Eigentlich 'Nein' und 'Ich lass sie lieber wieder schwimmen'.
Ich war bisher sogar der Meinung dass es gesetzlich verboten ist, Fische zu verkaufen die bei der Angelfischerei gefangen wurde. Falls dem nicht so ist gehört das schleunigst eingeführt.
Es geht bei der Angelfischerei nicht darum Profit zu erwirtschaften, ansonsten wäre es ja Berufsfischerei. Ich kenne die Situation am Murtensee und es ist wirklich das Hintervorletzte. Zander werden in Massen von den Nestern gefangen und an die Gastronomie verkauft, der Zanderbestand wird nachhaltig geschädigt, der Preis gedrückt, der Berufsfischer ist sauer auf die Angelfischer... Zig Leute schauen zu oder machen mit, nur für ein bischen Geld oder um ein bischen Geld zu sparen (Gastronomen).
Ich lehne es auch ab Fische zu verschenken, zumindest im grösseren Masse. Ich habe auch am Murtensee noch vor der Fangzahlbeschränkung einen Fischer beobachtet der über 30 Jungzander gefangen hat. Auf die Frage was er mit den ganzen Fischen macht, 'verschenken, er selber mag keinen Fisch'
Gefangener Fisch sollte wenn's nach mir ginge im Haushalt des Fängers verwertet werden, was nicht verwertet werden kann wird schonend zurückgesetzt.
Sicher ist es kein Problem wenn man mal den Grosseltern zwei Saiblinge schenkt, aber es gibt auch Fischer die ganze südosteuropäische Familienclans mit Fisch versorgen. Da lässt sich schwer eine Abgrenzung finden, von daher lehne ich auch das Verschenken ab, wer einen Fisch will kann ihn ja auch kaufen.
Gruss, Mattu