Als erstes musste ich mir die Lizenz zum Angeln in Katalonien besorgen. Also eine halbe Stunde ins Landesinnere gefahren um in Pisbal auf dem Departamento Agrigultura meine Jahres Lizenz zu besorgen. Danach kurze Internetrecherche über die Seen die mir T-rig netterweise empfohlen hat, doch nach kurzer Zeit die Ernüchterung, die lagen alle in den Bergen und waren mühsam zu erreichen. Zum Glück bin ich aber wärend den Recherchen auf einen See gestossen der nur 45 Min. von meinem Ferien Domizil (Playa de Aro) entfernt lag. Dabei handelte es sich um den See von Banyoles, den grössten natürlichen See von Katalonien.
Am Mittwoch 25.07.07 ging es den auch schon los. Punkt 08:30 Uhr kam ich am See an. Da ich nicht wusste und es mir am Telefon auch niemand sagen konnte wo ich nun das Tagespatent kaufen kann, lief ich einfach mal am Seeufer entlang bis ich auf den ersten Fischer traf, nach einer kurzen Unterhaltung wusste ich dann das ich etwa 100m weiter vorne im Turibüro das Patent erhalte dies aber erst um 10:00 Uhr öffnet. So hatte ich genug Zeit die einheimischen Fischer zu beobachten. Eines fiel mir gleich auf, sie fischten nur gerade etwa 5-10 Meter hinaus und warfen nur 2-3 mal an der selben stelle aus und liefen dann weiter und das den ganzen Tag. Also die meisten werden den See wohl umrundet haben. Da ich annahm das die wissen was sie tun wählte ich die gleiche Strategie was mir am ersten Tag nur mal gerade zwei Fische einbrachte.
Am zweiten Tag Samstag 28.07.07 stand ich dann schon um 08:00 Uhr am See und zwar bereits mit Patent! Für heute hatte ich mir einen Platz ausgesucht der mir sehr viel versprechend aussah und wollte entgegen der Einheimischen Taktik an dem Platz bleiben.




Hier ging es dann auch gleich gut los, so konnte ich bis etwa 11:00 Uhr 6 Bass fangen und zwar alle aus dem Schilfinselchen das ca. 10 Meter draussen lag. Dann war Flaute ich überlegte und schaute mir den Platz nochmals genau an und da viel es mir auf, hinter dem Schilfinselchen sah ich die Kante (siehe Bild 3) also habe ich etwa 1en Meter hinter die Kante geworfen und siehe da, beim absinken spürte ich schon den Kontakt nun abwarten bis der Bass davon zieht und Anschlag sitzt. So konnte ich an dem Tag 21 Bass fangen leider keinen wirklich Kapitalen aber in der Menge macht es auch so einen riesen Spass.
Der absolute Burner war der Imakatsu DynaGone. Er hat eine sehr gute Flugeigenschaft so kommt man auch ohne Blei auf beachtliche weiten. Dieser Köder wurde ausschliesslich in der Absinkphase genommen.
Das ist e das Geilste, wenn ich den Köder auswarf habe ich direkt die Schnur gespannt um Kontakt zum Köder zu haben, dann spürte ich meisten auch schon die ersten Zupfer die schon recht heftig waren, am Anfang habe ich dann gleich angeschlagen aber das ging immer ins leere.
Also habe ich gewartet bis ich spürte das der Bass mit meinem Köder abzieht und habe die Rute locker gehalten bis die Rutenspitze gegen unten zeigte und setzte dann den Anschlag.
ETWAS VOM GEILSTEN WAS ICH BIS JETZT ERLEBTE







