Verschwindet die Bachforelle in den nächsten 50 Jahren ?
-
Schweizer Angler
Verschwindet die Bachforelle in den nächsten 50 Jahren ?
Verschwindet die Bachforelle in den nächsten 50 Jahren aus dem Schweizer Mittelland?
http://www.jagdportal.ch/jagdampnatur/f ... 01187.html
http://www.jagdportal.ch/jagdampnatur/f ... 01187.html
-
T-Rig
Re: Verschwindet die Bachforelle in den nächsten 50 Jahren ?
Sage ich ja schon lange. Lieber refos fangen als gar keine forellen.....
-
Schweizer Angler
Re: Verschwindet die Bachforelle in den nächsten 50 Jahren ?
einzig realistisch ist die fische fangen die dem habitat entsprechen. und dies ändert sich mit der umwelt.
blödsinn(ig) besetzen hilt da nichts, die im artikel erwähnten fisch-krankheiten betreffen übrigens erst recht die rbf, sie gilt teils auch als verusacherin der krankheiten durch einschleusen aus der zucht in die wildnis.
aber ich kann dich trösten t-rig, es entspräche wohl der natürlichen evolution (heisse klimaphasen wechseln sich mit kalten ab), dass dereinst im ticino nilbarsche gefangen werden und in der moesa bass. aber das wird nach deiner und meiner zeit sein und vielleicht höchstens einer deiner nachfahren geniessen (homo t-rigis)

blödsinn(ig) besetzen hilt da nichts, die im artikel erwähnten fisch-krankheiten betreffen übrigens erst recht die rbf, sie gilt teils auch als verusacherin der krankheiten durch einschleusen aus der zucht in die wildnis.
aber ich kann dich trösten t-rig, es entspräche wohl der natürlichen evolution (heisse klimaphasen wechseln sich mit kalten ab), dass dereinst im ticino nilbarsche gefangen werden und in der moesa bass. aber das wird nach deiner und meiner zeit sein und vielleicht höchstens einer deiner nachfahren geniessen (homo t-rigis)
- Alet
- Beiträge: 778
- Registriert: Sa 18. Nov 2006, 18:28
- Meine Gewässer: Pfäffikersee, Zürichsee, Greifensee, Rhein
- Wohnort: Züri-Oberland
- Been thanked: 8 times

Re: Verschwindet die Bachforelle in den nächsten 50 Jahren ?
Warum 50 Jahre warten? Kein Besatz und weg ist die BF.....
-
T-Rig
Re: Verschwindet die Bachforelle in den nächsten 50 Jahren ?
Stimmt, ohne besatz wären die flüsse schon lange leer. Man sollte fische besetzen die sich auch natürlich fortplanzen können, das ist in vielen unserer flüsse für die bafo gar nicht mehr möglich.Alet hat geschrieben:Warum 50 Jahre warten? Kein Besatz und weg ist die BF.....
-
Phoxinus
Re: Verschwindet die Bachforelle in den nächsten 50 Jahren ?
Dieses Szenario wird sicher keine 50 Jahre mehr brauchen bis zum eintreten!
Die Probleme der Bachforellen (im wesentlichen auch für die Äschen) wie z.B. Restwassermenge- weitere Verbauungen- weitere Wasserkraftwerke- Ansteigen der Schnellfallgrenze- Rückgang der Gletscher (Klimawandel)- Hormon- und Medikamentenrückstände im Wasser, PCB und Dioxin- Rückstände im Wasser , PKD usw. lassen nichts gutes ahnen.
Im Mittelland wird die Bachforelle sicher weiter enorm unter Druck geraten und in vielen Fliessgewässern aussterben (vor allem in den grösseren Fliessgewässern wegen Wassertemperatur, PKD, Hormone). Das schlimmste für die grösseren Fliessgewässern aber ist das Absinken des Grundwasserspiegels. Im Kanton Zürich in den letzten 20 Jahren um rund 2 Meter. Dies führt dazu, dass die kalten Grundwasserraufstösse in den Flüssen zunehmend versiegen und oder durch fehlenden Geschiebetrieb zugedeckt werden/bleiben und den Salmoniden in den Hitzemonaten die letzten Rückzugsmöglichkeiten abhanden kommen.
Der fast schon krankhafte Besatz der Fliessgewässer mit Bachforellen (vor allem mengenmässig) muss dringend gestoppt werden. Mit Ökologie hat dieses Treiben schon lange nichts mehr zu tun und ist letztlich sogar kontraproduktiv! Der glaube mehr Besatz = mehr fangfähige Fische gehört schon lange ins Reich der Märchen.......!
Der Besatz mit Regenbogenforellen wäre eine Alternative, leider aber einer sehr schlechte, denn damit wird wieder nur Symptombekämpfung betrieben und die Kampfeslust der Fischer kommt abhanden, da sie ja wieder Fische mit Fettflossen fangen!
In den Bergregionen wird sich die Lage sicher nicht so dramatisch entwickeln. Ebenfalls haben die Bachforellen in den Bächen (Quellwasser) des Mittellandes durchaus eine Chance.
Aber wir tun sicher gut daran, unsere Fischerei auch auf weiter Fischarten zu erweitern, den diese Salmonidenlastigkeit (ich nenne es auch gerne fischereilichen Rassimus) wird uns in eine Sackgasse führen!
Gruss Phoxinus
Die Probleme der Bachforellen (im wesentlichen auch für die Äschen) wie z.B. Restwassermenge- weitere Verbauungen- weitere Wasserkraftwerke- Ansteigen der Schnellfallgrenze- Rückgang der Gletscher (Klimawandel)- Hormon- und Medikamentenrückstände im Wasser, PCB und Dioxin- Rückstände im Wasser , PKD usw. lassen nichts gutes ahnen.
Im Mittelland wird die Bachforelle sicher weiter enorm unter Druck geraten und in vielen Fliessgewässern aussterben (vor allem in den grösseren Fliessgewässern wegen Wassertemperatur, PKD, Hormone). Das schlimmste für die grösseren Fliessgewässern aber ist das Absinken des Grundwasserspiegels. Im Kanton Zürich in den letzten 20 Jahren um rund 2 Meter. Dies führt dazu, dass die kalten Grundwasserraufstösse in den Flüssen zunehmend versiegen und oder durch fehlenden Geschiebetrieb zugedeckt werden/bleiben und den Salmoniden in den Hitzemonaten die letzten Rückzugsmöglichkeiten abhanden kommen.
Der fast schon krankhafte Besatz der Fliessgewässer mit Bachforellen (vor allem mengenmässig) muss dringend gestoppt werden. Mit Ökologie hat dieses Treiben schon lange nichts mehr zu tun und ist letztlich sogar kontraproduktiv! Der glaube mehr Besatz = mehr fangfähige Fische gehört schon lange ins Reich der Märchen.......!
Der Besatz mit Regenbogenforellen wäre eine Alternative, leider aber einer sehr schlechte, denn damit wird wieder nur Symptombekämpfung betrieben und die Kampfeslust der Fischer kommt abhanden, da sie ja wieder Fische mit Fettflossen fangen!
In den Bergregionen wird sich die Lage sicher nicht so dramatisch entwickeln. Ebenfalls haben die Bachforellen in den Bächen (Quellwasser) des Mittellandes durchaus eine Chance.
Aber wir tun sicher gut daran, unsere Fischerei auch auf weiter Fischarten zu erweitern, den diese Salmonidenlastigkeit (ich nenne es auch gerne fischereilichen Rassimus) wird uns in eine Sackgasse führen!
Gruss Phoxinus
-
Schweizer Angler
Re: Verschwindet die Bachforelle in den nächsten 50 Jahren ?
in den bergen wird die bachforelle aus meiner sicht ebenso probleme kriegen. in den berner alpen, im gebiet der lütschinen sind ereste anzeichen dafür da. jedoch weniger aufgrund der wasserqualität, sondern aufgrund des klimawandels und seiner folgen im gebirge.
wir haben immer mehr verlagerte spitzen beim hochwasser. die schneeschmelze und intensive regen (regen statt schnee bis auf 1500 m ü.m) verschiebt sich oft in oder kurz nach der laichzeit. das gibts und ganz zwar immer zwischendurch, aber nicht so gehäuft wie in den letzen 20 jahren. ganze jahrgänge an fischbrut fallen so aus, schade dort wo die forellen (und bachsaiblinge) oft noch selbst ablaichen.
die berggewässer führen immer öfter sedimente und starkes geschiebe mit, weil der permafrost dem gestein nicht mehr den zusammenhalt gibt wie in früheren jahren - der regen wäscht das gestein vereinfacht gesagt aus.
die bachforelle ist zwar ein "harter" fisch, aber mit solch harten umständen kommt sie auch nicht mehr so gut zurecht.
desweiteren setzt der skitourismus-boom den fischen arg zu, weil auch hier die wasserwirtschaft mit wasserntnahmen für beschneiungsanlagen toll zulangt. heisst auch bergbäche (vorallem seitenbäche als wichtige laichhabitate)) verlieren immer mehr wasser und versiegen teils auf mehrern hundert metern - die trockenheit erfolgt hier direkt und unmittelbar durch menschenhand.
restwasser wird bekanntlich auch in den bergen knapp, man lese die aktuellen infos über die geplanten neuen kleingebigskraftwerke, z.b. der bkw ag.
gruss
sa
wir haben immer mehr verlagerte spitzen beim hochwasser. die schneeschmelze und intensive regen (regen statt schnee bis auf 1500 m ü.m) verschiebt sich oft in oder kurz nach der laichzeit. das gibts und ganz zwar immer zwischendurch, aber nicht so gehäuft wie in den letzen 20 jahren. ganze jahrgänge an fischbrut fallen so aus, schade dort wo die forellen (und bachsaiblinge) oft noch selbst ablaichen.
die berggewässer führen immer öfter sedimente und starkes geschiebe mit, weil der permafrost dem gestein nicht mehr den zusammenhalt gibt wie in früheren jahren - der regen wäscht das gestein vereinfacht gesagt aus.
die bachforelle ist zwar ein "harter" fisch, aber mit solch harten umständen kommt sie auch nicht mehr so gut zurecht.
desweiteren setzt der skitourismus-boom den fischen arg zu, weil auch hier die wasserwirtschaft mit wasserntnahmen für beschneiungsanlagen toll zulangt. heisst auch bergbäche (vorallem seitenbäche als wichtige laichhabitate)) verlieren immer mehr wasser und versiegen teils auf mehrern hundert metern - die trockenheit erfolgt hier direkt und unmittelbar durch menschenhand.
restwasser wird bekanntlich auch in den bergen knapp, man lese die aktuellen infos über die geplanten neuen kleingebigskraftwerke, z.b. der bkw ag.
gruss
sa
-
Helmut
Re: Verschwindet die Bachforelle in den nächsten 50 Jahren ?
Dann kannst du aber auch in 99% keine Regenbogner setzenT-Rig hat geschrieben:Stimmt, ohne besatz wären die flüsse schon lange leer. Man sollte fische besetzen die sich auch natürlich fortplanzen können, das ist in vielen unserer flüsse für die bafo gar nicht mehr möglich.Alet hat geschrieben:Warum 50 Jahre warten? Kein Besatz und weg ist die BF.....
Meine Meinung:
Lieber die Einheimische Fischart mit Besatz stützen
-
T-Rig
Re: Verschwindet die Bachforelle in den nächsten 50 Jahren ?
Helmut, steht da irgendwo was von refos (ausser bei meinem ersten post)? Mit welchen fischen man unsere flüsse besetzen sollte weiss ich auch nicht. Rapfen? K.a. aber auf jeden fall keine bafos. Sehe denn sinn nicht zehntausende franken von bafos zu besetzen von welchen sowieso mehr als die hälfte krepiert.
Warum, wenn sie sowieso kaum überlebungschancen haben?Lieber die Einheimische Fischart mit Besatz stützen
-
Helmut
Re: Verschwindet die Bachforelle in den nächsten 50 Jahren ?
@ T-Rig
Hab mich nur auf folgenden Beitrag bezogen:
Hab mich nur auf folgenden Beitrag bezogen:
T-Rig hat geschrieben:Sage ich ja schon lange. Lieber refos fangen als gar keine forellen.....
-
Wintzi-Mc
Re: Verschwindet die Bachforelle in den nächsten 50 Jahren ?
Dazu kommt mir gerade etwas in den sinn:Schweizer Angler hat geschrieben:Desweiteren setzt der skitourismus-boom den fischen arg zu, weil auch hier die wasserwirtschaft mit wasserntnahmen für beschneiungsanlagen toll zulangt. heisst auch bergbäche (vorallem seitenbäche als wichtige laichhabitate)) verlieren immer mehr wasser und versiegen teils auf mehrern hundert metern - die trockenheit erfolgt hier direkt und unmittelbar durch menschenhand.
Am 31.1.09 kamm auf SF 2 ein Bericht über die Weltcup Ski Piste in Adelboden BE, da wurde den Verantwortlichen eine Frage zu den Beschneiungsanlagen gestellt (weiss leider nicht mehr wie die genau war). Jedenfalls war die Antwort: Es ist ja egal wann das Wasser, das man zum Beschneien braucht, den Bach abgeht, ob es jetzt gleich Runter geht oder erst im Juni.
Naja, ich finde es nicht egal...
-
astacus
Re: Verschwindet die Bachforelle in den nächsten 50 Jahren ?
eher umgekehrt, lieber gar keine forellen als rbf. ich meine, wir müssen uns dem angebot der natur anpassen und nicht die natur auf unsere bedürfnisse zurechtbiegenT-Rig hat geschrieben:Lieber refos fangen als gar keine forellen.....
dem pflichte ich voll und ganz bei. wobei ich sowieso ein sehr grosses fragezeichen hinter den besatz generell setze, denn fische, denen der lebensraum behagt, müssen eigentlich sowieso kaum besetzt werden.T-Rig hat geschrieben:Warum, wenn sie sowieso kaum überlebungschancen haben?Lieber die Einheimische Fischart mit Besatz stützen
auch dem pflichte ich voll bei. ich wette aber, dass wohl die mehrheit hier ziemlich gedankenlos dem ski- oder snowboard-sport fröntWintzi-Mc hat geschrieben:Dazu kommt mir gerade etwas in den sinn:
Am 31.1.09 kamm auf SF 2 ein Bericht über die Weltcup Ski Piste in Adelboden BE, da wurde den Verantwortlichen eine Frage zu den Beschneiungsanlagen gestellt (weiss leider nicht mehr wie die genau war). Jedenfalls war die Antwort: Es ist ja egal wann das Wasser, das man zum Beschneien braucht, den Bach abgeht, ob es jetzt gleich Runter geht oder erst im Juni.
Naja, ich finde es nicht egal...
ich denke übrigens, dass die bachforelle ebenso wie die äsche im mittelland auch in 50 jahren nicht komplett ausgerottet sein wird. aber der negativ-trend, der vor einigen jahrzehnten eingesetzt hat, wird leider wohl noch einige weitere jahrzehnte anhalten. es wird meines erachtens jedoch auch dann noch standorte geben, wo diese arten (ohne besatz) überleben könnten (giessen, kleine und kühle bäche, etc.).
- Alet
- Beiträge: 778
- Registriert: Sa 18. Nov 2006, 18:28
- Meine Gewässer: Pfäffikersee, Zürichsee, Greifensee, Rhein
- Wohnort: Züri-Oberland
- Been thanked: 8 times

Re: Verschwindet die Bachforelle in den nächsten 50 Jahren ?
Neben den genannten Gründen, will ich einen weiteren hinzufügen:
Ich vermute die Forellenbestände in vielen Flüssen (Rhein, Aare, Reuss, Limmat) wurden durch falsche Besatzpolitik verpfuscht. Wo sind die grossen Forellen geblieben? (Damit meine ich Forellen von 60+). In der Limmat existiert noch ein Laichplatz mit Laichtieren bis ca. 80cm. Vermutlich gab es an allen grossen Flüssen Forellenstämme mit schnellwachsenden grossen Forellen, die auch höhere Temperaturen aushalten als ihre Verwandten aus kleineren Quellbächen. Eingesetzt wurden seit Jahrzehnten eher kleinwüchsige Forellen aus kleineren Bächen mit tieferen Temperaturen. Die Flussforellen starben dann wegen fehlenden Laichplätzen (im Fluss oder auch in Zuflüssen) aus.
Im Hitzesommer 03 wird immer vom Äschensterben berichtet. Die Forellen haben diese Temperaturen wesentlich besser überstanden mit eher geringen Ausfällen. Höhere Temperaturen würden sicher die Äschen ausrotten, da sie wegen einem unbekannten physiologischen Grund ab einer Temperatur von 27C sterben (könnte auch 26C sein, kann den Artikel nicht finden).
Die im Artikel angesprochen PKD wird viel zu wenig beachtet. Ich vermute diese Krankheit ist die Hauptursache für den Forellenrückgang im Mitteland, vor den anderen bereits erwähnten Problemen.
Ich vermute die Forellenbestände in vielen Flüssen (Rhein, Aare, Reuss, Limmat) wurden durch falsche Besatzpolitik verpfuscht. Wo sind die grossen Forellen geblieben? (Damit meine ich Forellen von 60+). In der Limmat existiert noch ein Laichplatz mit Laichtieren bis ca. 80cm. Vermutlich gab es an allen grossen Flüssen Forellenstämme mit schnellwachsenden grossen Forellen, die auch höhere Temperaturen aushalten als ihre Verwandten aus kleineren Quellbächen. Eingesetzt wurden seit Jahrzehnten eher kleinwüchsige Forellen aus kleineren Bächen mit tieferen Temperaturen. Die Flussforellen starben dann wegen fehlenden Laichplätzen (im Fluss oder auch in Zuflüssen) aus.
Im Hitzesommer 03 wird immer vom Äschensterben berichtet. Die Forellen haben diese Temperaturen wesentlich besser überstanden mit eher geringen Ausfällen. Höhere Temperaturen würden sicher die Äschen ausrotten, da sie wegen einem unbekannten physiologischen Grund ab einer Temperatur von 27C sterben (könnte auch 26C sein, kann den Artikel nicht finden).
Die im Artikel angesprochen PKD wird viel zu wenig beachtet. Ich vermute diese Krankheit ist die Hauptursache für den Forellenrückgang im Mitteland, vor den anderen bereits erwähnten Problemen.
- gmischol
- Beiträge: 409
- Registriert: So 10. Jun 2007, 14:59
- Meine Gewässer: Areuse, Sense, Schwarzwasser, Emme, Aare, Oeschinensee
- Wohnort: Schmitten FR
- Been thanked: 1 time
- Kontaktdaten:
Re: Verschwindet die Bachforelle in den nächsten 50 Jahren ?
Immer wieder diese Computermodelle!
Sie haben uns schon in den Modellen des Club of Rome vorausgesagt, dass uns die Ressourcen im Jahr so und so ausgehen werden und laut diesen Modellen müssten heute schon Millionen von Menschen an Mangel/Hunger gestorben sein. Nachdem dies nicht eingetreten ist, kalibriert man die Computermodelle neu und verschiebt den auftretenden Mangel nun halt wieder in die Zukunft. Jetzt soll das berechnete Szenarium im Jahr 2050 oder spätestens 2100 eintreten.
Als ich zur Schule ging in den 70er Jahren, hat man uns aufgrund von Computermodellen die nächste Eiszeit prognostiziert, passend zur Erdölkrise (man waren das Zeiten als wir mit dem Velo auf der Autobahn über den Felsenauviadukt gesaust sind, von Autos weit und breit keine Spur
)
Dann kam das Waldsterben. Auch hier wurde wieder aufgrund von Computermodellen prognostiziert, dass ganz Europa (wenn nicht sogar die ganze Welt) um die Jahrtausendwende ohne Wälder dastehen und nur noch aus Steppen bestehen würde. Das Horrorszenarium vom Waldsterben scheint nun aber, nachdem die Waldfläche in Europa deutlich am Zunehmen ist, doch gestorben zu sein.
Die neuesten Computermodelle prognostizieren uns nun, dass wir in Kürze am Klimagau sterben werden, und in dieses Bild passt auch diese Studie.
Allein, mir fehlt der Glaube, dass auch ein noch so grosser und teurer Supercomputer die noch viel komplexere Natur abbilden kann.
Ich denke, Studien, die konkret die Veränderungen in der Natur studieren und dokumentieren, wären viel wichtiger als diese Computersimulationen. Die Faktoren, die den Fischrückgang in unseren Gewässern bewirken, sind zu einem grossen Teil bekannt und dort sollten wir ansetzen. Aber das ist halt viel anstrengender als hinter einem Bildschirm zu sitzen und an ein paar Parametern zu schrauben.
Und so einfach wie viele Sachverhalte dargelegt werden, sind sie in der Natur nicht. Es ist immer ein Zusammenspiel vieler Faktoren.
Sie haben uns schon in den Modellen des Club of Rome vorausgesagt, dass uns die Ressourcen im Jahr so und so ausgehen werden und laut diesen Modellen müssten heute schon Millionen von Menschen an Mangel/Hunger gestorben sein. Nachdem dies nicht eingetreten ist, kalibriert man die Computermodelle neu und verschiebt den auftretenden Mangel nun halt wieder in die Zukunft. Jetzt soll das berechnete Szenarium im Jahr 2050 oder spätestens 2100 eintreten.
Als ich zur Schule ging in den 70er Jahren, hat man uns aufgrund von Computermodellen die nächste Eiszeit prognostiziert, passend zur Erdölkrise (man waren das Zeiten als wir mit dem Velo auf der Autobahn über den Felsenauviadukt gesaust sind, von Autos weit und breit keine Spur
Dann kam das Waldsterben. Auch hier wurde wieder aufgrund von Computermodellen prognostiziert, dass ganz Europa (wenn nicht sogar die ganze Welt) um die Jahrtausendwende ohne Wälder dastehen und nur noch aus Steppen bestehen würde. Das Horrorszenarium vom Waldsterben scheint nun aber, nachdem die Waldfläche in Europa deutlich am Zunehmen ist, doch gestorben zu sein.
Die neuesten Computermodelle prognostizieren uns nun, dass wir in Kürze am Klimagau sterben werden, und in dieses Bild passt auch diese Studie.
Allein, mir fehlt der Glaube, dass auch ein noch so grosser und teurer Supercomputer die noch viel komplexere Natur abbilden kann.
Ich denke, Studien, die konkret die Veränderungen in der Natur studieren und dokumentieren, wären viel wichtiger als diese Computersimulationen. Die Faktoren, die den Fischrückgang in unseren Gewässern bewirken, sind zu einem grossen Teil bekannt und dort sollten wir ansetzen. Aber das ist halt viel anstrengender als hinter einem Bildschirm zu sitzen und an ein paar Parametern zu schrauben.
Und so einfach wie viele Sachverhalte dargelegt werden, sind sie in der Natur nicht. Es ist immer ein Zusammenspiel vieler Faktoren.
Jeder Mann braucht etwas Verrücktheit oder er wagt es nie, das Seil zu durchtrennen und frei zu sein. Alexis Sorbas