Die brauchen ihre Kraft fürs Laichgeschäft egal ob du den Drill nun kurz hälst oder nicht.
1. Februar am Alpenrhein
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Twisterboy94
Re: 1. Februar am Alpenrhein
Ivan, wenn du die Fische schonen willst dann befisch sie auch nicht wenn sie laichen. Du fischst die Bass ja auch nicht von den Nestern 
Die brauchen ihre Kraft fürs Laichgeschäft egal ob du den Drill nun kurz hälst oder nicht.
Die brauchen ihre Kraft fürs Laichgeschäft egal ob du den Drill nun kurz hälst oder nicht.
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ivanmeiler
Re: 1. Februar am Alpenrhein
ja hast eigentlich schon recht. aber bringt auch nichts wen ich extra wegen dem zuhause bleibe.
und gib es zu dich würde es auch "gglüschtele" um eine fette rainbow zu drillen
und gib es zu dich würde es auch "gglüschtele" um eine fette rainbow zu drillen
- Rolf
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Re: 1. Februar am Alpenrhein
ivanmeiler hat geschrieben:mich nervt ganz derb dass... am 1. feb. der sehr wichtige hinterlauf bei uns am alpenrhein (graubünden) in ....... nicht gesperrt wird.
es werden dort sehr viele rainbows laichen gehen. 50 stk. + denke ich.
die meisten werden gefangen und abges ......
JA, ich habe auch schon 2 abges ..... jedoch hatten diese beide keinen laich mehr in sich.
ich kann die leute einfach nicht verstehen die zwischen 25 und 50 jahre alt sind, die eigentlich verstand haben müssten, so viele forellen wie es nur geht an einem tag abzus ......
ivanmeiler hat geschrieben:ja hast eigentlich schon recht. aber bringt auch nichts wen ich extra wegen dem zuhause bleibe.
und gib es zu dich würde es auch "gglüschtele" um eine fette rainbow zu drillen
Lieber Ivan,
erst regst du dich auf und zum Schluss mischst du aber selber mit, nur weil es die anderen auch machen? Das kommt so nicht zu passen.
Wer etwas bewegen will im Leben, der muss schon mit gutem Beispiel vorangehen
Gruss Rolf
Rettet die Würmer, fischt mit der Nymphe!
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ivanmeiler
Re: 1. Februar am Alpenrhein
...... ich sagte nicht das man nicht fischen gehen sollte.
einfach das wenn man geht die fische frei lässt oder eine mit nach hause nimmt. oder auch 2. einfach nicht gerade die tiefkühltruhe füllen
einfach das wenn man geht die fische frei lässt oder eine mit nach hause nimmt. oder auch 2. einfach nicht gerade die tiefkühltruhe füllen
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agung
Re: 1. Februar am Alpenrhein
Hallo Zusammen;
Wollte einmal fragen ob auch jemand von den Diskutierenden eine schöne rainbow gefangen hat und vielleicht ein Bild vom Fang gemacht hat, das er uns zeigen, könnte (möchte)…
Oder ev. echte Erfahrungen hat, was effektive Fangzahlen angeht?
Also dann, Petri und Gruss
Agung
Wollte einmal fragen ob auch jemand von den Diskutierenden eine schöne rainbow gefangen hat und vielleicht ein Bild vom Fang gemacht hat, das er uns zeigen, könnte (möchte)…
Oder ev. echte Erfahrungen hat, was effektive Fangzahlen angeht?
Also dann, Petri und Gruss
Agung
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jiggjunkie
Re: 1. Februar am Alpenrhein
T-Rig hat geschrieben:Vorallem Forellen sind sehr heikel, wenn die Fische aber richtig gelandet und released werden sollte es kein Problem sein.
http://www.dryfly.ch/content/view/26/35/lang,/
Danke T-rig für die informative website! Habe schon viel über’s Releaesen gewusst aber man lehrt nie aus…!!
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Skunk77
Re: 1. Februar am Alpenrhein
Hoi Agung, ich fange jeden Februar, wenn überhaupt, nur eine,agung hat geschrieben:Wollte einmal fragen ob auch jemand von den Diskutierenden eine schöne rainbow gefangen hat und vielleicht ein Bild vom Fang gemacht hat, das er uns zeigen, könnte (möchte)…
Agung
Die von 2009, 52er

Die von diesem Jahr, "nur" eine 45er

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agung
Re: 1. Februar am Alpenrhein
Wow, die sind wirklich schön diese Alpenrhein Steelheads…
Ich habe einmal gelesen, dass die Laichgruben ziemlich genau bekannt sind. Man könnte ja die Fischerei in weiten Teilen erlauben und einfach die Laichgrubenplätze schützen. Das wäre doch sinnvoll?
Ich würde jedenfalls auch gerne einmal eine solche Forelle fangen. Scheinen wirklich natürlich abgelaichte Fische zu sein. Das geht bestimmt höllisch ab im Drill?
Danke fürs Zeigen des Fisches!
Ich habe einmal gelesen, dass die Laichgruben ziemlich genau bekannt sind. Man könnte ja die Fischerei in weiten Teilen erlauben und einfach die Laichgrubenplätze schützen. Das wäre doch sinnvoll?
Ich würde jedenfalls auch gerne einmal eine solche Forelle fangen. Scheinen wirklich natürlich abgelaichte Fische zu sein. Das geht bestimmt höllisch ab im Drill?
Danke fürs Zeigen des Fisches!
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astacus
Re: 1. Februar am Alpenrhein
nein, wäre es nicht! wenn man die regenbogenforelle wikrlich beim laichen schützen möchte, wäre das einzig sinnvolle, einfach eine schonzeit festzulegen, so wie man das bei den heimischen arten auch macht. das rad muss nicht gleich neu erfunden werden, indem man irgendwelche laichgruben einzeln zu schützen versucht...agung hat geschrieben:Ich habe einmal gelesen, dass die Laichgruben ziemlich genau bekannt sind. Man könnte ja die Fischerei in weiten Teilen erlauben und einfach die Laichgrubenplätze schützen. Das wäre doch sinnvoll?
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agung
Re: 1. Februar am Alpenrhein
Hallo astacus
Manchmal sind Kompromisse nicht mal so schlecht... Wenn ich lese, dass es vor allem um Nebenarme geht, wo die Regenbogenforellen ablaichen, dann könnte man ja dort die Schonzeit ganzheitlich regeln (so wie bspw. Kanton Bern, wo das Fischen in Gewässern mit vorwiegend Edelfischbestand ganzheitlich gesperrt sind --> Emme bis und mit Aare-Einlauf), so wie Du das meinst. Denn dort gibt es vielleicht einen überwiegenden Edelfischbestand, der dann auch einen Schutz rechtfertigt…
Auf diese Weise hätte man dann zumindest die wichtigen Laichplätze geschützt (ohne effektiv die Regenbogenforelle zu erwähnen) und könnte verhindern, dass irgendwelche Leute genau an den geeignetsten Laichplätzen angeln. Eigentlich ist in dieser Hinsicht ja sowieso Eigenverantwortung gefragt. Wenn ein Fisch den Laichplatz schon erreicht hat, dann hätte er es auf diese Weise geschafft …
Gesamtheitlich gesehen, habe ich jedoch das Gefühl, dass es in der Hinsicht Steelheads im Rhein allgemein zu wenig wissenschaftliche Erhebungen gibt um fundierte Aussagen machen zu können.
Sinnvoll wäre wohl künstlich die Laichfische zu streifen und so den „quasi“ natürlichen Bestand zu stützen. So wie dies auch bei den Seeforellen gemacht wird.
Manchmal sind Kompromisse nicht mal so schlecht... Wenn ich lese, dass es vor allem um Nebenarme geht, wo die Regenbogenforellen ablaichen, dann könnte man ja dort die Schonzeit ganzheitlich regeln (so wie bspw. Kanton Bern, wo das Fischen in Gewässern mit vorwiegend Edelfischbestand ganzheitlich gesperrt sind --> Emme bis und mit Aare-Einlauf), so wie Du das meinst. Denn dort gibt es vielleicht einen überwiegenden Edelfischbestand, der dann auch einen Schutz rechtfertigt…
Auf diese Weise hätte man dann zumindest die wichtigen Laichplätze geschützt (ohne effektiv die Regenbogenforelle zu erwähnen) und könnte verhindern, dass irgendwelche Leute genau an den geeignetsten Laichplätzen angeln. Eigentlich ist in dieser Hinsicht ja sowieso Eigenverantwortung gefragt. Wenn ein Fisch den Laichplatz schon erreicht hat, dann hätte er es auf diese Weise geschafft …
Gesamtheitlich gesehen, habe ich jedoch das Gefühl, dass es in der Hinsicht Steelheads im Rhein allgemein zu wenig wissenschaftliche Erhebungen gibt um fundierte Aussagen machen zu können.
Sinnvoll wäre wohl künstlich die Laichfische zu streifen und so den „quasi“ natürlichen Bestand zu stützen. So wie dies auch bei den Seeforellen gemacht wird.
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astacus
Re: 1. Februar am Alpenrhein
das mag stimmen, trifft aber wohl über 90% aller gewässer zu. detaillierte daten zu bestandsdichte, altersstruktur, naturverlaichung, usw. liegen praktisch immer nur punktuell vor und nicht flächendeckend. nachdem was mir bekannt ist, gehört die fischfauna im alpenrhein sogar den besser untersuchten objekten in der schweiz. trotzdem wird fast überall besetzt und bewirtschaftet, ohne überhaupt details zu kennen.agung hat geschrieben:Gesamtheitlich gesehen, habe ich jedoch das Gefühl, dass es in der Hinsicht Steelheads im Rhein allgemein zu wenig wissenschaftliche Erhebungen gibt um fundierte Aussagen machen zu können.
abgesehen davon, dass es sich bei den refos und neozoen handelt, ist genau dies doch eigentlich immer nur die allerletzte möglichkeit. denn erstens - das habe ich schon mal gesagt - ist der bestand ganz ohne besatz gesund und vital. weshalb also noch besetzen? zweitens müssten bei einer gefährdung doch erst schonmassnahmen (fangmasse, entnahmebeschränkungen, schonzeiten) erlassen werden, bevor man dazu übergeht, nachzuzüchten und -besetzen. drittens hält besatz erwiesenermassen meistens ohnehin nicht das, was er verspricht und dürfte oft sogar kontraproduktiv sein (falsche selektion, schlechtere anpassung ans gewässer, etc.).agung hat geschrieben:Sinnvoll wäre wohl künstlich die Laichfische zu streifen und so den „quasi“ natürlichen Bestand zu stützen. So wie dies auch bei den Seeforellen gemacht wird.
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alpfish
Re: 1. Februar am Alpenrhein
mich erinnert diese Flussfischerei auf die Rainbow hier etwas an die Lachsfischerei: Wenn man den Fisch im Fluss fangen will, kommt man nicht drumherum es während dem Laichaufstieg zu tun, weil er ansonsten im Bodenmeer lebt? Eine Regelung im Sinne das die Fischerei im unteren Teil erlaubt ist erscheint mir so plausibel. Ideal wäre dann noch ein Fangkontingent von z.B. 3 Fischen pro Fischer und Jahr. Gesamthaft betrachtet ist es aus meiner Sicht aber eigentlich egal, ob eine bestimmte Anzahl von diesen Fischen im Verlauf von einem Jahr alle im See oder im Fluss, vor oder nach der Laichzeit gefangen werden. Also gäbe es auch keinen Grund ein unterschiedliches Fankontingent für Fluss und See anzuwenden? Einig ist man sich wahrscheinlich eher, das es besser und auch attraktiver ist, den Fisch in guter Kondition zu fangen! Dies sohwohl aus der Sicht von unserem Jagd- und Fangtrieb (=sportlicher Drill mit Lebewesen) wie auch aus kulinarischer Sicht.
Eine ganz andere Frage die sich mir noch stellt: wenn Regenbogen und Seeforellen dieselben Laichplätze benützen, inwieweit beeinflussen sich da die Überlebenschanchen der beiden Arten?
Eine ganz andere Frage die sich mir noch stellt: wenn Regenbogen und Seeforellen dieselben Laichplätze benützen, inwieweit beeinflussen sich da die Überlebenschanchen der beiden Arten?
- helix
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- Registriert: Di 28. Sep 2010, 18:15
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Re: 1. Februar am Alpenrhein
Ohne die Situation am Alpenrhein näher zu kennen, gehe ich aber davon aus, dass sich die Überlebenschancen durch das Teilen der selben ökologischen Nische durch mehrere Arten vermindern. Die Konkurrenz auf die beiden Arten wird grösser und es gibt zwei Möglichkeiten, wie sich dies auswirken könnte: Entweder wird der schwächere Konkurrent längerfristig aussterben, oder eine Art wird sich so evolvieren (wenn sie das am Alpenrhein nicht bereits getan hat), dass sie ein anderes Ressourcenspektrum nutzen kann.alpfish hat geschrieben:Eine ganz andere Frage die sich mir noch stellt: wenn Regenbogen und Seeforellen dieselben Laichplätze benützen, inwieweit beeinflussen sich da die Überlebenschanchen der beiden Arten?
Gruess helix
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ivanmeiler
Re: 1. Februar am Alpenrhein
die seeforellen steigen den fluss weiter rauf als die regenbogenforellen.
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astacus
Re: 1. Februar am Alpenrhein
dazu gibts untersuchungen, jedoch sind natürlich längst nicht alle konkurrenzprozesse untersucht. ganz interessant ist aber dieser foliensatz:alpfish hat geschrieben:Eine ganz andere Frage die sich mir noch stellt: wenn Regenbogen und Seeforellen dieselben Laichplätze benützen, inwieweit beeinflussen sich da die Überlebenschanchen der beiden Arten?
http://www.hydra-institute.com/de/ifah/ ... 200207.pdf
teilweise ja, aber längst nicht alle. es gibt zahlreiche seefos, die direkt im alpenrhein ablaichen, mit grosser wahrscheinlichkeit an ähnlichen stellen wie die refos. dort dürfte die konkurrenz um die laichplätze durchaus vorhanden sein bzw. könnten laichplätze der seefo durch die später laichende refos zerstört werden.ivanmeiler hat geschrieben:die seeforellen steigen den fluss weiter rauf als die regenbogenforellen.
der effekt ist aber am ende wohl nicht so gross, weil die überlebenschancen von forellenlaich im alpenrhein faktisch ohnehin gleich null sein dürften, bedingt durch den starken schwall-sunk-betrieb und v.a. die ausserordentlich starke kolmation. dazu ist folgende studie sehr aufschlussreich interessant:
http://www.wsl.ch/land/products/rhone-t ... nrhein.pdf
der autor ist übrigens ein ehemaligen forumsmitglied...