
Detail mit Teil der Originalklinge aus dem Baumarkt:

Er besteht aus einem Rundholz mit oben aufgesetztem Metallrohr das mit Blei gefüllt ist. Das Besondere ist eine eingefügte Rundklinge die eigentlich für das Ausweiden der Fische gedacht ist. Die Klingenspitze ist abgeschliffen, so dass es für die Finger keine Verletzungsgefahr gibt, aber auch weil damit beim Aufschlitzen vom Fisch, vom After nach vorne, die Innereien nicht verletzt werden sollen. In der Praxis hat sich die Klinge zum Ausweiden nicht sonderlich gut bewährt, ich vermute der Bogen sollte etwas weiter geöffnet sein, oder noch besser sollte der Spitzenteil ein etwas längeres, sich leicht öffnendes Schneideteil haben. Ich werde versuchen die Klinge in einem offeneren Winkel einzubauen. Bei kleineren Fischen die nur einen dünnen Bauchteil haben geht’s aber auch so gut. Sehr gut geeignet ist das Teil für den Kiemenschnitt: Man nehme einen Fisch....

...schlägt mit dem Priest auf den Hinterkopf und nun genügt es nach meiner Erfahrung auf einer Seite der Kiemen die Spitze im unteren Kiemenbogenbereich durch die dünne Haut hinter die Kiemen zu drücken und unten durch nach vorne gegen das Kiemenende zu ziehen, sobald Blut ausfliesst ist gut.

Nach dem Ausbluten und Reinigen....
...kann der Fisch wie ohne Kiemenschnitt fotogen ins rechte Licht gerückt werden.
