da bei mir die Aare seeehhhr hoch kommt,weiche ich evtl mal an die Emme um Burgdorf aus.Wie beurteilen die Spezis den momentanen Wasserstand in dieser Region.Hoch,niedrig,normal.Ich habe meine Erfahrungswerte für die Aare,weiss also ganz genau wie,was,wo,wenn.Für die Emme bin ich zu Anfang auf eure Typs angewiesen.Danke dafür
Wasserstand Emme
-
harro
Wasserstand Emme
Hallo zusammen,
da bei mir die Aare seeehhhr hoch kommt,weiche ich evtl mal an die Emme um Burgdorf aus.Wie beurteilen die Spezis den momentanen Wasserstand in dieser Region.Hoch,niedrig,normal.Ich habe meine Erfahrungswerte für die Aare,weiss also ganz genau wie,was,wo,wenn.Für die Emme bin ich zu Anfang auf eure Typs angewiesen.Danke dafür
da bei mir die Aare seeehhhr hoch kommt,weiche ich evtl mal an die Emme um Burgdorf aus.Wie beurteilen die Spezis den momentanen Wasserstand in dieser Region.Hoch,niedrig,normal.Ich habe meine Erfahrungswerte für die Aare,weiss also ganz genau wie,was,wo,wenn.Für die Emme bin ich zu Anfang auf eure Typs angewiesen.Danke dafür
- gmischol
- Beiträge: 409
- Registriert: So 10. Jun 2007, 14:59
- Meine Gewässer: Areuse, Sense, Schwarzwasser, Emme, Aare, Oeschinensee
- Wohnort: Schmitten FR
- Been thanked: 1 time
- Kontaktdaten:
Re: Wasserstand Emme
Definitiv hoch und im Verlauf des Tages aufgrund der Schneeschmelze ansteigend
Ich war letzten Freitag dort, sie kam mit 30m3/s, grün-braune Farbe. Kaum zu befischen mit normalen Methoden.
Mit dicken Wobblern und schweren Löffeln kein Erfolg. Wahrscheinlich muss man das Ende der Schneeschmelze oder ein erneuter Kälteeinbruch abwarten, aber so ist sie nach mir kaum befischbar.
Hoffe das hilft.
Gruss
Gaudenz
Ich war letzten Freitag dort, sie kam mit 30m3/s, grün-braune Farbe. Kaum zu befischen mit normalen Methoden.
Mit dicken Wobblern und schweren Löffeln kein Erfolg. Wahrscheinlich muss man das Ende der Schneeschmelze oder ein erneuter Kälteeinbruch abwarten, aber so ist sie nach mir kaum befischbar.
Hoffe das hilft.
Gruss
Gaudenz
Jeder Mann braucht etwas Verrücktheit oder er wagt es nie, das Seil zu durchtrennen und frei zu sein. Alexis Sorbas
-
harro
Re: Wasserstand Emme
Danke Gaudenz,scheint ein weit verbreitetes Problem zu sein,das Schmelzwasser
Trotzdem schöne Ostern
Trotzdem schöne Ostern
- Käpten Adi
- Beiträge: 386
- Registriert: Mo 20. Aug 2007, 22:26
- Meine Gewässer: Gürbe, Aare, Thunersee, Bielersee
- Wohnort: Gürbetal
Re: Wasserstand Emme
ich sehs wie gaudenz, im moment ausser aare und see nix mit fischen. wenns weiter so warm ist vielleicht in 10 - 14 tagen.
Gruss Adi
-
astacus
Re: Wasserstand Emme
ich befische den solothurner teil der emme und orientiere mich bezüglich wasserstand jeweils an der messstation bei der limpachmündung (nahe kantonsgrenze BE-SO). als faustregel merke ich mir, dass ein fischen bei einem abfluss von mehr als 30 m3/s gemäss meiner einschätzung nicht mehr sinnvoll ist. zur zeit hat die emme dort 31.96 m3/s. seit ein paar tagen kann man einen klassischen, auf schneeschmelze basierenden, abfluss mit spitzen am späten abend und dem tiefpunkt am nachmittag beobachten. der schwankungsbereich liegt im moment zwischen 30 und 60 m3/s, tendenz jedoch leicht sinkend.
die wasserführung der emme ist im moment also sicher am oberen bereich bezüglich befischbarkeit, jedoch ist die emme wohl nicht gänzlich unbefischbar. hält die aktuelle tendenz an, wird es in den nächsten tagen für uns zudem eher besser. zudem ist auch kaum schwemmgut unterwegs, welches die fischerei behindern könnte.
zur köderwahl muss ich wohl nicht viele worte verlieren, bei hohem und trübem wasser ist für mich der wurm top
die wasserführung der emme ist im moment also sicher am oberen bereich bezüglich befischbarkeit, jedoch ist die emme wohl nicht gänzlich unbefischbar. hält die aktuelle tendenz an, wird es in den nächsten tagen für uns zudem eher besser. zudem ist auch kaum schwemmgut unterwegs, welches die fischerei behindern könnte.
zur köderwahl muss ich wohl nicht viele worte verlieren, bei hohem und trübem wasser ist für mich der wurm top
-
elscan
Re: Wasserstand Emme
Ich befische im Moment die Emme noch nicht, dafür aber die ebenfalls Schmelzwasser führenden Sense, Schwarzwasser und Gürbe.
An den ersten Schmelzwasser-Tagen ist meist nur sehr wenig Aktivität zu verspüren, unabhängig davon, mit welchen Ködern geangelt wird.
Nach der ersten Woche wird's dann besser, auch wenn die Abflussmenge hoch und das Wasser in der Regel auch noch stark getrübt ist.
Für mich die beste Zeit:
1.5h vor dem Tiefststand beginnen und angeln, bis das Wasser wieder merklich ansteigt und eine grau-braune Farbe annimmt.
Momentan ist dies die Zeit von ca. 17 - 19 Uhr.
Ich beangle das Gewässer nur vom Ufer aus, waten oder sich auf eine Insel begeben liegt nicht drin. Das Wasser kann unter Umständen rasch ansteigen und mit der Trübung ist die Sicht ins Wasser gleich Null. Waten kann also ganz schnell gefährlich werden, vor allem in Gewässern, die man nicht kennt.
Köder:
Nur Naturköder, also Tauwurm, und zwar die ganz Grossen oder Bienenmade, wobei ich eigentlich nicht gerne mit der Bienenmade angle. Die werden einfach zu schnell verschluckt...
Ich angle nicht im Hauptstrom sondern in den Widerwassern und führe den Köder mit Gefühl über den Grund und zwar so, dass er der Strömung folgt.
Dazu gibt's noch folgendes zu sagen: Es braucht Ausdauer und kann - wenn man ein Gewässer nicht gut kennt, auch ganz schön materialintensiv sein (viele Hänger!).
Ausdauer:
In den seltensten Fällen hat man bereits kurz nach dem Einwerfen des Köders einen Biss. Es können gut und gerne 10 und mehr Minuten vergehen, bis ein Zupfen am Köder zu spüren ist. Ist also keine Rein-Raus-Angelei - der Köder muss ja auch erst gefunden werden.
Schmelzwasser und auch die Trübung ist für mich also kein Grund, nicht angeln zu gehen. Die Fische müssen mit dem jeweiligen Wasserstand und auch der Trübung leben und sich auch ernähren. Man muss sich einfach anzupassen wissen und das tut der Fisch und wir können das eigentlich auch.
War gestern abend an der Sense und heute abend an der Gürbe und beide Male erfolgreich.
Gestern an der Sense eine Forelle (28, Bienenmade) und eine Barbe (48, Wurm), heute an der Gürbe eine ganz schöne Forelle (40, Wurm).
Du siehst, es fängt auch im Schmelzwasser.
Petri Heil wenn Du an die Emme gehst
An den ersten Schmelzwasser-Tagen ist meist nur sehr wenig Aktivität zu verspüren, unabhängig davon, mit welchen Ködern geangelt wird.
Nach der ersten Woche wird's dann besser, auch wenn die Abflussmenge hoch und das Wasser in der Regel auch noch stark getrübt ist.
Für mich die beste Zeit:
1.5h vor dem Tiefststand beginnen und angeln, bis das Wasser wieder merklich ansteigt und eine grau-braune Farbe annimmt.
Momentan ist dies die Zeit von ca. 17 - 19 Uhr.
Ich beangle das Gewässer nur vom Ufer aus, waten oder sich auf eine Insel begeben liegt nicht drin. Das Wasser kann unter Umständen rasch ansteigen und mit der Trübung ist die Sicht ins Wasser gleich Null. Waten kann also ganz schnell gefährlich werden, vor allem in Gewässern, die man nicht kennt.
Köder:
Nur Naturköder, also Tauwurm, und zwar die ganz Grossen oder Bienenmade, wobei ich eigentlich nicht gerne mit der Bienenmade angle. Die werden einfach zu schnell verschluckt...
Ich angle nicht im Hauptstrom sondern in den Widerwassern und führe den Köder mit Gefühl über den Grund und zwar so, dass er der Strömung folgt.
Dazu gibt's noch folgendes zu sagen: Es braucht Ausdauer und kann - wenn man ein Gewässer nicht gut kennt, auch ganz schön materialintensiv sein (viele Hänger!).
Ausdauer:
In den seltensten Fällen hat man bereits kurz nach dem Einwerfen des Köders einen Biss. Es können gut und gerne 10 und mehr Minuten vergehen, bis ein Zupfen am Köder zu spüren ist. Ist also keine Rein-Raus-Angelei - der Köder muss ja auch erst gefunden werden.
Schmelzwasser und auch die Trübung ist für mich also kein Grund, nicht angeln zu gehen. Die Fische müssen mit dem jeweiligen Wasserstand und auch der Trübung leben und sich auch ernähren. Man muss sich einfach anzupassen wissen und das tut der Fisch und wir können das eigentlich auch.
War gestern abend an der Sense und heute abend an der Gürbe und beide Male erfolgreich.
Gestern an der Sense eine Forelle (28, Bienenmade) und eine Barbe (48, Wurm), heute an der Gürbe eine ganz schöne Forelle (40, Wurm).
Du siehst, es fängt auch im Schmelzwasser.
Petri Heil wenn Du an die Emme gehst