Ein Familienurlaub sollte es werden, mit der Möglichkeit, auch mal den Wurm und die Made zu baden. Die Frau sollte auch nicht zu kurz kommen und für den den Hund, sollte das Grundstück eingezäunt sein und der Weg zum Wasser nicht all zu weit sein.
Also ihr seht schon mal, dass es viel zu bedenken gab. Nach tagelanger Suche wurde dann das richtige Quatier gefunden, die Wochenkarte geordet und los ging die Reise nach Mecklenburg-Vorpommern.
Nach 6 stündiger Fahrt wurde der Bungalow in Augenschein genommen und für genial befunden, der Weg zum Wasser nur 30 m und am Abend dann der este Ansitz.


Zwei kleine Plötzen waren an diesem Abend meine ganze Ausbeute und so wurden noch paar Kilo Hartmais angefüttert, um doch paar Karpfen an diesen Platz zu locken.
An diesem Abend ging es dann ziemlich zeitig ins Bett, da es am anderen Tag nach Hamburg gehen sollte. Der legendäre Fischmarkt, welcher jeden Sonntag von 4:30 Uhr bis 9:30 Uhr am Elbhafen stattfindet, sollte unser Ziel sein.


Gegen Abend dann wieder im Quartier angekommen, wurde gleich noch mal angefüttert und ein wenig mit der Stipprute geangelt, um paar Köderfische zu haken, welche dann den einen oder anderen Hecht verleiten sollten. Gegen 24°° Uhr habe ich dann das Unternehmen aufgegeben, denn schließlich wartete ja auch noch meine Frau im Bungelow auf mich, welcher ich ja versprochen habe, nur mal bissel am Nachmittag zu angeln.
Am Montag ging es dann erstmal auf die Suche, nach einem Angelladen, um paar Maden und Würmer zu kaufen und einen Tipp zum Gewässer abzuholen. Doch so richtig gesprächig war der Inhaber leider nicht und wie ich am Ende des Urlaubes erfuhr, vermietet dieser Herr sogar ein Ruderboot auf diesem See, welches er mir leider verschwiegen hat. Also blieb mir nichts anderes übrig, als weiterhin vom Bootssteg aus zu angeln, was aber leider sehr schwierig war, weil nach 6 m der Seegrund steil auf 10 bis 20 m abfiel. Der Schilf- und Seerosengürtel ragte aber noch ca 4 m über die Länge des Bootssteges hinaus. Ein Boot wäre natürlich ideal gewesen.


Wieder zurück im Bungelow schlief schon die halbe Familie, was bei diesem Tagespensum nicht verwunderlich war!!

Da der Ostsee auch ein Besuch abgestattet werden sollte, war nun wieder ein Tagesausflug angesagt, diesmal ging es nach Wismar.
In dieser herrlichen alten Stadt macht es richtig Spass, durch die alten Gassen zu schländern. Auch ein fürstliches Mahl, in einer der vielen kleinen und großen Restaurants, ist immer zu empfehlen.
Dem Strad wurde auch ein Besuch abgestattet, wie auf dem Bild zu sehen.




So verging der Urlaub rasend schnell und leider blieb der große Fangerfolg aus. Zwar hatte ich jeden Tag so an die 20 Fische am Haken (Schleie, Rotauge, Rotfeder und Barsch), doch alle nur im untermaßigen Bereich.
Trotzdem war es ein toller und jeder Zeit empfehlenwerter Urlaub.
So, jetzt schmerzen aber die Finger und ich will hier ja keine Romane schreiben.





