Achtung beim Fischimport aus Kanada/USA

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Schweizer Angler

Achtung beim Fischimport aus Kanada/USA

Beitrag von Schweizer Angler »

Neue Regelung für den Import vom im Ausland gefangenen Fisch!



Ab sofort dürfen nur noch 20 kg Fischfleisch von im Ausland gefangenen Fisch frei in die CH importiert werden. Diese Regelung betrifft Fischfänge aus allen nicht-Eu Ländern, z.B. Lachs aus Kanada, Alaska.



Diese Reglung wurde getroffen u einerseits den Raubbau an der Fischfauna der betroffenen Ländern zu stoppen, aber auch um den Import von Lebensmitteln besser zu steuern, insbesondere im Bereich der Hygiene.



Was die Menge überschreitet bedarf u.a. ein Gesundheitszeugnis sowie einen Gewerbeschein (man gilt dann als gewerbsmässiger Importeur, auch wenn man privater Fischer ist - welcher Fischer isst schon mehr als 20 kg für den Eigengebrauch?. Fisch ab 20 kg wird in jedem Fall an der Grenze auf Rückstände im Fleisch etc. kontrolliert, gegen Gebühr.



Die einen nervts, die anderen freuts, denn einige wenige Lachsangler sind auch als Fleischangler verschrien.



Die Regelung ist keine Erfuidung aus Bern, sondern eine aus Brüssel. über Bern motzen bring nichts.



Mehr Infos via http://www.bvet.admin.ch/ein_ausfuhr/01 ... ml?lang=de



Bevor man in die Fischerferien anch Kanada oder Alaska geht, also besser vorinformieren und die Papiere/Zeugnisse vorbereiten, resp. mit der Lodge abklären wie sie helfen kann.
Reverend

Beitrag von Reverend »

Wenn's eine Erfindung aus Brüssel ist, dann betrifft es doch die Schweizer nicht...



Aber 20kg sind eine Menge Fisch!

Bring die erstmal in den Flieger. Und dann verzehr die erstmal zuhause.

Ich finde die Regelung schon in Ordnung.

Wer am Urlaubsort mehr fängt, muss halt dort auch schon viel Fisch essen. Und fangfrisch ist er eh am besten.
Schweizer Angler

Beitrag von Schweizer Angler »

betrifft die schweizer doch, sie sind durch die bilateralen veträge (regelt import und export) mit der eu gleichgestellt



apropos finde ich ie regelung auch gut, sogar überfällig
gonefishing

Beitrag von gonefishing »

Finde die Regelung auch sehr gut.

Norwegen hat ja schon auf 15kg beschränkt, in Irland gab es glaube ich auch eine Beschränkung.

Traurig aber, dass es immer erst Reglementierungen braucht...
salvenius

Beitrag von salvenius »

Diese Regelung gegen den Kühlboxentourismus ist wirklich längst überfällig.



Wenn jemand für den Eigengebrauch ein paar Tüten gefrorene Fische nach Hause nimmt, geht es ja in Ordnung. Wenn aber die Alaska-Freaks mit 100kg Lachs zurückfliegen und davon in der Schweiz am Flughafen bereits die Hälfte an wartende Fischhändler verkaufen, finde ich es nicht ok.



Cheers
schlegudeck

Neue Importbestimmungen machen mich einfach sauer!

Beitrag von schlegudeck »

Tja, Ich hoffe nur, dass Ihr z.B. in Alaska nie das Glück habt einen 70 Pfündigen King zu fangen und den dann auch noch präparieren wollt?



Es gibt dann genau 2 Möglichkeiten:

1. Ihr lässt ihn dort präparieren, sieht dann so aus, wie wenn Ihr einen Lachs geräuchert vakumiert, halt plastifiziert und lasst euch dann von so einer Veterinär und Seuchentante über Artenschutzabklärungen befragen, welche dann nach 5x wiederholen versteht, dass der Fisch schon lange nicht mehr lebt und da kein Fleisch mehr dran ist und die Augen auch nicht echt sind und das Hirn keine Wirte mehr trägt und bezahlt dann noch Fr. 400.00 dafür.



2. Ihr schnätzelt ihn dann so zu recht, dass er unter 20 kg kommt oder schnätzelt ihn dann so herunter dass er noch auf 10kg runter kommt und dürft dann noch 10kg Lachs geräuchert oder so mitnehmen.



Zur 20kg Regelung und Kühlboxentouristen kann ich nur sagen:

1. Bin ich nicht in der EU und fühle mich auch nicht so!

2. kostet es zusätzlich Fr. 88.00 wüsste nicht für was? Vorher unbeschränkt und nur den Zoll bezahlen, jetzt 20 kg und Administrative Gebühr von 88.00, mal schauen wie lange dass es dauert biss sie merken, dass sie weniger einnehmen.

3. muss man den Blödsinn noch 24Std. vorher aus dem Buschtelefon per Fax durchgeben, genau dass brauche ich in den Ferien

4. Die Flüge kommen meistens Samstag/Sonntag, möchte dann den BVET Fritzen am Flughaven sehen, wie er einen Lachs für Fr. 88.00 unter die Lupe nimmt, macht dann wohl eine DNA Probe von allem, was über 20kg ist und zwar direkt in seinen Magen.



Und noch so nebenbei, für die, die ihren Lachs aus der EU wollen, die können doch gleich ein Antibiotika bei ihrem Hausartzt holen, der Weg ist dann wohl kürzer als ein Zuchtfisch aus einem verkackten Fjord und Karotin oder Farbstoff bekommt man auch in der Migros und wenn man es ganz billg will, dann geht zum Aldi! Fisch über 20 kg aus Alaska kostet mit Sicherheit sehr viel mehr als der Fisch aus der EU oder China, dafür ist er mit Sicherheit geniessbar und dafür sind Leute auch bereit Geld auszugeben, ist auch normal.



Ich kann nur sagen Alaska hat ihre Fischerei im Griff !

Die EU hat ihre Fischerei nicht im Griff !



Zudem möchte ich hier ganz klar erwähnen, dass diese vermuteten "Frävler" zumindestens in Alaska grösstenteils entlarvt werden und auch gebüsst werden. Die haben 5000 Leute von Fish & Game, welche tagtäglich nichts anderes machen ausser kontrollieren! und dort wird kontrolliert! Und zwar nicht von Blinden! Die Jungs haben es echt drauf!



Dann will hier noch gesagt werden, dass ich in Alaska auch ohne Frävel mehr als 20 kg Smoked Salmon legal(Pfund 4,5 USD) erwerben kann, stammt dann aus Netzen und diese Filet haben dann auf den Schuppen auch deren Abdrücke und wenn euch einer erzählt er hat in 2Wochen 100kg Redlachs(smoked) gefangen und diese haben keine Spuren von Netzen und er in Alaksa desswegen nicht gebüsst wurde, dann hat er euch ganz einfach angelogen.

Z.B. 2. Run im Kenai(Frävler Gebiet) 2006 eine Woche ganz gesperrt, Tageslimit nachher 1 Red per Day.



Und was auch ganz klar ist, dass die EU keinerlei Interesse hat Lachs aus Alaska zu importieren, die müssen die Zuchstätten nehmen, welche auch in Brüssel vertreten sind.



Zudem ist es ein Wiederspruch wenn man von Lachs aus Alaska von einer Seuchenverordnung spricht, mann müsste in der Seuchenverordnung wohl eher die verkackten Fjorde der EU festhalten, dass ist die wahre Seuche! Oder die verstrahlten Wildschweine in der EU, dass ist eine Seuche oder die Schweinepest in Frankreich, dass ist auch eine Seuche! oder die Tollwut in Deutschland, dass ist eine Seuche!



Fazit 1:

Meiner Meinung nach ist die EU die grösste Seuche und mit solchen Seuchen will ich in meinen Ferien nichts zu tuen haben und mit den hinterherwackelnden Papiertiegern in Bern auch nicht.



Fazit 2:

Ich will fischen! Wenn ich damit geld verdienen muss, dann höre ich mit dem Hobby sofort auf!



Fazit 3:

Von denen die ich kenne die grössere Mengen von Alaska in die Schweiz bringen(nicht Importeuere von Trappers Creek) die führen auch in der Schweiz keine weidgerechte Fischerei aus, resp. können gar nicht fischen oder fischen hier gar nicht weil sich die Fische in der Schweiz nicht so leicht schränzen lassen wie in Alaska, die sind in meinen Augen keine Fischer! Und die fühlen sich von dem BVET Erlass, bei welchem ich mich bei Bundesrätin Leuthard recht herzlich bedanken möchte(Zumindestens hat sie schon was gemacht... wenn auch nichts schlaues) auch nicht angesprochen, die fräveln und schränzen mit oder ohne Gesetz fröhlich weiter! Da müssen wir schon in den eigenen Reihen Ordnung machen.



Nur noch eine kurze Schlussbemerkung, ich überlege mir ob ich das nächste mal einen Halibut(170 pound) mitnehme, oder den sogar ans BVET als Geschenke zustelle, für die tolle Ausarbeitung dieses Gesetzesartikels oben drauf lege ich dann noch eine Seite geräucherten Lachs, bin gespannt ob sie den dann wegwerfen, denn der könnte ja verseucht sein, weil der bei der Stichprobe beim einreisen nicht kontrolliert wurde?
Schweizer Angler

Seuchentanten etc.

Beitrag von Schweizer Angler »

nach meiner info hat man sich letzten montag mit vertretern der branche (reisebüros die lachsreisen anbieten) getroffen und eine gegenseitig anerkannte regelung getroffen. nach meiner (unbestätigten) info hat einzig ein eizelner vertreter der diskussionrunde die regelung bemängelt - der schreiber des vorpostings?). die neue regelung gibts:



Hier



oder via http://www.bvet.admin.ch/ unter "Fokus".



gruss

Schweizer Angler
schlegudeck

Wie in einer Despotie (Willkürherrschaft)

Beitrag von schlegudeck »

Salü Schweizer Angler,

Ich muss dich enttäuschen, ich war nicht an der BVET Diskussion beteiligt, habe auch keine Einladung dazu bekommen und hätte wohl kaum Einfluss auf dieser Ebene :)



Ich wehre mich nur gegen diese willkürlichen Beschlüsse und Verfügungen, nur schon von 20kg auf 50kg da sieht man doch ganz klar, dass da irgend ein Beamter etwas verfasst hat und aufs Internet gestellt hat, wovon er nichts versteht, dann hat mans heimlich(gab es ein offizielles Mediencommuniqué?) schnell noch geändert und jetzt steht doch dort wieder 50kg und ab 2008 nur noch über gewerblichen Handel! Das ist Willkür oder nicht?



Aber mir gehts gar nicht um 20kg oder 50kg, es geht mir um den schleichenden Wandel zur Despotie oder exakter zum Monopol.



Mir gehts um viel grössere Fische, z.b. die 20 Tonnen Lachs (Seuchenlachs) von der Fa. Panfish welche z.B. pro Woche in Deutschland landen! richtig, pro Woche! was willst du da mit deinen 20..50..100kg?



Und wir können gerne in 5 Jahren hier nochmals drüber diskutieren, aber ich bin mir jetzt schon sicher, dass dann auch in der Schweiz die Firma panfish, resp. jetzt wegen dem schlechten Namen einen kleinen Marketingchallange gemacht hat und neu unter marineharvest auftritt dann auch hier dein Fischlein auf den Teller bringt, wenn man solche Aktionen unterstützt!



von www.panfish.com auf www.marineharvest.com



erstaunlicherweise sind die 20 grössten Shareholders von marineharvest alles Banken hä... da staunt der Fischfachmann!



Informiert euch mal hier über Lachs und Co:

http://www.naturschatz.org/kanada/lachsfarmen.htm



Es sind recht komplexe Zusammenhänge die hier recht gut beschrieben sind und diese werden wohl oder übel verstaatlicht gefördert, vor allem mit solchen despotischen Importbestimmungen! Und dann jammern sie dann wieder wegen dem Klimawandel! Oder lässt sich damit auch Geld verdienen?



98% aller Lachsprodukte stammen von Zuchtlachs(weltweit)! wieso muss man dann die anderen 2% so streng regeln? Die Seuche liegt ja bei den 98% und nicht bei den 2% !



Das Gebilde EU ist in meinen Augen die grösste Fehlkonstruktion die man sich nur denken kann, hinter diesem Gebilde kann sich ein Monopolist mit guten Einflüssen euopaweit verwirklichen und die kleinen Fische einfach auffressen, zuvor waren dem grossen Räuber die vielen kleinen und örtlichen Gesetzgebungen wie ein Netz, dass nur sehr langsam durchdringbar war und jetzt hat man mit einer Produktion innerhalb der EU freie fahrt in der ganzen EU ohne dass sich einer in den Weg stellt, er wird dabei sogar noch unterstütz.. und letztendlich ist das verkackte Fjord dann nicht mehr sein Problem, sonder ein Problem der EU oder?
Schweizer Angler

Beitrag von Schweizer Angler »

lieber lachsfischer



was bringt es sich hier so enorm über die eu zu erzürnen? wir haben eine abstimmung gehabt die sogenannte bilaterle veträge mit der eu beinhaltet. da ist auch die bestimmung über den lachsimport drin und schlussendlich wurde den veträgen vom ch-volk zugestimmt. aufregen macht die nicht rückgängig, man muss halt hie und da mal in den sauren apfel beissen und unsere demokratie akzeptieren. die veträge beissen einem hie und da. aber anderorts helfen sie unsere löhne hoch zu haltenund zu exporterien. der 5`er und das weggli kann keiner mehr erwarten, ist nun mal so.



also abregen und die natur genissen, es geht auch mit 20 kg gut.



gruss, schweizer angler
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