Traurig aber wahr...
Re: Traurig aber wahr...
Solange die grossen Fischfangnationen horrende Subventionen zahlen wird sich da nichts ändern. Hätte nie gedacht das der Mensch so dumm ist und die Meere bis zum kollabieren bringt. Aber eben den Mensch gibts ja in der Evolution noch nicht lange und wird sicher auch "bald" wieder aussterben. Die Natur hat den Faktor Zeit um sich eventuell wieder zu regenerieren wenn nicht sofort gehandelt wird.
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Arts
Re: Traurig aber wahr...
Hallo,
Traurig aber wahr. Wie die Studie sagt , wenn sich in der Fischerei nichts ändert, d.h alles so bleibt wie heute, wird die Fischerei wie wir sie heute betreiben in den nächsten 50 Jahren total kollabieren und diese Nahrungsquelle wird für den Menschen nicht mehr zur Verfügung stehen!.
Schaut mal als Beispiel den Blauflossenthunfisch, heute sind Weltweit noch 20% des ursprünglichen Bestandes vorhanden! Mit dessen Verknappung, steigt auch sein Wert, dadurch werden die Fangmethoden optimiert was wiederum einen weiteren Rückgang der Erträge bedeutet. ein Teufelskreis! Hochgerüstete Fangflotten machen Jagd auf immer weniger Fische.
Das Problem ist wenn einmal eine Art um die kritische Grenze von 70, 80 bis 90% reduziert wird, kann man nicht mehr voraussagen ob sich diese Bestände erholen, oder inwiefern es Auswirkungen auf andere Arten oder das gesammte Ökosystem hat
Die Geschichte hat dies bereits gezeigt:
Der Kabeljau, was ein Meer ohne Fische bedeute erfuhren die Fischer von Neufundland bereits im Juli des Jahres 1992. Der kanadische Fischereiminister verhängte damals ein totales Fangverbot für Kabeljau, Die Beständes des einst reichsten Fischgrundes der Welt waren nach nur wenigen Jahrzenten industrieller Ausbeutung vollständig zusammengebrochen.
Durch das Fangverbot erhoffte man sich eine Erholung der Bestände, aber es war zu spät die kritische Grenze wurde bereits unterschritten, das ökologische Gleichgewicht hat sich dort dauerhaft verschoben und der Kabeljau ist bis heute dort nicht mehr zurückgekehrt. An jenem historischen Tag verloren über 40'000 Fischer ihre Existenz!
Und das die Politik hier kaum was ausrichten kann zeigt uns die Geschichte auch.. 1982 verabschiedete die EU erstmals eine gemeinsame Fischereipolitik. Seit dem werden in Brüssel Jahr für Jahr Fangquoten fesgelegt. Aber eine nachhaltige Bewirtschaftung der europäischen Meer konnte bislang kein EU-Kommisar gegen die Interessen der traditionellen Fischereinationen durchsetzen!
In manchen Jahren wurden für einzelne Fischarten doppelt soviele Fangrechte vergeben wie von Wissenschaftlern empfohlen! Und der Witz die Fischer können nicht einmal soviel fangen wie sie durften (erreichen die Quoten nicht)!
Höhere Quoten als die Fischer noch an Land ziehen ist kein Management! Im Prinzip heisst das, geht nach draussen und fangt soviel wie ihr könnt. dies ist leider regelmässig der Fall und sogar noch bei Beständen die gerade am zusammenbrechen sind.
Durch das Zusammenbrechen der Fischebestände in Europa, weichen viele Fischereiflotten an die afrikanische Küste aus
mit denen die EU bereits langfristige Fischereiabkommen getroffen haben. Die EU bezahlet den Ländern dafür Geld, was aber nicht im Verhältnis zur Menge die entnommen wird steht. 145 Millionen Euro bezahlt die EU für die Fischereirechte der praktisch gesamten afrikanischen Westküste! Im Vergleich, würden diese Länder ihren Fisch selber fangen und in der EU vermarkten würden sie fast 20x mehr einnehmen als sie von der EU erhalten! Die Wirtschaftsstrukturen dieser Länder brechen so zusammen. Gegen die hochindustrialisierten Flotten haben die einheimmischen Fischer keine Chance! Die Folge der Politik, die lokale Ernährungslage wird zunehmend dramatischer. Menschen verarmen und machen sich zu tausenden unterwegs nach Europa..
Zusätzlich führt diese Politik dazu, das es dort immer mehr Piratenfischer gibt, welche sich an keine Fangmengen halten. Man sagt das Piratenfischer immerhin weltweit jährlich zwischen 3-7 Milliarden Euro erwirtschaften. Nach Schätzungen der Welt Ernährungs Organisation schöpfen Piratenfischer über 30% der gesamten Fangmenge ab!
Wenn die Methoden zum Artenschutz und das Management und die Politik nicht grundregelnd geändert werde, sagen Meeresbiologen voraus, wird dies das letzte Jahrhundert mit wild gefangenem Fisch sein!
Gruss
Thomas
Traurig aber wahr. Wie die Studie sagt , wenn sich in der Fischerei nichts ändert, d.h alles so bleibt wie heute, wird die Fischerei wie wir sie heute betreiben in den nächsten 50 Jahren total kollabieren und diese Nahrungsquelle wird für den Menschen nicht mehr zur Verfügung stehen!.
Schaut mal als Beispiel den Blauflossenthunfisch, heute sind Weltweit noch 20% des ursprünglichen Bestandes vorhanden! Mit dessen Verknappung, steigt auch sein Wert, dadurch werden die Fangmethoden optimiert was wiederum einen weiteren Rückgang der Erträge bedeutet. ein Teufelskreis! Hochgerüstete Fangflotten machen Jagd auf immer weniger Fische.
Das Problem ist wenn einmal eine Art um die kritische Grenze von 70, 80 bis 90% reduziert wird, kann man nicht mehr voraussagen ob sich diese Bestände erholen, oder inwiefern es Auswirkungen auf andere Arten oder das gesammte Ökosystem hat
Die Geschichte hat dies bereits gezeigt:
Der Kabeljau, was ein Meer ohne Fische bedeute erfuhren die Fischer von Neufundland bereits im Juli des Jahres 1992. Der kanadische Fischereiminister verhängte damals ein totales Fangverbot für Kabeljau, Die Beständes des einst reichsten Fischgrundes der Welt waren nach nur wenigen Jahrzenten industrieller Ausbeutung vollständig zusammengebrochen.
Durch das Fangverbot erhoffte man sich eine Erholung der Bestände, aber es war zu spät die kritische Grenze wurde bereits unterschritten, das ökologische Gleichgewicht hat sich dort dauerhaft verschoben und der Kabeljau ist bis heute dort nicht mehr zurückgekehrt. An jenem historischen Tag verloren über 40'000 Fischer ihre Existenz!
Und das die Politik hier kaum was ausrichten kann zeigt uns die Geschichte auch.. 1982 verabschiedete die EU erstmals eine gemeinsame Fischereipolitik. Seit dem werden in Brüssel Jahr für Jahr Fangquoten fesgelegt. Aber eine nachhaltige Bewirtschaftung der europäischen Meer konnte bislang kein EU-Kommisar gegen die Interessen der traditionellen Fischereinationen durchsetzen!
In manchen Jahren wurden für einzelne Fischarten doppelt soviele Fangrechte vergeben wie von Wissenschaftlern empfohlen! Und der Witz die Fischer können nicht einmal soviel fangen wie sie durften (erreichen die Quoten nicht)!
Höhere Quoten als die Fischer noch an Land ziehen ist kein Management! Im Prinzip heisst das, geht nach draussen und fangt soviel wie ihr könnt. dies ist leider regelmässig der Fall und sogar noch bei Beständen die gerade am zusammenbrechen sind.
Durch das Zusammenbrechen der Fischebestände in Europa, weichen viele Fischereiflotten an die afrikanische Küste aus
mit denen die EU bereits langfristige Fischereiabkommen getroffen haben. Die EU bezahlet den Ländern dafür Geld, was aber nicht im Verhältnis zur Menge die entnommen wird steht. 145 Millionen Euro bezahlt die EU für die Fischereirechte der praktisch gesamten afrikanischen Westküste! Im Vergleich, würden diese Länder ihren Fisch selber fangen und in der EU vermarkten würden sie fast 20x mehr einnehmen als sie von der EU erhalten! Die Wirtschaftsstrukturen dieser Länder brechen so zusammen. Gegen die hochindustrialisierten Flotten haben die einheimmischen Fischer keine Chance! Die Folge der Politik, die lokale Ernährungslage wird zunehmend dramatischer. Menschen verarmen und machen sich zu tausenden unterwegs nach Europa..
Zusätzlich führt diese Politik dazu, das es dort immer mehr Piratenfischer gibt, welche sich an keine Fangmengen halten. Man sagt das Piratenfischer immerhin weltweit jährlich zwischen 3-7 Milliarden Euro erwirtschaften. Nach Schätzungen der Welt Ernährungs Organisation schöpfen Piratenfischer über 30% der gesamten Fangmenge ab!
Wenn die Methoden zum Artenschutz und das Management und die Politik nicht grundregelnd geändert werde, sagen Meeresbiologen voraus, wird dies das letzte Jahrhundert mit wild gefangenem Fisch sein!
Gruss
Thomas
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Arts
Re: Traurig aber wahr...
Hallo,
Ich muss zu dem ganzen noch eine Analogie hinzufügen was die Festlegung der Fangquoten angeht:
Da wären bei uns Sportfischern Jahres oder Saisonquoten auch sinnvoller und nachhaltiger, wie es für die Äsche nun der Fall ist....
Dazu kommt das die Fangzahlbeschränkunge seit ich das erste mal ein Patent gelöst habe (als Kind) kaum angepasst wurden... Forellen durfte man schon vor 25 Jahre 6 pro Tag fangen. Die Bestände haben sich aber sehr wohl verändert..
z.B: 6 Forellen pro Tag an Gewässern wie die Sense oder Schwarzwasser ist doch kein Management........ das wird jetzt niemand jemals fangen! Das heisst für diese Flüsse auch.. fangt soviel ihr könnt....
Also ich würde so eine Management begrüssen! Ansonsten blüht uns was den Weltmeeren blüht.
EDIT: Eine Fangzahlbeschränkung soll ja einschränken, ansonsten nützt sie nichts! Fangquoten sollten so sein, dass man selten weniger fängt als erlaubt. Und nicht wie heute, dass man selten soviel fängt wie man darf.
Gruss
Thomas
Ich muss zu dem ganzen noch eine Analogie hinzufügen was die Festlegung der Fangquoten angeht:
Die festgelegten Tagesquoten bei uns Sportfischern, gleicht dem aufs Haar, oder hat jemand von euch an jedem Angeltag die 6 Forellen, 5 Hechte usw. herausgeholt? Dies wird wohl bei jeder Fischart mit Fangzahlbeschränkung selten der Fall sein (ausser in den Puffs)Ich hat geschrieben:Höhere Quoten als die Fischer noch an Land ziehen ist kein Management! Im Prinzip heisst das, geht nach draussen und fangt soviel wie ihr könnt. dies ist leider regelmässig der Fall und sogar noch bei Beständen die gerade am zusammenbrechen sind.
Da wären bei uns Sportfischern Jahres oder Saisonquoten auch sinnvoller und nachhaltiger, wie es für die Äsche nun der Fall ist....
Dazu kommt das die Fangzahlbeschränkunge seit ich das erste mal ein Patent gelöst habe (als Kind) kaum angepasst wurden... Forellen durfte man schon vor 25 Jahre 6 pro Tag fangen. Die Bestände haben sich aber sehr wohl verändert..
z.B: 6 Forellen pro Tag an Gewässern wie die Sense oder Schwarzwasser ist doch kein Management........ das wird jetzt niemand jemals fangen! Das heisst für diese Flüsse auch.. fangt soviel ihr könnt....
Also ich würde so eine Management begrüssen! Ansonsten blüht uns was den Weltmeeren blüht.
EDIT: Eine Fangzahlbeschränkung soll ja einschränken, ansonsten nützt sie nichts! Fangquoten sollten so sein, dass man selten weniger fängt als erlaubt. Und nicht wie heute, dass man selten soviel fängt wie man darf.
Gruss
Thomas
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astacus
Re: Traurig aber wahr...
wobei man aber sagen muss, dass es bei uns dem gesetzgeber mit fangzahlbeschränkungen nicht darum geht, die fänge effektiv zu beschränken, sondern lediglich eine bessere verteilung der fänge innerhalb der fischer zu erreichen.
den fall der äsche jetzt mal ausgenommen, wo mit der fangzahlbeschränkung die entnahme tatsächlich begrenzt werden soll, kann man den behörden also nicht vorwerfen, diese massnahme nütze nichts zur schonung der bestände. denn diese wird damit ja gar nicht angestrebt.
den fall der äsche jetzt mal ausgenommen, wo mit der fangzahlbeschränkung die entnahme tatsächlich begrenzt werden soll, kann man den behörden also nicht vorwerfen, diese massnahme nütze nichts zur schonung der bestände. denn diese wird damit ja gar nicht angestrebt.
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Arts
Re: Traurig aber wahr...
Hallo asti und alle...
Aber das würde ja heissen das unsere Bestände gesund sind.... das ist doch aber nicht so. ansonsten wären ja kaum Fische wie die Bachforelle im dem Status "gefährdet".
Und das ist dann eben nicht besser als das was in der Politik und im Management unserer Weltmeere passiert....
Wer fängt schon die erlaubten Tagesquoten? Die Minderheit.... Das rechtfertigt ja die sogenanten "Fleischfischer", wer nicht "Fleischfischer" ist, ist selberschuld, was ich nicht fange, fängt ein anderer, die Bestände gefährde ich eh nicht, ist ja nicht ziel des Gesetzgebers diese zu beschränken, also ist es ja nicht falsch die Quote voll aus zu schöpfen, es ist rücksichtsvoll gegenüber meinen Fischerkollegen, denn wir haben gesunde Bestände. Die gerechte Verteilung ist sichergestellt...
Warum dann immer die Verurteilung der "Fleischfischer". Warum sollen die nachhaltiger denken als es der Gesetzgeber tut?
Realistisch gesehen: Bei unseren Quoten ist das wohl nie der Fall das jemand mehr fängt als erlaubt.. da fängt niemand jemandem was weg ...man kann froh sein das man "etwas" fängt, oder ist jeder Fisch, einer der mein Kollege nicht fangen wird, obwohl ich noch unter der Quote bin?
Für die gerechte Verteilung sind unsere Quoten untauglich.... mit dem Ziel die Fänge gerecht zu verteilen, sagen die definierten Quoten noch immer... Fangt so viel ihr könnt.... weil kaum jemand soviel fängt wie er darf oder eben, die tages Fangzahlbeschränkung es erlaubt.
Was meinst ihr dazu?
Thomas
Aber das würde ja heissen das unsere Bestände gesund sind.... das ist doch aber nicht so. ansonsten wären ja kaum Fische wie die Bachforelle im dem Status "gefährdet".
Wie soll den das gehen wenn man selten die Beschränkung erreicht? Und, Nachhaltigkeit, ist in derm Fall nicht Ziel des Gesetzgebers und der festgesetzten Fangzahlbeschränkungen, sondern nur die gerechte Verteilung von dessen was es noch hat unter den Fischern.astacus hat geschrieben:sondern lediglich eine bessere verteilung der fänge innerhalb der fischer zu erreichen.
Und das ist dann eben nicht besser als das was in der Politik und im Management unserer Weltmeere passiert....
Wer fängt schon die erlaubten Tagesquoten? Die Minderheit.... Das rechtfertigt ja die sogenanten "Fleischfischer", wer nicht "Fleischfischer" ist, ist selberschuld, was ich nicht fange, fängt ein anderer, die Bestände gefährde ich eh nicht, ist ja nicht ziel des Gesetzgebers diese zu beschränken, also ist es ja nicht falsch die Quote voll aus zu schöpfen, es ist rücksichtsvoll gegenüber meinen Fischerkollegen, denn wir haben gesunde Bestände. Die gerechte Verteilung ist sichergestellt...
Warum dann immer die Verurteilung der "Fleischfischer". Warum sollen die nachhaltiger denken als es der Gesetzgeber tut?
Realistisch gesehen: Bei unseren Quoten ist das wohl nie der Fall das jemand mehr fängt als erlaubt.. da fängt niemand jemandem was weg ...man kann froh sein das man "etwas" fängt, oder ist jeder Fisch, einer der mein Kollege nicht fangen wird, obwohl ich noch unter der Quote bin?
Für die gerechte Verteilung sind unsere Quoten untauglich.... mit dem Ziel die Fänge gerecht zu verteilen, sagen die definierten Quoten noch immer... Fangt so viel ihr könnt.... weil kaum jemand soviel fängt wie er darf oder eben, die tages Fangzahlbeschränkung es erlaubt.
Was meinst ihr dazu?
Thomas
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rasch
Re: Traurig aber wahr...
Nun es liegt aber auch in unserer Hand ............
da läuft doch ein schöner Werbespot vom Coop von wegen Natur und wir haben nur einen Planeten und so ........
Die nächste Thunfischdosen-Aktion lässt grüssen .............
Deshalb mein Aufruf: Kauft keine Fische aus industriellem Fischfang ........... geht ans Wasser und fangt Eure Fische selbst
So kann jeder einzelne etwas tun, auch wenn's nur einen Bruchteil eines Tropfens auf den heissen Stein ist.
da läuft doch ein schöner Werbespot vom Coop von wegen Natur und wir haben nur einen Planeten und so ........
Die nächste Thunfischdosen-Aktion lässt grüssen .............
Deshalb mein Aufruf: Kauft keine Fische aus industriellem Fischfang ........... geht ans Wasser und fangt Eure Fische selbst
So kann jeder einzelne etwas tun, auch wenn's nur einen Bruchteil eines Tropfens auf den heissen Stein ist.
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Arts
Re: Traurig aber wahr...
Bravo rasch!
Meine Worte, ich kaufe keinen Meeresfisch mehr (Wildfang)... wenn doch, dan schaue ich auf das MSC Gütesiegel in der Hoffnung das dies nicht nur leere Worte sind......
Gruss
Thomas
Meine Worte, ich kaufe keinen Meeresfisch mehr (Wildfang)... wenn doch, dan schaue ich auf das MSC Gütesiegel in der Hoffnung das dies nicht nur leere Worte sind......
Gruss
Thomas
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Arts
Re: Traurig aber wahr...
Hallo Zusammen,
Ich war heute im Coop, habe mir die Zanderfilet angschaut, Herkunft Estland, Russland.
Ich habe mich danach im WWW informiert wie es denn um die Nachhaltigkeit des Zanders aus diesen Regionen steht, und habe auf der WWF Seite Deutschland Einkaufsratgeber folgendes gefunden:
Biologische Charakteristika: Zander ist ein in Europa und Westasien heimischer Süßwasserfisch. In Skandinavien und Westeuropa sind die Bestände nicht überfischt. Anders in Osteuropa: Dort wurden einige Fischereien bereits geschlossen, z. B. in Estland und Westrussland. Die Widerstandsfähigkeit der Art gegen Fischereidruck ist ansonsten niedrig.
Ökologische Auswirkungen: Die Auswirkungen der Fischerei auf das Ökosystem sind gering. Der Beifang ist nicht sehr hoch.
Management: In Osteuropa finden keine regelmäßigen Bestandsschätzungen statt, die Fischerei in den meisten Gebieten ist unreguliert. In Skandinavien ist für Zander ein Gebietsmanagement oder Mehrartenmanagement üblich. Die Effektivität des Managements variiert je nach Land.
WWF-Empfehlung:
Zander aus Osteuropa: Zweite Wahl
Zander aus Westeuropa / MSC: Gute Wahl
Mann muss auch beim Binnen-, Süsswasserfisch aufpassen...
Gruss
Thomas
Ich war heute im Coop, habe mir die Zanderfilet angschaut, Herkunft Estland, Russland.
Ich habe mich danach im WWW informiert wie es denn um die Nachhaltigkeit des Zanders aus diesen Regionen steht, und habe auf der WWF Seite Deutschland Einkaufsratgeber folgendes gefunden:
Biologische Charakteristika: Zander ist ein in Europa und Westasien heimischer Süßwasserfisch. In Skandinavien und Westeuropa sind die Bestände nicht überfischt. Anders in Osteuropa: Dort wurden einige Fischereien bereits geschlossen, z. B. in Estland und Westrussland. Die Widerstandsfähigkeit der Art gegen Fischereidruck ist ansonsten niedrig.
Ökologische Auswirkungen: Die Auswirkungen der Fischerei auf das Ökosystem sind gering. Der Beifang ist nicht sehr hoch.
Management: In Osteuropa finden keine regelmäßigen Bestandsschätzungen statt, die Fischerei in den meisten Gebieten ist unreguliert. In Skandinavien ist für Zander ein Gebietsmanagement oder Mehrartenmanagement üblich. Die Effektivität des Managements variiert je nach Land.
WWF-Empfehlung:
Zander aus Osteuropa: Zweite Wahl
Zander aus Westeuropa / MSC: Gute Wahl
Mann muss auch beim Binnen-, Süsswasserfisch aufpassen...
Gruss
Thomas

