Wie findet Ihr die Preise der Angelscheine / Patente
- Martin
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Wie findet Ihr die Preise der Angelscheine / Patente
Wie findet Ihr die Preise der Angelscheine / Patente der Schweiz ? Und eröffne hiermit die alte Diskussion vom alten Board wieder. 
Gruss Martin
Es ist mir egal wie dein Vater heisst, solange ich hier angle geht niemand übers Wasser
Es ist mir egal wie dein Vater heisst, solange ich hier angle geht niemand übers Wasser
-
Butzli
Hallo
Ich Bezahle für den Murtensee 70 SFR für ein Jahr (ohne Schlepen)
Finde ich genug, aber da der Murtensee ein Konkordat ist, gilt das
Patent nicht für den rest des Kanton`s Freiburg.
Das andere Problem ist, möchte ich an den Bielersee Angeln gehen,
bezahle ich für`s Berner Patent das doppelte weil ich auserkantonal
wohnhaft bin.
Ich bin der Meinung, man sollte endlich eine gesammt Schweizerische
Lösung finden.
Ich Bezahle für den Murtensee 70 SFR für ein Jahr (ohne Schlepen)
Finde ich genug, aber da der Murtensee ein Konkordat ist, gilt das
Patent nicht für den rest des Kanton`s Freiburg.
Das andere Problem ist, möchte ich an den Bielersee Angeln gehen,
bezahle ich für`s Berner Patent das doppelte weil ich auserkantonal
wohnhaft bin.
Ich bin der Meinung, man sollte endlich eine gesammt Schweizerische
Lösung finden.
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salvenius
Im Kanton Bern sind die Patentpreise mehr als nur angemessen. Man bedenke, dass wir überdurchschnittlich viele Möglichkeiten zum fischen haben... 3 Grosse Seen, 6 Bergseen, eine sehr lange Aare und etliche Zuflüsse der Aare.
Sorry Butzli, wegen der gesamtschweizerischen Lösung muss ich dir widersprechen. Eine solche Lösung würde ich ganz und gar nicht unterstützen!
Man stelle sich die Fischerwanderungen an speziellen Daten vor...
Hier nur ein paar Beispiele:
-Seeforelleneröffnung an der Luzerner Reuss: 1000 Fischer auf 500m Fliessstrecke?
-Eisfischen am Oeschinensee: Die erste Woche pro Tag über 200 Fischer auf dem See?
-Seeforelleneröffnung am Lac de Joux (irgendwann im Dezember=die erste der Schweiz)?
-Die Felchen beissen am Bielersee: Jeder Fischer mit Bootsanhänger macht sich mobil und fährt an den Bielersee.
Solche Ansammlungen von Fischern sind überhaupt nicht im Sinne der Fischbiologie und Ökologie! Oft werden die Kormorane für die Fischmisere verantwortlich gemacht, weil sie in fischreichen Gewässern im Rudel fischen. Ein gesamtschweizerisches Patent könnte dasselbe Verhalten bei den Fischern hervorrufen.
Einige werden sich nun auch überlegen, dass man auch gesamtschweizerische Schonzeiten einführen könnte, damit sich die Fischer besser verteilen könnten
:
Da jeder See, Fluss und Bach anders ist, sind die entsprechenden Laichzeiten der Fische auch anders.
Am Genfersee beginnt z.B. die Laichwanderung der Seeforellen Ende September/ Oktober. Im Alpenrhein hingegen schon ab Mitte Juli! Dementsprechend sind dann die Rückwanderungen auch zeitverschoben. D.h., dass man die Schonzeiten so definieren müsste, dass während allen Laich- und Rückwanderungen und in allen Zuflüssen der grossen Seen die Seeforelle geschützt sein müsste. Das Resultat wäre ein Fangfenster von wenigen Monaten und wäre überhaupt nicht im Sinne der Fischer.
Bei vielen anderen Fischarten hätte man die gleichen Probleme!
Eine andere Lösung wäre ein Reglement für jeden einzelnen Bach/See/Fluss. Wer möchte aber schon eine 500-Seitige Reglementsbibel herumtragen?
Es gibt noch viele andere Gründe, warum man ein gesamtschweizerisches Patent nicht unterstützen sollte...
Jetzt geh ich aber schlafen
Greez
[quote][/quote]
Sorry Butzli, wegen der gesamtschweizerischen Lösung muss ich dir widersprechen. Eine solche Lösung würde ich ganz und gar nicht unterstützen!
Man stelle sich die Fischerwanderungen an speziellen Daten vor...
Hier nur ein paar Beispiele:
-Seeforelleneröffnung an der Luzerner Reuss: 1000 Fischer auf 500m Fliessstrecke?
-Eisfischen am Oeschinensee: Die erste Woche pro Tag über 200 Fischer auf dem See?
-Seeforelleneröffnung am Lac de Joux (irgendwann im Dezember=die erste der Schweiz)?
-Die Felchen beissen am Bielersee: Jeder Fischer mit Bootsanhänger macht sich mobil und fährt an den Bielersee.
Solche Ansammlungen von Fischern sind überhaupt nicht im Sinne der Fischbiologie und Ökologie! Oft werden die Kormorane für die Fischmisere verantwortlich gemacht, weil sie in fischreichen Gewässern im Rudel fischen. Ein gesamtschweizerisches Patent könnte dasselbe Verhalten bei den Fischern hervorrufen.
Einige werden sich nun auch überlegen, dass man auch gesamtschweizerische Schonzeiten einführen könnte, damit sich die Fischer besser verteilen könnten
Da jeder See, Fluss und Bach anders ist, sind die entsprechenden Laichzeiten der Fische auch anders.
Am Genfersee beginnt z.B. die Laichwanderung der Seeforellen Ende September/ Oktober. Im Alpenrhein hingegen schon ab Mitte Juli! Dementsprechend sind dann die Rückwanderungen auch zeitverschoben. D.h., dass man die Schonzeiten so definieren müsste, dass während allen Laich- und Rückwanderungen und in allen Zuflüssen der grossen Seen die Seeforelle geschützt sein müsste. Das Resultat wäre ein Fangfenster von wenigen Monaten und wäre überhaupt nicht im Sinne der Fischer.
Bei vielen anderen Fischarten hätte man die gleichen Probleme!
Eine andere Lösung wäre ein Reglement für jeden einzelnen Bach/See/Fluss. Wer möchte aber schon eine 500-Seitige Reglementsbibel herumtragen?
Es gibt noch viele andere Gründe, warum man ein gesamtschweizerisches Patent nicht unterstützen sollte...
Jetzt geh ich aber schlafen
Greez
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Butzli
- Rolf
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salvenius hat geschrieben:Im Kanton Bern sind die Patentpreise mehr als nur angemessen. Man bedenke, dass wir überdurchschnittlich viele Möglichkeiten zum fischen haben... 3 Grosse Seen, 6 Bergseen, eine sehr lange Aare und etliche Zuflüsse der Aare.
Sorry Butzli, wegen der gesamtschweizerischen Lösung muss ich dir widersprechen. Eine solche Lösung würde ich ganz und gar nicht unterstützen!
Man stelle sich die Fischerwanderungen an speziellen Daten vor...![]()
![]()
ich schliesse mich dieser Aussage voll und ganz an. Eine gesamt schweizerische Lösung wird es nie geben
@Richu,
schön, dich hier zu lesen
Gruss Rolf
Rettet die Würmer, fischt mit der Nymphe!
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salvenius
Nun ja: wenn man bedenkt, dass das Fischereiinspektorat aus den Patenteinnahmen UND kantonalen Steuereinnahmen (aus dem Kanton Bern) betrieben wird, kann man bei den Ausserkantonalen sicherlich mehr verlangen!
In anderen Kantonen bezahlt man nicht das Doppelte, weil diese ganz einfach für den Fischer nicht so attraktiv sind. Wie gesagt ist die Fischerei in den Kantonen Bern und Graubünden am attraktivsten, und dort bezahlt man als Ausserkantonaler halt mehr.
In anderen Kantonen bezahlt man nicht das Doppelte, weil diese ganz einfach für den Fischer nicht so attraktiv sind. Wie gesagt ist die Fischerei in den Kantonen Bern und Graubünden am attraktivsten, und dort bezahlt man als Ausserkantonaler halt mehr.
Zuletzt geändert von salvenius am So 24. Jun 2007, 00:52, insgesamt 1-mal geändert.
- Martin
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Wenn man es von dieser Seite sieht wirst du wohl auch recht haben. Wenn es nicht mein Haupthobby wär, würde ich es mir zweimal überlegen, ob ich diesen hohen Preis als Ausserkantonalen bezahlen will. Dazu kommt noch die Komponente Schwarzfischer, welche sicherlich auch einen Teil des hohen Preises ausmacht. Die Schwarzfischer sagen es ist zu teuer und die, die bezahlen, sagen es ist vermutlich auch so teuer wegen den Schwarzfischern (allg. Überfischt). Also so eine Art Kreislauf. Dennoch den ganzen Preis doppelt zu zahlen (obwohl der Kanton so gross ist), finde ich trotzdem teuer. Die meisten Fischer gehen vermutlich dazu noch seltener Fischen als mancher Freiangler am See oder eben als ein Schwarzfischer. Ich hoffe das die Einführung des obligaten Fischerbrevet vielleicht Einfluss auf die Preise oder den Befischungsdruck hat. Mal sehen, was nicht ist kann noch werden.
Gruss Martin
Es ist mir egal wie dein Vater heisst, solange ich hier angle geht niemand übers Wasser
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salvenius
Och die Schwarzfischer... die würden auch keine 50.- für ein Patent bezahlen. Dazu denke ich, dass der Anteil der Schwarzfischer keine 2% ausmacht, also vernachlässigbar klein ist. Dass die Patentpreise wegen den Schwarzfischern so hoch ist, stimmt in dieser Weise nicht.
Vergleicht mal den Preis eines Patentes mit einem anderen Vereinsmitgliederbeitrag.
Fussball: mindestens 200.-
Tennis: ab 400.-
Billard: ab 600.-
Alle Jahresabonnemente sind "teuer"!
Du wirst jetzt denken, dass ein Berner leicht reden hat...
Die Ausgangsfrage war ja eigentlich nicht auf die Ausserkantonalen gerichtet, sondern auf die allgemeinen Jahresabonnemente. Ich persönlich finde nicht, dass die Jahreslizenz zu teuer ist.
Dazu kommt noch, dass viele Petrijünger in einem Fischereiverein tatkräftig in der "Brutanstalt" helfen (Frohnarbeit), damit dann die regionalen Gewässer mit diesen Fischen bestockt werden können. Dann gibt es noch viele andere Aktivitäten wie z.B. "Tannliaktion", damit die Egli in der Aare laichen können u.v.m. Wenn diese Fischer ein vergünstigtes Patent beziehen könnten, würde ich das voll in Ordnung finden.
Die meisten Fischer lösen aber nur ein Patent um Schöpfen zu gehen. Bevor man Ernten kann, muss zuerst noch die Saat ausgebracht werden...
Versteht mich jetzt bitte nicht falsch. Ich will mit dieser Aussage nicht die Vereinslosen kritisieren, sondern einen Gedankenanstoss geben und darauf aufmerksam machen, dass die Fischerei nicht nur aus einem Kauf eines Patents und dem anschliessenden Fischen besteht. Wenn man alle Frohnarbeitsstunden beim Kanton abrechnen würde, könnt ihr ja selber zusammenrechnen, wieviel dann eine Jahreslizenz kosten würde...
Mir ist schon klar, dass ich rund um dieses Thema meine feste Überzeugung vertrete. Ich bin aber immer offen für stichfeste Gegenargumente!
Gruss und Petri
Vergleicht mal den Preis eines Patentes mit einem anderen Vereinsmitgliederbeitrag.
Fussball: mindestens 200.-
Tennis: ab 400.-
Billard: ab 600.-
Alle Jahresabonnemente sind "teuer"!
Du wirst jetzt denken, dass ein Berner leicht reden hat...
Dazu kommt noch, dass viele Petrijünger in einem Fischereiverein tatkräftig in der "Brutanstalt" helfen (Frohnarbeit), damit dann die regionalen Gewässer mit diesen Fischen bestockt werden können. Dann gibt es noch viele andere Aktivitäten wie z.B. "Tannliaktion", damit die Egli in der Aare laichen können u.v.m. Wenn diese Fischer ein vergünstigtes Patent beziehen könnten, würde ich das voll in Ordnung finden.
Die meisten Fischer lösen aber nur ein Patent um Schöpfen zu gehen. Bevor man Ernten kann, muss zuerst noch die Saat ausgebracht werden...
Versteht mich jetzt bitte nicht falsch. Ich will mit dieser Aussage nicht die Vereinslosen kritisieren, sondern einen Gedankenanstoss geben und darauf aufmerksam machen, dass die Fischerei nicht nur aus einem Kauf eines Patents und dem anschliessenden Fischen besteht. Wenn man alle Frohnarbeitsstunden beim Kanton abrechnen würde, könnt ihr ja selber zusammenrechnen, wieviel dann eine Jahreslizenz kosten würde...
Mir ist schon klar, dass ich rund um dieses Thema meine feste Überzeugung vertrete. Ich bin aber immer offen für stichfeste Gegenargumente!
Gruss und Petri
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salvenius
Momentan bin ich in Mels/SG wohnhaft und habe mich mal erkundigt, wie es hier so mit den Lizenzen läuft.
1-Tageskarte: 35.-
2-Tageskarte: 60.-
3-Tageskarte: 80.-
7-Tageskarte: 175.-
14-Tageskarte: 220.-
Monatskarte: 290.-
Jahreskarte für Mitglieder vom Fischereiverein Sarganserland: 325.-
Jahreskarte für Nichtmitglieder: 520.-
Dieses Patent gilt nur für das Sarganserland, nicht für den ganzen Kanton St.Gallen! Zu befischen gibt es 90km Fliessgewässer, wobei mindestens 70km kanalisiert (V-Form) sind und voll Kacke zum fischen sind (95% Regenbogenforelle). Zudem noch 5 Bergseen, die es zusammen vielleicht auf die Fläche vom Oeschinensee bringen
.
Saison: 1.Mai bis 30.September, es werden also nur 5 Monate pro Jahr gefischt!
Da soll noch jemand sagen, das Berner Patent sei teuer...
1-Tageskarte: 35.-
2-Tageskarte: 60.-
3-Tageskarte: 80.-
7-Tageskarte: 175.-
14-Tageskarte: 220.-
Monatskarte: 290.-
Jahreskarte für Mitglieder vom Fischereiverein Sarganserland: 325.-
Jahreskarte für Nichtmitglieder: 520.-
Dieses Patent gilt nur für das Sarganserland, nicht für den ganzen Kanton St.Gallen! Zu befischen gibt es 90km Fliessgewässer, wobei mindestens 70km kanalisiert (V-Form) sind und voll Kacke zum fischen sind (95% Regenbogenforelle). Zudem noch 5 Bergseen, die es zusammen vielleicht auf die Fläche vom Oeschinensee bringen
Saison: 1.Mai bis 30.September, es werden also nur 5 Monate pro Jahr gefischt!
Da soll noch jemand sagen, das Berner Patent sei teuer...
-
philipp91
- Noggi
- Beiträge: 268
- Registriert: Mi 25. Okt 2006, 11:30
Bei uns in Luzern kostet ein Patent 85.-
darin enthalten ist das Luzerner Seebecken und die Reuss, für ein Jahr finde ich dies ein fairer Preis!
Wenn ich jedoch bedenke was mein Freund aus dem Kt. Uri für ein Jahr bezahlt, darin alle Bergseen, Bergbäche, Flüsse, Bäche und der Urnersee beinhaltend, also der Ganze Kt. bis auf ein Paar Ausnahmen (Pachtgewässer) nur um die 70 Franken bezahlt...
darin enthalten ist das Luzerner Seebecken und die Reuss, für ein Jahr finde ich dies ein fairer Preis!
Wenn ich jedoch bedenke was mein Freund aus dem Kt. Uri für ein Jahr bezahlt, darin alle Bergseen, Bergbäche, Flüsse, Bäche und der Urnersee beinhaltend, also der Ganze Kt. bis auf ein Paar Ausnahmen (Pachtgewässer) nur um die 70 Franken bezahlt...
