Lachs gefangen im Rhein
- grosserböserfish
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Lachs gefangen im Rhein
Aus neuster Quelle. Im Rahmen der Fischzählung beim neuen Umgehungsgewässer des neuen Kraftwerkes Rheinfelden -also vor meiner Haustür- ist ein Lachs gefangen worden! Dieses Gewässer wurde im Petri Heil kurz vorgestellt. Ein stattlicher Rogner von 89cm und ca. 12pf. hat anscheinend den richtigen Weg gefunden das Kraftwerk zu umgehen. Wir freuen uns!
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- JJwizard
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Re: Lachs gefangen im Rhein
.... da freue ich mich doch mit!
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habakuk
Re: Lachs gefangen im Rhein
ah yeah! weiss jemand wie es kommt, dass jetzt schon lachse aufsteigen? man liesst doch immer, dass die lachse ihre geburtsplätze aufsuchen - und kleine wurden doch erstmals letzes jahr ausgesetzt?
- grosserböserfish
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Re: Lachs gefangen im Rhein
nein lieber Habakuk, diese Bemühungen laufen nun doch schon länger
. Lachsprojekt läuft in verschiedenen Ecken am Rhein Region Basel z.T. seit den 80er Jahren. z.B. Birs seit 1983! Die Wiederansiedlung wird an verschiedenen Bächen versucht, z.B. eben Birs, Ergolz, Möhlinbach usw.
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habakuk
Re: Lachs gefangen im Rhein
aight! ich meine vor c.a einem jahr im fernsehen oä. einen beitrag gesehen zu haben, der besagt dass man in ein paar jahren (5?) mit den ersten aufsteigern rechnen kann... auch weil vorher der "weg" gar nicht durchgehend war. danke für die info! 
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Re: Lachs gefangen im Rhein
Da gibt es ein Buch über die Geschichte des Lachses in der Schweiz und auch ein sehr ausführliches Kapitel über die Wiederansiedlung des Lachses im Rhein bis in die Schweiz, sehr lesenswerthabakuk hat geschrieben:aight! ich meine vor c.a einem jahr im fernsehen oä. einen beitrag gesehen zu haben, der besagt dass man in ein paar jahren (5?) mit den ersten aufsteigern rechnen kann... auch weil vorher der "weg" gar nicht durchgehend war. danke für die info!
http://www.buch.ch/shop/bch_start_start ... Id=2582869
Gruss
Gaudenz
Jeder Mann braucht etwas Verrücktheit oder er wagt es nie, das Seil zu durchtrennen und frei zu sein. Alexis Sorbas
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gjusi
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Re: Lachs gefangen im Rhein
ist doch Quatsch! Ein Atlantischer Lachs im Süsswasser zu fangen ist schon in einem guten Lachsgewässer schwierig. Ein Lachs gezielt im Rhein zu fangen kommt wohl dem Gewinn eines Lotto Fünfer mit Zusatzzahl gleich!gjusi hat geschrieben:Morgen stehen sicher 20 Nasen beim Kraftwerk um auf Lachs zu angeln
Ausserdem ist der Wanderweg des Lachses längst noch nicht frei von Staustufen, die alle eine taugliche Fischtreppe haben. Die Lachse die es schaffen bis nach Basel zu gelangen, nehmen Schleusen die für die Rheinschiffart verwendet werden als Transporthilfe wahr. Wären die Wanderwege für den Lachs tatsächlich komplett frei, können wir jederzeit mit Lachsen mitten in der Stadt Zürich, Luzern, Brugg und vielen anderen Städten der Schweiz rechnen. Der Lachs lässt sich nicht stoppen, wenn man Ihm es nicht gänzlich unmöglich macht!
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JJ
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Arts
Re: Lachs gefangen im Rhein
Hallo,
Hier noch ein bericht aus der Zeitung (inkl. Foto)
http://www.aargauerzeitung.ch/aargau/fr ... -124521442
Hier noch ein bericht aus der Zeitung (inkl. Foto)
http://www.aargauerzeitung.ch/aargau/fr ... -124521442
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Sascha
Re: Lachs gefangen im Rhein
Aha, bei den Beamtenfuzzis ist dann das lebendige Fotografieren an der Luft wiederum erlaubt 
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Arts
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Sascha
Re: Lachs gefangen im Rhein
Lese selten Kommentare, weil sie so oder so in den meisten Fällen von unwissend profilierungssüchtigen Internethooligans verfasst werden.
Ich habe wirklich eine grosse Freude daran, dass es solch ein Tier bis zu uns geschafft.
Aber das verdammte Tamtam darum ist einfach nur...
Zudem. Es wird uns Fischer also verboten, Fische an der Luft lebendig zum fötelen zu präsentieren. Habe ich ein gewisses Grundverständnis dafür. Auch wenn das ganze mit ein Bisschen Übung und Rücksicht auf das Tier 15 Sekunden dauert, mehr nicht.
Da kommen dann aber irgendwelche Beamtenfuzzis daher, die per se mit dem Umgang mit Fischen so oder so garantiert nicht viel am Hut haben. Sie müssen sich zu Dritt aufstellen und der Journischar präsentieren: Alleine dieses Prozedere dauert bestimmt mehr als ein paar Sekunden. Wenn der Fisch sich dann auch noch wehrt umso mehr.
Und das soll dann wiederum ok sein?
Da wird nicht mit gleichen Ellen gemessen. Einerseits nicht von dem verdammten Journipack, die bei einem Fischer der einen lebendigen Fisch präsentiert wohl die ganz dicke Tinte auspacken würden und andererseits auch nicht von den Beamtenfuzzis, die sich dem Journipack gleichermassen anschliessen. Opportunistischer gehts nicht mehr. Kotzt mich an
Ich habe wirklich eine grosse Freude daran, dass es solch ein Tier bis zu uns geschafft.
Aber das verdammte Tamtam darum ist einfach nur...
Zudem. Es wird uns Fischer also verboten, Fische an der Luft lebendig zum fötelen zu präsentieren. Habe ich ein gewisses Grundverständnis dafür. Auch wenn das ganze mit ein Bisschen Übung und Rücksicht auf das Tier 15 Sekunden dauert, mehr nicht.
Da kommen dann aber irgendwelche Beamtenfuzzis daher, die per se mit dem Umgang mit Fischen so oder so garantiert nicht viel am Hut haben. Sie müssen sich zu Dritt aufstellen und der Journischar präsentieren: Alleine dieses Prozedere dauert bestimmt mehr als ein paar Sekunden. Wenn der Fisch sich dann auch noch wehrt umso mehr.
Und das soll dann wiederum ok sein?
Da wird nicht mit gleichen Ellen gemessen. Einerseits nicht von dem verdammten Journipack, die bei einem Fischer der einen lebendigen Fisch präsentiert wohl die ganz dicke Tinte auspacken würden und andererseits auch nicht von den Beamtenfuzzis, die sich dem Journipack gleichermassen anschliessen. Opportunistischer gehts nicht mehr. Kotzt mich an
Re: Lachs gefangen im Rhein
es steht auch in keinem verhältnis das ein berufsfischer seinen fang nicht gleich töten muss wie dies bei einem hobby fischer der fall ist.
das gesetz war halt noch nie fair... jedoch finde ich es so richtig, für das wohl des fisches.
das gesetz war halt noch nie fair... jedoch finde ich es so richtig, für das wohl des fisches.
-
astacus
Re: Lachs gefangen im Rhein
zum fotografieren sind zwei dinge zu sagen:
einerseits wurde dies den fotografen und protagonisten inzwischen recht deutlich mitgeteilt, dass es von den fischern als sehr merkwürdig empfunden wird, dass man uns das in die kamera halten von zu releasenden fischen verbietet und wir auch in der ausbildung darauf hinweisen, dass der fisch bei solchen aktionen schaden nimmt. mit jeder sekunde, die der fisch an der luft ist, steigt das risiko um ein prozent, dass der an den folgen davon stirbt (das ist die faustregel, es ist natürlich von art zu art veschieden). bei den involvierten personen ist ein gewisses verständis dafür vorhanden, dass dieses foto für einige kopfschütteln gesorgt hat. aber sie sagen, sie hätten den verantwortlichen nicht verwehren können, mit dem fisch zu posieren... das ist natürlich kein guter grund, aber rechtfertigt man sich halt
andererseits darf man aber nicht vergessen, dass der lachs auf der deutschen seite des kraftwerks festgestellt wurde, also entsprechend auch das deutshe gesetz gilt. dort ist soweit ich weiss kein explizites verbot vorhanden, welches das extra fotografieren von lebenden fischen verbietet. das macht die sache zwar ethisch nicht gerade besser, rechtlich aber wohl schon.
nebenbei:
es ist nicht wirklich klar, ob es sich beim fisch wirklich um einen aufsteigenden lachs gehandelt hat. die art lachs wurde zwar von allen sechs gerufenen experten grundsätzlich bestätigt, aber es gab auch vorsichtige stimmen, da nicht alle lachstypischen merkmale zweifelsfrei vorhanden waren. man diskutierte deswegen auch, ob das überhaupt veröffentlicht werden soll, weil eben nicht alle zweifel ausgeräumt sind, aber es hatte sich zu schnell rumgesprochen. die genetische probe befindet sich auf jeden fall noch in der analyse.
aber selbst wenn sich der lachs bestätigt, ist eben nicht sicher, ob es ein aufsteiger war. der nährzustand war überraschend gut, eben fast zu gut für einen fisch mit einer solchen rsise auf dem buckel. es kann nicht ausgeschlossen werden, dass einzelne der ausgesetzten lachse auch im rhein verbleiben und gar nicht abwandern (binnenlachse sind auch anderswo bestätigt, etwa in schweden).
einerseits wurde dies den fotografen und protagonisten inzwischen recht deutlich mitgeteilt, dass es von den fischern als sehr merkwürdig empfunden wird, dass man uns das in die kamera halten von zu releasenden fischen verbietet und wir auch in der ausbildung darauf hinweisen, dass der fisch bei solchen aktionen schaden nimmt. mit jeder sekunde, die der fisch an der luft ist, steigt das risiko um ein prozent, dass der an den folgen davon stirbt (das ist die faustregel, es ist natürlich von art zu art veschieden). bei den involvierten personen ist ein gewisses verständis dafür vorhanden, dass dieses foto für einige kopfschütteln gesorgt hat. aber sie sagen, sie hätten den verantwortlichen nicht verwehren können, mit dem fisch zu posieren... das ist natürlich kein guter grund, aber rechtfertigt man sich halt
andererseits darf man aber nicht vergessen, dass der lachs auf der deutschen seite des kraftwerks festgestellt wurde, also entsprechend auch das deutshe gesetz gilt. dort ist soweit ich weiss kein explizites verbot vorhanden, welches das extra fotografieren von lebenden fischen verbietet. das macht die sache zwar ethisch nicht gerade besser, rechtlich aber wohl schon.
nebenbei:
es ist nicht wirklich klar, ob es sich beim fisch wirklich um einen aufsteigenden lachs gehandelt hat. die art lachs wurde zwar von allen sechs gerufenen experten grundsätzlich bestätigt, aber es gab auch vorsichtige stimmen, da nicht alle lachstypischen merkmale zweifelsfrei vorhanden waren. man diskutierte deswegen auch, ob das überhaupt veröffentlicht werden soll, weil eben nicht alle zweifel ausgeräumt sind, aber es hatte sich zu schnell rumgesprochen. die genetische probe befindet sich auf jeden fall noch in der analyse.
aber selbst wenn sich der lachs bestätigt, ist eben nicht sicher, ob es ein aufsteiger war. der nährzustand war überraschend gut, eben fast zu gut für einen fisch mit einer solchen rsise auf dem buckel. es kann nicht ausgeschlossen werden, dass einzelne der ausgesetzten lachse auch im rhein verbleiben und gar nicht abwandern (binnenlachse sind auch anderswo bestätigt, etwa in schweden).