Fleischfischer oder keiner? / Naturschützer oder keiner?
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Pebecke
Fleischfischer oder keiner? / Naturschützer oder keiner?
Fleischfischer oder keiner ? Naturschützer oder keiner?
Schade das Ihr euch immer gegenseitig so angeht !!
Die Aussage, dass Fleischfischer weniger Tierschützer sein können – sind halte ich nicht für richtig.
Jeder Fischer, auch wenn er nur mal so zum Hobby seine 2 Forellen aus dem Bach, seine 5 Felchen aus dem See zieht,
nimmt bewusst in Kauf, das er auch Untermassige und nicht erwünschten Beifang fängt.
Er nimmt genauso wie der „ Fleischfischer“ in Kauf das er dem Lebewesen Fisch, Schmerz – Schaden – und oder Stress zufügt.
Wenn also ein Fischer schreibt, er währe am Wohle des Fisches interessiert, dann behaupte ich, ist dies eine reine Schutzbehauptung,
um sich zu profilieren etc.
Die die Ihrem Hobby richtig frönen, werden dann zu Fleischfischern ernannt. Hmmm.
Die „Fleischfischer“ stehen noch zu Ihren Fängen und sind meistens auch die, die den Anderen wertvolle Tipps geben.
Auch die Angel Industrie lebt von einem Großteil von den „Fleischfischern“.
Ab wann ist man ein Fleischfischer ??
Wenn ich mehr fange als ich persönlich essen kann ?
Wenn ich mein Limit z.B 10 Felchen – 2-mal in der Woche erreiche?
Wenn ich Rentner bin, und jeden Tag zum Fischen fahre?
Wenn ich mit Drei Hegen Ruten Fische ( bei uns erlaubt ) ?
Wenn es den sei, sollte man nicht überhaupt und generell das Fischen verbieten?
Eigentlich ist es das ja schon, nach dem neuen Tierschutz.
Jeder aber wirklich jeder Fischer, geht zum Fischen mit dem Wissen, einem Lebewesen unnötigen Stress – Schmerz –
und oder sogar einen Unnötigen tot zu bereiten (vielmals bei Untermassigen).
Die Behauptung, ich achte die Kreatur, ist fraglich, wenn man nur zum Hobby fischt, egal ob 2 oder 20 Fische. ( reine Schutzbehauptung.)
Auch ökologisch ein absoluter Unsinn. Beim Schleppen auf Hecht, Seeforelle etc. wird soviel Benzin verbraucht, das man sich leicht die Fische kaufen könnte.
Also reines Hobby und Zeitvertreib – genau so wie bei den Moralaposteln der Fischerei Zunft!!!!
Auch ich halte es für richtig, das, man andere Fischer auf gewisse umstände hinweist, ebenso meine ich, wen es Gesetze gibt, das man diese einhalten kann.
Ich grenze mich damit nicht aus, auch ich habe schon weitergefischt, als ich mein Limit erreicht hatte, und wurde von anderen darauf hingewiesen.
( war noch vor dem Verbot C & R ) wenn sich jeder ein bisschen an der eigenen Nase nimmt, wird auch die toleranz auf einmal ein bischen grösser ??
Keiner ist unfehlbar.
Schade das Ihr euch selber so Zerfleischt in diesem Forum, wartet doch lieber noch ein bisschen, die anderen werden das schon für euch erledigen.
Von Neid und Selbstzerfleischung, wird unser schönes Hobby nicht weiterleben können.
So nun könnt Ihr mal was Diskutieren.
Peter Becker
Ich brauche mich nicht hinter einem Avatar zu verstecken, denn ich stehe zu dem was ich Schreibe, und nutze nicht die Anonymität des Internets um komische Sachen zu schreiben, oder Kollegen anzugreifen.
Schade das Ihr euch immer gegenseitig so angeht !!
Die Aussage, dass Fleischfischer weniger Tierschützer sein können – sind halte ich nicht für richtig.
Jeder Fischer, auch wenn er nur mal so zum Hobby seine 2 Forellen aus dem Bach, seine 5 Felchen aus dem See zieht,
nimmt bewusst in Kauf, das er auch Untermassige und nicht erwünschten Beifang fängt.
Er nimmt genauso wie der „ Fleischfischer“ in Kauf das er dem Lebewesen Fisch, Schmerz – Schaden – und oder Stress zufügt.
Wenn also ein Fischer schreibt, er währe am Wohle des Fisches interessiert, dann behaupte ich, ist dies eine reine Schutzbehauptung,
um sich zu profilieren etc.
Die die Ihrem Hobby richtig frönen, werden dann zu Fleischfischern ernannt. Hmmm.
Die „Fleischfischer“ stehen noch zu Ihren Fängen und sind meistens auch die, die den Anderen wertvolle Tipps geben.
Auch die Angel Industrie lebt von einem Großteil von den „Fleischfischern“.
Ab wann ist man ein Fleischfischer ??
Wenn ich mehr fange als ich persönlich essen kann ?
Wenn ich mein Limit z.B 10 Felchen – 2-mal in der Woche erreiche?
Wenn ich Rentner bin, und jeden Tag zum Fischen fahre?
Wenn ich mit Drei Hegen Ruten Fische ( bei uns erlaubt ) ?
Wenn es den sei, sollte man nicht überhaupt und generell das Fischen verbieten?
Eigentlich ist es das ja schon, nach dem neuen Tierschutz.
Jeder aber wirklich jeder Fischer, geht zum Fischen mit dem Wissen, einem Lebewesen unnötigen Stress – Schmerz –
und oder sogar einen Unnötigen tot zu bereiten (vielmals bei Untermassigen).
Die Behauptung, ich achte die Kreatur, ist fraglich, wenn man nur zum Hobby fischt, egal ob 2 oder 20 Fische. ( reine Schutzbehauptung.)
Auch ökologisch ein absoluter Unsinn. Beim Schleppen auf Hecht, Seeforelle etc. wird soviel Benzin verbraucht, das man sich leicht die Fische kaufen könnte.
Also reines Hobby und Zeitvertreib – genau so wie bei den Moralaposteln der Fischerei Zunft!!!!
Auch ich halte es für richtig, das, man andere Fischer auf gewisse umstände hinweist, ebenso meine ich, wen es Gesetze gibt, das man diese einhalten kann.
Ich grenze mich damit nicht aus, auch ich habe schon weitergefischt, als ich mein Limit erreicht hatte, und wurde von anderen darauf hingewiesen.
( war noch vor dem Verbot C & R ) wenn sich jeder ein bisschen an der eigenen Nase nimmt, wird auch die toleranz auf einmal ein bischen grösser ??
Keiner ist unfehlbar.
Schade das Ihr euch selber so Zerfleischt in diesem Forum, wartet doch lieber noch ein bisschen, die anderen werden das schon für euch erledigen.
Von Neid und Selbstzerfleischung, wird unser schönes Hobby nicht weiterleben können.
So nun könnt Ihr mal was Diskutieren.
Peter Becker
Ich brauche mich nicht hinter einem Avatar zu verstecken, denn ich stehe zu dem was ich Schreibe, und nutze nicht die Anonymität des Internets um komische Sachen zu schreiben, oder Kollegen anzugreifen.
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bienne0
Re: Fleischfischer oder keiner ? Naturschützer oder keiner?
Hallo Peter.
ich kann dem was du hier schreibst zustimmen. Ja kann ich, auch wenn der Eintrag der dich jetzt dazu gebracht hat dieses zu schreiben von mir lanziert wurde.
Eigentlich ist mir der Fänger egal (und dies bestätige ich hier auch noch mal), sondern es geht hier nur um die Zeitschrift PH, welche unsere Jung- und Altfischer gerne belehren und prüfen will. Welche Lehrmittel entwirft herstellt und vertreibt die die Leute kaufen um den richtigen Umgang mit dem Lebewesen Fisch und seinem Lebensraum zu erlernen und natürlich sich dann von Ihnen prüfen lassen.
Der Fänger handelt nach seinem Gewissen, denn das er Wissen hat bezweifelt hier keiner, und es ist nicht an mir Ihn in Frage zu stellen oder zu verdammen, darum geht es auch nicht um Ihn sondern um jene welchen seinen Bericht druckten. Um jene welche fachliche Kompetenz und Lauterkeit vorgeben, Leute prüfen, Ihnen Sportfischerbrevets erteilt und sich an die Vorgaben halten sollten. DARUM geht es und nicht darum einen Petrijünger zu zerfleischen.
Und wie du sicherlich siehst verstecken sich nicht alle hinter einem Avatar
Gruss und Petri
Dean
ich kann dem was du hier schreibst zustimmen. Ja kann ich, auch wenn der Eintrag der dich jetzt dazu gebracht hat dieses zu schreiben von mir lanziert wurde.
Eigentlich ist mir der Fänger egal (und dies bestätige ich hier auch noch mal), sondern es geht hier nur um die Zeitschrift PH, welche unsere Jung- und Altfischer gerne belehren und prüfen will. Welche Lehrmittel entwirft herstellt und vertreibt die die Leute kaufen um den richtigen Umgang mit dem Lebewesen Fisch und seinem Lebensraum zu erlernen und natürlich sich dann von Ihnen prüfen lassen.
Der Fänger handelt nach seinem Gewissen, denn das er Wissen hat bezweifelt hier keiner, und es ist nicht an mir Ihn in Frage zu stellen oder zu verdammen, darum geht es auch nicht um Ihn sondern um jene welchen seinen Bericht druckten. Um jene welche fachliche Kompetenz und Lauterkeit vorgeben, Leute prüfen, Ihnen Sportfischerbrevets erteilt und sich an die Vorgaben halten sollten. DARUM geht es und nicht darum einen Petrijünger zu zerfleischen.
Und wie du sicherlich siehst verstecken sich nicht alle hinter einem Avatar
Gruss und Petri
Dean
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Pebecke
Re: Fleischfischer oder keiner ? Naturschützer oder keiner?
Hallo Dean,
nein, nicht dein Bericht war der Auslöser zu meinem Bericht, sondern eher der etwas raue Umgangston im Forum,sowie die Summe der Berichte,
und deren viele die die Aufassung vertreten, das nur Sie die wirklichen "Fisch - Naturschützer" sind.
Es ist wirklich NIEMAND persönlich gemeint.
( schon zweimal nicht Du )
Das mit den Zeitschriften - da gebe ich dir vollkommen recht.
nein, nicht dein Bericht war der Auslöser zu meinem Bericht, sondern eher der etwas raue Umgangston im Forum,sowie die Summe der Berichte,
und deren viele die die Aufassung vertreten, das nur Sie die wirklichen "Fisch - Naturschützer" sind.
Es ist wirklich NIEMAND persönlich gemeint.
( schon zweimal nicht Du )
Das mit den Zeitschriften - da gebe ich dir vollkommen recht.
- Alet
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- Meine Gewässer: Pfäffikersee, Zürichsee, Greifensee, Rhein
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Re: Fleischfischer oder keiner ? Naturschützer oder keiner?
Hallo
Für mich gibt es zwei klare Fälle:
Jemand der seine Fische im Tiefkühler bunkert und die vergammelten Fische ab und an im Kehricht entsorgt. Der zweite Fischt fasst gewerbsmässig um Restaurants zu versorgen.
Ein anderer oft kritisierter Fall ist die zu grosse entnahmen an empfindlichen Forellenflüssen. Nur würde ich da nicht von Fleischfischerei sprechen, da für mich nur die ersten beiden Fälle für mich Fleischfischerei sind. Schliesslich soll jeder so viele Fische fangen können wie er auch verwerten kann. Um den Bestand zu schützen müssten die Vorschriften angepasst werden, ein Freiwilliger Verzicht kann nicht verlangt werden.
Den Umgangston empfand ich bis jetzt nicht als rau, aber das ist wohl Ansichtssache. Grossen Dank an die Moderatoren und die Admins
Für mich gibt es zwei klare Fälle:
Jemand der seine Fische im Tiefkühler bunkert und die vergammelten Fische ab und an im Kehricht entsorgt. Der zweite Fischt fasst gewerbsmässig um Restaurants zu versorgen.
Ein anderer oft kritisierter Fall ist die zu grosse entnahmen an empfindlichen Forellenflüssen. Nur würde ich da nicht von Fleischfischerei sprechen, da für mich nur die ersten beiden Fälle für mich Fleischfischerei sind. Schliesslich soll jeder so viele Fische fangen können wie er auch verwerten kann. Um den Bestand zu schützen müssten die Vorschriften angepasst werden, ein Freiwilliger Verzicht kann nicht verlangt werden.
Den Umgangston empfand ich bis jetzt nicht als rau, aber das ist wohl Ansichtssache. Grossen Dank an die Moderatoren und die Admins
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gonefishing
Re: Fleischfischer oder keiner ? Naturschützer oder keiner?
Naja, erstens finde ich nicht dass so viel gefangen werden sollte wie verwertet werden kann, sondern nur so viel wie das Gewässer verträgt.Alet hat geschrieben:Schliesslich soll jeder so viele Fische fangen können wie er auch verwerten kann. Um den Bestand zu schützen müssten die Vorschriften angepasst werden, ein Freiwilliger Verzicht kann nicht verlangt werden.
Zum zweiten möchte ich nicht dass der Fischer entmündigt wird und alles bis in's kleinste Detail vorgeschrieben ist. Im Kanton Bern müsste es dann für fast jedes Gewässer unterschiedliche Entnahmemengen, Schonmasse und -zeiten und Regeln geben. Bei fast 30 verschiedenen Gewässern bzw. Gewässerabschnitten gäbe es ein unglaubliches Regelwerk.
Auf kurz- bis mittelfristige Veränderungen am Gewässer (z.B. Kormoraneinfall...) kann mit dem Regelwerk auch gar nicht schnell genug reagiert werden.
Unmündige Fischer die keine Ahnung haben und ihre Entnahme auch nicht auf das Gewässer anpassen wollen oder können sollten nicht alleine an's Wasser gelassen werden...
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Schweizer Angler
Re: Fleischfischer oder keiner ? Naturschützer oder keiner?
rauher umgangston? finde ich nicht, im gegensatz zu einigen foren deutschlands gehts hier sehr gesittet zu, und ich finde es wir auch sachlicher und meist "oberhalb der gürtellinie" diskutiert.
desweiteren verbietet das neue tierschutzgesetz keinenfalls die fischerei, und die behörden haben mehrmalsbetont dass sie, ganz im gegensatz zu den eher extremen tierschutzkreisen wie teils vgt oder peta hinter der fischerei stehen. aber hinter einer die auch regeln einzuhalten hat, und regeln stellt die gesellschaft auf in welcher sich die fischer bewegen. die fischer allein stellen keine alleinigen regeln auf, viele habens aus meiner persönlichen sicht unterdessen begriffen, einige halt noch nicht.
fleischfischer ist derjenige der sein limit, besser das limit das vom gesetzgeber als maximale entnahmezahl vorgegeben wird, stets ausschöpft. heisst 25 felchen pro tag sind gestattet, also nehme ich jedesmal 25. oder 6 edelfische in einem bach. wenn jemand im einen bach 2, im anderen 3, und im dritten nochmals 2 entnimmt, schlägt er zwar auch toll zu, aber seine fänge verteilen sich auf verschiedenen gewässer. das ist für die natur wohl verträglicher als in einem bach den kob voll zu füllen.
selbstverständlich nimmt der fischer in kauf dass er für seinen fang die fische stresst, verletzt, und dabei auch viele untermassige. in der regel kommen in vielen gewässern auf einen massigen fisch wohl eher 5 oder mehr untermassige - wenns denn hochkommt. das ist aber nur schlecht zu umgehen/zu ändern, mit der köderwahl und der technik sowie hakengrösse, kann man zumindest bei naturködern das verangeln und auch fangen von vielen untermassigen einschränken, aber nicht ganz verhindern.
dieser stress und"schaden" der man in kauf nimmt um einen massfisch zu fangen ist auch vomgesetzgeber tolerirt, denn ausser an einem klaren bach oder forellensee wo due die fische vielleicht siehst und selektiv anfischen kannst, besteht in einem gewässer vielfach keine möglichkeit sein jagdwild gezielt anzuprechen. da hats der jäger leichter.
was aber halt neu nicht toleriert wird, ist auf fische zu "jagen", aber mit der absicht gar keine zu entnehmen, sondern nur zu fischen um des reinen vergnpgens willen. aus meiner sicht ist hier die neue einschränkung auch richtig und wurde schlussendlich von der gesellschaft gefordert. vor jahren hat dies "keine sau" interessiert (ebenso mich nicht), heute halt schon.
das hieisge forum bietet aber eine sehr gute und niveauvolle plattform, verschiedenen sichtweisen darzulegen und jeweils auch zu argumentieren und so das gegenseitige verständnis zu fördern. manchmal gelingts, manchmal weniger. diskutieren ist aber immer besser als totzuscheigen, denn keine diskussion bedeutet auch stillstand, nicht nur in der fischerei.
gruss
sa
desweiteren verbietet das neue tierschutzgesetz keinenfalls die fischerei, und die behörden haben mehrmalsbetont dass sie, ganz im gegensatz zu den eher extremen tierschutzkreisen wie teils vgt oder peta hinter der fischerei stehen. aber hinter einer die auch regeln einzuhalten hat, und regeln stellt die gesellschaft auf in welcher sich die fischer bewegen. die fischer allein stellen keine alleinigen regeln auf, viele habens aus meiner persönlichen sicht unterdessen begriffen, einige halt noch nicht.
fleischfischer ist derjenige der sein limit, besser das limit das vom gesetzgeber als maximale entnahmezahl vorgegeben wird, stets ausschöpft. heisst 25 felchen pro tag sind gestattet, also nehme ich jedesmal 25. oder 6 edelfische in einem bach. wenn jemand im einen bach 2, im anderen 3, und im dritten nochmals 2 entnimmt, schlägt er zwar auch toll zu, aber seine fänge verteilen sich auf verschiedenen gewässer. das ist für die natur wohl verträglicher als in einem bach den kob voll zu füllen.
selbstverständlich nimmt der fischer in kauf dass er für seinen fang die fische stresst, verletzt, und dabei auch viele untermassige. in der regel kommen in vielen gewässern auf einen massigen fisch wohl eher 5 oder mehr untermassige - wenns denn hochkommt. das ist aber nur schlecht zu umgehen/zu ändern, mit der köderwahl und der technik sowie hakengrösse, kann man zumindest bei naturködern das verangeln und auch fangen von vielen untermassigen einschränken, aber nicht ganz verhindern.
dieser stress und"schaden" der man in kauf nimmt um einen massfisch zu fangen ist auch vomgesetzgeber tolerirt, denn ausser an einem klaren bach oder forellensee wo due die fische vielleicht siehst und selektiv anfischen kannst, besteht in einem gewässer vielfach keine möglichkeit sein jagdwild gezielt anzuprechen. da hats der jäger leichter.
was aber halt neu nicht toleriert wird, ist auf fische zu "jagen", aber mit der absicht gar keine zu entnehmen, sondern nur zu fischen um des reinen vergnpgens willen. aus meiner sicht ist hier die neue einschränkung auch richtig und wurde schlussendlich von der gesellschaft gefordert. vor jahren hat dies "keine sau" interessiert (ebenso mich nicht), heute halt schon.
das hieisge forum bietet aber eine sehr gute und niveauvolle plattform, verschiedenen sichtweisen darzulegen und jeweils auch zu argumentieren und so das gegenseitige verständnis zu fördern. manchmal gelingts, manchmal weniger. diskutieren ist aber immer besser als totzuscheigen, denn keine diskussion bedeutet auch stillstand, nicht nur in der fischerei.
gruss
sa
- Alet
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Re: Fleischfischer oder keiner ? Naturschützer oder keiner?
@gonefishing
Im Prinzip gebe ich Dir recht. Nur kann ich nicht von jemandem der vielleicht zwei- bis dreimal pro Monat fischt, wahrscheinlich die Mehrheit, verlangen er soll nicht bis ans Limit gehen. Im Ganzen wird ein solcher Angler immer noch weniger als einige wenige Profis fischen. Ich habe mal gelesen, sorry keine Ahnung mehr wo, das 90 % der Fische von 10 % der Fischer gefangen werden. Vielleicht wäre eine Jahresfanglimite eine Lösung. Aber lokale Überfischung lässt sich sicher nicht vermeiden, dazu ist der Druck auf die wenigen Patenstrecken zu gross.
Im Prinzip gebe ich Dir recht. Nur kann ich nicht von jemandem der vielleicht zwei- bis dreimal pro Monat fischt, wahrscheinlich die Mehrheit, verlangen er soll nicht bis ans Limit gehen. Im Ganzen wird ein solcher Angler immer noch weniger als einige wenige Profis fischen. Ich habe mal gelesen, sorry keine Ahnung mehr wo, das 90 % der Fische von 10 % der Fischer gefangen werden. Vielleicht wäre eine Jahresfanglimite eine Lösung. Aber lokale Überfischung lässt sich sicher nicht vermeiden, dazu ist der Druck auf die wenigen Patenstrecken zu gross.
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Pebecke
Re: Fleischfischer oder keiner ? Naturschützer oder keiner?
Hallo, das mit dem Rauen Umgangston hab ich evtl. falsch ausgedrückt, ich meinte eher mehr, das an sehr vielem herumgegängelt wird.
Z.B. ein Jungfischer fängt legal einen 60 er Hecht und publizirt das, sofort sind einwände wegen der Grösse oder so.
Der Jungfischer hatt seine Freude, der Hecht hat kein Schonmass mehr- und alles ist Ok.
DAs meinte ich - es wird sehr häufig kritisiert.
Das mit dem 2 Fische fangen fürs Abendessen ?? Ich glaube ( fast ) keiner von uns geht am morgen auf den See, und wenn er binnen 5 Minuten seine 2 Fische hat, wieder nach Hause.
Dan würde ich mit dem Fischen aufhören ( auf dem See )
Beim Fliegenfischen und Grundlegend am Bach auf Forellen - macht mir das weniger aus. ( warum auch immer )
warscheinlich die Einsicht und das viel kleinere Gewässer.
So gesehen bin ich natürlich ein Fleischfischer, wie es das Gesetz möchte. Ich Jage meine Fische und verwerte diese dann auch.
Entnehme auch meine 10 Felchen bis zum Limit.
( wenn ichs den erreiche )
- 50 Eglis wären mir dan aber doch zuviel.
da würde ich spätestens bei 20-25 aufhören denke ich.
Die Achtung zum Lebewesen und der schonende Umgang sollte aber auch hier im Vordergrund stehen.
Schlussendlich würde keiner mehr zum Fischen gehen nur um nicht verhungern zu müssen,
sondern aus Liebe zu seinem Hobby dem Fischfang und der Natur.
Z.B. ein Jungfischer fängt legal einen 60 er Hecht und publizirt das, sofort sind einwände wegen der Grösse oder so.
Der Jungfischer hatt seine Freude, der Hecht hat kein Schonmass mehr- und alles ist Ok.
DAs meinte ich - es wird sehr häufig kritisiert.
Das mit dem 2 Fische fangen fürs Abendessen ?? Ich glaube ( fast ) keiner von uns geht am morgen auf den See, und wenn er binnen 5 Minuten seine 2 Fische hat, wieder nach Hause.
Dan würde ich mit dem Fischen aufhören ( auf dem See )
Beim Fliegenfischen und Grundlegend am Bach auf Forellen - macht mir das weniger aus. ( warum auch immer )
warscheinlich die Einsicht und das viel kleinere Gewässer.
So gesehen bin ich natürlich ein Fleischfischer, wie es das Gesetz möchte. Ich Jage meine Fische und verwerte diese dann auch.
Entnehme auch meine 10 Felchen bis zum Limit.
( wenn ichs den erreiche )
- 50 Eglis wären mir dan aber doch zuviel.
Die Achtung zum Lebewesen und der schonende Umgang sollte aber auch hier im Vordergrund stehen.
Schlussendlich würde keiner mehr zum Fischen gehen nur um nicht verhungern zu müssen,
sondern aus Liebe zu seinem Hobby dem Fischfang und der Natur.
Zuletzt geändert von Pebecke am Do 6. Nov 2008, 17:40, insgesamt 1-mal geändert.
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bienne0
Re: Fleischfischer oder keiner ? Naturschützer oder keiner?
RISCHTISCH.gonefishing hat geschrieben:
Naja, erstens finde ich nicht dass so viel gefangen werden sollte wie verwertet werden kann, sondern nur so viel wie das Gewässer verträgt.
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gonefishing
Re: Fleischfischer oder keiner ? Naturschützer oder keiner?
Ganz genau, und deswegen sind auch Reglementierungen kaum möglich. Wie du richtig erkannt hast bringt ein Tageslimit wenig wenn der eine jeden Tag und der andere nur einmal im Monat geht. Aber wenn jemand einmal im Monat fischen geht und das Tageslimit ausschöpft dann macht ihn das weder zum 'Fleischfischer' noch muss dies ökologisch nicht verträglich sein.Alet hat geschrieben:@gonefishing
Im Prinzip gebe ich Dir recht. Nur kann ich nicht von jemandem der vielleicht zwei- bis dreimal pro Monat fischt, wahrscheinlich die Mehrheit, verlangen er soll nicht bis ans Limit gehen. Im Ganzen wird ein solcher Angler immer noch weniger als einige wenige Profis fischen. Ich habe mal gelesen, sorry keine Ahnung mehr wo, das 90 % der Fische von 10 % der Fischer gefangen werden. Vielleicht wäre eine Jahresfanglimite eine Lösung. Aber lokale Überfischung lässt sich sicher nicht vermeiden, dazu ist der Druck auf die wenigen Patenstrecken zu gross.
Ein Jahreslimit wäre eine Möglichkeit wenn es um nur ein Gewässer geht. Aber hier im Kanton Bern dann ein extra Jahreslimit für jedes Gewässer? Wäre im Prinzip richtig, denn der Narrenbach verträgt weniger Entnahme als die Aare. Aber es gäbe schon wieder einen riesen Berg Reglementierungen und ausserdem hat der mobile Fischer die Möglichkeit mehrere Gewässer abzugrasen, während der velofahrende Jungfischer an seinem Haugewässer im Juli hören muss...
Von daher hilft doch nur Vernunft und Aufklärung. Die die unbedingt übermässig viel entnehmen wollen finden auch einen Weg dies zu tun. Also muss man die Ursache und nicht die Symptome bekämpfen. Wenn ihm keiner mehr auf die Schulter klopft wenn er mit seinen Fängen protzt und der Restaurantbesitzer ihm die Fische nicht mehr abkauft, dann will er wahrscheinlich gar nicht mehr so viel entnehmen, ganz ohne neue Reglementierungen...
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alpfish
Re: Fleischfischer oder keiner ? Naturschützer oder keiner?
ich denke schon das man mit einer einfachen Reglementierung viel erreichen könnte:
z.B. für Gebirgsbäche allgemein 3 Fische pro Tag und ein Gesamtfang von 20 Fischen pro Jahr. Oder sollte die Jahreslimite durch 3 teilbar sein?
z.B. für Gebirgsbäche allgemein 3 Fische pro Tag und ein Gesamtfang von 20 Fischen pro Jahr. Oder sollte die Jahreslimite durch 3 teilbar sein?
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Schweizer Angler
Re: Fleischfischer oder keiner? / Naturschützer oder keiner?
wie alpfish oder gonefishing erwähnt bin auch ich für ein fanglimit in bächen und flüssen mit vorwiegendem salmonidenbestand a la (beispiel, he nach gewässer und region);
20 salmoniden pro jahr
10 pro monat
2 pro tag
das beugt der fleischfischerei erwiesenemassen vor, denn solche massnahmen sind in der westschweiz (und vielerorts im ausland erst recht) gang und gäbe, und ähnlich glaube ich ab 2009 auch in solothurn.
nun gut, manchmal braucht es halt eine anpassung der schriftlichen regelungen, und auch in anderen kantonen bricht man nicht einfach so wie bern die entnahmezahlen breit auf viele gewässer, es ist andernorts durchaus je nach region und fischart sehr verschieden, selbst im eigenen kanton, erst recht im ausland (kanada, usa etc.). allgemein wird z.b. be nicht umhin kommen halt ein neues reglement zu drucken, denn nächsten frühling kommt schon das x-te zusatzblatt. bald haben wir einen zusatzordner mit lauter blättern zum mitschleppen zum reglement dazu, und nichts kompaktes mehr, nur weil jemand scheinbar auf dem spartrip ist. wir haben jetzt scon genug papierkram zu mitschleppen, eine id, dann einen sana, dann das patent und noch eine statistik, und eben zahrleiche farbige einlage einzelblätter. das mündet auch soweit, dass bei toriusmibüros unaktuelle reglemente abgegeben werden, enlageblätter vergessen etc.
so wurden scheinbar diese woche in bern 2 ausserkantonale fischer beim äschen fischen erwischt (ist ja derzeit in der aare bei bern verboten), sie hatten keine bestimmungen zur tagekarte bekommen. gut, schützt vor strafe nicht, jeder muss sich selbts vororientieren, aber jedenfalls ist es nicht kundenfreundlich wenn man sich alles aus verschiedenen nasen zusammenstiefeln muss.
es ist nichts offizielles und einfach nur eine weitergegebene aussage eines kollegen, also kanns ein gerücht sein oder auch nicht ist aber mit zurückhaltung zu geniessen; scheinbar kommt eine solche beschränkung auch im kanton be, aber nur für äschen und nach ablauf des moratoriums. scheinbar (also auch unbestätigt und eher ein gerücht) hat sich der bernisch kantonale verband auch für eine einschränkung der fangmethoden eingesetzt, sowie für eine verängerung der schonzeit (äschen können nur im herbst gefangen werden). scheinbar will das die bernische verwaltung aber nicht und nur eine kontingentierung ähnlich wie oben bei den zahlen. nun ja, wenn selbst die fischer für eine weitgehende einschränkung sind und das inspektorat wirklich nicht darauf reagiert, dann finde ich schon wo gehts eigentlich hin. manchmal glaube ich unser inspektorat lebt noch immer in der neoliberalen zeit, wo die svp unter frau zölch die entpsrechenden direktionen an die kandarre nahm (auch ein gerücht dass sie z.b. den veterinärdienst zurückpfiff wenn dieser den tierschutz bei bauern kontrollieren wollte, nun sehen wir ja was daraus geworden ist...). tageskarten und patentverkauf sind aus meiner persönlilchen sicht einigen herren wohl am genehmsten, artenschutz eher nicht.
gruss
sa
20 salmoniden pro jahr
10 pro monat
2 pro tag
das beugt der fleischfischerei erwiesenemassen vor, denn solche massnahmen sind in der westschweiz (und vielerorts im ausland erst recht) gang und gäbe, und ähnlich glaube ich ab 2009 auch in solothurn.
nun gut, manchmal braucht es halt eine anpassung der schriftlichen regelungen, und auch in anderen kantonen bricht man nicht einfach so wie bern die entnahmezahlen breit auf viele gewässer, es ist andernorts durchaus je nach region und fischart sehr verschieden, selbst im eigenen kanton, erst recht im ausland (kanada, usa etc.). allgemein wird z.b. be nicht umhin kommen halt ein neues reglement zu drucken, denn nächsten frühling kommt schon das x-te zusatzblatt. bald haben wir einen zusatzordner mit lauter blättern zum mitschleppen zum reglement dazu, und nichts kompaktes mehr, nur weil jemand scheinbar auf dem spartrip ist. wir haben jetzt scon genug papierkram zu mitschleppen, eine id, dann einen sana, dann das patent und noch eine statistik, und eben zahrleiche farbige einlage einzelblätter. das mündet auch soweit, dass bei toriusmibüros unaktuelle reglemente abgegeben werden, enlageblätter vergessen etc.
so wurden scheinbar diese woche in bern 2 ausserkantonale fischer beim äschen fischen erwischt (ist ja derzeit in der aare bei bern verboten), sie hatten keine bestimmungen zur tagekarte bekommen. gut, schützt vor strafe nicht, jeder muss sich selbts vororientieren, aber jedenfalls ist es nicht kundenfreundlich wenn man sich alles aus verschiedenen nasen zusammenstiefeln muss.
es ist nichts offizielles und einfach nur eine weitergegebene aussage eines kollegen, also kanns ein gerücht sein oder auch nicht ist aber mit zurückhaltung zu geniessen; scheinbar kommt eine solche beschränkung auch im kanton be, aber nur für äschen und nach ablauf des moratoriums. scheinbar (also auch unbestätigt und eher ein gerücht) hat sich der bernisch kantonale verband auch für eine einschränkung der fangmethoden eingesetzt, sowie für eine verängerung der schonzeit (äschen können nur im herbst gefangen werden). scheinbar will das die bernische verwaltung aber nicht und nur eine kontingentierung ähnlich wie oben bei den zahlen. nun ja, wenn selbst die fischer für eine weitgehende einschränkung sind und das inspektorat wirklich nicht darauf reagiert, dann finde ich schon wo gehts eigentlich hin. manchmal glaube ich unser inspektorat lebt noch immer in der neoliberalen zeit, wo die svp unter frau zölch die entpsrechenden direktionen an die kandarre nahm (auch ein gerücht dass sie z.b. den veterinärdienst zurückpfiff wenn dieser den tierschutz bei bauern kontrollieren wollte, nun sehen wir ja was daraus geworden ist...). tageskarten und patentverkauf sind aus meiner persönlilchen sicht einigen herren wohl am genehmsten, artenschutz eher nicht.
gruss
sa
- laketrout
- Beiträge: 165
- Registriert: Do 27. Sep 2007, 14:42
- Meine Gewässer: Zürichsee
- Wohnort: Kt. Zürich
- Been thanked: 1 time

Re: Fleischfischer oder keiner ? Naturschützer oder keiner?
Und wer definiert wieviel ein Gewässer vertragen kann ?gonefishing hat geschrieben:
Naja, erstens finde ich nicht dass so viel gefangen werden sollte wie verwertet werden kann, sondern nur so viel wie das Gewässer verträgt.
Woher weiss ich als Fischer wieviele andere Kollegen am gleichen Gewässer ihrem Hobby fröhnen und wieviel sie bereits gefangen haben ? Alles sehr schwammig.
Ich denke kein Fischer muss die Tageslimite ausschöpfen (wenn er den könnte) wenn er das jedoch möchte soll er es auch tun dürfen ohne sich Vorwürfe gefallen lassen zu müssen.
Z.B. Felchen im Zürichsee
Ich muss gestehen das ich in den 3 Jahren am Zürichsee noch nie das Tageslimit von 10 Stück erreicht habe, ich würde aber ohne schlechtes Gewissen 10 Stück mit nach Hause nehmen, weil ich sie nun mal gerne esse und :
1. Werden diese als Brütlinge besetzt von der Fischereiverwaltung
2. Fangen die Berufsfischer ein Vielfaches der Sportanglern
Grüessli
Roland
Roland
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fly
Re: Fleischfischer oder keiner? / Naturschützer oder keiner?
Ich denke entscheidend ist wo man die Fische entnimmt! Ich entnehme in Flüssen nur ein absolutes minnimum, also sozusagen nichts, jedoch auf dem See entnehme ich die Felchen, da der see sowieso ein riesen Zuchtbecken ist!
Man muss differenzieren, welche Fische rar sind, und welche nicht! Jedoch gibts Leute, welche Fisch verkaufen, oder wegwerfen, da die Kühltruhe zu klein ist, und das sollte nicht sein
Ich denke jeder muss selbst entscheiden, leider gibts aber Leute, welche zu dumm dafür sind, aber was nützen Regeln, wenn sowieso keiner kontrolliert.
Man muss differenzieren, welche Fische rar sind, und welche nicht! Jedoch gibts Leute, welche Fisch verkaufen, oder wegwerfen, da die Kühltruhe zu klein ist, und das sollte nicht sein
Ich denke jeder muss selbst entscheiden, leider gibts aber Leute, welche zu dumm dafür sind, aber was nützen Regeln, wenn sowieso keiner kontrolliert.
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alain
Re: Fleischfischer oder keiner? / Naturschützer oder keiner?
in Bielersee ich sehen immer viel fleisch fischer mit der boote am 20m tief mit leben fisch ein rute mit der hegene und andere nur ein blei und leben fisch
und diese leute ist ganz froh sie sagen letzte woche ich habe 15 hecht genommen und alles 45bis 50 cm das ist einfach
aber das gibt so wenig kontrolle die leute profitiert
und diese leute ist ganz froh sie sagen letzte woche ich habe 15 hecht genommen und alles 45bis 50 cm das ist einfach
aber das gibt so wenig kontrolle die leute profitiert