Kormorane; 6.5.2010; 20.05 SF1 Netz Natur

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Würmlibader

Re: Kormorane; 6.5.2010; 20.05 SF1 Netz Natur

Beitrag von Würmlibader »

MS Tripper hat geschrieben:
Dieses Verhalten ist in meinen Augen Kurzsichtigkeit par excellence. Wenns sie die abzustreifenden Fische so behandeln wie im Film gezeigt, ist schon klar dass die nicht mehr zurück ins Wasser können. Aber es ginge auch anders! Ist in etwa so wie man sich eine gute Milchkuh zulegt damit man leckere frische Milch kriegt, und nach 1x melken wird sie gemetzget :wallb:
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T-Noo
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Re: Kormorane; 6.5.2010; 20.05 SF1 Netz Natur

Beitrag von T-Noo »

Ich fand die Sendung nicht sehr objektiv.

Dass die Sport- und Berufsfischer einmal mehr als nörgelnde und futterneidische Egoisten dargestellt wurden, war ja noch zu erwarten.

Aber das Fazit, man solle doch "der Natur eine Chance geben und sie ihre eigene Balance finden lassen", finde ich etwas gar einfach: Dann hören wir doch gleich auf mit Fischbesatz, Wildhege, Massnahmen gegen die Verwaldung etc. und lassen der Natur ihren Lauf - bin gespannt, was dabei rauskommt...

Ob wir jetzt selbst "Schuld" sind an der Rückkehr der Kormorane, und überhaupt ob Fluch oder Segen, darüber kann und wird man noch lange diskutieren können.
Aber: die Natur "ihre eigene Balance" finden zu lassen, dazu ist es etwas spät...da haben wir bereits viel zu viel vermurkst.
Schön, wenn's so einfach wäre. :?
Gruss Tinu

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Würmlibader

Re: Kormorane; 6.5.2010; 20.05 SF1 Netz Natur

Beitrag von Würmlibader »

vor allem sind wir auf dieser kugel ein bisschen zuviel, um die natur ihre balance finden zu lassen :lol:


ich fand die Sendung weniger pro kormoran, als ich es erwartet hätte, von daher bin ich positiv überrascht.
Dass unsere Spezies halt auch sehr viel sich selbst zuzuschreiben hat, ist nicht von de Hand zu weisen.
Für mich hat sich die Wahrnehmung des Kormorans ein bisschen gebessert, jedoch bin ich immer noch der Meinung dass es nötig ist, die Bestände zumindest nid Holland-Style explodieren zu lassen
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miKe
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Re: Kormorane; 6.5.2010; 20.05 SF1 Netz Natur

Beitrag von miKe »

Die Dok war gut. Wirklich gut, informativ und aufschlussreich. Natürlich wie erwartet "Pro Kormi"

Meine Meinung gegenüber dem Kormoran hat sich deswegen aber nicht geändert und ich bleibe meinem Motto "weniger ist mehr" treu.

Sehr negativ fand ich den Einstieg in die Dok mit den ballernden Jägern und dem Hinweis, dass man nicht hinschauen soll wenn man schwache Nerven hat :roll: Dass aber wenige Minuten später verhakte Fische, welchen teilweise schier die Eingeweide raushingen oder etwas gar "kopflos" waren, gezeigt wurden, da gab es vorab keinen "Warnhinweis". Ach ja - sind ja nur Fische... :?

Ich sehe mich durch diese Dok soweit auch bestätigt, dass der Kormi früher vor allem ein Wintergast war und hier nicht gebrütet hat. "Darum - weniger ist mehr". Liebe Kormis - ihr seit herzlich willkommen bei uns! Aber alles in Massen und zeitlich beschränkt :wink:
Olle

Re: Kormorane; 6.5.2010; 20.05 SF1 Netz Natur

Beitrag von Olle »

Und für diejenigen, die die Sendung noch schauen und sie selbst beurteilen wollen, gibt es hier noch den Link zum SF DRS Videoportal: SFDRS
mkuenzi

Re: Kormorane; 6.5.2010; 20.05 SF1 Netz Natur

Beitrag von mkuenzi »

Ja so ein paar Kormorane sind ja schon noch lustig anzuschauen vor allem die an den Schnüren die für die Menschen fischen, da sind sie relativ leicht zu konntrolliern :lol: ich wäre dafür das jeder fischer einen oder zwei bekommt dann kann er auch erfolg haben wenn halt die Fische gerade nicht beissen wollen und bei ein paar tausend Petrijünger in der Schweiz wäre dan zugleich der freilebende bestand auf ein erträgliches mass dezimiert :mrgreen:
Ja Spass beiseite es ist halt leider so dass in Europa der Angelsport ein Hobby von hunderttausenden Menschen ist und auch finanziell so einiges abwirft Ausrüstung,Patente,etc und irgendwie macht sich der Vogel halt unbeliebt wenn er die Fischer beraubt was wir im moment noch an kormoranbestand haben ist ja gerade noch erträglich aber wenn halt eben nichts zur dezimierung getan wird werden wir uns in 5-10 jahren noch viel grösseren Problemen stellen müssen :wallb:
fishersam

Re: Kormorane; 6.5.2010; 20.05 SF1 Netz Natur

Beitrag von fishersam »

Der Netznaturfilm war wie meistens ganz gut. Einige wichtige Dinge sind jedoch - meiner Meinung nach - massiv zu kurz gekommen.
MS Tripper hat geschrieben:
Arts hat geschrieben:Krass ist auch, das scheinbar die Äschen, in Schaffhausen, nach dem Laichfischfang und dem Abstreifen nicht zurückgesetzt, sondern an die Restaurants verkauft werden... dann motzen diese wegen den Kormoranen.
Dieses Verhalten ist in meinen Augen Kurzsichtigkeit par excellence. Wenns sie die abzustreifenden Fische so behandeln wie im Film gezeigt, ist schon klar dass die nicht mehr zurück ins Wasser können. Aber es ginge auch anders! Ist in etwa so wie man sich eine gute Milchkuh zulegt damit man leckere frische Milch kriegt, und nach 1x melken wird sie gemetzget :wallb:
Als Schaffhauser muss ich dies schon zurecht rücken! Auch ich wünschte mir, es wäre möglich diese wertvollen Fische schwimmen zu lassen. Allerdings trägt jede Äsche, welche mit dem Stellnetz gefangen wurde massive Verletzungen der Schleimhaut davon. Ein zurücksetzen der Äschen wäre einzig und alleine um das Gewissen zu schonen. Es würde dem Fisch aber nicht helfen, da die grosse Mehrzahl der Äschen in Kürze verpilzen und zugrunde gehen würden.

Das die Fische anschliessend genutzt werden und nicht entsorgt werden liegt auf der Hand. Das Geld kommt der Äschenbewirtschaftung zu gute. Ausserdem sind die Äschen im Restaurant ein eminent wichtiger Botschafter für natürliche Gewässer. Viele Leute erkennen so, dass dieser früher häufige Fisch vielerorts verschwunden ist und werden auf die Thematik sensibilisiert!

Ausserdem ist ein solcher Fisch eines der nachhaltigsten Lebensmittel überhaupt. Es ist ein Fakt, das der Mensch Fisch und Fleisch ist, es wäre also unklug die Quellen vor der Haustüre (wenn diese es zulassen) genutzt werden. (Ob ein Kormoranbestand also den gesamten Kuchen der Fischproduktion verschlingt, oder nur einen Anteil spielt für mich auch im Bezug auf Nutzenung diese Nahrungsquelle für den Menschen eine Rolle!)

Übrigens ist belegt, dass die eingesetzten Äschen auf der natürlich fliessenden Strecke zwischen Stein am Rhein und Diessenhofen praktisch keinen Einfluss auf den Bestand haben. Die Naturverlaichung dominiert und die Setzlinge werden deshalb auch vorwiegend in den andern, gestauten Abschnitten ausgesetzt.

Zu kurz im Film ist leider gekommen, dass die Kormoran auch an reich strukturierten, natürlichen Fliessgewässern einen Fischbestand massivst dezimieren können...
Arts

Re: Kormorane; 6.5.2010; 20.05 SF1 Netz Natur

Beitrag von Arts »

Hallo,
fishersam hat geschrieben:Es ist ein Fakt, das der Mensch Fisch und Fleisch ist, es wäre also unklug die Quellen vor der Haustüre (wenn diese es zulassen) genutzt werden.
Ja, in diesem Aspekt da bin ich genau deiner Meinung. Das finde ich ist sogar wichtig. Nutzen was vor der Haustüre liegt, das ist ein ehrliches Lebensmittel, mit dem man sich identifizieren kann, man weis woher es kommt...

Es hat im Beitrag einfach etwas krass gewirkt, Abstreifen und schlachten, im Zusammenhang mit Kormoran.....Man könnte natürlich auch elektrofischen, dann wären die Fische nicht verletzt und überlebensfähig...

Aber eben, gut finde ich das man lokale Produkte auch Nutzt, und geniessen kann, oder sagen wir soll....

Thomas
albeli

Re: Kormorane; 6.5.2010; 20.05 SF1 Netz Natur

Beitrag von albeli »

hallo allerseits
so ganz einverstanden mit gewissen darsellungen von moser bin ich nicht, oder wie es fishersam sagt, da ist doch einiges zu kurz gekommen...

dass der kormoran 1979 unter schutz gestellt wurde hatte damals seine berechtigung.
dass er sich infolge derart verbreiten würde konnte man nicht erahnen.
dass der mensch seinen "siegeszug" künstlich unterstützt hat ist richtig. dabei hat die eutrophierung vieler gewässer in europa ihren unterstützenden beitrag geleistet, doch nicht wie behauptet massgebend, sondern nur als einer von diversen faktoren die zugunsten des kormorans ausgefallen sind.
dass fischreiche, jedoch deckungsarme gewässer mit geringer tiefe vom kormoran bevorzugt werden ist schon richtig, und die grossmasse der vögel ernährt sich auch aus solchen gewässern wo der fisch für sie leicht erreichbar ist. doch das heisst nicht dass er nicht anders könnte und täte. dass der kormoran an einzelnen gewässern oder gewässerabschnitten für unverhältnismässige schäden an den fischbeständen verantwortlich ist und man die fische dort zeitlich und/oder räumlich vor den vögeln schützen sollte, dass wurde viel zu wenig deutlich in der gestrigen sendung.
und auch von einer störung des ökologischen gleichgewichtes war keine grosse rede. doch da wo der vogel in massen vorkommt, im extrem in diesem verhältnis wie in der gezeigten bucht in sardinien der fall ist, dann ist es nur eine frage der zeit bis veränderungen spürbar, messbar, sichtbar werden. von solchen veränderungen wurden wenig bis gar nichts erwähnt.
auch nicht, dass der kormoran (fast) keinen natürlichen feind hat und das seinen verbreitung und vermehrung zusätzlich begünstigt.
die aussage von der aalzucht war auch interessant, wo er meint, da haben die vögel halt gemerkt dass sie die fische nicht suchen (nicht jagen, der kormoran jagt, also hetzt seine beute in der regel nicht) müssen, sondern sie nur aus dem schlamm ziehen müssen. im gegenzug deutet er zweifel an den aussagen der netzfischer, die über löcher in den netzen klagen. zeigt aber im film bilder eines schweizer berufsfischers die fische zeigen die ein kormoran vergeblich versuchte aus dem netz zu reissen. einer der fische hatte kein kopf mehr, und es braucht doch einen erheblichen kraftaufwand um einem fisch dieser grösse den kopf abzureissen. und ein felchennetz ist nun mal sehr fein wie man es auch im beitrag sehen konnte. da kann ich mir gut vorstellen dass es da schnell ein loch gibt durch einen fischklau(versuch) durch einen kormoran. zudem ist es ja auch für den vogel vermutlich nicht schwieriger einen fisch im netz zu finden als den aal im fischteich, zumal jener im netz dazu noch bewegungsunfähig ist. auch der einzelne kormoran der über die netzmarkierung des greifensee berufsfischers fliegt, was soll der aussagen? ich habe jedenfals schön oft beobachten können wie kormorane gezielt die netzmarkierungen der berufsfischernetze anfliegen und dort tauchen. so entstehen sicher löcher durch kormorane. also es gibt dieses ärgernis für die berufsfischer, so viel steht fest, die frage ist nur, wo ist es wie schlimm. und diese frage wird wohl so bald niemand beantworten können und wollen (offiziell bestätigt sind bis 200`000.- sfr schäden pro jahr an netzen der neuenburgerseeberufsfischer, also die gesamtschadenssumme von nur einem see. von weiteren seen gibt es keine studie, und es wird wohl so bald auch keine geben. die zahl des berufsfischerverbandes wird wohl eine hochrechnung sein. doch angesicht der 200000.- vom neuenburgersee die offiziell bestätigt sind, könnte die zahl der gesammtschweizerischen jährlichen netzschäden wirklich sehr hoch sein.).
es wurde auch gesagt, dass die fische sobald sie sich im netz verfangen haben oder an einer angel hängen zu eigentum werden. so müsste eigentlich zumindest jeder gefangene fisch der durch eine kormoranattacke unverkäuflich wurde, als warenwert ersetzt werden. ähnlich wie z.b. gerissene schafe vergütet werden (und die kosten würde selbstverständlich der schweizerische vogelschutzverband tragen müssen :mrgreen:).
das was von china gezeigt wurde, ist zwar nichts neues, doch für mich unverständlich wie es in diesem zusammenhang in solch einer form dargestellt und dokumentiert wurde. ich glaube nämlich nicht das es wie moser es sagt, den kormoranen dort gefällt. sie kennen halt nichts anderes, werden in halbgefangenschaft geboren, und wären in der natur gar nicht mehr überlebensfähig. diese gezeigten kormorane sind in gewisser form nutztiere, mit den wildbeständen wie es sie in china zahlreich gibt haben sie wenig gemein. und überhaupt, diese form von tierhaltung wäre nach meiner ansicht nicht mit unseren tierschutzgesetzen zu vereinen, also ist diese form des "zusammenlebens" wie es moser sagt, sicher keine option. dort mag das kultur sein, hier jedoch tierquälerei.
auch nichts wurde gesagt über den nutzungsanspruch für den rohstoff fisch. mit den vögeln (ca 1,8 millionen in europa) hat sich der befischungsdruck mancherorts stark erhöht, entnehmen die vögel doch täglich insgesamt mindestens 800000 kilo fisch. und manchmal ist das halt fisch der für die menschliche nutzung und/oder ernährung gedacht oder gar gezüchtet wurde. und dort gilt es gründlich abzuwägen wem welchen anteil zusteht. und da kann und darf es nicht sein dass wir produktive gewässer an vögel abgeben, denn der fischkonsum steigt stetig, auch hier zu lande. und die alternative zur nutzung unserer fische aus eigenen flüssen und seen durch hobby- und berufsfischer heisst schlicht-fisch aus dem ausland importieren! :roll:
was da über den laichfischfang in schaffausen gezeigt wurde ist typisch, die kritik hier im forum teils berechtigt. so schaut das halt aus wenn nicht profis am werk sind (obwohl das endergebnis vermutlich in etwa gleich ausfällt wie wenn) . :wink:
doch laichfischfänge auf äschen im rhein sind nun mal am effektivsten mit stellnetzten. dem bestand schadet diese entnahme nicht. wertvolle laichfische sind es, doch mit diesem hat es sich ihn ihrem fall getan, und sie werden speisefische- was gibt es sinnvolleres!!??


dass man den kormoran künftig als teil unserer fauna akzeptieren muss ist das eine, dass man aber seine verbreitung und mancherorts vor allem seine vermehrung in diesem ausmass tolerieren soll ist etwas ganz anderes...

petri
Arts

Re: Kormorane; 6.5.2010; 20.05 SF1 Netz Natur

Beitrag von Arts »

Hallo,

Guter Beitrag, albeli :)
albeli hat geschrieben:es wurde auch gesagt, dass die fische sobald sie sich im netz verfangen haben oder an einer angel hängen zu eigentum werden. so müsste eigentlich zumindest jeder gefangene fisch der durch eine kormoranattacke unverkäuflich wurde, als warenwert ersetzt werden. ähnlich wie z.b. gerissene schafe vergütet werden (und die kosten würde selbstverständlich der schweizerische vogelschutzverband tragen müssen :mrgreen:).
Das hat sich wohl so kaum jemand überlegt, logische Konsequenz..
albeli hat geschrieben:auch nichts wurde gesagt über den nutzungsanspruch für den rohstoff fisch. mit den vögeln (ca 1,8 millionen in europa) hat sich der befischungsdruck mancherorts stark erhöht, entnehmen die vögel doch täglich insgesamt mindestens 800000 kilo fisch. und manchmal ist das halt fisch der für die menschliche nutzung und/oder ernährung gedacht oder gar gezüchtet wurde. und dort gilt es gründlich abzuwägen wem welchen anteil zusteht.
Der Kormoran ist halt eben kein moralischer Akteur wie der Mensch es ist... abzuwägen ist rein menschlich... wir entscheiden wem was zusteht, was ist falsch oder richtig, entscheiden somit über, Heimatrecht des Kormorans oder nicht.... leben oder tot. Was ist wertvoller? Kormoran, Fisch, Mensch oder ein Hund? Die Mehrheit von uns handelt/entscheidet in dieser Frage utilitaristisch. Sorry, ich will nicht wieder in das Ethische abschweifen :)

Abgesehen davon, die Geschichte zeigt bis heute, dass kein Tier einen Bestand gefährdete, ein ökologisches Gleichgewicht hat sich immer eingestellt,

Gutes Beispiel ist, Galapagos mit dem Flugunfähigen Kormoran und der Bestandsentwicklung durch den El Nino..

Der El Nino von 1982-83 war der bis jetzt schwerste bekannte des Pazifischen Ozeans. Flugunfähige Kormorane brüteten in dieser Zeit nicht, die Kormoranpopulation verringerte sich um 49%, zwischen Juli 1983 und September 1984 erholte sich die Kormoranpopulation. 1992 gab es wieder etwa 800 Paare.

Also der Vogel wird sich dort vermehren wo Nahrung ist..... irgendwie sehe ich hier einen Wiederspruch. Fischer klagen über weniger Fänge, aber der Kormoran vermehrt sich?
albeli hat geschrieben:doch laichfischfänge auf äschen im rhein sind nun mal am effektivsten mit stellnetzten. dem bestand schadet diese entnahme nicht. wertvolle laichfische sind es, doch mit diesem hat es sich ihn ihrem fall getan, und sie werden speisefische- was gibt es sinnvolleres!!??
Wie ich schon meine Meinung kund tat, finde gut das man einheimische Produkte nutzt...

Aber irgendwie ist es doch wiedersprüchlich, wenn es möglichkeiten gibt, das der abgestreifte Fisch noch mehrer Jahre Nachwuchs von hoher Qualität erzeugen könnte.

1x Abstreifen, töten, wie lange geht es bis dieser Nachzucht laichfähig ist, in dieser Zeit könnte der abgestreifte problemlos noch mehrere Jahre genetisch hoch qualitativen natürlichen, auserlesenen Nachwuchs liefern...

Gruss
Thomas
astacus

Re: Kormorane; 6.5.2010; 20.05 SF1 Netz Natur

Beitrag von astacus »

miKe hat geschrieben:Ich sehe mich durch diese Dok soweit auch bestätigt, dass der Kormi früher vor allem ein Wintergast war und hier nicht gebrütet hat. "Darum - weniger ist mehr". Liebe Kormis - ihr seit herzlich willkommen bei uns! Aber alles in Massen und zeitlich beschränkt :wink:
hmm, interessant, ich habe eigentlich genau das gegenteil herausgehört. schliesslich wurde mehrmals explizit erwähnt, dass bereits früher der kormoran mit allen erdenklichen mitteln vom binnenland ferngehalten wurde - woraus ich schliesse, dass bruten eigentlich schon immer vorgekommen wären, wenn man sie denn toleriert hätte (wie es in unseren nachbarländern teilweise der fall war).

aber es hört eben auf beiden seiten jeder das raus, was er für richtig hält :roll:


zur schaffhauser/hochrheiner situation:
es ist schon so, dass sich in grossen flüssen laichfische kaum anders als mit netzen fangen lassen. elektrofischen ist in grossen gewässern weitaus schwieriger (ineffizienter) als in bächen. hinzu kommt, dass sich äschen wegen der grossen fluchtdistanz mit der elektrofischerei weniger gut fangen lassen als etwa forellen. ob mans am rhein versucht hat, weiss ich nicht, vermute aber schon. aber dass man viele im netz gefangene fische nicht mehr releasen kann, sollte eigentlich jedem klar sein, der schon mal gesehen hat, wie die fische in berufsfischer-netzen beim einholen zurecht sind. einige sind bereits tot, viele andere verletzt. insofern ists für mich halbwegs verständlich, dass diese fische verwertet werden.

der punkt, dass beim streifen der fische keine selektion stattfindet, ist absolut berechtigt. wir haben hier im forum auch schon darüber diskutiert, dass bei der besatzfischzucht eine falsche bzw. gar keine selektion stattfindet, was mitunter sehr negativ sein kann. beim beispiel der äschen muss man aber fairerweise sagen, dass insofern eine selektion stattfindet, als dass ja nur laichfische verwendet werden, die bereits die laichreife erreicht haben. "dumme" fische (d.h. beispielsweise solche ohne grosse fluchtinstinkte) überleben in gewässern mit derart hohem kormorandruck ohnehin nicht lange und kranke fische werden es auch kaum schaffen. dies etwa im gegensatz zu fischzuchten, deren elterntiere nicht wildfänge sind, sondern fische, die ihr leben lang in zuchten verbracht haben.

wie gesagt ist die kritik der fehlenden selektion im kern also absolut richtig, es werden in diesem punkt aber in vielen schweizer gewässern gerade beim fario-besatz weit grössere sünden getätigt als bei den schaffhauser rheinäschen...

albeli hat geschrieben:dass der kormoran 1979 unter schutz gestellt wurde hatte damals seine berechtigung.
dass er sich infolge derart verbreiten würde konnte man nicht erahnen.
mich nerven solche aussagen ein wenig - nicht nur in bezug auf den kormoran, sondern auch bei anderen tierarten. man stellt eine gefährdete tierart unter schutz und wenn sie sich dann erholt (wozu der schutz ja dienen soll), ists auch wieder nicht gut. da kommt der irrsinn von vielen leuten zum vorschein: eine tierart ist ja gut und recht solange sie selten und bedroht ist. sobald sie sich vermehrt, wird sie aber gleich wieder zum problem und schädling erklärt. analog siehe etwa das ganze theater um den wolf (mit sinngemässen aussagen wie "als wir die berner konvention unterschrieben und damit auch den wolf geschützt haben, konnten wir doch nicht ahnen, dass er auch tatsächlich wieder zu uns kommt!").

das soll übrigens absolut keine kritik an dir sein, sondern bloss eine generelle feststellung!

albeli hat geschrieben:und auch von einer störung des ökologischen gleichgewichtes war keine grosse rede. doch da wo der vogel in massen vorkommt, im extrem in diesem verhältnis wie in der gezeigten bucht in sardinien der fall ist, dann ist es nur eine frage der zeit bis veränderungen spürbar, messbar, sichtbar werden. von solchen veränderungen wurden wenig bis gar nichts erwähnt.
ich kannte das beispiel dieser bucht in sardinien zuvor zugebenermassen nicht und muss mich daher mal darauf verlassen, was in der sendung gesagt wurde. dies war jedoch äusserst klar: seit dem fischsterben 1999 sind die fänge der berufsfischer jedes jahr (mit einer ausnahme) kontinuierlich angestiegen - trotz starker kormoranpräsenz. zumindest bei diesem beispiel ist doch also klar, wer das ökologische gleichgewicht gestört hat und wer nicht...

albeli hat geschrieben:es wurde auch gesagt, dass die fische sobald sie sich im netz verfangen haben oder an einer angel hängen zu eigentum werden. so müsste eigentlich zumindest jeder gefangene fisch der durch eine kormoranattacke unverkäuflich wurde, als warenwert ersetzt werden. ähnlich wie z.b. gerissene schafe vergütet werden (und die kosten würde selbstverständlich der schweizerische vogelschutzverband tragen müssen :mrgreen:).
ich bin an sich dafür, dass der ertragsausfall (d.h. fische die der kormoran aus den netzen stiehlt) der berufsfischer abgegolten wird. nur soll man bei kormoranschäden bestimmt keine extrawurst basteln. d.h. dessen schäden sind gleich zu regeln wie auch andere wildschäden:

schäden durch eidg. geschützte tierarten werden durch bund und kantone (also die öffentliche hand) beglichen, schäden durch jagdbare tierarten durch die jagdpächter bzw. jagdzinsen (in den meisten kantonen zumindest). der kormoran ist in der schweiz grundsätzlich jagdbar, also haben im prinzip die jäger zu bezahlen... auf jeden fall aber nicht der vogelschutz, schliesslich zahlt pro natura ja auch nicht vom wolf gerissene schafe. (meiner meinung nach könnten übrigens auch alle wildschäden - unabhängig vom schutzstatus des verursachers - durch die öffentliche hand abgegolten werden. ich möchte das keinesfalls einfach auf die jäger schieben.)

eine andere frage sind für mich schäden an netzen. infrastrukturschäden (dazu zähle ich jetzt die netze mal) werden bei anderen tierarten in der regel nämlich auch nicht abgegolten. auch darüber könnte man meiner meinung nach an sich zwar sprechen, jedoch plädiere ich auch hier für eine einheitliche regelung für alles wild.

und noch einmal eine ganz andere frage ist für mich, inwiefern wirtschaftliche schäden als grund für tötungsmassnahmen dienen dürfen. ich habe nicht nur beim kormi meine liebe mühe damit, tiere aus wirtschaftlichen gründen zu bekämpfen. dies ist ein ganz anderes thema als eingriffe zugunsten des ökologischen gleichgewichts bzw. des artenschutzes. deshalb habe ich ebenso mühe mit der argumentation, man müsse die vögel abhalten, wildfische zu fressen, die wir für "unseren" verzehr vorgesehen haben und produktive gewässer zu "unserem" eigentum zu erklären.

T-Noo hat geschrieben:Aber das Fazit, man solle doch "der Natur eine Chance geben und sie ihre eigene Balance finden lassen", finde ich etwas gar einfach: Dann hören wir doch gleich auf mit Fischbesatz, Wildhege, Massnahmen gegen die Verwaldung etc. und lassen der Natur ihren Lauf
dafür plädiere ich schon lange. ich bin generell der meinung, dass der natur durch aktives unterlassen weit mehr geholfen wäre als durch "management". let nature go!
Arts

Re: Kormorane; 6.5.2010; 20.05 SF1 Netz Natur

Beitrag von Arts »

Hallo,

Mir gefällt diese Diskussion hier, ist mal was ganz anderes als sonst gewohnt für Kormoran-Themen :)
astacus hat geschrieben: T-Noo hat geschrieben:Aber das Fazit, man solle doch "der Natur eine Chance geben und sie ihre eigene Balance finden lassen", finde ich etwas gar einfach: Dann hören wir doch gleich auf mit Fischbesatz, Wildhege, Massnahmen gegen die Verwaldung etc. und lassen der Natur ihren Lauf


dafür plädiere ich schon lange. ich bin generell der meinung, dass der natur durch aktives unterlassen weit mehr geholfen wäre als durch "management". let nature go!
Jaaaa, aber man mus schon sagen, da der Mensch so stark in die Natur eingreift, ist es auch die Pflicht diese entsprechend zu unterstüzen... klar irgendwann stellt sich ein Gleichgewicht ein, aber bis dies passiert, braucht es viele Opfer.... und diese ist kaum jemand bereit zu geben...

Thomas
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T-Noo
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Re: Kormorane; 6.5.2010; 20.05 SF1 Netz Natur

Beitrag von T-Noo »

„Let nature go“..? Und nach uns die Sintflut.?!

Lässt man der Natur ihren Lauf, wird sich zweifellos irgendwann wieder ein Gleichgewicht einstellen; und zwar ein Gleichgewicht, in dem der grösste Schädling überhaupt – nämlich der sich unkontrolliert vermehrende Mensch – wieder auf ein für die Natur erträgliches Mass reduziert wurde.

Die Natur haben wir schon lange aus dem Gleichgewicht geworfen. Sie jetzt einfach sich selbst zu überlassen, wäre vorallem der Menschheit gegenüber verantwortungslos.
Solange es also nicht den Menschen betreffende bestandesregulierende Massnahmen gibt – und da sehe ich bereits bei Chinas Ein-Kind-Politik, spätestens aber bei kontrollierten Hegeabschüssen gewisse ethische und moralische Probleme :wink: – ist Schadensbegrenzung angesagt, und zwar an allen Ecken und Enden.

Eigentlich, wenn ich's mir recht überlege, ist der Kormoran ja unser geringstes Problem…
:?
Gruss Tinu

"Niemand beging einen grösseren Fehler als jener, der nichts tat, weil er nur wenig tun konnte." (Edmund Burke)
albeli

Re: Kormorane; 6.5.2010; 20.05 SF1 Netz Natur

Beitrag von albeli »

hallo

wenn es um den kormoran geht, begegne ich wo immer das auch ist (also so auch hier im ff) vordergründig zwei grundauffassungen.
die einen meinen, überspitzt gesagt, nur ein toter kormoran ist ein guter kormoran.
die anderen spielen das ganze herunter und sehen es schon fast als ein siegeszug der natur.

jeder hört viel, die meisten wissen wenig...

dass unter fischern, und das nicht nur wenn es um den kormoran geht, gerne übertrieben wird, ist bekannt.
doch dass es bei diesem thema noch um viel mehr geht, als wo frisst dieser vogel wie viel fisch und was sind die konsequenzen für die betroffenen fischbestände ist anscheinend vielen noch immer nicht bewusst.

der gute arts hat es auf den punkt gebracht. es geht um zukunftsweisende fragen, unter anderem, richtigerweise um utilitaristische ethik. :) kurz, um dinge die in eienem wesentlich grösserem zusammenhang stehen als es sich viele ausmalen oder vorzustellen gewillt sind, je nach standpunkt halt.
wir tragen eine verantwortung. das beginnt im kleinen und endet im grossen.
diese verantwortung zwingt uns auch für die nachkommenden generationen die weichen so zu stellen, dass unser planet auch noch für sie lebenswert sein wird.
"let nature go" (keine persönliche kritik an irgendwen) sagen die einen. ok, doch wo ist denn bitte da noch natur bei uns, richtige natur?
wo menschen wohnen, sehe ich nur kulturland, allerhöchstens ein naturnaher zustand, und das gilt fürs wasser wie fürs land.
nur in abgelegenen winkeln gibt es noch das was natur als begriff ausdrückt, und dort soll sie nach allen kräften erhalten werden. doch dort ist der kormoran meist kein problem...

und wie gesagt, es geht nicht um gefressene fische beim thema kormoran, sondern um viel mehr und weiterreichendes.
doch das sind wohl keine themen fürs ff, also fertig von mir.

doch einiges, also die leichte kost, muss ich schon noch los werden :roll:

der kormoran wurde früher über mehrere jahrhunderte intensiv bejagt. überall wo die menschen sich verbreiteten, vertrieben sie den vogel, und das vorwiegend "nur" weil er ihnen nahrung streitig machte, ansonsten stellte er keine bedrohung dar, zudem war sein fleisch begehrt.
doch im gegensatz zu anderen arten (luchs, wolf, bär usw sowie diverse nicht-raubtiere) wurde er nicht vollständig ausgerottet, sondern er musste/konnte sich in entlegne, fischreiche gebiete zurückziehen und halten.
mit seiner aufnahme auf die rote liste der gefärdeten arten, begann sich dann die binnenrasse relativ schnell im europäischen binneland und weiter zu verbreiten. für diese sehr mobile spezies, muss es wie eine einladung wirken, sich wieder in den alten/neuen gebieten zu verbreiten und anzusiedeln, zumal sie dazu in der von uns veränderten und kultivierten landschaft vielerorts paradiesische verhältnisse vorfinden.

eigentlich ein super erfolg eine derartige wiederansiedelung!
und genau darum ging es, um eine wideransiedelung eines wiltieres, eines raubtieres wohlversanden.
und bei einer solchen interkontinentalen aktion trifft jedes land noch seine eigenen vorkehrungen.
dabei wird schon mal differenziert (was allgemein hier im ff und auch ansonsten selten gemacht wird) zwischen küsten- und binnenstaaten. denn ein küstenstaat bewirtschaftet seine süssgewässer in der regel nicht so stark wie ein binnenstaat usw...
und bei uns in der schweiz ist prozentual zur fläche der siedlungsdruck und seine auswirkungen auf die umwelt nun mal sehr gross, wir sind nicht schweden oder so(die sind übrigens aus dem artenschutzabkommen ausgestiegen und schützen den kormoran nicht mehr, und trotzdem hat es viele...)
und so ergriffen wir, die schweiz vorsorglich massnahmen die besagten ab wann eine populationsdichte erreicht ist die ein eingreifen aus diversifizierten gründen nötig macht. jetzt gleiten ich wieder ins ethische :roll:
im ersten massnahmeplan stand, dass bei 100 brutpaaren im fanel am neuenburgersee regulativ eingegriffen wird. heute sind es wieviele brutpaare?
so geht das nun schon seit jahren an vielen orten so, nichts wesentliches zu einer entlastung der situation geschieht, da ist es kein wunder dass die betroffenen verärgert sind. mit natur hat das vielerorts nichts mehr zu tun.
die dänen machen das ja auch mit dem bepinseln der eier mittels öl. ist zwar aufwändig, doch so können sie wenigstens den bestand stabil halten.
solche eingriffe sind auch in einer vogelschutzzone durchführbar, der vogelschutz tätigt dort ja auch "eingriffe zu hegezwecken"...

und ähnlich wie beim wolf, den astacus anspricht, sind die menschen gespalten in der meinung über wo und wie viele.
da der mensch heute halt auch einen nutzungsrecht für seine umgebung beansprucht, teils sogar dazu gezwungen ist, sind wir als einzelne individuen sowie als gesellschaft gezwungen in einem sich ständig formenden kompromiss zu leben.
der kormoran hat sich zurecht seinen platz in unserer landschaft zurückerobert, geben wir ihm eine chance seinen platz in der "natur" wieder zu finden. doch zeigen wir ihm auch dass er nicht überall willkommen ist, und wenn, dann am besten nur als wintergast (mit einigen ausnahmen versteht sich)!


Arts hat geschrieben:Abgesehen davon, die Geschichte zeigt bis heute, dass kein Tier einen Bestand gefährdete, ein ökologisches Gleichgewicht hat sich immer eingestellt,

Also der Vogel wird sich dort vermehren wo Nahrung ist..... irgendwie sehe ich hier einen Wiederspruch. Fischer klagen über weniger Fänge, aber der Kormoran vermehrt sich?

also dort wo arten aus- bzw. eingesetzt wurden, haben die heimischen bestände teils arg gelitten (nilbarsch in afrikanische seen, schnecken in hawaii usw.) und das neue gleichgewicht ist nicht gerade das was man einen erfolg nennen kann.
und so ein vogelbestand erholt sich je nach art sehr schnell. viele arten haben 5-7 junge (auch kormis) und so erholt sich der bestand innert weniger jahre. einige arten, besonders fischfressende sind sogar darauf "eingestellt". so sterben in einem sehr kalten oder harten winter sehr viele weil sie keine nahrung finden, wie z.b. unsere eisvögel in diesem winter.
der vogel vermehrt sich wo er ein entsprechendes nahrungsangebot vorfindet, doch ist ein gewässer bei uns im frühjahr fast leer, interessiert das die grosse masse der kormorane die wieder nach norden zum brüten geht überhaupt nicht...

T-Noo hat geschrieben:Aber das Fazit, man solle doch "der Natur eine Chance geben und sie ihre eigene Balance finden lassen", finde ich etwas gar einfach: Dann hören wir doch gleich auf mit Fischbesatz, Wildhege, Massnahmen gegen die Verwaldung etc. und lassen der Natur ihren Lauf

gut gesprochen T-Noo!
und wo ist denn beim "aktiven unterlassen wieder die grenze zu ziehen? kein forellenbesatz mehr in der aare, bäume schneiden verboten, menschen umsiedeln und lawienverbauungen wieder abmontieren uns.....
angebracht wo "sinnvoll" (wieder interessensabhängig natürlich) jedoch keine universallösung.

so die flasche rotwein ist leer und der blick glasig und das bett schön vorgewärmt :)

gruss

ZUM ZWEITEN MAL!!!
DIESER BERICHT WURDE VON DEN ADMINISTRATOREN (VERSEHENTLICH) STARK GEKÜRZT!
DIE JETZIGE FORM ENTSPRICHT NICHT MEHR IN ALLEN PUNKTEN DER URSPRÜNGLICHEN AUSSAGE!
SCHADE :shock: :evil: :( :?
SOLLTE DIESER ANHANG AUCH WIEDER GELÖSCHT WERDEN, SO WERDE ICH ALL DAS VON MIR GESCHRIEBENE LÖSCHEN UND MICH AUS DIESEM FORUM VERABSCHIEDEN!
SORRY ROLF, ABER ICH FINDE ES ZIEMLICH FRECH WIE DU AGIERT HAST!!!
ICH DARF DOCH WOHL DARAUF HINWEISEN DASS DIESER TEXT SOWIE DIE ZITATE NICHT MEHR VOLLSTÄNDIG SIND...???!!!
Zuletzt geändert von albeli am Di 8. Jun 2010, 19:17, insgesamt 2-mal geändert.
Fischer Manu

Re: Kormorane; 6.5.2010; 20.05 SF1 Netz Natur

Beitrag von Fischer Manu »

Tut mier leid das ich das sagen muss aber alle die diese scheiss viecher von denen es wieder mehr als genug gibt immer noch schützen will ist ein a....l.... .
Mann muss diesen Bestand regulieren wenn ihr dieses sogenannte ``Gleichgewicht`` halten wollt!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Ich kenne Leute die wollen wenn sich nichts ändert es selbst in die Hand nehmen und die Viecher vergiften... :doc:
Da ich mich nicht straffbar machen will lehne ich dieses vorgehen ab :cop:
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