La pêche a changé. Et vous?
- Alet
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Re: La pêche a changé. Et vous?
@Schweizer Angler Nicht nur Fleischfischer werden vertrieben. Auch Jungfischer brauchen ein Erfolgserlebnis um dabei zu bleiben. Ich kenne genug Gewässer mit einem traurigen Fischbestand - wen da ein Jungfischer mehrere Tage für einen Fisch braucht, ist er nicht mehr lange dabei.
- daenu
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Re: La pêche a changé. Et vous?
die kampagne sieht für mich eher nach billiger H&M werbung aus...ist natürlich bloss meine meinung..
ob nun die franz. kampagne oder die pics von mathu den einten oder andern mehr ansprechen liegt wohl im auge des betrachters...
für mich sind eher grafiken mit viel natur im hintergrund ansprechend..für andere eventuell die französische variante welche eher auf cool gibt.
viele finden das eine adaption dieser promo in die schweiz auch gut wäre...
sehe ich eigentlich nicht so...
mir ist es ziemlich egal wenn die heutige jugend nicht fischt...wer nicht urinstinklich nach einer derartigen freizeitausübung strebt, muss auch nicht
künstlich damit geködert werden...
jeder der unserem hobby frönen will, wird dies über kurz oder lang einmal versuchen.
für mich, ganz dekadent, je weniger fischer an einem gewässer fischen, desto interessanter ist das gewässer für mich..sei dies
nun durch einen besseren fischbestand oder die (alleinige)abgeschiedenheit draussen in der natur..
tl
dänu
ob nun die franz. kampagne oder die pics von mathu den einten oder andern mehr ansprechen liegt wohl im auge des betrachters...
für mich sind eher grafiken mit viel natur im hintergrund ansprechend..für andere eventuell die französische variante welche eher auf cool gibt.
viele finden das eine adaption dieser promo in die schweiz auch gut wäre...
sehe ich eigentlich nicht so...
mir ist es ziemlich egal wenn die heutige jugend nicht fischt...wer nicht urinstinklich nach einer derartigen freizeitausübung strebt, muss auch nicht
künstlich damit geködert werden...
jeder der unserem hobby frönen will, wird dies über kurz oder lang einmal versuchen.
für mich, ganz dekadent, je weniger fischer an einem gewässer fischen, desto interessanter ist das gewässer für mich..sei dies
nun durch einen besseren fischbestand oder die (alleinige)abgeschiedenheit draussen in der natur..
tl
dänu
-
Schweizer Angler
Re: La pêche a changé. Et vous?
@alet
auch ich kenne viele gewässer mit traurigem bestand - diese scheiden dann aber als fischgewässer halt aus, oder man kann sie renautuieren (aktive mithilfe durch fischer, förderung von kleinfischarten, krebsen etc. was den anderen fischen/dem gesamten nur hilft, genau wie jäger/innen auch hecken anpflanzen etc.), oder intialbesetzen. zudem hjaben wir sehr viele gewässer mit tollem fischbestad, nur halt nicht immer mit forellen/raubfischen, das klima hilft anderen fischarten mit. das edelfische = edelangler-image müssen wir auch ablegen und nicht weiter "schulen".
aber nur forellen/raubfische besetzen damit man was fängt, zieht dann nicht. schneidertage gehören zum fischen. das erlernen von standplätzen, habitat, fischverhalten und arten etc. führt bekannterweise auch eher zum erfolg, als einfach den köder rumschwenken oder immer wieder tausende von forellchen reinzuschmeissen. selbst war ich in meiner anfängerzeit (und das war mehr als ein jahr) auch oft schneider, und je mehr ich angel desto weniger. die natur hat und kann sich nicht unserem hobby anzupassen, sondern wir uns nach ihr zu richten.
man kann den leitstspurch der kampagne durchaus auch auf dies anwenden;
die fischerei hat sich geändert - und du? (ich? ich ändere mich doch nicht, geits no, ich will nur forellen und bass, und davon ganz viele)
zudem ist es eine tatsache dass wir angler für den fischfang weniger zeit aufwenden als unsere vorväter. nebst familien und berufsstress. wollen wir in der verbleibenden wenigen zeit mehr fangen - das geht nicht auf. jungfischer/beginner müssen dies gedult aufbringen können dass nicht immer was geht (und wir haben ihnen dies beizubringen), sonst ist es schlicht das falsche hobby.
gruss
sa
auch ich kenne viele gewässer mit traurigem bestand - diese scheiden dann aber als fischgewässer halt aus, oder man kann sie renautuieren (aktive mithilfe durch fischer, förderung von kleinfischarten, krebsen etc. was den anderen fischen/dem gesamten nur hilft, genau wie jäger/innen auch hecken anpflanzen etc.), oder intialbesetzen. zudem hjaben wir sehr viele gewässer mit tollem fischbestad, nur halt nicht immer mit forellen/raubfischen, das klima hilft anderen fischarten mit. das edelfische = edelangler-image müssen wir auch ablegen und nicht weiter "schulen".
aber nur forellen/raubfische besetzen damit man was fängt, zieht dann nicht. schneidertage gehören zum fischen. das erlernen von standplätzen, habitat, fischverhalten und arten etc. führt bekannterweise auch eher zum erfolg, als einfach den köder rumschwenken oder immer wieder tausende von forellchen reinzuschmeissen. selbst war ich in meiner anfängerzeit (und das war mehr als ein jahr) auch oft schneider, und je mehr ich angel desto weniger. die natur hat und kann sich nicht unserem hobby anzupassen, sondern wir uns nach ihr zu richten.
man kann den leitstspurch der kampagne durchaus auch auf dies anwenden;
die fischerei hat sich geändert - und du? (ich? ich ändere mich doch nicht, geits no, ich will nur forellen und bass, und davon ganz viele)
zudem ist es eine tatsache dass wir angler für den fischfang weniger zeit aufwenden als unsere vorväter. nebst familien und berufsstress. wollen wir in der verbleibenden wenigen zeit mehr fangen - das geht nicht auf. jungfischer/beginner müssen dies gedult aufbringen können dass nicht immer was geht (und wir haben ihnen dies beizubringen), sonst ist es schlicht das falsche hobby.
gruss
sa
- Alet
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Re: La pêche a changé. Et vous?
@SA Top 5 2009 in ZH-Fliessgewässer Bachforelle 7169, Alet 5980, Egli 5072, Schwale 2642, Barbe 1689 (jeweils Stückzahl)
Die Forellen-Zeiten sind an den grossen ZH-Flüssen längst vorbei - in meinen traurigen Flüssen ist das höchste der Gefühle einer der wenigen Alet! Und ein Jungfischer ist praktisch nicht mobil, er kann sich sein Hausgewässer nicht aussuchen. Da ist für ein Anfänger der Schneidertag die Regel und nicht die Ausnahme. Ich persönlich kenne wenige Kinder im Primarschulater die nach 10 Tagen ohne Biss noch dabei sind. Und es gab durchaus Pächter die sehr viel für Jungfischer gemacht haben.
Die Forellen-Zeiten sind an den grossen ZH-Flüssen längst vorbei - in meinen traurigen Flüssen ist das höchste der Gefühle einer der wenigen Alet! Und ein Jungfischer ist praktisch nicht mobil, er kann sich sein Hausgewässer nicht aussuchen. Da ist für ein Anfänger der Schneidertag die Regel und nicht die Ausnahme. Ich persönlich kenne wenige Kinder im Primarschulater die nach 10 Tagen ohne Biss noch dabei sind. Und es gab durchaus Pächter die sehr viel für Jungfischer gemacht haben.
-
Schweizer Angler
Re: La pêche a changé. Et vous?
@ alet
vergiss die fänge in den zh-seen nicht - dort fängt man noch und jungfischer können auch dort angeln.
zudem sind vor- und pubertierende jungfischer eher die die mal aus der fischerei aussteigen. einige kommen später wieder zurück. du kannst selten jugendliche schon in diesem alter auf ein dauerhaftes hobby trimmen - sie wollen verschiedenes ausprobieren.
zudem müsste man die zahlen aus den zh-fliessgewässern nun noch in relation von anzahl fischern und fängen und schneidertagen (leergänge) sehen können - sind es angler die "viel" an wenigen tagen fangen oder umgekehrt etc. solches bietet in der ch derzeit glaube ich nur die bündnerstatistik.
da gibts auch noch interessantes zu lesen;
http://www.bafu.admin.ch/publikationen/ ... CVZ,s-.pdf
gruss
sa
vergiss die fänge in den zh-seen nicht - dort fängt man noch und jungfischer können auch dort angeln.
zudem sind vor- und pubertierende jungfischer eher die die mal aus der fischerei aussteigen. einige kommen später wieder zurück. du kannst selten jugendliche schon in diesem alter auf ein dauerhaftes hobby trimmen - sie wollen verschiedenes ausprobieren.
zudem müsste man die zahlen aus den zh-fliessgewässern nun noch in relation von anzahl fischern und fängen und schneidertagen (leergänge) sehen können - sind es angler die "viel" an wenigen tagen fangen oder umgekehrt etc. solches bietet in der ch derzeit glaube ich nur die bündnerstatistik.
da gibts auch noch interessantes zu lesen;
http://www.bafu.admin.ch/publikationen/ ... CVZ,s-.pdf
gruss
sa
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Chillimaster
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rehlig4ever
Re: La pêche a changé. Et vous?
Wenn man den Artikel nicht ironisch liest ziemlich gut.
Ich verstehe nicht, wieso sich manche von euch gegen die "neuen" Fischer und gegens Streetfishing wehren. Wie SA sagt, nicht jeder kann sich seine Gewässer aussuchen und mit dem Auto ins Grüne fahren. Da liegt es nahe am Stadtkanal sein Glück zu versuchen. Vor allem in deutschen und französischen Städten wos wirklich meistens nur diese Möglichkeit gibt ists schon sehr populär. Und häufig finden sich in den Stadtgewässern die besseren Fische als anderswo weil sie nicht so gezielt befischt werden wie an einem Vereinsweiher, von den Unmengen an Lebensmitteln an denen sich zB fette Alets die Bäuche vollschlagen können ganz zu schweigen. Also: Wehrt euch gar nicht erst gegen die Jugend die mitten in der Stadt fischt, Urbanfishing wird sich früher oder ein bisschen später auch in der Schweiz so richtig etablieren.
Ich verstehe nicht, wieso sich manche von euch gegen die "neuen" Fischer und gegens Streetfishing wehren. Wie SA sagt, nicht jeder kann sich seine Gewässer aussuchen und mit dem Auto ins Grüne fahren. Da liegt es nahe am Stadtkanal sein Glück zu versuchen. Vor allem in deutschen und französischen Städten wos wirklich meistens nur diese Möglichkeit gibt ists schon sehr populär. Und häufig finden sich in den Stadtgewässern die besseren Fische als anderswo weil sie nicht so gezielt befischt werden wie an einem Vereinsweiher, von den Unmengen an Lebensmitteln an denen sich zB fette Alets die Bäuche vollschlagen können ganz zu schweigen. Also: Wehrt euch gar nicht erst gegen die Jugend die mitten in der Stadt fischt, Urbanfishing wird sich früher oder ein bisschen später auch in der Schweiz so richtig etablieren.
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astacus
Re: La pêche a changé. Et vous?
urban fishing praktiziere ich bereits seit meiner kindheit und einige ältere kollegen haben dies auch bereits in ihrer kindheit gemacht. nichts neues also, sondern schon seit jahren alltag (zumindest bei uns).
dennoch kann ich mit der "kampagne" mat mattu weit mehr anfangen als mit derjenigen der franzosen.
dennoch kann ich mit der "kampagne" mat mattu weit mehr anfangen als mit derjenigen der franzosen.
- Horst Schlümmer
- Beiträge: 645
- Registriert: Mi 17. Okt 2007, 15:56
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Re: La pêche a changé. Et vous?
Liegt vielleicht auch am Usermix hier im Forum. Das FF ist - gemäss meinem Empfinden - nicht gerade ein Hort jugendlicher Avantgardisten, sondern eher ein Sammelbecken "Gilet-mit-Sporfischerbrevetaufnäher tragender, ländlicher Traditionalisten" (Nicht wertend gemeint ! Jeder wie er möchte)rehlig4ever hat geschrieben:Ich verstehe nicht, wieso sich manche von euch gegen die "neuen" Fischer und gegens Streetfishing wehren.
MfG
Chris
born to fish - forced to work
"My biggest worry is that my wife (when I'm dead) will sell my fishing gear for what I said I paid for it."
Chris
born to fish - forced to work
"My biggest worry is that my wife (when I'm dead) will sell my fishing gear for what I said I paid for it."
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Schweizer Angler
Re: La pêche a changé. Et vous?
hohooo
ich bin urban, politisch eher grün-liberal oder manchmal richtung cvp, keinenfalls ländlich svp, und ich trage seit mehr als 10 jahren kein gilet und kein aufnäher an irgendwas
gruss
sa
gruss
sa
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gonefishing
Re: La pêche a changé. Et vous?
Ich habe mich auch nicht gegen das Streetfishing ausgesprochen, sondern wollte sagen dass in meinen Augen diese Kampagne die Fischerei als etwas darstellt was sie gar nicht ist, bzw. viele wichtige Aspekte der Fischerei ausgeblendet werden. Was dazu führen könnte, dass ein Klientel angesprochen wird dass mit der Fischerei wie sie halt auch noch ist, dann nicht viel anfangen kann.
Ich erkenne mich und mein Hobby auf den Plakaten zumindest überhaupt nicht wieder... (obwohl ich auf der Aarstrasse in Bern auch schon Strassenfischer war
)
Ich erkenne mich und mein Hobby auf den Plakaten zumindest überhaupt nicht wieder... (obwohl ich auf der Aarstrasse in Bern auch schon Strassenfischer war
-
rehlig4ever
Re: La pêche a changé. Et vous?
@horst: Ja, kann sein. Aber jeder hat mal mit Zäpfeln angefangen und ich denke es gibt hier im Forum Jugendliche aus der Stadt die Interesse am urbanen Fischen zeigen würden. Wenns in Frankreich klappt, wieso bei uns nicht auch?
Kanns nur jedem empfehlen, die stadt-eigenen Gewässer mal ein bisschen genauer zu betrachten und sich nach der Fischerkarte dazu erkundigen. An verpachteten Strecken muss man als Junger halt den Mut, die Arbeit oder die Zeit auf sich nehmen die Adresse des Pächters rauszusuchen und dann auch wirklich anrufen. Auf den Homepages der Fischereiverwaltung wird zT sogar ausgeschrieben wos noch freie Plätze hat. Viele Leute (und gar nicht unbedingt Junge) haben irgendwie das Gefühl dass die Pächter auf einen zukommen müssen - so ists aber nicht!
Und wenns geklappt hat mit der Karte, sollte man am Wasser unbedingt fair und anständig sein und fischen, man ist sich in der Stadt vielen Blicken augeliefert. Kritiker kann man sich ziemlich gut mit zurechtgelegten Sprüchen vom Hals halten bzw Vorwürfen freundlich aber bestimmt entgegnen. Dies geht aber wirklich nur wenn man korrekt fischt, denn die Polizei ist schnell mal gerufen von einem Passanten und dann muss die Montage wirklich den Vorschriften entsprechen. Mit Kopfhörern wird man gar nicht erst angesprochen, ist aber nicht jedermanns Ding.
Sollte jetzt jemand mit meinem Beitrag nix anfangen können, ignoriert ihn. Ich hab das auch mehr in der Hoffnung geschrieben dass noch junge Fischer mitlesen die nicht so wissen ob und wo sie in der Stadt denn überhaupt fischen sollen...
Kanns nur jedem empfehlen, die stadt-eigenen Gewässer mal ein bisschen genauer zu betrachten und sich nach der Fischerkarte dazu erkundigen. An verpachteten Strecken muss man als Junger halt den Mut, die Arbeit oder die Zeit auf sich nehmen die Adresse des Pächters rauszusuchen und dann auch wirklich anrufen. Auf den Homepages der Fischereiverwaltung wird zT sogar ausgeschrieben wos noch freie Plätze hat. Viele Leute (und gar nicht unbedingt Junge) haben irgendwie das Gefühl dass die Pächter auf einen zukommen müssen - so ists aber nicht!
Und wenns geklappt hat mit der Karte, sollte man am Wasser unbedingt fair und anständig sein und fischen, man ist sich in der Stadt vielen Blicken augeliefert. Kritiker kann man sich ziemlich gut mit zurechtgelegten Sprüchen vom Hals halten bzw Vorwürfen freundlich aber bestimmt entgegnen. Dies geht aber wirklich nur wenn man korrekt fischt, denn die Polizei ist schnell mal gerufen von einem Passanten und dann muss die Montage wirklich den Vorschriften entsprechen. Mit Kopfhörern wird man gar nicht erst angesprochen, ist aber nicht jedermanns Ding.
Sollte jetzt jemand mit meinem Beitrag nix anfangen können, ignoriert ihn. Ich hab das auch mehr in der Hoffnung geschrieben dass noch junge Fischer mitlesen die nicht so wissen ob und wo sie in der Stadt denn überhaupt fischen sollen...