Äschenrückgang im Kt. BE

Fragen und Antworten zum Thema: Der Fisch in seiner natürlichen Umgebung Verhalten, Habitat, Nahrung und Besatzmassnahmen/Bewirtschaftung.
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rafa

Äschenrückgang im Kt. BE

Beitrag von rafa »

Massnahmen zum Äschenrückgang im Kt. BE

Hallo zusammen

Wie euch sicherlich nicht entgangen ist geht die Äschenpopulation fast überall zurück.

Der Kanton Bern hat auf den 10 November Massnahmen

angekündigt, welche vorsehen die Äsche zu schonen.

Doch welches sind Massnahmen die wirklich helfen?

Aus meiner Sicht wäre sicher eine Einschränkung der Entnahmezahl

hilfreich. 6 Fische pro Tag sind eindeutig zu viel! Weiter würde ich

Jahresmaximum setzen, das heisst vielleicht höchstens 15 Äschen pro Jahr.


Wie seht ihr das?
Zuletzt geändert von rafa am Mo 29. Okt 2007, 23:49, insgesamt 1-mal geändert.
Dani

Beitrag von Dani »

Bei uns haben wir im Kanal einen sehr guten bestannd wurde aber trotz dem auf 3stk. pro Tag und 30 im Jahr reduziert. Damit kann jeder gut leben.
rafa

Beitrag von rafa »

Genau so etwas würde ich mir auch für unsere Strecken vorstellen :up:



Bleibt zu hofen das die Verantwortlichen ähnliche Massnahmen treffen.
GsusFreaK

Beitrag von GsusFreaK »

Ich hoffe auch dass was geändert wird, tägliche entnahmezahl sowie Jährliche sind zu wünschen, denn wenn jemand (z.B. pansionierte) täglich Angelt nimmt der im Monat schnell mal seine 50 und mehr Fische pro Monat.
Dani

Beitrag von Dani »

Eine erhöhung des Schonmass auf 40cm wurde leider von der HV abgelehnt. Wäre sicher eine lösung.



Aber für den Äschen rückgang ist der Schwallbetrieb und die Kormorane sicher stark mitverantwordlich.
fishersam

Beitrag von fishersam »

Hei!

Kenne die Situation bei euch nicht genau! Aber ich denke deine Massnahmen gehen in die richtige Richtung! Je nach Gewässer kann mit der Fischerrute der Äschenbestand stark beeinträchtigt werden. Mit gesunden Menschenverstand (sprich persönliche Entnahmebeschränkung) kann viel für einen gesunden Bestand getan werden.



Eine andere Möglichkeit, welche v.a. auch im Norden weit verbreitet ist, ist die Festlegung von Fangfenstern. Diese müssen so ausgelegt werden, dass die guten Laichtiere geschont werden. Für eine Altersklasse z.B. zwischen 28-35cm ist eine beschränkte Entnahme möglich.



Oder man erhöht das Fangmass dramatisch auf z.B. 45cm!



Es gibt verschiedene Möglichkeiten. Oftmals wären gesetzlichen Bestimmungen gar nicht nötig wenn sich nur jeder Fischer selbst etwas an der Nase nehmen würde und seine Entnahme beschränken würde. Oft sind es aber nur wenige Ausnahme, welche sich übermässig bedienen... Schade, dass die anderen danach auch unter den neuen Bestimmungen zu leiden haben...



8)
rafa

Beitrag von rafa »

Oftmals wären gesetzlichen Bestimmungen gar nicht nötig wenn sich nur jeder Fischer selbst etwas an der Nase nehmen würde und seine Entnahme beschränken würde. Oft sind es aber nur wenige Ausnahme, welche sich übermässig bedienen... Schade, dass die anderen danach auch unter den neuen Bestimmungen zu leiden haben...


Genau das ist es :!:



Wenn ich von Fischern höre die im Jahr an die 200 Äschen mit nachhause nehmen :hurt:



Aber eben auf die Eigenverantwortung können wir nicht zählen ... leider.
Chrigel

Beitrag von Chrigel »

Eure Ideen sind gut.. sehr gut, aber eins muss ich jetzt sagen,

was die Fischerreiaufsicht in Bern besonders in meiner Region bietet ist schlecht.. Es werden kaum Kontrollgänge an den oft befischten Stellen gemacht und wenn dann meistens noch an den jungen Fischer.. Denn was zum Teil am 202 getrieben wird ist unter der Gürtellinie und von Aufseher keine Spur.. In diesem Jahr wurde ich nicht ein einziges Mal kontrolliert und ich war wirklich oft am Wasser! Und deshalb denke ich wäre es auch angebracht bessere Aufsicht zu haben, weil ohne kann ja jeder dieser extremen "Fleischfischer" seine Äeschen schön in die Tasche stecken und nicht einschreiben und seine beliebte Menge weiterhin fangen..

Naja wenigstens darf die Polizei auch noch kontrollieren sonst wäre ich in 7Jahre Fischen nur einmal kontrolliert worden :wink:
fisher91

Beitrag von fisher91 »

Das mit dem kontrollieren ist mir auch schon aufgefallen.

Ich fische jetzt schon über 6 Jahren am Pfäffikersee und wurde ganze 2 Mal kontrolliert. Aber am See finde ich es weniger schlimm als an einem Fliessgewässer mit starkem Fischrückgang.
Dani

Beitrag von Dani »

Ja an den Kantonalen gewässer wird eigentlich nie kontroliert



An unseren vereinsgewässern kommt die aufsicht täglich
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äschfischer
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Re: Massnahmen gegen den Äschenrückgang im Kanton Be

Beitrag von äschfischer »

rafa hat geschrieben:Hallo zusammen



Wie euch sicherlich nicht entgangen ist geht die Äschenpopulation überall

zurück. Der Kanton Bern hat auf den 10 November Massnahmen

angekündigt, welche vorsehen die Äsche zu schonen.



Doch welches sind Massnahmen die wirklich helfen?



Aus meiner Sicht wäre sicher eine Einschränkung der Entnahmezahl

hilfreich. 6 Fische pro Tag sind eindeutig zu viel! Weiter würde ich

Jahresmaximum setzen, das heisst vielleicht höchstens 15 Äschen pro Jahr.



Wie seht ihr das?




ich bin nicht nur dieser meinung,nein ich lebe diese meinung auch.und zwar nicht nur bei den äschen...
Gruss Chrigu

"Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werden die Menschen feststellen, dass man Geld nicht essen kann."
Stefan

Beitrag von Stefan »

Dani hat geschrieben:Bei uns haben wir im Kanal einen sehr guten bestannd wurde aber trotz dem auf 3stk. pro Tag und 30 im Jahr reduziert. Damit kann jeder gut leben.


Das scheint mir eine vernünftige Lösung zu sein. Niemand braucht 100 oder noch mehr Äschen pro Saison. Die Fangzahl pro Tag ist mir noch egal, jedoch bin ich klar für ein Jahreslimit. Das Problem daran dürfte die Kontrolle sein.



Ich finde es gut, dass beim Kanton Bern Handlungsbedarf erkannt wurde. Bin gespannt was herauskommt und ob das die ganze Aare oder nur die Strecke Thun - Bern betreffen wird. Vom Kanton Solothurn habe ich erfahren, dass die Fangzahl auf 4 Stk. pro Tag reduziert wird.
salvenius

Beitrag von salvenius »

Chrigel hat geschrieben:Eure Ideen sind gut.. sehr gut, aber eins muss ich jetzt sagen,

was die Fischerreiaufsicht in Bern besonders in meiner Region bietet ist schlecht.. Es werden kaum Kontrollgänge an den oft befischten Stellen gemacht und wenn dann meistens noch an den jungen Fischer.. Denn was zum Teil am 202 getrieben wird ist unter der Gürtellinie und von Aufseher keine Spur.. In diesem Jahr wurde ich nicht ein einziges Mal kontrolliert und ich war wirklich oft am Wasser! Und deshalb denke ich wäre es auch angebracht bessere Aufsicht zu haben, weil ohne kann ja jeder dieser extremen "Fleischfischer" seine Äeschen schön in die Tasche stecken und nicht einschreiben und seine beliebte Menge weiterhin fangen..

Naja wenigstens darf die Polizei auch noch kontrollieren sonst wäre ich in 7Jahre Fischen nur einmal kontrolliert worden :wink:


Soviel ich weiss, werden im Kanton Bern die meisten freiwilligen Aufseher, wenn nicht fast 100%, von den Vereinen gestellt. Vermutlich macht sich der Mitgliederschwund in den Vereinen auch bei der Rekrutierung von Aufsehern bemerkbar. Deswegen empfehle ich vor allem den jüngeren Fischerkumpanen einem Verein beizutreten und sich dort aktiv zu beteiligen, und wer weiss, eventuell sogar als Fischereiaufseher. Das ist eine interessante und lehrreiche Aufgabe, wo man mit der Handhabung und Umsetzung der Gesetze in Kontakt kommt.



Mit diesem Post wollte ich nicht Dir, Chrigel, nicht an den Karren fahren, denn ich weiss nicht ob du in einem Verein bist oder nicht :wink: . Viel eher geht es um einen Gedankenanstoss an die Kritiker der Aufseher.



Wenn man am Gewässer solche üblen Sachen sieht besteht auch die Möglichkeit, einen Aufsehr auf die Missstände aufmerksam machen. Aber eben, die Aufseher lernt man meistens im Verein persönlich kennen...



Petri Gruss
Salmotti

Beitrag von Salmotti »

Da kann ich mich nur selber zitieren.. :P
Rrrrichtig, da geht was... Aber das Fischen wird uns nicht verboten, sondern hoffentlich dass, was ich schon lange wünsche:

- Fangzahlbeschränkung

- Erhöhung Mindestmass

Genuares kommt aber erst im November... Ich bleibe dran...
Und: Widerhakenverbot in der ganzen Aare, vom Ursprung im Grimselgebiet bis zur Kantonsgrenze in Murgental, ausgenommen der Aarestauseen. Päng. Ich weiss nicht wieso die da unten (ab Bern-Bremgarten abwärts) mit Widerhaken können und im oberen Teil der Aare ist's verboten. Zum Fangen brauche ich kein Widerhaken, entweder ich bin "gut" genug und bringe den Fisch in einem kontrollierten Drill bis zum Ufer, oder der Fisch ist besser als ich und verabschiedet sich frühzeitig..


Denn was zum Teil am 202 getrieben wird ist unter der Gürtellinie und von Aufseher keine Spur.. In diesem Jahr wurde ich nicht ein einziges Mal kontrolliert und ich war wirklich oft am Wasser!
Chrigel, so ungerecht ist die Welt... Ich habe 3 Einträge vom Aufseher dieses Jahr mit Code 202... :roll:
goggy

Beitrag von goggy »

GsusFreaK hat geschrieben:Ich hoffe auch dass was geändert wird, tägliche entnahmezahl sowie Jährliche sind zu wünschen, denn wenn jemand (z.B. pansionierte) täglich Angelt nimmt der im Monat schnell mal seine 50 und mehr Fische pro Monat.


Was um Gottes Willen will jemand mit 600 Äschen oder meiner wegen auch mit 100 Äschen im Jahr. Da müsste man alle 3 Tage eine Äsche essen, oder als Famillie jede Woche Äschen essen. Wo bleibt da der Spass und freude auf einen Fisch.



Sowas ist doch krank!!!
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