Aeschen im Schnee?

Hier kommen die Fragen und Antworten zum Aeschenfischen rein.
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petrijünger79
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Aeschen im Schnee?

Beitrag von petrijünger79 » Sa 10. Nov 2007, 12:01

Heute Morgen bin ich einige Stunden bei eiseskälte und Schneetreiben am Wasser gestanden.....ohne einzigen Zupfer......



Meine Frage: macht es überhaupt sinn bei diesem Wetter auf Aeschen zu fischen?



und Welche Koeder benutzt ihr am meisten bei solchem "Hudelwetter"....



Ich habs mit dem Hölzl versucht......



schon mal merci für eure Inputs

Andal

Beitrag von Andal » Sa 10. Nov 2007, 12:25

Ich überlege grad, was wohl passieren würde, wenn man bei uns, oder im angrenzenden Österreich mit Madendose, oder Hölz an einem Äschengewässer herumwirtschaftet. Die Steinigung wäre wohl noch die harmloseste Folge.



Eigentlich ein vollkommener Blödsinn, denn wenn man richtig und umsichtig fischt, dann richteten diese Methoden auch keinen Schaden an.

Reverend

Beitrag von Reverend » Sa 10. Nov 2007, 12:31

Das Thema "verbotene Angelmethode beim Äschenfischen" hatten wir auch schon an anderen Stellen.



In der Schweiz ist das Hölzln mit dem Nymphenzug erlaubt.



Allerdings schadet es auch nicht, dass die Schweizer User wissen, dass sie in den Nachbarländern anders auf Äschen fischen müssen.

Und hier wäre das Nymphenfischen mit der Fliegenrute die wohl eleganteste Alternative.

T-Rig

Beitrag von T-Rig » Sa 10. Nov 2007, 12:38

Und hier wäre das Nymphenfischen mit der Fliegenrute die wohl eleganteste Alternative.


Was macht das fliegenfischen so elegant?

Gebo

Beitrag von Gebo » Sa 10. Nov 2007, 12:47

Das feeling...Fliegenfischen macht Spass.



Petri Heil

Gebo

Andal

Beitrag von Andal » Sa 10. Nov 2007, 12:53

Fliegenfischen ist zugegebenermassen eine recht launige Art des Fischfanges. Edler und erhabener als alle anderen Angelarten ist es deshalb nicht. Auch wenn gerne und ausgiebig von diesem Nimbus eines Charles Ritz und seiner Kumpane gezehrt wird. Böse Zungen behaupten die meisten Fliegenfischer seien heutzutage eh nur noch "Goldkopfstipper". :wink:

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petrijünger79
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Beitrag von petrijünger79 » Sa 10. Nov 2007, 12:59

okok...ich weiss dass das hölzln nicht ganz unumstritten ist. umso wichtiger ist es, dass man einen umsichtigen Umgang damit betreibt. Naja und ich lief auch noch nie gefahr zu viele Aeschen zu fangen....



Aber für die ersten paar Versuche auf Aesche ist/war das Hölzln Ideal.



@Andal wieso denn nicht mit Madendose?





Back to the Topic: Welche Koeder empfehlt ihr bei diesem sch.... Wetter? oder ist es bei diesem Wetter aussichtslos??



Merci

Andal

Beitrag von Andal » Sa 10. Nov 2007, 13:09

Sobald bei uns auch nur eine Forelle, oder Äsche im Fluss ist, wird bei uns beinahe ausnahmlos ein Naturköderverbot erlassen. Die Verbote bleiben auch dann noch gerne erhalten, wenn dafür überhaupt kein Anlass mehr besteht.



An der Alz (Hofmann-Strecke) gab es mal einen stattlichen Äschenbestand für dessen Verschwinden aber die Wasserwirtschaft und die Kormorane verantwortlich zeichnen und nicht die Angler. Damals waren beim Mistwurmfischen (vgl. Zapfenfischen) Massenfänge jederzeit möglich. Darum wurde es auch gleich verboten. Zum Teil weil es einige Angler übertrieben und zum Teil aus Fischneid. Die Äschen sind Geschichte, aber das Verbot ist immer noch aktuell. Trotting ist verboten, selbst wenn man es auf Weißfische abgesehen hat.

fishersam

Beitrag von fishersam » Sa 10. Nov 2007, 13:23

Hi!

Genau zurück zum Thema. Ich fische ausschliesslich mit dem Zapfengschirr und mit der Fliege auch Äschen. Spezielle Köder fürs Hudelwetter kenne ich nicht. Aber es kann durchaus sein, dass unterschiedliche Köder zu unterschiedlichen Zeiten besser fangen. Klare Trends sind jedoch schwer zu beschreiben.



Bei uns war es oft so, dass Anfangs Saison (Oktober) der Rote Angel oder der Wurm Spitze war :wink:



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Im Novermber ging dann teilweise nur noch was mit Mais oder Hörnli (eventuell zurück zu führen auf das masslose Anfüttern gewisser uneinsichtiger Zeitgenossen). Im Dezember war dann plötzlich wieder Wurm oder der rote Angel spitze. Auch an der Zapfenrute ein absoluter Spitzenköder übers ganze Jahr sind aber auch die verschiedenen (Gold-)Kopfnymphen. Dunkle Muster waren und sind zu gewissen Zeiten jedem anderen Köder überlegen. Manchmal können aber auch hellere Nymphe super fangen.

Besonders auch unter schwierigen Bedingungen sind kleine Nymphen (12-14) den andern Ködern oft überlegen.



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Im weiteren gilt: Ausdauer, Ausdauer und nochmals Ausdauer. Experimentieren ist oft ebenfalls ein Vorteil. Wichtig ist einfach das du Vertrauen in deinen Köder hast und dass du genügend tief fischst (sollte mit dem Hölzli eigentlich nicht das Problem sein:roll: ) Unter schwierigen Bedingen ist ununterbrochene Könzentration ein weiteres Muss. Es ist sehr ärgerlich wenn man dann die wenigen, oft spitzen Bisse auch noch versiebt.. :? Auch unter schwierigen Bedingungen wird man oft noch belohnt!;-)



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Beitrag von Dani » Sa 10. Nov 2007, 15:28

Habe gestern mit dem Roten Haken Erfolg gehabt, hat auch geschneit und gestürmt.



Der Rote Haken ist immer ein Versuch wert :wink:

Sascha

Beitrag von Sascha » Sa 10. Nov 2007, 15:30

Reverend hat geschrieben:
In der Schweiz ist das Hölzln mit dem Nymphenzug erlaubt.


Nicht überall!



Bei uns im Aargau an der Aare beispielsweise nicht. ;)

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Beitrag von Dani » Sa 10. Nov 2007, 15:39

Auch ein sehr gute Köder im Moment



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Beitrag von Rolf » Sa 10. Nov 2007, 15:59

auch ein sehr fängiges Muster :wink:



TRE Bicolor Nymphe



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Gruss Rolf

Rettet die Würmer, fischt mit der Nymphe!

Börni

Beitrag von Börni » So 11. Nov 2007, 00:00

Ihr bringt jetzt da alle Nymphen! Gibt es auch Trockene, die im Moment gut fangen?

Reverend

Beitrag von Reverend » So 11. Nov 2007, 08:50

Felchenfischer hat geschrieben:auch ein sehr fängiges Muster :wink:



TRE Bicolor Nymphe



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Ich kenne dieses Muster als "Ritz C".

Und es fängt sowohl Äschen, als auch Forellen.

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