bin gerade aus dem Urlaub in Montenegro zurück. Wie sollte es auch anders sein konnte ich es natürlich nicht lassen und suchte mir eine Möglichkeit zum Angeln.
Nach mehreren Versuchen Das Big Game Fishing Team Montenegro telefonisch zu erreichen,
gab ich nach drei Tagen auf, da niemand das Telefon abnahm und auch nicht auf die Mailbox Nachrichten antworteten.
Nun wollte es der ’’Zufall’’ das der Himmel am achten Tag bewölkt war, so das ich meiner Frau abringen konnte das ich das schlechte Wetter ausnutzen kann und mich am Hafen nach einer Möglichkeit zum Angeln umschauen konnte. Kaum am Hafen angekommen, kam ich den schon mit einem älteren Herrn im Boot ins Gespräch. (wahrscheinlich weil ich mit meiner Rute etwas verloren herumstand) Mit englisch, italienisch etwas deutsch und natürlich mit Händen und Füssen haben wir uns dann gefunden und wir vereinbarten das er mich für 10 Euro pro Stunde mitnehmen würde. So stieg ich in sein Boot und los ging es.
Kaum waren wir aus dem Hafen schaute ich mir meinen Kapitän mal genauer an und dabei kam mir den auch gleich den Titel für diese Bericht in den Sinn. (Der alte man und das Meer frei nach Ernest Hemingway) aber seht selber.

Etwas weiter draussen kramte er dann in einem Plastiksack herum und zum forschein kam ein Stück Hartstyropor mit etlichen Metern Mono und am Ende ein ca. 15cm Yo-Zurri Wobbler. Er meinte ich solle in hinaus werfen und so 30 Meter Schnur geben um damit zu schleppen. Habe dies den auch gemacht und sah ihn dann fragend an was ich mit der Schnur machen soll? Darauf meinte er ganz selbstverständlich das ich sie in den Händen halten solle und wenn ich einen Fisch hätte solle ich es ihm sagen damit er den Motor stoppen könne. Nun ging bei mir aber das Grübeln los und ich wurde mir nicht ganz einig ob ich jetzt hoffen sollte das einer anbeisst oder doch lieber froh sein sollte wenn nichts beisst. Jetzt fragt ihr euch vielleicht warum denn, das kann ich euch sagen, ich stellte mir einfach vor das da etwas grösseres anbeisst und mir das ganze aus den Händen schlägt. Aber schon mal vorweg genommen es hat nichts gebissen. Mein Kapitän hat dann auch noch was hinterher gezogen sah aus wie ein kleiner Tintenfisch. Nach etwa 10 Minuten stoppte er plötzlich den Motor und meinte Fisch, Fisch und zog an seiner Leine wie verrückt, was dann zum forschein kam enttäuschte uns beide gleich, es war eine Plastiktüte die unter Wasser wie ein Fisch zappelte. Diesen Halt haben wir dann gleich genutzt um mit einer Gambe die etwa 10 Seitenarme hatte denn Grund abzufischen. Nach etwa zwei Stunden und etlichen Platzwechseln sah unser Ertrag so aus.

Mir hat es dann auch gereicht den Plötzlich wurde mir Übel aber vom feinsten so das ich im zu verstehen gab das ich unbedingt festen Boden unter den Füssen brauchte.
Also ging es zurück in den Hafen und wer schon mal Seekrank war kann mir nachfühlen wie froh ich war als ich an Land konnte.
Am Nachmittag habe ich am Hafen noch mit meiner Rute und einer Zapfenmontage mit Tintenfisch stücken etliche von diesen kleinen aber denoch kampfstarken Fischchen gefangen.

So das war meine erste Ausland Angelerfahrung.
Gruss
Pädu

