Sense und Schwarzwasser (Kt. Be/Fr)
-
gonefishing
Sense und Schwarzwasser (Kt. Be/Fr)
Hallo, ich war heute an Sense und Schwarzwasser unterwegs. Wollte mir eine erfolgsversprechende Strecke für Freitag suchen, und Bilder für eine Gewässervorstellung hier machen. Jetzt habe ich zwar schöne Bilder, aber auch ein grosses Fragezeichen. Das Wasser war zwar leicht getrübt, aber normalerweise weiss ich wo schauen und habe gute Augen. Aber ich habe keinen einzigen Fisch gesehen, keine kleine Forelle in einem ruhigen Flachstück, kein Schatten in einem Gumpen, und nichtmal Jung- oder Kleinfische in einem der Nebenarme und Hochwasserpfützen und auch kein Ring an der Oberfläche.
Ich habe auch keinen einzigen Kormoran oder Gänsesäger gesehen, eigentlich schön, aber mittlerweile eher ein Zeichen dass es keine Fische mehr hat. Auch kein Eisvogel, die ich sonst regelmässig sah, lediglich zwei Graureiher, aber die haben eher in den feuchten Auwäldern auf erwachende Amphibien gewartet.
Der Fischbestand ist zwar wie an fast allen Fliessgewässern die letzten Jahre zurückgegangen, und ich war letztes Jahr nur zweimal dort, aber da hatte ich einen trotzdem guten Eindruck.
Aber heute sah es wirklich traurig aus, hoffe es lag an dem Kälteeinbruch. Kennt sich da jemand aus und weiss mehr?
Gruss, Mattu
Ich habe auch keinen einzigen Kormoran oder Gänsesäger gesehen, eigentlich schön, aber mittlerweile eher ein Zeichen dass es keine Fische mehr hat. Auch kein Eisvogel, die ich sonst regelmässig sah, lediglich zwei Graureiher, aber die haben eher in den feuchten Auwäldern auf erwachende Amphibien gewartet.
Der Fischbestand ist zwar wie an fast allen Fliessgewässern die letzten Jahre zurückgegangen, und ich war letztes Jahr nur zweimal dort, aber da hatte ich einen trotzdem guten Eindruck.
Aber heute sah es wirklich traurig aus, hoffe es lag an dem Kälteeinbruch. Kennt sich da jemand aus und weiss mehr?
Gruss, Mattu
-
elscan
Hi Gonefishing
Ist normal für diese Zeit. Sense und Schwarzwasser führen dieses Jahr extrem wenig Wasser und dieses ist erst noch klar. Ausserdem ist die Wassertemperatur mit 5-7 Grad noch sehr tief - grosse Aktivitäten sind hier kaum zu erwarten. Fische hat es schon, nur verstecken sich diese am Boden der tiefen Gumpen oder unter den Steinen der Querverbauungen. Die Fische hier hervorzulocken ist im Moment schwierig (war schon zwei Mal erfolglos in der Sense).
Mit dem ersten Schneewasser werden dann wohl die ersten Forellen im Lauf stehen - nicht viele, aber dafür die grösseren Exemplare. Richtig Aktivität ist in der Regel erst ab Ende April zu erwarten, wenn die Wassertemperatur über 10/12 Grad steigen wird.
Noch was zum Steigen der Fische:
Dies war vor 15/20 Jahren so, dass im Auslauf jeder Gumpe oder in jedem flachen Lauf die Fische regelmässig nach Fliegen und Mücken gestiegen sind. Ist bereits seit einigen Jahren vorbei - der früher bekannte Abend- oder auch Morgensprung existiert heute nicht mehr. Im Sommer sind höchstens ein paar Untermässige zu beobachten, wenn überhaupt. Steigt ein Grösserer, dann nur sehr unregelmässig, meist nur ein Mal und dann ist wieder eine ganze Weile Ruhe - das heisst aber auch, dass er auch nicht auf eine angebotene Trockenfliege steigt. Das Gleiche gilt übrigens auch für die Saane.
Hatte letztes Jahr Gelegenheit oder das Glück, an einem wunderschönen Maiabend am Schwarzwasser einen eingrücklichen Maischlupf zu erleben. Die Luft und der Bach war voll von frisch in der Abendsonne geschlüpften Steinfliegen. Eine herrliche Gumpe lag vor uns - aber irgend etwas fehlte. Kein Fisch ist nach den Fliegen gestiegen aber wirklich keiner!
Bin deshalb an der Sense und Schwarzwasser entweder mit der Groppe oder Elritze am System (Saisonanfang), mit der Nymphe (Mai, Juni, September) oder dem Wurm (bei abschwellendem Hochwasser) anzutreffen. In den Sommermonaten Juli, August (manchmal auch bereits der Juni und auch der September) meide ich diese Gewässer - die gehören dann den Badenden und Grillern, welche vor allem die Sense in stattlicher Anzahl bevölkern.
Äs grüessli u Petri
elscan
Ist normal für diese Zeit. Sense und Schwarzwasser führen dieses Jahr extrem wenig Wasser und dieses ist erst noch klar. Ausserdem ist die Wassertemperatur mit 5-7 Grad noch sehr tief - grosse Aktivitäten sind hier kaum zu erwarten. Fische hat es schon, nur verstecken sich diese am Boden der tiefen Gumpen oder unter den Steinen der Querverbauungen. Die Fische hier hervorzulocken ist im Moment schwierig (war schon zwei Mal erfolglos in der Sense).
Mit dem ersten Schneewasser werden dann wohl die ersten Forellen im Lauf stehen - nicht viele, aber dafür die grösseren Exemplare. Richtig Aktivität ist in der Regel erst ab Ende April zu erwarten, wenn die Wassertemperatur über 10/12 Grad steigen wird.
Noch was zum Steigen der Fische:
Dies war vor 15/20 Jahren so, dass im Auslauf jeder Gumpe oder in jedem flachen Lauf die Fische regelmässig nach Fliegen und Mücken gestiegen sind. Ist bereits seit einigen Jahren vorbei - der früher bekannte Abend- oder auch Morgensprung existiert heute nicht mehr. Im Sommer sind höchstens ein paar Untermässige zu beobachten, wenn überhaupt. Steigt ein Grösserer, dann nur sehr unregelmässig, meist nur ein Mal und dann ist wieder eine ganze Weile Ruhe - das heisst aber auch, dass er auch nicht auf eine angebotene Trockenfliege steigt. Das Gleiche gilt übrigens auch für die Saane.
Hatte letztes Jahr Gelegenheit oder das Glück, an einem wunderschönen Maiabend am Schwarzwasser einen eingrücklichen Maischlupf zu erleben. Die Luft und der Bach war voll von frisch in der Abendsonne geschlüpften Steinfliegen. Eine herrliche Gumpe lag vor uns - aber irgend etwas fehlte. Kein Fisch ist nach den Fliegen gestiegen aber wirklich keiner!
Bin deshalb an der Sense und Schwarzwasser entweder mit der Groppe oder Elritze am System (Saisonanfang), mit der Nymphe (Mai, Juni, September) oder dem Wurm (bei abschwellendem Hochwasser) anzutreffen. In den Sommermonaten Juli, August (manchmal auch bereits der Juni und auch der September) meide ich diese Gewässer - die gehören dann den Badenden und Grillern, welche vor allem die Sense in stattlicher Anzahl bevölkern.
Äs grüessli u Petri
elscan
-
gonefishing
Gewässervorstellung
Hier nun die Gewässervorstellung:
Sense und Schwarzwasser

Schwarzwasserbrücke
Allgemeines
Sense und Schwarzwasser sind die Hauptabflüsse des Gantrischgebietes und des Schwarzenburgerlandes in nördlicher Richtung. Die Sense beginnt in Zollhaus (870 müNN) mit der Vereinigung der Kalten und der Warmen Sense und mündet in Laupen (485 müNN) in die Saane. Auf ihrer ganzen Länge bildet sie die Grenze zwischen den Kantonen Bern und Fribourg. Die Schwarzwasser entsteht in der Gegend der Alp Schwarzwasser (1340 müNN) aus einer Vielzahl von Rinnsalen und Quellen, und mündet bei der Schwarzwasserbrücke in die Sense (577 müNN). Sie verläuft komplett auf Berner Boden.

Blick über Schwarzenburgerland und Seeland auf den Jura / Chasseral
Beide Flüsse haben sich tief (bis 100m) in die Moränenlandschaft und den weichen Sandstein des Schwarzenburgerlandes eingegraben. Darauf begründen auch die Namen Sensegraben und Schwarzwassergraben.
Das Schwarzenburgerland bildet demgegenüber eine Art Hochplateau, wobei Plateau für die Hügellandschaft eigentlich der falsche Begriff ist.
Durch diese spezielle topographische Situation wurden beide Flüsse kaum direkt besiedelt, es stossen kaum landwirtschaftliche Flächen an die Flüsse und die Flusstäler wurden auch für Verkehrsbauten (Strassen, Bahnlinien) nicht genutzt. Dadurch wurden beide Flüsse auf den beschriebenen Strecke bis Thörishaus, wo die Sense ihren Graben verlässt, sozusagen nicht verbaut.

Vereinigung von Kalter (r) und Warmer (l) Sense
Von Thörishaus bis Laupen ist die Sense dann leider durch Quer- und Längsverbauungen stark beeinträchtigt. Ich möchte daher im Weiteren nur auf die Strecke bis Thörishaus eingehen.
Aufgrund dieses auf jeweils 20-30km durchgängig naturnahen Zustands der beiden Flüsse, der Auengebiete und der Grabenhänge findet man hier eines der letzten grossräumig intakten Flussysteme der Schweiz. Sense- und Schwarwassergraben bilden eine Auenschutzgebiet von nationaler Bedeutung und stehen seit 1975 unter Naturschutz.

Typischer Abschnitt der Sense
Ökologie
Wie beschrieben sind beide Flussläufe sozusagen unverbaut, wodurch ihre Dynamik bis heute erhalten ist. Breite Kiesflächen in denen sich der Flusslauf ständig verlagert wechseln sich mit Engstellen, wo sich der Fluss in den Sandstein gegraben hat, ab. Die Flussläufe sind dadurch strukturreich und bieten vielfältige Lebensräume für Fische und Kleinlebewesen. Bei den Fischarten findet man vor allem Bachforellen, Äschen und Groppen.
Diese Vielfältigkeit setzt sich ausserhalb des Wassers fort, grosse Kiesbänke bieten einen Lebensraum für Pionierpflanzen, verschiedenste Insekten und Reptilien, sowie Vögel, vor allem bedrohte Bodenbrüter. Besonders augenfällig sind die vielen seltenen Schmetterlingsarten wie z.B. der Schwalbenschwanz, sowie bei den Vögeln der Flussuferläufer.

Sense
Weiter finden sich die verschiedensten Auenwälder mit all ihren Arten, die neben den Überschwemmungen durch die Flüsse durch ständig austretendes Hangwasser erhalten werden.
An den Grabenhängen finden sich vom feuchten Bachgraben bis zur trockenen Sandsteinfluh weitere vielfältige Lebensräume.
Durch das Fehlen von flussbegleitenden Verkehrsbauten ist die Vernetzung dieser unterschiedlichen Lebensräume gewährleistet, was vor allem Amphibien zu Gute kommt.
Es bestehen sogar Überlegungen den Fischotter an der Sense wieder anzusiedeln, was aber im Moment durch den Rückgang des Fischbestandes nicht erfolgsversprechend erscheint.

Auwald
Probleme und Konflikte
Wie in den meisten Gebirgs- und Vorgebirgsflüssen ist der Bestand an Forellen und Äschen die letzten Jahre sehr stark zurückgegangen. Klima- und damit Wassererwärmung, eine Häufung von extremen Hochwassern, das starke Aufkommen von Kormoran und Gänsesäger, Freizeitnutzung und wohl auch die Fischerei haben ihren Teil dazu beigetragen.
Der Hauptkonflikt ist der massive Freizeitdruck auf die Gewässer, vom frühen Frühjahr bis in den späten Herbst werden auf den Kiesbänken Parties gefeiert, Gebrätelt, Kinder und Hunde toben herum, und in der Badesaison herrscht Hochbetrieb. Vor allem störempfindliche Tiere wie Bodenbrüter und trittempfindliche Pflanzen werden dadurch verdrängt.

Feuerstellen
Fischerei
Die Sense darf sowohl mit dem Berner wie auch mit dem Freiburger Patent befischt werden, für den Inhaber des jeweiligen Patentes gilt das entsprechende Reglement, sowie die Vereinbarungen zwischen Kanton Bern und Freiburg betreffend der Fischerei in den Grenzgewässern der Sense und Saane (Anhang IV.1 des Berner Reglements http://www.vol.be.ch/lanat/fischerei/an ... rschri.htm ). Für die Schwarzwasser gelten die Berner Bestimmungen für Gewässer mit vorwiegenden Edelfischbestand, ausserdem ist die Fischerei nur Montag, Mittwoch, Samstag und am 16. März gestattet.

Mündung der Schwarzwasser in die Sense
Die Dynamik und Strukturvielfalt der Gewässer macht das Befischen nicht einfach aber interessant. Die vielen offenen kiesigen Bereiche mit relativ geringer Wassertiefe stellen ein ideales Revier für die Fliegenrute dar.
(Entschuldigung für die kurze Abhandlung, aber ich bin kein Fliegenfischer und kann daher wenig darüber schreiben).

Schwarzwasser
Mit der Spinnrute gestaltet es sich vielfach schwierig, da die Gumpen vielfach klein sind und wenig Deckung bieten. Auch liegen gute Gumpen oft weit auseinander, durch lange Flachstücke getrennt. Spezialisten finden aber auch in diesen langen Flachstücken ihre Möglichkeiten, wie einzelne Steinblöcke hinter denen gerne Forellen stehen und die punktgenau mit dem Spinner angeworfen werden müssen.

Gumpen an der Sense
Insgesamt sind die Flüsse nicht einfach zu befischen, und beherbergen auch kaum grosse Fische. Aber das Landschafts- und Naturerlebnis machen jeden Besuch zu einem Genuss und lassen den Fangerfolg unwichtig werden.

Gruss & Petri, Mattu
Sense und Schwarzwasser

Schwarzwasserbrücke
Allgemeines
Sense und Schwarzwasser sind die Hauptabflüsse des Gantrischgebietes und des Schwarzenburgerlandes in nördlicher Richtung. Die Sense beginnt in Zollhaus (870 müNN) mit der Vereinigung der Kalten und der Warmen Sense und mündet in Laupen (485 müNN) in die Saane. Auf ihrer ganzen Länge bildet sie die Grenze zwischen den Kantonen Bern und Fribourg. Die Schwarzwasser entsteht in der Gegend der Alp Schwarzwasser (1340 müNN) aus einer Vielzahl von Rinnsalen und Quellen, und mündet bei der Schwarzwasserbrücke in die Sense (577 müNN). Sie verläuft komplett auf Berner Boden.

Blick über Schwarzenburgerland und Seeland auf den Jura / Chasseral
Beide Flüsse haben sich tief (bis 100m) in die Moränenlandschaft und den weichen Sandstein des Schwarzenburgerlandes eingegraben. Darauf begründen auch die Namen Sensegraben und Schwarzwassergraben.
Das Schwarzenburgerland bildet demgegenüber eine Art Hochplateau, wobei Plateau für die Hügellandschaft eigentlich der falsche Begriff ist.
Durch diese spezielle topographische Situation wurden beide Flüsse kaum direkt besiedelt, es stossen kaum landwirtschaftliche Flächen an die Flüsse und die Flusstäler wurden auch für Verkehrsbauten (Strassen, Bahnlinien) nicht genutzt. Dadurch wurden beide Flüsse auf den beschriebenen Strecke bis Thörishaus, wo die Sense ihren Graben verlässt, sozusagen nicht verbaut.

Vereinigung von Kalter (r) und Warmer (l) Sense
Von Thörishaus bis Laupen ist die Sense dann leider durch Quer- und Längsverbauungen stark beeinträchtigt. Ich möchte daher im Weiteren nur auf die Strecke bis Thörishaus eingehen.
Aufgrund dieses auf jeweils 20-30km durchgängig naturnahen Zustands der beiden Flüsse, der Auengebiete und der Grabenhänge findet man hier eines der letzten grossräumig intakten Flussysteme der Schweiz. Sense- und Schwarwassergraben bilden eine Auenschutzgebiet von nationaler Bedeutung und stehen seit 1975 unter Naturschutz.

Typischer Abschnitt der Sense
Ökologie
Wie beschrieben sind beide Flussläufe sozusagen unverbaut, wodurch ihre Dynamik bis heute erhalten ist. Breite Kiesflächen in denen sich der Flusslauf ständig verlagert wechseln sich mit Engstellen, wo sich der Fluss in den Sandstein gegraben hat, ab. Die Flussläufe sind dadurch strukturreich und bieten vielfältige Lebensräume für Fische und Kleinlebewesen. Bei den Fischarten findet man vor allem Bachforellen, Äschen und Groppen.
Diese Vielfältigkeit setzt sich ausserhalb des Wassers fort, grosse Kiesbänke bieten einen Lebensraum für Pionierpflanzen, verschiedenste Insekten und Reptilien, sowie Vögel, vor allem bedrohte Bodenbrüter. Besonders augenfällig sind die vielen seltenen Schmetterlingsarten wie z.B. der Schwalbenschwanz, sowie bei den Vögeln der Flussuferläufer.

Sense
Weiter finden sich die verschiedensten Auenwälder mit all ihren Arten, die neben den Überschwemmungen durch die Flüsse durch ständig austretendes Hangwasser erhalten werden.
An den Grabenhängen finden sich vom feuchten Bachgraben bis zur trockenen Sandsteinfluh weitere vielfältige Lebensräume.
Durch das Fehlen von flussbegleitenden Verkehrsbauten ist die Vernetzung dieser unterschiedlichen Lebensräume gewährleistet, was vor allem Amphibien zu Gute kommt.
Es bestehen sogar Überlegungen den Fischotter an der Sense wieder anzusiedeln, was aber im Moment durch den Rückgang des Fischbestandes nicht erfolgsversprechend erscheint.

Auwald
Probleme und Konflikte
Wie in den meisten Gebirgs- und Vorgebirgsflüssen ist der Bestand an Forellen und Äschen die letzten Jahre sehr stark zurückgegangen. Klima- und damit Wassererwärmung, eine Häufung von extremen Hochwassern, das starke Aufkommen von Kormoran und Gänsesäger, Freizeitnutzung und wohl auch die Fischerei haben ihren Teil dazu beigetragen.
Der Hauptkonflikt ist der massive Freizeitdruck auf die Gewässer, vom frühen Frühjahr bis in den späten Herbst werden auf den Kiesbänken Parties gefeiert, Gebrätelt, Kinder und Hunde toben herum, und in der Badesaison herrscht Hochbetrieb. Vor allem störempfindliche Tiere wie Bodenbrüter und trittempfindliche Pflanzen werden dadurch verdrängt.

Feuerstellen
Fischerei
Die Sense darf sowohl mit dem Berner wie auch mit dem Freiburger Patent befischt werden, für den Inhaber des jeweiligen Patentes gilt das entsprechende Reglement, sowie die Vereinbarungen zwischen Kanton Bern und Freiburg betreffend der Fischerei in den Grenzgewässern der Sense und Saane (Anhang IV.1 des Berner Reglements http://www.vol.be.ch/lanat/fischerei/an ... rschri.htm ). Für die Schwarzwasser gelten die Berner Bestimmungen für Gewässer mit vorwiegenden Edelfischbestand, ausserdem ist die Fischerei nur Montag, Mittwoch, Samstag und am 16. März gestattet.

Mündung der Schwarzwasser in die Sense
Die Dynamik und Strukturvielfalt der Gewässer macht das Befischen nicht einfach aber interessant. Die vielen offenen kiesigen Bereiche mit relativ geringer Wassertiefe stellen ein ideales Revier für die Fliegenrute dar.
(Entschuldigung für die kurze Abhandlung, aber ich bin kein Fliegenfischer und kann daher wenig darüber schreiben).

Schwarzwasser
Mit der Spinnrute gestaltet es sich vielfach schwierig, da die Gumpen vielfach klein sind und wenig Deckung bieten. Auch liegen gute Gumpen oft weit auseinander, durch lange Flachstücke getrennt. Spezialisten finden aber auch in diesen langen Flachstücken ihre Möglichkeiten, wie einzelne Steinblöcke hinter denen gerne Forellen stehen und die punktgenau mit dem Spinner angeworfen werden müssen.

Gumpen an der Sense
Insgesamt sind die Flüsse nicht einfach zu befischen, und beherbergen auch kaum grosse Fische. Aber das Landschafts- und Naturerlebnis machen jeden Besuch zu einem Genuss und lassen den Fangerfolg unwichtig werden.

Gruss & Petri, Mattu
Zuletzt geändert von gonefishing am So 27. Jan 2008, 18:08, insgesamt 2-mal geändert.
-
Helmut
- miKe
- Beiträge: 1019
- Registriert: Mo 16. Okt 2006, 11:51
- Meine Gewässer: vorwiegend Kanton Bern
- Wohnort: Am Tor zum schönen Berner Seeland
- Has thanked: 1 time
- Been thanked: 6 times

üüüüüüüü Mattu - ich danke herzlich für diese Top-Vortellung.
Hab doch tatsächlich so was wie ein "Kribbeln" in mir feststellen können. War früher sehr häufig am Schwarzwasser auf Fariopirsch und das sogar sehr erfolgreich.
Landschaftlich ist das Schwarzwasser in der Tat etwas sehr spezielles und wunderschönes! Wenn man da im Fluss (Flüsschen) steht, hat man schnell einmal das Gefühl, der einzige Mensch auf der Welt, oder irgendwo an einem gottverlassenen Ort in Nordamerika zu sein! (Irgendwie beschleicht einem beim Fischen im Schwarzwasser das Gefühl, dass nächstens ein Bär aus dem Wald treten "muss")
Ich glaub, dass ich wieder einmal dieses wunderschöne Gewässer aufsuchen muss...
Liebe Grüsse und nochmals danke für das "Kribbeln"
miKe
Hab doch tatsächlich so was wie ein "Kribbeln" in mir feststellen können. War früher sehr häufig am Schwarzwasser auf Fariopirsch und das sogar sehr erfolgreich.
Landschaftlich ist das Schwarzwasser in der Tat etwas sehr spezielles und wunderschönes! Wenn man da im Fluss (Flüsschen) steht, hat man schnell einmal das Gefühl, der einzige Mensch auf der Welt, oder irgendwo an einem gottverlassenen Ort in Nordamerika zu sein! (Irgendwie beschleicht einem beim Fischen im Schwarzwasser das Gefühl, dass nächstens ein Bär aus dem Wald treten "muss")
Ich glaub, dass ich wieder einmal dieses wunderschöne Gewässer aufsuchen muss...
Liebe Grüsse und nochmals danke für das "Kribbeln"
miKe
- fisherking
- Fischerforum Ehrenmitglied
- Beiträge: 619
- Registriert: Di 17. Okt 2006, 20:29
- Has thanked: 1 time
- Been thanked: 2 times

-
Udo
-
gonefishing
Ja klar, heisst ja nicht um sonst 'Blackwater Creek'miKe hat geschrieben:Landschaftlich ist das Schwarzwasser in der Tat etwas sehr spezielles und wunderschönes! Wenn man da im Fluss (Flüsschen) steht, hat man schnell einmal das Gefühl, der einzige Mensch auf der Welt, oder irgendwo an einem gottverlassenen Ort in Nordamerika zu sein! (Irgendwie beschleicht einem beim Fischen im Schwarzwasser das Gefühl, dass nächstens ein Bär aus dem Wald treten "muss")
Aber lieber einen Schwarzbären an der Schwarzwasser treffen, als den Sensenmann an der Sense
- miKe
- Beiträge: 1019
- Registriert: Mo 16. Okt 2006, 11:51
- Meine Gewässer: vorwiegend Kanton Bern
- Wohnort: Am Tor zum schönen Berner Seeland
- Has thanked: 1 time
- Been thanked: 6 times

fisherking hat geschrieben:Aha der miKe der kennt das schöne Flüsschen!
Nun gut da er sich am Weeky nicht wie angekündigt, bei mir gemeldet hatte, hat er ja jetzt eh ein schlechtes Gewissen und sicher
den Drang etwas gutes zu tun...![]()
Zum Beispiel dem lieben fisherking das Schwarzwasser näherbringen
Juhuii!
Uiuiuiuiuiui - ich hab richtig schön versagt...
Dafür machen wir mal eine Schwarzwasser-Exkursion! Versprochen!
miKe
-
gonefishing
- miKe
- Beiträge: 1019
- Registriert: Mo 16. Okt 2006, 11:51
- Meine Gewässer: vorwiegend Kanton Bern
- Wohnort: Am Tor zum schönen Berner Seeland
- Has thanked: 1 time
- Been thanked: 6 times

gonefishing hat geschrieben:Ja, da kannst Du dann mit Fisherking hingehen, fallt da als Männerpärchen gar nicht auf...miKe hat geschrieben:da hast Du auch wieder recht... allerdings gibt es ja noch "anderes" an der Sense... *schauder*![]()
oder ich setz ihn dort aus und mach mich mit seiner Wobblersammlung aus dem Staub!!!
- fisherking
- Fischerforum Ehrenmitglied
- Beiträge: 619
- Registriert: Di 17. Okt 2006, 20:29
- Has thanked: 1 time
- Been thanked: 2 times

-
Helmut

