La pêche a changé. Et vous?

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smash

Re: La pêche a changé. Et vous?

Beitrag von smash »

ihr verwechselt da was. streetfishing hat nicht nur primär was mit fischen in der city zu tun, sondern es ist ne komplett andere einstellung gegenüber der fischerei betr. tackle, releasen etc.. eben genau die konträre, die hier im forum zu 95% nicht vertreten ist. ist auch gut so, jeder wie er möchte......
astacus

Re: La pêche a changé. Et vous?

Beitrag von astacus »

Horst Schlümmer hat geschrieben:Liegt vielleicht auch am Usermix hier im Forum. Das FF ist - gemäss meinem Empfinden - nicht gerade ein Hort jugendlicher Avantgardisten, sondern eher ein Sammelbecken "Gilet-mit-Sporfischerbrevetaufnäher tragender, ländlicher Traditionalisten" (Nicht wertend gemeint ! Jeder wie er möchte)
also gegen das, was ich zu 90% am wasser sehe, ist das FF ein hort von hochgradig progressiven, jungen und aufgeschlossenen fischern :wink:
Schweizer Angler

Re: La pêche a changé. Et vous?

Beitrag von Schweizer Angler »

nun ja, dieses forum dürfte vielleicht kein "jungspundforum" sein, dafür wird nicht einfach nachgeplappert und reinen modischen trends nachgegangen, und nicht nur das neuste, geilste tackle besprochen und wieviele bass man wieder über bord geworfen hat, nachdem man sie am kiefer hochgelupft in die linse gerückt hat.
das forum hier ist viel informativer und tiefgehender als andere mir bekannte - gerade jungangler lernen hier sicher mehr - sofern sie lernwillig sind.

ich glaube mit guter gewässerkenntnis, z.b. wo potentiell die standplätze der fische sind, und dies noch je nach gewässertemperatur und saison, windverhältnisse auf die gewässertemperatur an seen, und/oder wie der fisch sich im jahresverlauf verhält, also mehr über die biologie des fisches und seines lebensraums wissen, bringt viel mehr fangerfolg als der neuste "jdm-wobbler". ich glaube gut gewässer- und fischkenntnis bringen mehr, als immer der neuste mode-köder. apropos - ich habe auch jdm -wobbler. eines "meiner" gewässer ist aber unterdessen so "ver-releast" & "vergummifischt" und auch "verwobblert", dass die hechte wieder auf den guten alten toten köfi auf grund gelegt, oder auf den alten effzett-blinker oder abu toby beissen.

gruss

sa
rehlig4ever

Re: La pêche a changé. Et vous?

Beitrag von rehlig4ever »

SA du kommst vom Thema ab. Wo man als Jungfischer mehr lernt, im FF, im Sana-Kurs, im Fischerverein oder gar auf youtube steht gar nicht zur Diskussion.
Wenn du nicht über das ursprüngliche Thema diskutieren kannst oder willst nehm ich auch nicht die Mühe auf mich noch weitere Beiträge zu diesem Thread beizutragen...
Twisterboy94

Re: La pêche a changé. Et vous?

Beitrag von Twisterboy94 »

Schweizer Angler hat geschrieben:apropos - ich habe auch jdm -wobbler. eines "meiner" gewässer ist aber unterdessen so "ver-releast" & "vergummifischt" und auch "verwobblert", dass die hechte wieder auf den guten alten toten köfi auf grund gelegt, oder auf den alten effzett-blinker oder abu toby beissen.
Ein Köfi wird auch noch in 100 Jahren Hechte fangen, soferns die dann überhaupt noch gibt, da sich Raubfische wohl auch dann noch von andere Fische fressen werden, nicht?
Zudem gehts vielen sogenannten Streetfischer nicht um möglichst viel zu fangen sondern wohl mehr um die Art diese zu fangen und die besteht ja bekanntlich aus Kunstködern und einer etwas anderen Ausrüstung als die Altbekannte. :wink:
Diese Art scheint aber einigen hier warum auch immer auf den Keks zu gehen weshalb sie immer wieder schlecht gemacht wird.
Es soll ja solche geben die aus Prinzip gegen alles Neue sind...

Vielleicht habe ch noch nicht die besten Kentnisse betreffend Biologie, Gewässer usw. dies sollte sich aber auch mit einer Baitcaster statt der Teleskoprute in der hand erlenen lassen.
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helix
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Re: La pêche a changé. Et vous?

Beitrag von helix »

Wie der Titel dieses Threads sagt, hat die Fischerei geändert und ist auch ständig daran, sich weiter zu verändern.

Veränderungen bringen Unsicherheiten und Ängste mit sich. Etwas, was man jahre- oder jahrzehntelang unbestritten praktizierte, wird plötzlich von jungen, engagierten Fischern in Frage gestellt oder sogar kritisiert. Das passt wohl so manchem traditionell Fischenden gar nicht, ist er doch felsenfest davon überzeugt, DIE Fischerei auszuüben, die eben die einzig richtige ist.

Vor etwa 20 Jahren, als ich den Jungfischerkurs besuchte, hat man uns beigebracht, wenn immer möglich, so natürlich, sprich mit den am jeweiligen Gewässer vorkommenden Insekten oder sonstigen Getieren zu fischen. Künstliche Köder waren damals verpönt und als "richtiger" Fischer soll man eben die Natur zu nutzen wissen, hiess es. Das habe ich den erfahrenen, älteren Fischern natürlich geglaubt und in den nächsten Jahren auch mit Erfolg praktiziert. Ich war damals fest davon überzeugt, dass dies DIE Fischerei ist und konnte mir in meinen kühnsten Träumen nicht vorstellen, daran irgendeinmal etwas zu ändern.

Als ich mir dann mit meinem ersparten Taschengeld das erste Mal einen für damalige Verhältnisse sauteuren Rapalawobbler gekauft habe, konnte ich mir noch nicht so richtig vorstellen, dass man damit auch Erfolg haben könnte. Doch tatsächlich, auch der Rapala funzte und die neue Technik machte sogar Spass! Nun mussten noch mehr dieser neumodischen Dinger den Weg in meine Köderbox finden!! Das war jetzt DIE Fischerei!

...Einige Jahre vergingen seither. Heute käme ich nie mehr auf die Idee, einen Rapala zu kaufen. Neue Methoden und Köder eroberten den Markt. Die Entwicklung in diesem Bereich ist gewaltig. Auch andere Bereiche, welche in diesem Thread zur Sprache kamen, haben grundsätzlich geändert. Die Fischerei wird sich auch künftig ständig ändern. Als aktiver, leidenschaftlicher und engagierter Fischer sollte man bereit sein, Veränderungen offen entgegen zu blicken. Nicht alles Neue einfach immer negativ zu beurteilen und die Fischer in zwei, sich völlig entgegengesetzte Lager einteilen. Schliesslich haben im Endeffekt alle die selben Interessen und sollten eigentlich an einem Strick ziehen.

Wenn man einige "alte" aber bewährte Praktiken mit neuen, innovativen Ideen erfolgreich verbinden kann, bin ich überzeugt, wird man sein geliebtes Hobby so auch weiterhin mit grosser Zufriedenheit und Begeisterung ausüben können.

"La peche va se changer continuellement!" (oder so...).
Bild
Gruess helix
Schweizer Angler

Re: La pêche a changé. Et vous?

Beitrag von Schweizer Angler »

Ich glaube da verstehen „jungfischer“ wie „altfischer“ einander falsch.

Auch meine verteidigung der „alten“ köder gegenüber den neusten wobblern, hat nichts mit verteidigung einer tradition gegenüber etwas neuem zu tun, sondern allgemein eher mit dem, „dass neue besen gut kehren“ nicht immer gilt, und schon gar nicht für die ewigkeit (jeder neue besen wird einmal alt).
In meinem überfischten vereinsgewässer sind die hechte halt darob dass sie zu 90% releast werden und schon x-hakenerfahrungen haben, nicht mehr so geil auf jeden neuen gummifisch, sondern beissen wieder auf das was sie nur noch selten vorfinden - fische sind bekanntlich lernfähig (scheinbar mehr als wir). Der flexible angler fängt an diesem teich also mehr als der sture. Heisst also,vereinfacht nur, weil etwas neu ist, ist es nicht automatisch gut oder das einzig wahre. Wird aber in der heutigen überkonsumgesellschaft (von welcher gerade junge mehr betroffen sind als alte, weil das marketing voll auf sie abzielt und die jungen oft mehr darauf hereinfallen) als das suggeriert.

Weder ich noch viele andere, z,b, gonefishing, finden „street-fishing“ grundsätzlich schei**e, sondern hinterfragen es, vielleicht nicht zuletzt, weil wir schon viel „neues“ erlebt haben was nicht immer top ist und war. Ne, wir beiden „alten“ haben jeder für sich auch positive aspekte des streetfishings entdeckt. Gonefishing hat es sogar versucht auch ch-verhältnisse zu adaptieren & anzupassen, weil es 1:1 kaum in der ch durchführbar wäre (c&r, fischen als top-scoring etc.) - dies hat er aber vermutlich aus erfahrung hherausgefunden, weil er die fischerei schon lange kennt und wie die leute um die fischer herum darauf reagiern und reagieren könnten, wenn es genau so wie in frankreich bei uns einzug finden würde.

Und meine anspielung im letzten posting war eindeutig darauf abgemünzt, dass zwar junge oft alte kritisieren dass sie sich die alten nicht verändern wollen, unflexibel seien etc,, aber es gerade selbst wie die alten machen, wenn einer ein fischergilet mit sportfischerbrevet-sticker trägt, automatisch auch altmodisch sein müsse – das ist genauso eine vorverurteilung wie wenn z.b. junge in „schlabberhosen“ automatisch arbeitsfaul sein müssten, oder wenn einer ein kapuzenshirt trägt automatisch ein chaot des schwarzen blocks sein muss. Oder die alten werden kritisiert weil sie überall forellen einsetzen wollen, die jungen es aber mit dem „geschrei nach bass“ nicht anders tun.
Schwarz-weiss malen führt weder für die eine noch andere seite mittel- und langfristig irgendwas zum „guten“. Dass aber heute wieder vermehrt schwarz-weiss gemalt wird, entspricht auch unseren „vorbildern“ in der politik, und es gibt genug „rattenfänger“ die uns damit zu locken versuchen – und genug die darauf hereinfallen.

Richtig erkannt verändert sich die fischerei, die angeltechniken. Aber auch unser umfeld und unsere umwelt. Nur wer sich in möglilchst vielem geschickt bewegen und agieren kann, fängt mehr, versteht mehr und kann mehr verstehen und wird auch mehr verstanden. Meine meinung…

Gruss

sa

ps; @twisterboy - ich fische keine teleskopruten :) , sondern unter meinen "spinn"ruten sind auch 3 baitcaster (sogar ein brandneues 4-teiliges traveller-modell). die eine angelte ich schon vor 15 jahren und habe sie usa mitgebracht (die rute habe ich beim bassfischen in florida kennen- und lieben gelernt), damals wurde man von jungen wie von alten blöd angeguckt..... und angemacht - und blöd angemacht übrigens auch von (damals) jungen). und ich kenne heutige junge die mit teleruten angeln und das besser als manch alter hase - also auch ein baitcaster ist nicht besser als ein telecaster. ich finde der angler muss mit seinem gerät zufrieden sein so dass er für ihn allein stimmt - ob`s dem nachbarn gefällt oder nicht, ist zumindest mir meist schnurzegal.
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