Freispruch für den Kormoran
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Mvuvi
Re: Freispruch für den Kormoran
@astacus
Wie immer sind Deine Ausführungen sehr transparent, methodisch und folgerichtig.
Gratulation zu Deinem Statement betreffend Kormoran etc.
Gruss
Mvuvi
Wie immer sind Deine Ausführungen sehr transparent, methodisch und folgerichtig.
Gratulation zu Deinem Statement betreffend Kormoran etc.
Gruss
Mvuvi
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ardillon
Re: Freispruch für den Kormoran
halo astacus!!
du hast recht wildschweine brauchen wir hier nicht!! sie stochern nur den bauern in den feldern herum und fressen mais!!!
und kormorane sollte man ALLE wieder in ihre heimath schicken oder ihnen die eier vertätschen!!!
rehe sind nicht schedlich für den wald!
du hast es gut beschrieben!!
viele grüsse von ardillon
du hast recht wildschweine brauchen wir hier nicht!! sie stochern nur den bauern in den feldern herum und fressen mais!!!
und kormorane sollte man ALLE wieder in ihre heimath schicken oder ihnen die eier vertätschen!!!
rehe sind nicht schedlich für den wald!
du hast es gut beschrieben!!
viele grüsse von ardillon
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gianandri
Re: Freispruch für den Kormoran
Du meinst das aber schon ironisch oder?ardillon hat geschrieben:halo astacus!!
du hast recht wildschweine brauchen wir hier nicht!! sie stochern nur den bauern in den feldern herum und fressen mais!!!
und kormorane sollte man ALLE wieder in ihre heimath schicken oder ihnen die eier vertätschen!!!
rehe sind nicht schedlich für den wald!![]()
du hast es gut beschrieben!!![]()
viele grüsse von ardillon
- helix
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Re: Freispruch für den Kormoran
Wow, wieder einmal ein sehr polarisierendes Thema
Die Abwehr- und Angriffshaltung einiger Fischer gegenüber dem Kormoran ist eigentlich verständlich und "part of nature". Überall da in der Natur, wo sich zwei oder mehrere Arten ums selbe Futter streiten, gibt es einen Kampf darum und die stärkere Art wird die schwächere aus ihrem Revier vertreiben. Dieses Naturgesetz kann man auch bei Pflanzen (Kampf ums Sonnenlicht und Wasser = Nahrung) und stammesgeschichtlich "niedrigeren" Lebewesen beobachten. Also eigentlich verhalten sich einige Kollegen gegenüber dem Kormoran natürlich und instinktiv.
Dass allerdings eine Art durch eine Stärkere gänzlich "ausgerottet" wird, trifft entweder nur per Zufall zu oder aber die stärkere Art könnte nicht mehr überleben aufgrund der Anwesenheit der anderen. Somit käme nur die totale Zertörung einer Art in Frage und die schwächere würde aussterben.
Da wir Menschen aber in keinster Weise irgendwie in unserem Nahrungsangebot durch den Kormoran eingeschränkt werden, wäre es nicht mehr als selbstverständlich, mit einer bzw. mehreren fischfressenden Arten in Einklang zusammenzuleben. Rund ein Drittel aller Schweizer ist übergewichtig, eine solch massive und sinnlose Verschwendung von Nahrungsressourcen gibts sonst nirgends in der Natur aber gleichzeitig will man immer noch mehr und ist sogar futterneidisch auf einen Kormoran. Es muss wieder einmal gesagt werden, trotz anteilhaft grosser Hirnmasse ist der Mensch eines der dümmeren Lebewesen dieses Planeten.
Gruss
helix
Die Abwehr- und Angriffshaltung einiger Fischer gegenüber dem Kormoran ist eigentlich verständlich und "part of nature". Überall da in der Natur, wo sich zwei oder mehrere Arten ums selbe Futter streiten, gibt es einen Kampf darum und die stärkere Art wird die schwächere aus ihrem Revier vertreiben. Dieses Naturgesetz kann man auch bei Pflanzen (Kampf ums Sonnenlicht und Wasser = Nahrung) und stammesgeschichtlich "niedrigeren" Lebewesen beobachten. Also eigentlich verhalten sich einige Kollegen gegenüber dem Kormoran natürlich und instinktiv.
Dass allerdings eine Art durch eine Stärkere gänzlich "ausgerottet" wird, trifft entweder nur per Zufall zu oder aber die stärkere Art könnte nicht mehr überleben aufgrund der Anwesenheit der anderen. Somit käme nur die totale Zertörung einer Art in Frage und die schwächere würde aussterben.
Da wir Menschen aber in keinster Weise irgendwie in unserem Nahrungsangebot durch den Kormoran eingeschränkt werden, wäre es nicht mehr als selbstverständlich, mit einer bzw. mehreren fischfressenden Arten in Einklang zusammenzuleben. Rund ein Drittel aller Schweizer ist übergewichtig, eine solch massive und sinnlose Verschwendung von Nahrungsressourcen gibts sonst nirgends in der Natur aber gleichzeitig will man immer noch mehr und ist sogar futterneidisch auf einen Kormoran. Es muss wieder einmal gesagt werden, trotz anteilhaft grosser Hirnmasse ist der Mensch eines der dümmeren Lebewesen dieses Planeten.
Gruss
helix
Gruess helix
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astacus
Re: Freispruch für den Kormoran
das reh ist für den wald genau so schädlich, wie der kormoran für die fischbestände.ardillon hat geschrieben:rehe sind nicht schedlich für den wald!![]()
lokal kann das reh je nach populationsdichte, baumartenzusammensetzung, etc. für den wald durchaus ein problem darstellen (stichworte verbiss und fegeschäden), ebenso wie der kormoran lokal je nach populationsdichte, fischartenzusammensetzung, lebensraumstruktur, etc. für die fische ein problem darstellen kann. dennoch ist übergeordnet betrachtet der kormoran für den rückgang der fischbestände ebenso wenig verantwortlich wie das reh für das globale verschwinden der wälder.
- gmischol
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Re: Freispruch für den Kormoran
@ Helix
Gruss
Gaudenz
Vergleich hinken ja bekanntlich. Mir geht es aber gar nicht um die Konkurrenz um die Fische als Nahrungsmittel (ich bin schon lange dafür, dass auch die Entnahme von Forellen strenger reguliert wird, heisst grösseres Mindestmass, kleiner Entnahmemengen) aber ich finde es frustrierend, an einem Bach zu fischen, wo es kaum Fische hat. Dass es auch anders geht, habe ich in Oesterreich erfahren, wo natürlich auch wegen C&R und/oder einer sehr restriktiven Entnahme es noch Gewässer gibt, von denen wir nur träumen können, nicht zuletzt auch wegen einem doch bestimmten Eingreifen gegenüber Vögeln.Rund ein Drittel aller Schweizer ist übergewichtig, eine solch massive und sinnlose Verschwendung von Nahrungsressourcen gibts sonst nirgends in der Natur aber gleichzeitig will man immer noch mehr und ist sogar futterneidisch auf einen Kormoran.
Gruss
Gaudenz
Jeder Mann braucht etwas Verrücktheit oder er wagt es nie, das Seil zu durchtrennen und frei zu sein. Alexis Sorbas
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Schweizer Angler
Re: Freispruch für den Kormoran
Ich glaube nicht dass man österreich als vorbild für fischereigewässer nehmen kann, jedenfalls je nach persönlicher einstellung zur natur und natürlichen fischbeständen die man hat. Zusammegefasst kann man sagen;
- österreich (und das benachbarte slovenien) besetzt viele der gewässer mit tonnen von fangfähigen, massigen fischen, grösstenteils mit regenbogenforellen oder bachforellen die genetisch aus dänemark stammen und nicht der heimischen bafo entsprechen. Grund ist vorallem die touristische (über-)nutzung der gewässer, fischereitourismus ist für viele hoteliers im sommer eine wichtige einnahmequelle (siehe auch http://www.fischwasser.com). Der so super fischbestand muss also differenziert betrachtet werden.
- - c&r und strenge entnahmelimiten wird betrieben (und von vielen heimischen fischern und verbänden ebenso schräg angesehen wie bei uns, erfährt man in österreichischen foren) weil der teure massfisch-besatz sonst zu schnell weggefischt wäre, viele der gewässer sind vom staat (bundesforste) an private verpachtet und die preise sind enorm hoch. Das muss dem pächter (vielfach eben die hoteliers) „rentieren“. Weiter ist c&r auch österreichischen naturschutzorganisationen ein dorn im auge, aber österreich hat sein jagd- und fischereigesetz vom tierschutzgesetz ausgenommen. Die besagten organisationen kämpfen schon länger dafür, dies zu ändern, aufgrund der besagten tourimuslobby bisher erfolglos.
- viele gewässer sind von wasserkraftwerken und vielen staustufen gebodigt, fischwanderungen finden sehr oft nur noch begrenzt statt, probleme mit schwall-sunk sind ebenso alltäglich.. Wasserkraft ist in österreich viel verbreiteter als bei uns.
- Durch den massfischbesatz sind viele heimische fischarten wie die heimische bachforelle (genotypus inn, mur etc.) verschwunden (in slovenien ebenso). Man versucht diese jetzt mühsam wieder anzusiedeln,, aufzubauen.
- der kormoran stiess und stösst in österreich besonders auch bei den „überbesetzen“ gewässern auf gute nahrungsgrundlage, verursacht aber im hinblick auf die erwähnte touristische nutzung der fischerei grossen schaden.
Weitere infos;
fangfähiger besatz:
Siehe seiten 16 die letzten 6 sätze unten, und auch seite 24 kapitel 5
http://diebewirtschafter.at/fileadmin/R ... _16-27.pdf
urforelle;
http://www.hohetauern.at/forschung/proj ... elleq.html
kormoran;
http://www.fischerei-dachverband.at/Sei ... rreich.htm
Gruss
sa
- österreich (und das benachbarte slovenien) besetzt viele der gewässer mit tonnen von fangfähigen, massigen fischen, grösstenteils mit regenbogenforellen oder bachforellen die genetisch aus dänemark stammen und nicht der heimischen bafo entsprechen. Grund ist vorallem die touristische (über-)nutzung der gewässer, fischereitourismus ist für viele hoteliers im sommer eine wichtige einnahmequelle (siehe auch http://www.fischwasser.com). Der so super fischbestand muss also differenziert betrachtet werden.
- - c&r und strenge entnahmelimiten wird betrieben (und von vielen heimischen fischern und verbänden ebenso schräg angesehen wie bei uns, erfährt man in österreichischen foren) weil der teure massfisch-besatz sonst zu schnell weggefischt wäre, viele der gewässer sind vom staat (bundesforste) an private verpachtet und die preise sind enorm hoch. Das muss dem pächter (vielfach eben die hoteliers) „rentieren“. Weiter ist c&r auch österreichischen naturschutzorganisationen ein dorn im auge, aber österreich hat sein jagd- und fischereigesetz vom tierschutzgesetz ausgenommen. Die besagten organisationen kämpfen schon länger dafür, dies zu ändern, aufgrund der besagten tourimuslobby bisher erfolglos.
- viele gewässer sind von wasserkraftwerken und vielen staustufen gebodigt, fischwanderungen finden sehr oft nur noch begrenzt statt, probleme mit schwall-sunk sind ebenso alltäglich.. Wasserkraft ist in österreich viel verbreiteter als bei uns.
- Durch den massfischbesatz sind viele heimische fischarten wie die heimische bachforelle (genotypus inn, mur etc.) verschwunden (in slovenien ebenso). Man versucht diese jetzt mühsam wieder anzusiedeln,, aufzubauen.
- der kormoran stiess und stösst in österreich besonders auch bei den „überbesetzen“ gewässern auf gute nahrungsgrundlage, verursacht aber im hinblick auf die erwähnte touristische nutzung der fischerei grossen schaden.
Weitere infos;
fangfähiger besatz:
Siehe seiten 16 die letzten 6 sätze unten, und auch seite 24 kapitel 5
http://diebewirtschafter.at/fileadmin/R ... _16-27.pdf
urforelle;
http://www.hohetauern.at/forschung/proj ... elleq.html
kormoran;
http://www.fischerei-dachverband.at/Sei ... rreich.htm
Gruss
sa
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ardillon
Re: Freispruch für den Kormoran
Halo Gandri!!!
nein wiso ironisch???
kormoranidii sind doch sau viecher weil si fressen uns fische und sind nicht berchtigt dies zu tun!!
Kormorane machen auch die einheimischen bäume kaputt und stören die netzte der berufsfischer im bodensee!!!
mein freund hat auch diese einstellung!!
also weg mit den vögeln sonst haben wir bald keine trüschen mehr und sooooo!!
viele liebe grüsse von ardillon!
nein wiso ironisch???
kormoranidii sind doch sau viecher weil si fressen uns fische und sind nicht berchtigt dies zu tun!!
Kormorane machen auch die einheimischen bäume kaputt und stören die netzte der berufsfischer im bodensee!!!
mein freund hat auch diese einstellung!!
also weg mit den vögeln sonst haben wir bald keine trüschen mehr und sooooo!!
viele liebe grüsse von ardillon!
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Schweizer Angler
Re: Freispruch für den Kormoran
"ardillon" heisst übersetzt widerhaken.....ich dachte der sei in der ch fast überall verboten....wenn ichs mir überlege sollte er sofort ganz verboten werden 
-
gianandri
Re: Freispruch für den Kormoran
seit nicht so gemeinSchweizer Angler hat geschrieben:"ardillon" heisst übersetzt widerhaken.....ich dachte der sei in der ch fast überall verboten....wenn ichs mir überlege sollte er sofort ganz verboten werden
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Schweizer Angler
Re: Freispruch für den Kormoran
das eben i r o n i s c h, nicht gemein 
@ardillon-genau, sauviecher sind nicht berechtigt fische zu fangen, denn sie haben kein patent gelöst. und sie sind fürs waldsterben verantwortlich, taminomau
ist auch die meinung meines freundes
@ardillon-genau, sauviecher sind nicht berechtigt fische zu fangen, denn sie haben kein patent gelöst. und sie sind fürs waldsterben verantwortlich, taminomau
ist auch die meinung meines freundes
- helix
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Re: Freispruch für den Kormoran
@gaudenz
Logisch ist es frustrierend, an einem Bach fischen zu gehen, wo keine Fische mehr drin hausen! Doch denkst du wirklich, dass hierfür die Kormorane die Schuld haben? Gerade in einem Bach sollte es genügend Verstecksmöglichkeiten und Nischen haben, wo sich Bachforellen verstecken können und sie Kormorane nicht erreichen. Hat der Mensch allerdings die Versteckmöglichkeiten vernichtet, den Bach begradigt und Uferböschungen entfernt, ist wohl dieser verantwortlich, dass Kormorane allenfalls ungehindert darin jagen können. Wirft der Mesch noch tonnenweise gezüchtete Forellen, die kein Fluchtverhalten kennen und aufgrund degenerierten Flossen und Überfettung nicht oder zu langsam fliehen können, in den Bach, ist er auch hier verantwortlich, dass die Schwarzen Vögel überhaupt Beute machen können und dadurch indirekt durch den Menschen angelockt werden.
Gruss
helix
Logisch ist es frustrierend, an einem Bach fischen zu gehen, wo keine Fische mehr drin hausen! Doch denkst du wirklich, dass hierfür die Kormorane die Schuld haben? Gerade in einem Bach sollte es genügend Verstecksmöglichkeiten und Nischen haben, wo sich Bachforellen verstecken können und sie Kormorane nicht erreichen. Hat der Mensch allerdings die Versteckmöglichkeiten vernichtet, den Bach begradigt und Uferböschungen entfernt, ist wohl dieser verantwortlich, dass Kormorane allenfalls ungehindert darin jagen können. Wirft der Mesch noch tonnenweise gezüchtete Forellen, die kein Fluchtverhalten kennen und aufgrund degenerierten Flossen und Überfettung nicht oder zu langsam fliehen können, in den Bach, ist er auch hier verantwortlich, dass die Schwarzen Vögel überhaupt Beute machen können und dadurch indirekt durch den Menschen angelockt werden.
Gruss
helix
Gruess helix
- gmischol
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Re: Freispruch für den Kormoran
@ Helix
mir ist sehr wohl bewusst, woran unsere Gewässer im Grunde genommen kranken:
es beginnt in den Quellgebieten mit der Entnahme von Grundwasser (chronisch tiefer Wasserstand), der Trockenlegung von Moosgebieten, was dann schon einmal zu einem massiven Anstieg bei heftigeren Regenfällen führt aber ebenso schnell wieder zu einem tiefen Wasserstand, es ist die Eindohlung und der Verlust der Zugänglichkeiten der kleinen Nebenbäche für das Ablaichen, der Verlust der häufig überfluteten Auengebieten, die genauso die Babystube für die Jungfische sind etc. Ich könnte diese Liste endlos weiterführen. Aber wenn wir einen Fischbestand nicht verlieren wollen, muss man halt auch da eingreifen, wo es möglich ist. Der Rückbau der strukturellen Mängel wird Jahrzehnte und riesige Mengen Geld beanspruchen und da zweifle ich sehr, dass das auch nur ansatzweise in einem Ausmass ausgeführt wird, das die Situation für die Fische massgeblich verbessert. Diese Veränderungen sind Tatsachen, mit denen wir (oder besser gesagt die Fische) leben müssen. Bei den durch Vögel verursachten Schäden können wir (massvoll) eingreifen.
@ SA
natürlich ist in Oesterreich auch nicht überall der Besatz massvoll durchgeführt und die Abhängigkeit des Tourismus von der Fischerei in gewissen Bereichen kenne ich nur zu gut, ganz zu schweigen von Tageskartenpreisen von 100Euro und mehr. Das würde ich schon einmal nie bezahlen, va wenn dann im Gewässerbeschrieb noch steht, dass der Hauptfisch die Regenbogenforelle ist.
Aber es gibt auch sehr gute Beispiele mit schönem Bestand an Wildfischen, so zBsp im Revier Bräurup. Das durfte ich im letzten Oktober erfahren und hatte eine wunderbare Fischerei zBsp in der Krimmler Ache auf wilde Fische.
Gruss
Gaudenz
mir ist sehr wohl bewusst, woran unsere Gewässer im Grunde genommen kranken:
es beginnt in den Quellgebieten mit der Entnahme von Grundwasser (chronisch tiefer Wasserstand), der Trockenlegung von Moosgebieten, was dann schon einmal zu einem massiven Anstieg bei heftigeren Regenfällen führt aber ebenso schnell wieder zu einem tiefen Wasserstand, es ist die Eindohlung und der Verlust der Zugänglichkeiten der kleinen Nebenbäche für das Ablaichen, der Verlust der häufig überfluteten Auengebieten, die genauso die Babystube für die Jungfische sind etc. Ich könnte diese Liste endlos weiterführen. Aber wenn wir einen Fischbestand nicht verlieren wollen, muss man halt auch da eingreifen, wo es möglich ist. Der Rückbau der strukturellen Mängel wird Jahrzehnte und riesige Mengen Geld beanspruchen und da zweifle ich sehr, dass das auch nur ansatzweise in einem Ausmass ausgeführt wird, das die Situation für die Fische massgeblich verbessert. Diese Veränderungen sind Tatsachen, mit denen wir (oder besser gesagt die Fische) leben müssen. Bei den durch Vögel verursachten Schäden können wir (massvoll) eingreifen.
@ SA
natürlich ist in Oesterreich auch nicht überall der Besatz massvoll durchgeführt und die Abhängigkeit des Tourismus von der Fischerei in gewissen Bereichen kenne ich nur zu gut, ganz zu schweigen von Tageskartenpreisen von 100Euro und mehr. Das würde ich schon einmal nie bezahlen, va wenn dann im Gewässerbeschrieb noch steht, dass der Hauptfisch die Regenbogenforelle ist.
Aber es gibt auch sehr gute Beispiele mit schönem Bestand an Wildfischen, so zBsp im Revier Bräurup. Das durfte ich im letzten Oktober erfahren und hatte eine wunderbare Fischerei zBsp in der Krimmler Ache auf wilde Fische.
Gruss
Gaudenz
Jeder Mann braucht etwas Verrücktheit oder er wagt es nie, das Seil zu durchtrennen und frei zu sein. Alexis Sorbas
-
rasch
Re: Freispruch für den Kormoran
Hallo Helix
ganz so einfach ist es eben nicht, am Rhein (Stein am Rhein bis Schaffhausen) wo noch ursprüngliche Ufer vorhanden sind und nichts begradigt wurde haben wir erhebliche Probleme mit dem Einflug von hunderten von Kormoranen.
Wenn man die Schwärme bei der Jagd beobachtet und sieht wie Barben, Alet, Äschen und Forellen verschwinden dann hat dies nichts mit Verbauung oder falschen Besatz zu tun, es hat für diese Fliesstrecke einfach zuviele Kormorane.
Übrigens ist eine unterspühltes Ufer für den Kormoran kein Problem ........ der holt sich die Fische auch dort.
ganz so einfach ist es eben nicht, am Rhein (Stein am Rhein bis Schaffhausen) wo noch ursprüngliche Ufer vorhanden sind und nichts begradigt wurde haben wir erhebliche Probleme mit dem Einflug von hunderten von Kormoranen.
Wenn man die Schwärme bei der Jagd beobachtet und sieht wie Barben, Alet, Äschen und Forellen verschwinden dann hat dies nichts mit Verbauung oder falschen Besatz zu tun, es hat für diese Fliesstrecke einfach zuviele Kormorane.
Übrigens ist eine unterspühltes Ufer für den Kormoran kein Problem ........ der holt sich die Fische auch dort.
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Elritze
Re: Freispruch für den Kormoran
Bin genau Deiner Meinung Rasch
Bestands regulierung ist angebracht in solchen Fällen.
Bestands regulierung ist angebracht in solchen Fällen.