Güllenmaden aufbewahren

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SpeeSigg

Güllenmaden aufbewahren

Beitrag von SpeeSigg »

Hallo

Habe jedes mal das Problem, dass meine Güllenmaden (die aus dem Misthaufen, mit dem langen spitzen Schwanz) nach einigen Tagen den Geist aufgeben.
Meine bisherige Methode war, dass ich einiges an Mist und auch viel Flüssigkeit in ein Konservenglas (Löcher im Deckel) gemacht habe und die Maden dann rein (ca. 100 pro Glas). Aufbewahrt habe ich sie jeweils bei Zimmertemperatur. Im Misthaufen waren Sie ja auch in der Flüssigkeit unter dem Haufen, also Sauerstoff wird dort wohl auch keiner mehr vorhanden sein.

Meine These: sie sind in der Flüssigkeit "ertrunken". Werde es mal ohne Flüssigkeit versuchen, bzw. mal Trocken mit Sägemehl und/oder nassem Eierkarton.

Hat jemand Erfahrungen damit? Irgendwelche erfolgreicheren Methoden?

Danke und Gruss
T-Rig

Re: Güllenmaden aufbewahren

Beitrag von T-Rig »

SpeeSigg hat geschrieben:Irgendwelche erfolgreicheren Methoden?
Versuchs mal mit Kunstköder, dann musst du dir diese Sauerei nicht mehr antun....
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Basler-Felchen-Pimper
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Re: Güllenmaden aufbewahren

Beitrag von Basler-Felchen-Pimper »

Was sind den Güllenmaden?? :book:

Ich kenne nur die normalen Fleischmaden und Pinkies.
Gruss Marco
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Loup
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Re: Güllenmaden aufbewahren

Beitrag von Loup »

@ Basler-Felchen-Pimper
Für mich sind das sehr, sehr gruselige Vicher. Kenn die nur aus der Kindheit, von Ferien auf dem Bauernhof. Die sind da das Plumsclo heraufgekrochen. Ich ging da nie mehr aufs ...
Soll ein guter Köder sein. Bin ja überhaupt nicht gegen Naturköder. Die würde ich aber nicht einmal kurz vor dem Hungertod an einen Angelhaken montieren.
Gruss vom Murtensee
Loup
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Martin
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Re: Güllenmaden aufbewahren

Beitrag von Martin »

Als Fischköder sicherlich zu gebrauchen (Geruchsintensiv) wenn man sich nicht scheut mit diesen Stinkfichern zu handieren.

Güllenmaden (auch im Dialekt "Güllemigger" genannt) findet man in den Jauchegruben von Bauernbetrieben, jedoch kann ich nicht sagen wie die Dinger richtig auf Deutsch, weder auf Lateinisch benannt werden. Mach mich mal auf die Suche :-)



EDIT:

Nur noch als Hinweis, Jauchemaden sind z.T. als Fischereiköder verboten.

http://www.hebeisen.ch/pdf/kat2007_glardon_109_112.pdf
Gruss Martin

Es ist mir egal wie dein Vater heisst, solange ich hier angle geht niemand übers Wasser
Arts

Re: Güllenmaden aufbewahren

Beitrag von Arts »

Hallo,

Was ich herausgefunden habe:
Wikipedia hat geschrieben:Als Anpassung an verschiedene ökologische Ansprüche variieren die weiteren Merkmale der Maden stark. So gibt es unter ihnen Tiere, die im Schlamm oder Wasser leben und spezielle Atemröhren ausgebildet haben (siehe Mistbiene). Die Atemröhrchen (Tracheen) durchziehen den ganzen Körper und enden am hinteren Körperende. Somit können diese Maden gleichzeitig fressen und atmen, während sie kopfüber in den Nährstoffen stecken. Die Öffnungen (Stigmen) an den Atemröhren sind mit einem speziellen Verschlussmechanismus versehen, damit nicht Schmutz und Wasser ins Tracheensystem gelangen können.
Die Maden selbst können sich wohl je nach Habitat anpassen und im Stall von folgenden Fliegen stammen:

Stubenfliege (Musca domestica), Larven entwickeln sich im im Einstreu, Futterresten, Mist
Wadenstecher (Stomoxys calcitrans), Larven entwickeln sich im Mist, Futterresten

Dann gibt es noch als Nützling gegen diese Stallfliegen die aus Amerika stammende

Güllefliege (Ophyra aenescens), Sie lebt an gleichen Brutstätten wie die Stallfliegen und lässt sich unter anderem in Güllelöchern ansiedeln. Die Güllefliege hällt sich im Gülleloch auf da Lichtscheu und fliegt weder Mensch noch Tier an ist kein Lästling und überträgt keine Krankheiten, einmal angesiedelt hat sie eine Fliegenunterdrückende Wirkung da die Maden sich von Stallfliegenlarven ernähren.

Gruss
Thomas
Olle

Re: Güllenmaden aufbewahren

Beitrag von Olle »

Sehr lehrreich, Danke!
davidoff
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Re: Güllenmaden aufbewahren

Beitrag von davidoff »

Güllemügger in Sägemehl/Späne aufbewahren geht gut. Fleischmaden und Bienenmaden werden ja auch so aufbewahrt.

Haben die Güllenmügger nicht eine Säure die giftig ist, darum sind sie ja auch teilweise verboten.

Habe vor 40 Jahren mit meinem Vater zusammen GUTE Egli gefangen mit den Güllenmügger.

Gruss
davidov
EHC OLTEN
*1934*
Wasabi

Re: Güllenmaden aufbewahren

Beitrag von Wasabi »

davidoff hat geschrieben:Güllemügger in Sägemehl/Späne aufbewahren geht gut. Fleischmaden und Bienenmaden werden ja auch so aufbewahrt.
davidov

Klar, ich fische in der CH selten bis nie mit Maden, ist ne saurei, stinkige Finger usw.....
Aber, wieso werden eigentlich in der Schweiz die Maden in Sägemehl/Späne usw aufbewahrt? Im Ausland bekommt man die Maden einfach in einem Becher und seltsamerweise überleben die auch 1-2Wochen ohne Kühlschrank und in grösster Hitze. Undenkbar hier in der Schweiz!

Ist sicher wieder so eine Verkaufstaktik um Umsatz zu machen auf kosten der Fischer :?
gonefishing

Re: Güllenmaden aufbewahren

Beitrag von gonefishing »

Güllemaden habe ich jetzt auch noch nie gehört.
Dachte zunächst das wäre ein umgangssprachlicher Begriff für Berkley Powerbait.... :lol:
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