Ohne Worte
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T-Rig
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muchachoo
Re: Ohne Worte
ich habe selber letzten Samstag in einem "Forellenpuff" in den Bergen eine Forelle gefangen die genau so aussah..
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Felixthymallus
Re: Ohne Worte
Des muss ich mir leider fast jeden Tag anschauen, bei uns in der Bucht oder Seerhein, und wir haben keine Chance!
Die Kormorane, haben bei uns die Komplette Aeschen Strecke, aus gerottet!
Es kann nur besser waerden, wir muessen nur dran bleiben!
Die Kormorane, haben bei uns die Komplette Aeschen Strecke, aus gerottet!
Es kann nur besser waerden, wir muessen nur dran bleiben!
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Lüku
Re: Ohne Worte
[quote="Felixthymallus"]
Es kann nur besser waerden, wir muessen nur dran bleiben!
Was meinst du damit? Bejagst du den Kormoran?
Habe im Frühling 2010 die Berner- Jägerprüfung gemacht und nun meine erste Jagd hinter mier (die Kormoranjagd ist noch bis zum 31. Januar 2011 offen).
Doch den Kormoran erfolgreich zu bejagen ist äusserst schwierig, den sie sind sehr scheu und schlau. Sehr selten kam ich so nahe an einen ran, dass ich einen Schrottschuss abgeben konnte, und ein Kugelschuss ist Vielerorts garnicht möglich!
Es kann nur besser waerden, wir muessen nur dran bleiben!
Was meinst du damit? Bejagst du den Kormoran?
Habe im Frühling 2010 die Berner- Jägerprüfung gemacht und nun meine erste Jagd hinter mier (die Kormoranjagd ist noch bis zum 31. Januar 2011 offen).
Doch den Kormoran erfolgreich zu bejagen ist äusserst schwierig, den sie sind sehr scheu und schlau. Sehr selten kam ich so nahe an einen ran, dass ich einen Schrottschuss abgeben konnte, und ein Kugelschuss ist Vielerorts garnicht möglich!
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astacus
Re: Ohne Worte
bin ja schon da
hatte halt ein paar tage keine zeit, deshalb hats etwas länger gedauert
also, erstmal muss gesagt werden, dass man von einem bild mit ein paar toten äschen rein gar nichts über die ökologischen folgen des kormorans ableiten kann. wenn ein fisch verendet oder gefressen wird, muss dies noch lange keinen schaden darstellen, sondern ist vorerst einfach mal ganz natürlich. entscheidend ist die gesamtentnahme im verhältnis zum bestand, aber dazu sagen die bilder nichts aus.
schon im moment, als ich das bild mit den äschen erstmals gesehen hatte (habs dank sämi schon letzte woche im facebook gesehen), war mein erster gedanke: hätte man die vögel in ruhe gelassen, hätten sie die fische fressen können und diese wären nicht umsonst verendet. in dem man die vögel aufgescheucht hat, wurden die fische jedoch überhaupt erst wieder losgelassen oder evt. auch rausgewürgt. so müssen die fische halt entsorgt werden, womit weder fisch noch vogel etwas davon hat...
an sich ist das prinzip am hochrhein mit den kormi-patroullien ja eigentlich durchaus erfolgreich - wenn denn die vögel konsequent erlegt werden könnten. abschüsse sind allerdings wohl eher die regel als die ausnahme (gibts eine statistik wie viele vögel pro bootsstunde oder so erlegt werden?). d.h. im wesentlichen werden die vögel aufgescheucht. dadurch, dass die vögel aber immer aufgescheucht werden, sind sie viel mehr in bewegung, womit sich der nahrungsbedarf markant erhöht. eine dauernde aufscheuchung der vögel kann also kontraproduktiv sein: die vögel müssen unter dem strich mehr fressen, als wenn sie ihre ruhe hätten. damit wäre für die fische also noch nichts gewonnen, im gegenteil.
positiv wäre es für die fische höchstens, wenn derart viele kormis geschossen werden könnten, damit der erhöhte frassdruck durch das ständige aufscheuchen ausgeglichen werden könnte. ob das der fall ist, weiss ich nicht. aber auf jeden fall ist meinem eindruck nach (ich durfte vergangenen winter bei der kormi-wache am hochrhein selbst dabei sein) die zahl der abschüsse eher gering.
hinzu kommt noch, dass die zahl der überwinternden vögel in erster linie davon abhängt, wie die situation in den grossen brutkolonien in den küstengebieten ist. wir können den winterbestand durch abschüsse nicht markant reduzieren, das anerkennen sogar die kormoran-kritiker. abschüsse und aufscheuchungen können daher höchstens lenkend wirken. eine solche räumliche lenkung des kormoraneinfluges macht aber nur dann sinn, wenn es gebiete gibt, wo die vögel explizit geduldet werden. wie dies am bodensee gehandhabt wird, weiss ich zuwenig. konsequenterweise müsste der kormi dort, wo er weniger problematisch ist (am see), geduldet werden, wenn er an den flüssen vergrämt wird. wenn er aber am see ebenfalls gejagt wird, ist es nicht verwunderlich, dass er wieder in die flüsse drängt.
wie die äschensituation am seerhein ist, kann ich nicht beurteilen. der hochrhein unterhalb des untersees ist aber trotz kormi noch immer die beste schweizer äschenstrecke, die ich kenne. die fischer fangen und entnehmen(!) äschen in massen, die ich sonst bisher nirgends so gesehen habe. jeder kormoran, der nicht dort jagt, ist eigentlich ein ziemlich dummer kormoran. leichtere beute findet er nirgends. die grösse des äschenbestandes lässt darauf schliessen, dass der bestand dem aktuellen kormorandruck offenbar ganz gut standhalten kann (d.h. mit patroullien, aber auch mit starken einflügen von grossen schwärmen).
weidmanns heil wünsch ich allen; den vögeln, den jägern und auch den fischern
hatte halt ein paar tage keine zeit, deshalb hats etwas länger gedauert
also, erstmal muss gesagt werden, dass man von einem bild mit ein paar toten äschen rein gar nichts über die ökologischen folgen des kormorans ableiten kann. wenn ein fisch verendet oder gefressen wird, muss dies noch lange keinen schaden darstellen, sondern ist vorerst einfach mal ganz natürlich. entscheidend ist die gesamtentnahme im verhältnis zum bestand, aber dazu sagen die bilder nichts aus.
schon im moment, als ich das bild mit den äschen erstmals gesehen hatte (habs dank sämi schon letzte woche im facebook gesehen), war mein erster gedanke: hätte man die vögel in ruhe gelassen, hätten sie die fische fressen können und diese wären nicht umsonst verendet. in dem man die vögel aufgescheucht hat, wurden die fische jedoch überhaupt erst wieder losgelassen oder evt. auch rausgewürgt. so müssen die fische halt entsorgt werden, womit weder fisch noch vogel etwas davon hat...
an sich ist das prinzip am hochrhein mit den kormi-patroullien ja eigentlich durchaus erfolgreich - wenn denn die vögel konsequent erlegt werden könnten. abschüsse sind allerdings wohl eher die regel als die ausnahme (gibts eine statistik wie viele vögel pro bootsstunde oder so erlegt werden?). d.h. im wesentlichen werden die vögel aufgescheucht. dadurch, dass die vögel aber immer aufgescheucht werden, sind sie viel mehr in bewegung, womit sich der nahrungsbedarf markant erhöht. eine dauernde aufscheuchung der vögel kann also kontraproduktiv sein: die vögel müssen unter dem strich mehr fressen, als wenn sie ihre ruhe hätten. damit wäre für die fische also noch nichts gewonnen, im gegenteil.
positiv wäre es für die fische höchstens, wenn derart viele kormis geschossen werden könnten, damit der erhöhte frassdruck durch das ständige aufscheuchen ausgeglichen werden könnte. ob das der fall ist, weiss ich nicht. aber auf jeden fall ist meinem eindruck nach (ich durfte vergangenen winter bei der kormi-wache am hochrhein selbst dabei sein) die zahl der abschüsse eher gering.
hinzu kommt noch, dass die zahl der überwinternden vögel in erster linie davon abhängt, wie die situation in den grossen brutkolonien in den küstengebieten ist. wir können den winterbestand durch abschüsse nicht markant reduzieren, das anerkennen sogar die kormoran-kritiker. abschüsse und aufscheuchungen können daher höchstens lenkend wirken. eine solche räumliche lenkung des kormoraneinfluges macht aber nur dann sinn, wenn es gebiete gibt, wo die vögel explizit geduldet werden. wie dies am bodensee gehandhabt wird, weiss ich zuwenig. konsequenterweise müsste der kormi dort, wo er weniger problematisch ist (am see), geduldet werden, wenn er an den flüssen vergrämt wird. wenn er aber am see ebenfalls gejagt wird, ist es nicht verwunderlich, dass er wieder in die flüsse drängt.
wie die äschensituation am seerhein ist, kann ich nicht beurteilen. der hochrhein unterhalb des untersees ist aber trotz kormi noch immer die beste schweizer äschenstrecke, die ich kenne. die fischer fangen und entnehmen(!) äschen in massen, die ich sonst bisher nirgends so gesehen habe. jeder kormoran, der nicht dort jagt, ist eigentlich ein ziemlich dummer kormoran. leichtere beute findet er nirgends. die grösse des äschenbestandes lässt darauf schliessen, dass der bestand dem aktuellen kormorandruck offenbar ganz gut standhalten kann (d.h. mit patroullien, aber auch mit starken einflügen von grossen schwärmen).
weidmanns heil wünsch ich allen; den vögeln, den jägern und auch den fischern