Nach einem kurzen Fussmarsch zum See, kämpften wir uns durch Pulverschnee und Matsch über den ganzen Oeschienensee.
Unsere ersten beiden Löcher durch das ca. 40cm dicke Eis machten wir ca. 70 meter vom Ufer entfernt.
Bald waren wir uns einig und wechselten näher ans Ufer, da es an der anderen Stelle zu tief war.
Ziemlich bald kammen die ersten Bisse und somit auch die ersten Saiblinge.
Schnell hatten wir mehrere Saiblinge zusammen.
Da unsere Mägen langsam knurrten entschieden wir uns für Menue 1 und Menue 2.
Nein nicht im Restaurant, sondern direkt neben dem Eisloch auf unserem Gaskocher gekocht.
Menue1= Spiegelei mit Brot, Menue 2= Ravioli
Ja ich weiss es ist mehr Rührei als Spiegelei, aber das liegt am schrägen Boden
Nachdem wir uns gestärkt hatten fingen wir noch unsere letzten Saiblinge.
meine Vollpackung
Besonders gefreut hat mich, dass wir ausnahmslos schöngezeichnete Seesaiblinge fingen, auch wenn diese deutlich kleiner (25cm-30cm) als die üblichen Standartkanadier waren. Es wär auch wirklich gemütlich, da wir alle Saiblinge aus je einem Loch fingen.
Nachdem wir beide unsere Vollpackung beieinander hatten, machten wir uns auf den Rückweg.
Unterwegs kamen wir mit zwei freundlichen Fischern ins Gespräch, wovon sich der eine bald als Wohlenseeindiander entpuppte.
Die Abfahrt mit dem Schlitten war hammermässig.
Insgesammt war es ein super Tag bei noch erträglichen Minus 13°C.
Gruess Pfäffifischer

