Leider fehlte mir die Zeit diesen Bericht früher einzustellen.
Freitag 7. Mai 2010
Oeschinensee
Nach einer schlaflosen Nacht entschloss ich mich um ca. 4.00 Uhr die Federn zu verlassen und angeln zu gehen. Es ist immer noch schöner am Wasser einzuschlafen als sich im Bett herum zu wälzen. Aber wohin soll dieser spontane Ausflug hingehen? Da ich in der Emme und Aare nicht die besten Wasserbedingungen vorfinden würde, entschloss ich mich an den Oeschi zu gehen. Also packte ich meine sieben Sachen zusammen und machte mich auf den Weg. In Kandersteg angekommen überrumpelte mich folgende Einsicht: Die Gondelbahn nimmt ja den Betrieb erst nächstes Wochenende auf und zudem wäre ich viel zu früh dran. Um 6.30 Uhr fährt noch keine Gondel!! Na was soll’s, so gehe ich halt zu Fuss. Es war ziemlich kalt und so zog ich mich warm an. „Zu warm“ wie sich auf halben Weg herausstellte. Zudem hätten einige Stunden Schlaf dieser Wanderung zu einem Vorteil verholfen.
Was soll’s,
dieser Trip wird wohl dieses 45 Jährige Bleichgesicht nicht umbringen.
Am See angekommen
wurde ich auch schon von den ersten Lebewesen in Empfang genommen
Übrigens die Einzigen welche ich den ganzen Tag zu Gesicht bekam aber dann den ganzen Tag begleiteten. Zwischendurch fanden sogar einige Sonnenstrahlen den Weg durch die Wolken und konnten zwar nicht mich jedoch meine Seele etwas aufwärmen.
13.00 Uhr. Die Vollpackung war gefangen und ich machte mich auf den Weg ins Tal.
Nun machte sich die Müdigkeit und die schlaflose Nacht so bemerkbar so dass ich bei einer Rast sogar eingenickt bin.
13.bis 14.Mai 2010
Arnensee
Nun ist fischen mit meinen zwei jüngsten Söhnen angesagt.
Am Arnensee angekommen nahm uns diesen Anblick in Empfang.
Es ist kalt, nass und matschig. Meine Vermutung ( Schlammschlacht) stollte sich als Tatsache herausstellen.
Zuerst noch unsere Unterkunft bereitstellen.
Leider wurden wir von den Fischen nicht verwöhnt. Lediglich einige Bisse veranlassten meine Jungs dazu nicht aufzugeben und durchzuhalten. Zwischendurch machten wir es uns bei einem Nudeleintopf in unserem Fishhunter gemütlich.
15. bis 16. Mai 1010.
Oeschinensee
15. Mai 10.00 Uhr
Bezug des Stellplatzes auf dem Camping.
Bevor wir unser Vorzelt aufstellen konnten, mussten wir das Areal erst von diesem Unrat befreien.
Danach ging es ab an den See. Wiederum war es kalt und nass und……
es hat Schnee. An der Bergstation wollte ich gleich „rechtsumkehrt“ machen aber die zwei Kampfmaschinen waren nicht zum Rückzug zu überzeugen.
16.Mai
Das Wetter zeigte sich wieder von der übelsten Seite. Ich machte meinen Söhnen den Vorschlag uns anstelle den Fischen, den Morcheln zu widmen. Aber wieder fiel die Abstimmung 2:1 gegen meinen Vorschlag aus. Also auf ein neues. Über Nacht fiel wiederum Neuschnee.
Aber was soll’s: Was uns nicht umbringt macht uns stark.
Die Vollpackung der „Puffforellen“ waren zum Glück baldeinmal am Ufer und....
wir konnten uns endlich durch den Schnee nach Hause, Richtung Badewanne machen.
Fazit vom Ganzen:
Viel Nässe, Kälte und Matsch. Viele Fische und die Tatsache dass Meine Söhne keine Weicheier sind und für sie Nässe und Kalte keinen Grund sind um aufzugeben.
