Äschenfischen mit Zapfen?

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joNASE

Äschenfischen mit Zapfen?

Beitrag von joNASE » Do 23. Okt 2008, 16:36

kollege alex (aalzander) und ich werden es am samstag das erste mal auf äschen probieren. fliegenfischen können wir nicht, das heisst, wir versuchens mit zapfen und als köder nymphen (oder maden?). nun wollte ich fragen ob es noch irgendetwas gibt, dass wir wissen sollten? zB wie anschlagen, welche nymphen (habe nicht gross ahnung mit nymphen) empfehlenswert sind usw. wir werdens an der reuss bei fischbach göslikon (nahe bremgarten) versuchen...
natürlich weiss ich dass es sich bei den äschen um einen schwierigen zielfisch handelt... aber versuchen kann mans immer :?
wäre sehr dankbar über ein paar geistreiche antworten!

danke jetzt schon
gruss jonas

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Rolf
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Re: Äschenfischen mit Zapfen?

Beitrag von Rolf » Do 23. Okt 2008, 17:59

Hallo Jonas,

schau mal hier rein :wink:

viewtopic.php?f=59&t=3266
Gruss Rolf

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(A)ALex(Zander)
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Re: Äschenfischen mit Zapfen?

Beitrag von (A)ALex(Zander) » Do 23. Okt 2008, 18:34

Habe eine Frage zu den Bleien:

Diese drei klemmbleie (vom Link), von welchen die Rede ist , müssen diese vollkommen beienanderliegen und so ca50-70 cm vom köder entfernt sein oder sollen die auf die ganze strecke zwischen pose und köder verteilt sein...?

Noch ne frage zum mono:

Ist ein 20er zu dick...?

thanks für die antworten
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Re: Äschenfischen mit Zapfen?

Beitrag von Rolf » Do 23. Okt 2008, 18:50

Hallo Alex,

ich mache es so:

ich benutze für auf die Aeschen einen 10 Haken an einem geleimten 14er oder 16er Vorfach um mit Bienemaden zu fischen.

So ein fertiges Vorfach ist ca 80 cm lang. Die kleinen Schrotbleie von denen im Bericht die Rede ist, mache ich so ca 30 - 40 cm vom Haken weg ans Vorfach.

Diese Bleie dienen dafür, dass der Köder möglichst knapp über dem Gewässergrund schwebt. Es braucht auch nicht immer gleich 3 oder gar mehr solcher Schrotbleie. Es kommt darauf an, wie Tief ihr fischt und wie stark die Strömung ist. Am besten, probiert ihr zum Anfang folgendes aus:

Macht erst mal ein solches Blei ans Vorfach. Werft ein paar mal aus und lasst den Zapfen treiben. Wenn ihr nun die Tiefe richtig eingestellt habt, sollte hie und da am Schrotblei etwas Schlamm oder Grünzeug hängen, was ihr ja dann seht, wenn ihr eure Montagen wieder eingezogen habt. Bleibt dort auch nach dem 10 Wurf/Lauf nichts hängen, macht ein zweites Blei am Vorfach fest und testet wieder. Dieses zweite Blei kann gleich hinter dem ersten festgemacht werden, ohne Abstand dazwischen.

Ganz wichtig aber ist, dass die Tiefe zwischen Zapfen und Hauptblei richtig eingestellt ist, ich liebe es, wenn es immer wieder mal auch eine Grundberührung hat, so bin ich sicher auch die Aeschen dort zu befischen, wo sie sich meist aufhalten :wink:
Gruss Rolf

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Re: Äschenfischen mit Zapfen?

Beitrag von (A)ALex(Zander) » Do 23. Okt 2008, 19:33

OK danke schön für diese gut erklärte antwort
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TomTom

Re: Äschenfischen mit Zapfen?

Beitrag von TomTom » So 29. Jan 2012, 17:41

Danke felchenfischer für diese supper tipps!!! Befische in ein paar tagen die sitter, und hatte noch einige fragen bezüglich der zäpfchenmontage im untiefen fluss...du hast da ne gute art zu beschreiben.

Werd es genau so mal ausprobieren mit der bebleiung.

Gruss tom

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