In Bezug auf die Karpfenfischerei am Äschisee kann ich folgendes beitragen: ich hatte heuer von Mai bis Oktober zwischen 25 und 30 Ansitzen am Äschisee wobei ich immer vom Ufer aus mit 2 Ruten gefischt habe. Davon war eine konsequent auf Karpfen ausgelegt mit Bolies in allen möglichen Farben, Grössen, Geschmacksvarianten und Montagearten, teilweise mit tagelangem Anfüttern an unterschiedlichen Stellen.
Ertrag des ganzen Aufwandes war: kein einziger Karpfen.
Beim Fischen mit Maden auf Grund hatte ich etwa 2 Meter vom Ufer weg im 0.5 Meter tiefem Wasser eine schöne Schleie nur wenige Minuten nach dem Ausbringen der Montage
Das war allerdings auch schon das Friedfischhighlight der gesamten Saison. Als Grund für die frustrane Grundangelei kann ich auch gleich das nächste Beweisfoto zeigen
von diesen Geräten hatte ich bei allen Ansitzen mehrere Exemplare am Haken. Spätestens nach 10 bis 15 Minuten wird einfach jeder Köder attackiert, Tauwurm, Dendros, Maden, Boilies, Mais, sogar Kunstmaden und Kunstmais wurde angenagt bzw sogar häufig vom Haar abmontiert. Nachts wirds noch schlimmer.
Habe auch mehrere Nächte am See verbracht wobei eine Rute auf Wels und eine wie schon erwähnt auf Karpfen ausgelegt war. Karpfen auch zur Nacht absolut keine Aktivität. Wels ging etwas mehr.

Barsche wie auch von den anderen Usern bereits geschrieben hatte ich ebenfalls hauptsächlich zwischen 10 und 15 cm und zwei Hechte die ebenfalls weit unter 50 cm waren und somit alle released wurden.
Da ich aber weiterhin gerne auf Karpfen fische bin ich für Tipps bzgl. "Hotspots" am Äschisee dankbar. Das Südufer hab ich jedenfalls durch.