Um 5 Uhr früh war ich beim vereinbarten Treffpunkt. Rund eine halbe Stunde später starteten wir den Motor und fuhren raus auf den See.
Zuerst wurden die Netze für die Felchen aus der Tiefe gezogen.
Darin befand sich unter anderem dieser Kaulbarsch:

Auch eine Trüsche von 37cm fand den Weg ins Netz.

Dann ging langsam die Sonne auf und ich konnte dieses wunderschöne Bild schiessen:

Auf dem Weg zu den Eglinetzen auf der anderen Seeseite wurden die hungrigen Möwen mit den Filetierabfällen vom letzten Tag gefüttert.
Die Möwen konnten sogar Rotaugen über 20cm ohne weiteres runterschlucken.

Leider waren die Eglinetze ziemlich leer. Ausser ein paar fetten Rotaugen und kleinen Eglis um die 20cm war nicht viel drin. Erstaunlicherweise verfiengen sich zwei Felchen im Eglinetz. Und das 3m vom Ufer entfernt.
Beim letzten Netz hofften wir, dass sich wenigstens ein paar grosse Egli oder einen Hecht verfangen hatten.
Beim heraufholen meinte Kurt es könnte doch noch klappen mit dem Hecht, etwas grosses zapple im Netz.
Leider kam kein Hecht sondern einen Brachsmen von 63cm zum Vorschein.
Doch auf den letzten Metern des Netzes kam dann endlich der gewünschte Hecht ans Tageslicht.
Der Esox war 53cm lang.
Wir staunten nicht schlecht als auf den 2 Schlussmetern 4 fette Eglis bis 43cm den Weg in die Maschen gefunden haben.

Nebst den Felchen welche am Schluss 15kg Filets ergaben gingen auch eine ordentliche Anzahl Rotaugen ins Netz, die als Tierfutter gebraucht werden.

Das grösste Egli ergab 400g Filet die von mir und meiner Tante genüsslich zum Mittagessen verspeist wurden. Mit Reis und Salat ergab das ganze ein feines Gericht.

Hier noch ein paar Bilder zum Schluss:





