Renaturierung Gürbe in Belp
Renaturierung Gürbe in Belp
Wie einige von Euch sicher bereits wissen, werden ab Februar bis Mitte März, einige Schwellen in Belp so verändert das die Forellen und allgemein Fische besser in den Oberlauf aufsteigen können. Meine Frage nun an Euch: die Gürbe beherbegt seit einigen Jahren einen recht ansehnlichen Bestand an Barben und Alet vorallem im Unterlauf, wenn nun diese Fische, bekanntlich Laichräuber,aufsteigen können wird das meiner Meinung nach den Forellenbestand dezimieren zumal das Nahrungsangebot dann auch für die Prädatoren grösser wird. Wie denkt ihr darüber?
Gruess
Tom66
Gruess
Tom66
-
Schweizer Angler
Re: Renaturierung Gürbe in Belp
@ tom - das mit den laichräubern ist für die aare nicht beweisen. es wurde anhand des äschenmoratoriums bei der untersuching ob sich der äschenbestand vebessert untersucht und deutlich verneint. sicher essen barben laich anderer fische (forellen tuns übrigens auch, sogar von der eigenen art), aber in der aare nicht in dem mass, dass die bstände darunter leiden.
wir fischer haben da auch rot gesehen, unberechtigt. ich glaube in der gürbe ist dies nicht anders.
mehr stört mich das ämtliche schattenspenden bäume wie die linden mitgefällt hat. die sonnensinstrahlung ist jetzt auf dem areal des flughafens gross, schatten durch überhängende äste für die fische, wo sich auch die bafos gerne aufhielten, ist nun weg(eine der begründungen die ich hörte; die bäume könnten beim hochwasser abgeschwemmt werden und in der matte landen und dort den schweller-rechen verstopfen).
zudem ist die gürbe, wie die aare in muri/be, eher zur äschen den forellenregion zu zählen. und in dieser hat es normalerweise schon alet und barben. die werden die untere gürbe zum laichaufstieg - wie bisher auch schon, benutzen. forellen, da in der unteren aare nicht leitfisch, werden nebengemüse sein solange die aare selbst nicht ein besseres forellengewässer ist. wird es aber kaum werden. es ist eher anzunehmen, dass alet und barben nun auch bis ca. kaufdorf/toffen zu finden sein werden.
die gewässerqualität der gürbe ist weiter durch die intensive landwirtschaft mit bschütten bis 5 meter vors ufer für forellen schlechter verträglich als für barben und alet. und die gürbe beim flughafen stinkt im sommer richtigehend und führt viel schaum mit.
bevor sich ein "bafo-paradis" in der unteren gürbe entwickelt. müsste da mehr geschehen als nur eine renautierung des unteren teils. fragt sich auch ob die ca. jährlich 60`000 besetzen bafos bei einem durchschnitts-jahresfang von 450-500 forellen pro jahr das wahre sind, und man nicht besser akzeptiert, dass der untere teil kein forellenwasser mehr ist und sich an der barben und alet, allenfalls und evtl. noch an einer bescheidenen äschenfischerei erfreut.
und die gürbe wird wie alle mittellandgewässer immer wärmer, auch dies mag die bafo nicht, alet und barbe hingegen eher, besonders gerade der alet. es ist anzunehmen dass die gürbe langfristig bis nach wattenwil ein mischgewässer wird.
gruss
sa
wir fischer haben da auch rot gesehen, unberechtigt. ich glaube in der gürbe ist dies nicht anders.
mehr stört mich das ämtliche schattenspenden bäume wie die linden mitgefällt hat. die sonnensinstrahlung ist jetzt auf dem areal des flughafens gross, schatten durch überhängende äste für die fische, wo sich auch die bafos gerne aufhielten, ist nun weg(eine der begründungen die ich hörte; die bäume könnten beim hochwasser abgeschwemmt werden und in der matte landen und dort den schweller-rechen verstopfen).
zudem ist die gürbe, wie die aare in muri/be, eher zur äschen den forellenregion zu zählen. und in dieser hat es normalerweise schon alet und barben. die werden die untere gürbe zum laichaufstieg - wie bisher auch schon, benutzen. forellen, da in der unteren aare nicht leitfisch, werden nebengemüse sein solange die aare selbst nicht ein besseres forellengewässer ist. wird es aber kaum werden. es ist eher anzunehmen, dass alet und barben nun auch bis ca. kaufdorf/toffen zu finden sein werden.
die gewässerqualität der gürbe ist weiter durch die intensive landwirtschaft mit bschütten bis 5 meter vors ufer für forellen schlechter verträglich als für barben und alet. und die gürbe beim flughafen stinkt im sommer richtigehend und führt viel schaum mit.
bevor sich ein "bafo-paradis" in der unteren gürbe entwickelt. müsste da mehr geschehen als nur eine renautierung des unteren teils. fragt sich auch ob die ca. jährlich 60`000 besetzen bafos bei einem durchschnitts-jahresfang von 450-500 forellen pro jahr das wahre sind, und man nicht besser akzeptiert, dass der untere teil kein forellenwasser mehr ist und sich an der barben und alet, allenfalls und evtl. noch an einer bescheidenen äschenfischerei erfreut.
und die gürbe wird wie alle mittellandgewässer immer wärmer, auch dies mag die bafo nicht, alet und barbe hingegen eher, besonders gerade der alet. es ist anzunehmen dass die gürbe langfristig bis nach wattenwil ein mischgewässer wird.
gruss
sa
- Alet
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Re: Renaturierung Gürbe in Belp
Weder Alet noch Barben werden den Forellenbestand dezimieren. Bei Gelegenheit wird jede Fischart zum Laichräuber. Das gilt auch für die dort zahlreich vorhandenen Groppen! Die Brut der Alet- und Barben sind gute Forellennahrung und die Forellen können schneller abwachsen als in reinen Forellenbächen. Abgesehen davon ist die Gürbe ein trauriger Fluss, mit sicher an die 100% ausgesetzten Forellen und auch den Alet-, Barbenbestand würde ich nicht ebenfalls als ansehnlich bezeichnen. Vermutlich wird sich nicht viel ändern, ausser dass die Forellen besser abwachsen können. Dies ist aber auch abhängig ob Alet und Barbe überhaupt die neuen Strecken als Lebensraum akzeptieren und nicht nur Sommergäste im Oberlauf sind.
Re: Renaturierung Gürbe in Belp
Danke für eure fundierten Antworten. Ich vergleiche halt die Gürbe zum Teil immer noch wie sie mal war vor Jahren und da war sie ein Topforellengewässer
Gruess
Tom66
Gruess
Tom66
-
Schweizer Angler
Re: Renaturierung Gürbe in Belp
tom, ich fühle mit und kannte die gürbe auch anders.
als man im juli/august im dorf um 22.00 uhr mit der fliege (weisse augustfliege die hatte es massenhaft) grosse bafos fieng, nur auf einen schemenhaften ring im dunklen gezielt, als man am 16 märz mit der tockenen in kaufdorf über mittag fette forellen fieng etc. etc. ich glaube es gieng aber schon nach dem hochwasser von 1990 rapide abwärts.
heute habe ich aber ebenso freude wenn ich einen 60`er alet aus der gürbe hieve, oder eine ebenso grosse barbe meine fliegenrute bis zum anschlag biegt.
gruss nach belp
sa
als man im juli/august im dorf um 22.00 uhr mit der fliege (weisse augustfliege die hatte es massenhaft) grosse bafos fieng, nur auf einen schemenhaften ring im dunklen gezielt, als man am 16 märz mit der tockenen in kaufdorf über mittag fette forellen fieng etc. etc. ich glaube es gieng aber schon nach dem hochwasser von 1990 rapide abwärts.
heute habe ich aber ebenso freude wenn ich einen 60`er alet aus der gürbe hieve, oder eine ebenso grosse barbe meine fliegenrute bis zum anschlag biegt.
gruss nach belp
sa
Re: Renaturierung Gürbe in Belp
sa@
Ja genau diese Zeiten meinte ich
mir macht es einfach mehr Freude, wohl nicht nur mir, einen Salmoniden als einen Weissfisch zu fangen da ich den Fisch auch kulinarisch schätze. Trotzdem hats in der Gürbe ab und an noch schöne Böcke drinn.
Gruss
Tom66
Ja genau diese Zeiten meinte ich
Gruss
Tom66
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astacus
Re: Renaturierung Gürbe in Belp
@astacus
Die höchste war ca. 2 Meter und die anderen ca. 1.80 cm.
Gruess
Tom66
Die höchste war ca. 2 Meter und die anderen ca. 1.80 cm.
Gruess
Tom66