Eisfischen Melchsee-Frutt

Hier ist der Platz, um Eure Fänge zu präsentieren.
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Legonas

Eisfischen Melchsee-Frutt

Beitrag von Legonas »

Dieses Jahr hat es endlich geklappt und wir konnten uns rechtzeitig fürs Eisfischer-Wochenende vom 25. Bis 26 Februar auf der Melchsee-Frutt anmelden.

Wir trafen uns um 09.00Uhr an der Bergstation Melchsee. Nach einer kurzen Einführung und Begrüssung von Gusti, schnappten wir unsere ca. 2.5 langen Eisbohrer & Schneeschuhe und marschieren Richtung Melchsee. An dieser Stelle muss gesagt werden, dass ohne Schneeschuhe die Fortbewegung auf dem See sehr beschwerlich und sicher auch gefährlich ist, da man ohne weiteres 50cm - 70cm einsinken kann.

Gusti gab uns noch einige Tipps zum Melchsee. Ich wusste gar nicht, dass der Melchsee mit so vielen Gräben durchzogen ist, was das fischen nicht ganz einfach macht, aber mit Gustis Hilfe und den Markierungen fanden auch wir die Stellen.

Wir bohrten unsere ersten Löcher, welche aus einer ca. 50cm Eisschicht dazwischen 1m Schneemasse und dann wieder eine Eisschicht bestanden. Alles zusammen rund 1.8m. Krafttraining gratis inbegriffen. Das Wetter war ganz okay, nicht zu kalt wenig Wind aber keine Sonne.

Nach einigen Stunden ohne Erfolg und diversen Ködern (Made, Wurm, Fischfetzen, div. Kunstködern….) wechselten wir den Platz. Normal bohre ich alle 20min ein neues Loch wenn nichts läuft, aber da die Eisschicht so dick war und nicht ganz einfach zu durchbohren, bohrten wir heute nur wenige Löcher.

Gusti machte in der Zwischenzeit die Runde und gab reichlich Tipps und Hilfestellung bei allen wo es nötig war. Wir hatten ein Pärchen, welches noch nie fischen war. Da ist doch ein Eisfischer-Wochenende genau der richtige Einstieg *gggg* aber dank Gustis Hilfe machte es auch den Anfängern Spass.

Um ca. 15.30Uhr machen wir uns auf den Weg Richtung Tannalp. Der Transport war bestens organisiert. Die Gepäckstücke, welche wir am Morgen aufgegeben haben, waren bereits in der Tannalp. Nach einem leckeren 4 Gänge Menü fachsimpelten wir noch einige Stunden übers Eisfischen.  Gusti gab nochmals einige Tipps zum Eisfischen (ich sag nur weniger ist mehr). Und so gingen wir alle hochmotiviert früher oder später zu Bett. In unserer Gruppe hatten wir zwei deutsche Russen, welchen den weiten Weg extra fürs Eisfischen auf sich genommen haben. Da Sie aber am Samstagabend wohl bissel über die Stränge geschlagen hatten und das Wetter am Sonntag nicht optimal war (naja was ist schon optimales Wetter zum fischen) setzen die zwei Jungs am Sonntag aus. Zu ihrem Pech muss man sagen. 

Leider war das Wetter heute wie schon gesagt nicht gerade berauschend. Wir stärkten uns mit einem deftigen zMorgen um dem Schnee und den Windböen von innen zu trotzen. Zum Glück war es nicht zu kalt.

Da wir gestern Erfolglos waren, montierte ich heute Butz am System. Wir fischten am hinteren Teil des Sees beim Staudamm. Gusti hatte schon nach kurzer Zeit einen Zupfer auf Crevette, der Fisch war aber zu vorsichtig. Gusti übergab mir sein Loch und sagte, versuch es mal mit deinem Butz. Kaum war der Butz am Boden….. und Fisch. YEPI geilo eine wunderschöner Saibling. Das Löcher bohren ging heute einiges besser von der Hand und so bohrte ich heute einige Löcher mehr als gestern. Ich konnte drei wunderschön 40er plus Saiblinge landen (alle mit Butz am System) und hatte noch etliche Fehlbisse. Um 15.00Uhr war unser Rücktransport zur Bergstation. Dank wirklich dichtem Nebel, hatten wir eine Sicht von ca. 3-4m, es war für die Schneetöff-Fahrer nicht ganz einfach auf der Spur zu bleiben:-)

An dieser Stelle noch ein Herzliches Dankeschön an Gusti. Das ganze war TOP organisiert! Gusti unterstütze einem mit seinem ganzen Fachwissen übers Eisfischen und dieses ist wirklich gross, da kann selbst ein Eisfischer noch was lernen (Danke für deine Tipps). Macht weiter so!!

Wir freuen uns schon aufs nächste Eisfischen auf der Frutt
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