Schlepptiefen Web-Tabellen oder App-TrollingPro?
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Eisvogel
Schlepptiefen Web-Tabellen oder App-TrollingPro?
Hallo zusammen
Beschäftige mich gerade mit den Schlepptiefen beim Seeforellen schleppen mit dem Hund. (Scherbrett)
Auf der Webseite http://www.angelprofi.at/schlepp17.htm ist eine Tabelle angedruckt, die die Schlepptiefe in Abhängigkeit von Bleigewicht und Geschwindigkeit wiedergibt. Wenn ich diese Angaben mit den Ergebnissen meiner iPhon-App "TrollongPro" vergleiche, liegen die Werte weit auseinander. Was stimmt jetzt? Oder sind mitunter beide Angaben nicht korrekt?
Wie ermittelt ihr die Schlepptiefe beim Schleppen?
Beste Grüsse, Gregor
Beschäftige mich gerade mit den Schlepptiefen beim Seeforellen schleppen mit dem Hund. (Scherbrett)
Auf der Webseite http://www.angelprofi.at/schlepp17.htm ist eine Tabelle angedruckt, die die Schlepptiefe in Abhängigkeit von Bleigewicht und Geschwindigkeit wiedergibt. Wenn ich diese Angaben mit den Ergebnissen meiner iPhon-App "TrollongPro" vergleiche, liegen die Werte weit auseinander. Was stimmt jetzt? Oder sind mitunter beide Angaben nicht korrekt?
Wie ermittelt ihr die Schlepptiefe beim Schleppen?
Beste Grüsse, Gregor
- helix
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Re: Schlepptiefen Web-Tabellen oder App-TrollingPro?
Wow - herrliche Tiere, diese grossfleckigen österreichischen Seefos auf dem Link!!
Um deine Frage zu beantworten: Weder noch! Es sind viel zu viele Faktoren, welche die schlussendliche Lauftiefe deines Schleppköders bestimmen. Das kann man in keiner Tabelle und keiner App so klar sagen, diese dienen höchstenfalls als Anhaltspunkte; mehr nicht. Dafür kannst du die Angaben gebrauchen. Eigene Erfahrungen werden dir dann genauere Werte liefern, das erfordert manche, manche Stunde auf dem See. Genau das ist doch letztlich auch die Herausforderung, das Schöne - und nicht so Zeugs wie sture, nackte Daten aus etwelchen Internetdateien, neumodischen Applikationen. Von Letzteren halte ich persönlich gar nix - v.a. die App ist in meinen Augen reine Geldmacherei!!
Um deine Frage zu beantworten: Weder noch! Es sind viel zu viele Faktoren, welche die schlussendliche Lauftiefe deines Schleppköders bestimmen. Das kann man in keiner Tabelle und keiner App so klar sagen, diese dienen höchstenfalls als Anhaltspunkte; mehr nicht. Dafür kannst du die Angaben gebrauchen. Eigene Erfahrungen werden dir dann genauere Werte liefern, das erfordert manche, manche Stunde auf dem See. Genau das ist doch letztlich auch die Herausforderung, das Schöne - und nicht so Zeugs wie sture, nackte Daten aus etwelchen Internetdateien, neumodischen Applikationen. Von Letzteren halte ich persönlich gar nix - v.a. die App ist in meinen Augen reine Geldmacherei!!
Gruess helix
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Eisvogel
Re: Schlepptiefen Web-Tabellen oder App-TrollingPro?
Hallo Helix
Vielen Dank für deine Informationen. Deiner Meinung zu der TrollingPro-App kann ich nur zustimmen. Wie die die Schlepptiefe berechnen ist mir auch nicht ganz klar. Die sicherste Methode, die Tiefe des Köders beim Schleppen zu bestimmen ist Messen und eine Tabelle erstellen. Dies ist jedoch nicht so trivial. Ich glaube, ich habe da was gefunden, das mir bei meinem Vorhaben eventuell gute Dienste leisten könnte. Schau mal nach unter http://www.fishusa.com/Product/Fish-Haw ... Temp-Gauge
Was meinst du dazu?
Gruess, Gregor
Vielen Dank für deine Informationen. Deiner Meinung zu der TrollingPro-App kann ich nur zustimmen. Wie die die Schlepptiefe berechnen ist mir auch nicht ganz klar. Die sicherste Methode, die Tiefe des Köders beim Schleppen zu bestimmen ist Messen und eine Tabelle erstellen. Dies ist jedoch nicht so trivial. Ich glaube, ich habe da was gefunden, das mir bei meinem Vorhaben eventuell gute Dienste leisten könnte. Schau mal nach unter http://www.fishusa.com/Product/Fish-Haw ... Temp-Gauge
Was meinst du dazu?
Gruess, Gregor
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Eisvogel
Re: Schlepptiefen Web-Tabellen oder App-TrollingPro?
Diese App (TrollingPro für iPhone) kenne ich. Ich habe mich auch mit Helix darüber unterhalten. Die Begeisterung hält sich in Grenzen. Ich denke, nur Testen, und die Tiefe des Schleppköders irgendwie messen, ist eine Lösung.
Gruss, Gregor
Gruss, Gregor
- helix
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Re: Schlepptiefen Web-Tabellen oder App-TrollingPro?
Gregor, sicherlich eine interessante Sache, kannte ich bis anhin nicht. Besonders dieses Modell http://www.fishusa.com/Product/Fish-Haw ... ing-System ist ja Hightech vom feinsten und sicher mehr als nur eine Spielerei. Besonders was die Wassertemperaturen in den verschiednen Tiefen angeht, können diese Geräte sicherlich Aufschluss auf fängige Tiefen geben. Allerdings wirst du die Schlepptiefen mit der Zeit, wie du selber sagtest, in den Griff bekommen und merken, mit welchen Schleppködern, Schnüren und Gewichten etc. du etwa auf welchen Tiefen fischst und wo/wann sich die Raubfische besonders in gewissen Tiefen aufhalten. Dazu kann auch ein gutes Echolot behilflich sein. Eine haargenaue Bestimmung der Schlepptiefe ist in den meisten Fällen gar nicht soo wichtig und entscheidend.
Gruess helix
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yanikesh
Re: Schlepptiefen Web-Tabellen oder App-TrollingPro?
Hey Folks!
Die Schlepptiefe ist sehr wohl entscheidend und zu wichtig um dieses Thema ausser Acht zu lassen oder wertvolle Stunden auf dem See zu vertrödeln um dann irgendwann mal die Tiefen "im Gefühl" zu haben.Wenn du die Seeforelle unwissentlich unterfischst, wirst Du ziehmlich sicher mit leeren Händen nach Hause gehen. Raubfiche jagen nun mal in einer bestimmten Tiefe, da wo sich in der Regel auch das Futter befindet. Je nach Sichtigkeit des Wassers ist dann der Aktionsradius grösser oder kleiner und die Seeforelle orientiert sich vorallem nach oben und vorne!
Daher sollte jeder Schleppfischer möglichst genau wissen in welcher Tiefe seine Spangen und Löffel laufen, denn schon ein halber Meter zu tief heisst ohne Biss zu bleiben.
Das TrolligPro-App hat mir echt schon prima Dienste geleistet. Finde ich zuerst die Tiefe der Fische mittels Echolot, kann ich anschliessend mit dessen Hilfe die fängige Lauftiefe meiner Köder errechnen, montieren und so auch fangen!
Im Gegensatz zur Tiefentabelle vom Angelprofi arbeitet die App mit viel mehr relevanten Faktoren, die wichtig sind. Neben dem Schlepptempo und dem Gewicht rechnet sie auch den Wasserwiderstand der verwendeten Schurstärke, Ködergrösse, Bleidurchmesser und Ködergewicht. Nimm dir die Zeit und setzt dich mit der app auseinander. Ich habe wirklich die Bleigewichte, Spangen und Löffel vermessen, gewogen und eine Zügelkartei angelegt. Es lohnt sich! Ein Körper der sich durch das Wasser bewegt, ganz egal von welchem Typ ist doch einfach physikalischen Gesetzen unterworfen, oder? Ergo kann die Lauftiefe errechnet werden, je genauer die verschiedenen Faktoren sind.
Für mich klar die genaueste Ermittlung der Schlepptiefe die ich bis jetzt gefunden habe. Wenn die verschiedenen Faktoren so genau wie möglich eingegeben werden, kriegt mann auch ein brauchbares Resultat. Von Testen und Schätzungen halte ich nicht viel. Die Köder so lange einer Halde entlangziehen bis sie weg sind ist bestimmt die teurere Alternative als 3Fr. für eine App.
Meine besten Empfehlungen für das TrollingPro-App!
Petri Heil
Die Schlepptiefe ist sehr wohl entscheidend und zu wichtig um dieses Thema ausser Acht zu lassen oder wertvolle Stunden auf dem See zu vertrödeln um dann irgendwann mal die Tiefen "im Gefühl" zu haben.Wenn du die Seeforelle unwissentlich unterfischst, wirst Du ziehmlich sicher mit leeren Händen nach Hause gehen. Raubfiche jagen nun mal in einer bestimmten Tiefe, da wo sich in der Regel auch das Futter befindet. Je nach Sichtigkeit des Wassers ist dann der Aktionsradius grösser oder kleiner und die Seeforelle orientiert sich vorallem nach oben und vorne!
Daher sollte jeder Schleppfischer möglichst genau wissen in welcher Tiefe seine Spangen und Löffel laufen, denn schon ein halber Meter zu tief heisst ohne Biss zu bleiben.
Das TrolligPro-App hat mir echt schon prima Dienste geleistet. Finde ich zuerst die Tiefe der Fische mittels Echolot, kann ich anschliessend mit dessen Hilfe die fängige Lauftiefe meiner Köder errechnen, montieren und so auch fangen!
Im Gegensatz zur Tiefentabelle vom Angelprofi arbeitet die App mit viel mehr relevanten Faktoren, die wichtig sind. Neben dem Schlepptempo und dem Gewicht rechnet sie auch den Wasserwiderstand der verwendeten Schurstärke, Ködergrösse, Bleidurchmesser und Ködergewicht. Nimm dir die Zeit und setzt dich mit der app auseinander. Ich habe wirklich die Bleigewichte, Spangen und Löffel vermessen, gewogen und eine Zügelkartei angelegt. Es lohnt sich! Ein Körper der sich durch das Wasser bewegt, ganz egal von welchem Typ ist doch einfach physikalischen Gesetzen unterworfen, oder? Ergo kann die Lauftiefe errechnet werden, je genauer die verschiedenen Faktoren sind.
Für mich klar die genaueste Ermittlung der Schlepptiefe die ich bis jetzt gefunden habe. Wenn die verschiedenen Faktoren so genau wie möglich eingegeben werden, kriegt mann auch ein brauchbares Resultat. Von Testen und Schätzungen halte ich nicht viel. Die Köder so lange einer Halde entlangziehen bis sie weg sind ist bestimmt die teurere Alternative als 3Fr. für eine App.
Meine besten Empfehlungen für das TrollingPro-App!
Petri Heil
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Eisvogel
Re: Schlepptiefen Web-Tabellen oder App-TrollingPro?
Hi
Tiefenvergleiche mit den errechneten Werten der TrollingPro-App sind nicht grundsätzlich falsch. Trotzdem ist mir nicht ganz klar, wie in der TrollingPro-App die Tiefe berechnet wird, da nirgends die Position des Bleis auf der Zügelschnur abgefragt wird. Ich habe zum Beispiel einen 40 Meter Zügel, Schnur-Ø 40, Köder Needlfish 76 mm, 5 g. Das 40 g Blei befestige ich in einem Abstand von 10 m bis zum Köder. Wenn ich nun die Gesamt-Zügellänge verschiedentlich ändere, bleibt die Tiefe immer gleich. Dies kann meiner Meinung nach nicht sein.
Ebenfalls frägt die App nicht nach dem Abstand des Zügeleinhängepunktes auf der Hund-Schnur. Dies hat bestimmt einen Einfluss auf die Schlepptiefe. Denn je näher der Einhängepunkt zum Boot liegt, desto grösser ist der Abstand zum Wasser, was einen Einfluss auf die Tiefe des Köders hat. Gilt die Berechnung also nur für Zügel, die direkt an der Wasseroberfläche an der Hund-Schnur befestigt sind? (z. B. beim Hund)
Stellst du deine Berechnungen mit dem Strahlensatz an?
Petri heil
Tiefenvergleiche mit den errechneten Werten der TrollingPro-App sind nicht grundsätzlich falsch. Trotzdem ist mir nicht ganz klar, wie in der TrollingPro-App die Tiefe berechnet wird, da nirgends die Position des Bleis auf der Zügelschnur abgefragt wird. Ich habe zum Beispiel einen 40 Meter Zügel, Schnur-Ø 40, Köder Needlfish 76 mm, 5 g. Das 40 g Blei befestige ich in einem Abstand von 10 m bis zum Köder. Wenn ich nun die Gesamt-Zügellänge verschiedentlich ändere, bleibt die Tiefe immer gleich. Dies kann meiner Meinung nach nicht sein.
Ebenfalls frägt die App nicht nach dem Abstand des Zügeleinhängepunktes auf der Hund-Schnur. Dies hat bestimmt einen Einfluss auf die Schlepptiefe. Denn je näher der Einhängepunkt zum Boot liegt, desto grösser ist der Abstand zum Wasser, was einen Einfluss auf die Tiefe des Köders hat. Gilt die Berechnung also nur für Zügel, die direkt an der Wasseroberfläche an der Hund-Schnur befestigt sind? (z. B. beim Hund)
Stellst du deine Berechnungen mit dem Strahlensatz an?
Petri heil
- helix
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Re: Schlepptiefen Web-Tabellen oder App-TrollingPro?
Das ist in meinen Augen Mumpitz. Gerade beim Sefofischen, weisst du eben nie genau, wo sich die Fische befinden. Es kann am gleichen Tag eine auf 60 Meter und eine andere auf nur einem Meter Tiefe beissen. Auch dazwischen werden sich einige Forellen aufhalten, sie werden nie alle auf der genau gleichen Tiefe stehen. Varieren bei den Schlepptiefen bringt da oftmals mehr Erfolg als nur auf einer bestimmten Tiefe zu fischen. Ausserdem können Sefos sehr wohl auch Beutetiere unterhalb von ihnen wahrnehmen. In einem See können diese Raubfische mit ihren Sinnesorganen je nach Verhältnissen Druckwellen in einem grossräumigen Umkreis (auch unterhalb) wahrnehmen.yanikesh hat geschrieben:Wenn du die Seeforelle unwissentlich unterfischst, wirst Du ziehmlich sicher mit leeren Händen nach Hause gehen
Klar, irgendwo ist die Grenze, wo der Fisch den Köder nicht mehr wahrnimmt. Aber auf einen halben Meter genau kann dir dies keine App der Welt berechnen! Ausserdem, wie oben erwähnt, kannst du gar nicht so genau wissen, wo die Raubfische sind. Wie Eisvogel in seinen korrekten Ausführungen schrieb, gibt es viel zu viele Faktoren, welche die schlussendliche Tiefe des Köders bestimmen. Diese werden bei der App ausser Acht gelassen. Sicherlich geben solche Apps einen Anhaltspunkt und es wurde hier im Forum mal ziemlich ausführlich erklärt (kann den Beitrag aber gerade nicht mehr finden), nach welchen Kriterien die Tiefen berechnet werden. Sich gänzlich darauf verlassen, sollte man aber dennoch nichtyanikesh hat geschrieben:denn schon ein halber Meter zu tief heisst ohne Biss zu bleiben
Gruess helix
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orata
Re: Schlepptiefen Web-Tabellen oder App-TrollingPro?
Wertes Fischerforum
In Anbetracht der angeregten Diskussion, möchte ich als Entwickler der Trollingpro-App Stellung dazu nehmen.
- Die TrollingPro App basiert auf empirischen (experimentell auf dem Seeermittelten)
Versuchen unter Mithilfe eines promovierten Naturwissenschafters
- In der Auswertung wurden verschiedene Parameter in
gegenseitiger Abhängigkeit eingestellt (Geschwindigkeit, Schnurlänge
etc.) und mit einem kleinen Tauchcomputer mit geringen
Wasserwiderstand die resultierende Tiefe des Modellköders gemessen
- Die Ergebnisse wurden als Funktion jeweilig voneinander
abhängiger Parameter (z.B. Geschwindigkeit, Schnurlänge und – dicke,
sowie Bleigewicht etc.) dargestellt. Die Beziehung zwischen den
Parametern konnten so als mathematische Funktionen
nachvollziehbar reproduziert werden
- Als Kontrolle der mit dem Tauchcomputer ermittelten Tiefen,
wurde schliesslich auch ohne diesen in Seebereiche gefahren, in denen
die Tiefe des Seegrund als Referenz verwendet werden konnte
- Die Programmierung der TrollingPro App erfolgte dadurch nicht aufgrund von
theoretischen Tabellenwerten oder irgendwelchen Schätzwerten, sondern auf einer experimentellen
Grundlage. Zur Erhöhung der Anwenderfreundlichkeit wurden dann schliesslich
noch zusätzliche Features eingebaut
- A propos Geldmacherei: Die Kosten für eine IOS- und Android-taugliche App, welches dann noch zweisprachig und metrische sowie nichtmetrische Masseinheiten berücksichtigt, sind sehr hoch. Zudem gehen 30% der Einnahmen an die jeweiligen Appstores. Die Idee und der mit der Entwicklung verbundene Aufwand für so eine App kann eigentlich nur von einem angefressenen und interessierten Fischer stammen, welcher sein Wissen, im Gegensatz zu anderen, gerne weitergibt.
- Die App basiert auf dieser wissenschaftlichen Vorgehensweise . Deshalb lassen wir uns nicht auf weitere spekulative Diskussionen ein. Es gibt im Übrigen schon viele erfolgreiche Anwender...
@Eisvogel: Es ist durchaus logisch, das ab einer gewissen Schnurlänge der Widerstand der im Wasser gezogenen Schnur die Gewichtskraft übersteigt und somit nicht mehr tiefer geht.
Das Blei sollte immer so nahe wie möglich beim Köder sein um eine möglichst genaue Messung Tiefe zu erhalten. Ich nehme in etwa 20% der gesamten Schnurlänge als Blei-Köder Distanz.
Bei Fragen stehe ich euch selbstverständlich gerne zur Verfügung!
Beste Grüsse
Orata
In Anbetracht der angeregten Diskussion, möchte ich als Entwickler der Trollingpro-App Stellung dazu nehmen.
- Die TrollingPro App basiert auf empirischen (experimentell auf dem Seeermittelten)
Versuchen unter Mithilfe eines promovierten Naturwissenschafters
- In der Auswertung wurden verschiedene Parameter in
gegenseitiger Abhängigkeit eingestellt (Geschwindigkeit, Schnurlänge
etc.) und mit einem kleinen Tauchcomputer mit geringen
Wasserwiderstand die resultierende Tiefe des Modellköders gemessen
- Die Ergebnisse wurden als Funktion jeweilig voneinander
abhängiger Parameter (z.B. Geschwindigkeit, Schnurlänge und – dicke,
sowie Bleigewicht etc.) dargestellt. Die Beziehung zwischen den
Parametern konnten so als mathematische Funktionen
nachvollziehbar reproduziert werden
- Als Kontrolle der mit dem Tauchcomputer ermittelten Tiefen,
wurde schliesslich auch ohne diesen in Seebereiche gefahren, in denen
die Tiefe des Seegrund als Referenz verwendet werden konnte
- Die Programmierung der TrollingPro App erfolgte dadurch nicht aufgrund von
theoretischen Tabellenwerten oder irgendwelchen Schätzwerten, sondern auf einer experimentellen
Grundlage. Zur Erhöhung der Anwenderfreundlichkeit wurden dann schliesslich
noch zusätzliche Features eingebaut
- A propos Geldmacherei: Die Kosten für eine IOS- und Android-taugliche App, welches dann noch zweisprachig und metrische sowie nichtmetrische Masseinheiten berücksichtigt, sind sehr hoch. Zudem gehen 30% der Einnahmen an die jeweiligen Appstores. Die Idee und der mit der Entwicklung verbundene Aufwand für so eine App kann eigentlich nur von einem angefressenen und interessierten Fischer stammen, welcher sein Wissen, im Gegensatz zu anderen, gerne weitergibt.
- Die App basiert auf dieser wissenschaftlichen Vorgehensweise . Deshalb lassen wir uns nicht auf weitere spekulative Diskussionen ein. Es gibt im Übrigen schon viele erfolgreiche Anwender...
@Eisvogel: Es ist durchaus logisch, das ab einer gewissen Schnurlänge der Widerstand der im Wasser gezogenen Schnur die Gewichtskraft übersteigt und somit nicht mehr tiefer geht.
Das Blei sollte immer so nahe wie möglich beim Köder sein um eine möglichst genaue Messung Tiefe zu erhalten. Ich nehme in etwa 20% der gesamten Schnurlänge als Blei-Köder Distanz.
Bei Fragen stehe ich euch selbstverständlich gerne zur Verfügung!
Beste Grüsse
Orata
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Eisvogel
Re: Schlepptiefen Web-Tabellen oder App-TrollingPro?
Hallo orata
Erst mal vielen Dank für die ausführliche Beschreibung über die Funktion und die zugrundeliegenden Berechnungen. Diese Stellungnahme war sehr wichtig und leistet überzeugende Fakten. Die Schilderungen haben mich überzeugt. Aufgrund meiner Erfahrungen ohne die App-TrollingPro und die resultierenden Schlepptiefen sind die Ergebnisse mittels der TrollingPro eindeutig exakter als die auf dem Web verbreiteten Tabellen.
Sobald der See es zulässt werde ich mit einem aus den USA importieren kleinen Messgerät mein Schlepptiefen mal in Ruhe ausmessen und dabei natürlich auch mit den Werten des TrollingPro vergleichen. Bei mit sitzt das Blei immer 10 Meter vom Köder entfernt. Probiere es dann aber auch mal mit den 20% der Zügelschnur, wie von dir angegeben. Vielleicht kenne ich mich noch nicht so gut aus mit der App – ich suche eine Möglichkeit die Detailangaben für die Zügel und die Köder zu ändern.
Nochmals besten Dank und weiter so!
Gregor
Erst mal vielen Dank für die ausführliche Beschreibung über die Funktion und die zugrundeliegenden Berechnungen. Diese Stellungnahme war sehr wichtig und leistet überzeugende Fakten. Die Schilderungen haben mich überzeugt. Aufgrund meiner Erfahrungen ohne die App-TrollingPro und die resultierenden Schlepptiefen sind die Ergebnisse mittels der TrollingPro eindeutig exakter als die auf dem Web verbreiteten Tabellen.
Sobald der See es zulässt werde ich mit einem aus den USA importieren kleinen Messgerät mein Schlepptiefen mal in Ruhe ausmessen und dabei natürlich auch mit den Werten des TrollingPro vergleichen. Bei mit sitzt das Blei immer 10 Meter vom Köder entfernt. Probiere es dann aber auch mal mit den 20% der Zügelschnur, wie von dir angegeben. Vielleicht kenne ich mich noch nicht so gut aus mit der App – ich suche eine Möglichkeit die Detailangaben für die Zügel und die Köder zu ändern.
Nochmals besten Dank und weiter so!
Gregor
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orata
Re: Schlepptiefen Web-Tabellen oder App-TrollingPro?
@Eisvogel: Wir importieren die Fishhawk Tiefenmesser, falls du diesen kaufen möchtest.
Dieser eignet sich aber nicht zur Tiefenbestimmung von geschleppten Ködern jedoch vielmehr zur genauen Bestimmung der Sprungschicht.
Dieser eignet sich aber nicht zur Tiefenbestimmung von geschleppten Ködern jedoch vielmehr zur genauen Bestimmung der Sprungschicht.
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Eisvogel
Re: Schlepptiefen Web-Tabellen oder App-TrollingPro?
Handelt es sich dabei um das Fish Hawk TD AT-Depth Water Temp Gauge? Dieses Gerät verwende ich.
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rasch
Re: Schlepptiefen Web-Tabellen oder App-TrollingPro?
Hoi zämä
vieleicht ein doofe Idee ... aber geht doch mal mit zwei Booten auf den See und Überprüft die Lauftiefe eines Köders mit dem Echolot des zweiten Bootes.
Dies dürfte doch das genaueste Resultat bringen, zumal dann kein zusätzliches Gerät am Zügel hängt welches beim "scharfen Schleppen" nicht da wäre.
Ebenso lassen sich so relativ einfach verschiedene Geschwindigkeiten messen.
Die so erhobenen Werte lassen sich dann sicher toll in Eurer App umsetzen.
Gruss
rasch
vieleicht ein doofe Idee ... aber geht doch mal mit zwei Booten auf den See und Überprüft die Lauftiefe eines Köders mit dem Echolot des zweiten Bootes.
Dies dürfte doch das genaueste Resultat bringen, zumal dann kein zusätzliches Gerät am Zügel hängt welches beim "scharfen Schleppen" nicht da wäre.
Ebenso lassen sich so relativ einfach verschiedene Geschwindigkeiten messen.
Die so erhobenen Werte lassen sich dann sicher toll in Eurer App umsetzen.
Gruss
rasch
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Eisvogel
Re: Schlepptiefen Web-Tabellen oder App-TrollingPro?
Die Anregung ist sehr interessant. Das werde ich mal ausprobieren. Habe ein Side imaging Echolot Humminbird 798 cxi.