hey zäme...
Ich habe gehört, dass es teleskopische Fliegenruten gibt. Unterscheidet sich diese Rute durch die (z.b. verschlechterte) Aktion von Steckfliegenruten?
Welche Vor-&Nachteile gibt es zusätzlich noch?
Sind sie teurer als "normale" Fliegenruten?
Mfg+Petri Heil...
Teleskopische Fliegenrute
-
Mac_thom
Erlich gesagt hab ich dahingehend null Erfahrung.
Aber vom Gefühl her, kann ich mir kaum vorstellen das eine Teleskoprute so gebaut sein kann, das sie fürs Fliegenfischen taugen würde.. hmm.. und vom Platzbedarf her, gibts dafür ja vierteilige Ruten.
Also ich würd die Finger von so etwas lassen.. dann doch lieber etwas mehr ausgeben.
Gruess
Thom
Aber vom Gefühl her, kann ich mir kaum vorstellen das eine Teleskoprute so gebaut sein kann, das sie fürs Fliegenfischen taugen würde.. hmm.. und vom Platzbedarf her, gibts dafür ja vierteilige Ruten.
Also ich würd die Finger von so etwas lassen.. dann doch lieber etwas mehr ausgeben.
Gruess
Thom
- zuma
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Hallo
Jawoll, die gibts, z.B. von Shimano. Die Meinungen gehen auseinander. Die einen sind der Auffassung es sei brauchbar, andere weniger.
Man kann auch mit einem Haselstecken Fliegenfischen - geht auch, aber obs der absolute Wurfgenuss ist.....
Problem bei den Tele ist, dass diese aufgrund der Konstruktionsweise einen sehr dicken Blank gegen den Griff zu haben. (Die Teile müssen ja ineinander geschoben werden). Der dicke Blank bedeutet Luftwiderstand, was nachteilig ist und auch in der Rutenaktion sind konstruktionsbedingt Abstriche zu machen.
Für mich eine Notlösung!
Apropos Notlösung:
Mein Pachtkollege lag mir schon letzte Woch in den Ohren, er müss nun endlich mal Fisch haben. Zusammen pachten wir einen Bach, welcher bis oben hin mit herrlichsten Bafos nur so voll ist! Nun denn, gestern waren wir dann verabredet und trafen uns um 13.00 Uhr bei ihm.
Anschliessend holten wir noch den dritten Pächter im Bunde und los gings, an den Bach. Ich mit Fliegenrute, Rest mit Bienenmadenbesteck. Wir teilten uns auf, sodass jeder von uns ein kurzes Teilstück fischen konnte. Mein Abschnitt war gut 100 m lang und ich stieg durch die Erlen hinunter zum Bach. Selbstverständlich hatte ich meine Fliegenrute bereits aufgebaut und pflügte durchs Gestrüpp, bis zu dem Moment, wo ich aus dem Gleichgewicht kam und Rute voran gegen einen Baum strauchelte. Selbstverständlich hab ich die Spitze meiner Gesplissten gerade oberhalb der Steckverbindung dabei gebrochen! Meistens habe ich zwei oder drei Fliegenruten im Auto - gestern natürlich nicht! Was tun?
Nach kurzem Ueberlegen, zog ich die Schnur aus den Ringen, steckte das Handteil in meine Hüftstiefel und bestückte die Restspitze von 80 cm Länge mit meiner 3er Schnur. Die Rolle steckte ich in den Hosensack und los gings. Bevor ich jedoch den ersten Wurf servierte, überlegte ich mir noch, dass ich bei einem Biss wohl etwas heftiger anschlagen müsse, um die Kürze der Rute kompensieren zu können. 1. Wurf - Biss - Anschlag - Fliege abgerissen! War wohl doch zu heftig, dachte ich und war bereits am montieren der nächsten Fliege. Während dem montieren schaute ich hoch zu dem eben angeworfenen Fisch. In dem Moment sehe ich, wie meine Trockenfliege vom Gewässergrund her kommend wieder an die Oberfläche aufsteigt und mir entgegen schwimmt. Auf meiner Höhe pflückte ich die Fliege aus dem Wasser und band sie gleich wieder an.
Auf meiner Strecke entnahm ich dann eine Auswahl von 3 massigen Fischen, wohlverstand mit der Restspitze fischend. Die anderen Beiden konnten auch eine massige Fario von ihrer Bienenmade überzeugen, sodass es wohl bei meinem Pächterkollegen Forelle zum z'Nacht gab.
Fazit des gestrigen Nachmittages:
1. Widerhakenlose Fliegen verliert ein Fisch sehr sehr schnell!
2. Man kann auch mit einer 80 cm langen "Fliegenrute" schöne Fische fangen.
3.
3 : 1 für die Fliege
, bei der hälftigen Anzahl von "Matadoren".
4. Das Wichtigste: Es hat Spass gemacht.
Schlussbemerkung:
Mein Pächterkollege wollte unbedingt, dass ich auch einmal mit seinem "Madenequippment" fische. Das habe ich auch in 2 Glunten (Pools) gemacht - ich schwöre Euch - nie nie wieder!!!!!!!!!!!!!!
Jawoll, die gibts, z.B. von Shimano. Die Meinungen gehen auseinander. Die einen sind der Auffassung es sei brauchbar, andere weniger.
Man kann auch mit einem Haselstecken Fliegenfischen - geht auch, aber obs der absolute Wurfgenuss ist.....
Problem bei den Tele ist, dass diese aufgrund der Konstruktionsweise einen sehr dicken Blank gegen den Griff zu haben. (Die Teile müssen ja ineinander geschoben werden). Der dicke Blank bedeutet Luftwiderstand, was nachteilig ist und auch in der Rutenaktion sind konstruktionsbedingt Abstriche zu machen.
Für mich eine Notlösung!
Apropos Notlösung:
Mein Pachtkollege lag mir schon letzte Woch in den Ohren, er müss nun endlich mal Fisch haben. Zusammen pachten wir einen Bach, welcher bis oben hin mit herrlichsten Bafos nur so voll ist! Nun denn, gestern waren wir dann verabredet und trafen uns um 13.00 Uhr bei ihm.
Anschliessend holten wir noch den dritten Pächter im Bunde und los gings, an den Bach. Ich mit Fliegenrute, Rest mit Bienenmadenbesteck. Wir teilten uns auf, sodass jeder von uns ein kurzes Teilstück fischen konnte. Mein Abschnitt war gut 100 m lang und ich stieg durch die Erlen hinunter zum Bach. Selbstverständlich hatte ich meine Fliegenrute bereits aufgebaut und pflügte durchs Gestrüpp, bis zu dem Moment, wo ich aus dem Gleichgewicht kam und Rute voran gegen einen Baum strauchelte. Selbstverständlich hab ich die Spitze meiner Gesplissten gerade oberhalb der Steckverbindung dabei gebrochen! Meistens habe ich zwei oder drei Fliegenruten im Auto - gestern natürlich nicht! Was tun?
Nach kurzem Ueberlegen, zog ich die Schnur aus den Ringen, steckte das Handteil in meine Hüftstiefel und bestückte die Restspitze von 80 cm Länge mit meiner 3er Schnur. Die Rolle steckte ich in den Hosensack und los gings. Bevor ich jedoch den ersten Wurf servierte, überlegte ich mir noch, dass ich bei einem Biss wohl etwas heftiger anschlagen müsse, um die Kürze der Rute kompensieren zu können. 1. Wurf - Biss - Anschlag - Fliege abgerissen! War wohl doch zu heftig, dachte ich und war bereits am montieren der nächsten Fliege. Während dem montieren schaute ich hoch zu dem eben angeworfenen Fisch. In dem Moment sehe ich, wie meine Trockenfliege vom Gewässergrund her kommend wieder an die Oberfläche aufsteigt und mir entgegen schwimmt. Auf meiner Höhe pflückte ich die Fliege aus dem Wasser und band sie gleich wieder an.
Auf meiner Strecke entnahm ich dann eine Auswahl von 3 massigen Fischen, wohlverstand mit der Restspitze fischend. Die anderen Beiden konnten auch eine massige Fario von ihrer Bienenmade überzeugen, sodass es wohl bei meinem Pächterkollegen Forelle zum z'Nacht gab.
Fazit des gestrigen Nachmittages:
1. Widerhakenlose Fliegen verliert ein Fisch sehr sehr schnell!
2. Man kann auch mit einer 80 cm langen "Fliegenrute" schöne Fische fangen.
3.
4. Das Wichtigste: Es hat Spass gemacht.
Schlussbemerkung:
Mein Pächterkollege wollte unbedingt, dass ich auch einmal mit seinem "Madenequippment" fische. Das habe ich auch in 2 Glunten (Pools) gemacht - ich schwöre Euch - nie nie wieder!!!!!!!!!!!!!!
Gruss Kurt
(Bambus-&Trockenfliegenpurist)
(Bambus-&Trockenfliegenpurist)