalb werden sie dan in gewässern wie murtensee aare bieler...... nicht ständig gefangen?
das ereicht ein jungwels bei optimalen bedingungen im ersten jahr.
bei nicht optimalen bedingungen, kan das natürlich viel länger dauern.
ein schonmas von 100cm wäre pasender.
rolf wen waller fressmaschienen sind, weshalb werden sie dan in gewässern wie murtensee aare bieler...... nicht ständig gefangen?
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fishcatcha85
- Rolf
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pius hat geschrieben:rolf wen waller fressmaschienen sind, weshalb werden sie dan in gewässern wie murtensee aare bieler...... nicht ständig gefangen?
nun, wie ich geschrieben habe, kommt mein Posting vom hören/sagen und selber weiss ich es nicht besser
aber ......................
ich/wir sind Dankbar um jeden Input, der mit gewissen Vorurteilen aufräumt
Gruss Rolf
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Andal
Tatsache ist, dass jede Art eine negative Auswirkung auf den Lebensraum hat, wenn sie plötzlich überproportional auftritt.
Und gerade durch die klimatischen Veränderungen bedingt, kann man sehr deutlich erkennen, wie sich vielerorts Bestandsverschiebungen abzeichnen. Im Klartext heisst das, dass Waller, Barben und Rapfen durch die steigenden Jahresdurchschnittstemperaturen eindeutig bevorzugt sind und daher die Bestände steigen, wenn man ausschließlich die Fliessgewässer betrachtet.
Endgültig und verlässlich kann nur ein wissenschaftliches Monitoring Aufschluss geben, in wie weit man regulierend eingreifen muss. Aus meinem eigenen Empfinden heraus sage ich, dass man Welse grundsätzlich entnehmen sollte, wenn sie in ehedem welsfreien Gewässern plötzlich in zunehmender Stückzahl vorkommen. Anglerisch ausrotten kann man sie ohnehin nicht.
Und gerade durch die klimatischen Veränderungen bedingt, kann man sehr deutlich erkennen, wie sich vielerorts Bestandsverschiebungen abzeichnen. Im Klartext heisst das, dass Waller, Barben und Rapfen durch die steigenden Jahresdurchschnittstemperaturen eindeutig bevorzugt sind und daher die Bestände steigen, wenn man ausschließlich die Fliessgewässer betrachtet.
Endgültig und verlässlich kann nur ein wissenschaftliches Monitoring Aufschluss geben, in wie weit man regulierend eingreifen muss. Aus meinem eigenen Empfinden heraus sage ich, dass man Welse grundsätzlich entnehmen sollte, wenn sie in ehedem welsfreien Gewässern plötzlich in zunehmender Stückzahl vorkommen. Anglerisch ausrotten kann man sie ohnehin nicht.
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Profish
Ich stimme dem Pius absolut bei. 100 cm hat ein Wels schnell erreicht. In Spanien und Italien legt ein Wels in Schnitt 5 kg pro Jahr zu. In unseren Breiten vermutlich etwa so wie in England, um die 1.5- 2.5 Kg, was ja immer noch eindrücklich ist.
Das sich die Welse bei uns immer mehr verbreiten, kann man auch nicht dem Wels in die Schuhe schieben, das liegt alleine in unserer Verantwortung. Früher waren unsere Fliessgewässer noch so kalt, dass sich der Siluri gar nicht gross vermehren konnte. Meiner Meinung nach sollten wir mit Respekt mit den neu aufkommenden Fischarten umgehen, der Wels und Co leben ja nicht aus plötzlicher Gier in Gebieten, wo vor 30 Jahren noch die Äsche oder die Barbe das Leittier war, sondern weil durch die Globale Erwärmung sich die Fischregionen mächtig geändert haben. Noch zwei kleine Infos: Der Wels kommt erst mit etwa 13 Grad Celcius in Schwung und ablaichen tut er sogar erst bei 18-19 Grad. Solange also die Flüsse und Seen nicht zu warm werden, muss sich niemand um eine gewaltige Welsinvasion fürchten.
Das sich die Welse bei uns immer mehr verbreiten, kann man auch nicht dem Wels in die Schuhe schieben, das liegt alleine in unserer Verantwortung. Früher waren unsere Fliessgewässer noch so kalt, dass sich der Siluri gar nicht gross vermehren konnte. Meiner Meinung nach sollten wir mit Respekt mit den neu aufkommenden Fischarten umgehen, der Wels und Co leben ja nicht aus plötzlicher Gier in Gebieten, wo vor 30 Jahren noch die Äsche oder die Barbe das Leittier war, sondern weil durch die Globale Erwärmung sich die Fischregionen mächtig geändert haben. Noch zwei kleine Infos: Der Wels kommt erst mit etwa 13 Grad Celcius in Schwung und ablaichen tut er sogar erst bei 18-19 Grad. Solange also die Flüsse und Seen nicht zu warm werden, muss sich niemand um eine gewaltige Welsinvasion fürchten.
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Chrigel
VoilàStratos hat geschrieben:Ich denke das müsste man Gewässerspezifisch abwägen. Es gibt sicher Gewässer wo der Wels hineinpasst. Dort sollte er auch Schonmass und -zeiten bekommen!
Wiederum sind sicher Gewässer vorhanden, wo ein abfischen ratsam wäre.
Eine pauschales Schonen für alle Gewässer find ich praxisfremd. Bei allen Fischarten!
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Profish
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T-Rig